Willkommen bei unserem großen VR-Brille Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten VR-Brillen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste VR-Brille zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine VR-Brille kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer VR-Brille verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Virtualität. Du tauchst in eine nicht existierende Welt ein und lässt die Wirklichkeit immer weiter hinter dir.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen 3D-Brillen für den Computer, Videobrillen für die Konsole und virtuellen Brillen für das Smartphone.
  • Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Modellen und entsprechenden Inhalten, die es dir ermöglichen eine virtuelle 360-Grad-Welt zu erleben, realitätsnahe Spiele zu zocken oder auch 360-Grad-Videos zu schauen.

VR-Brille Test: Das Ranking

Platz 1: PlayStation VR – [PlayStation 4]

Platz 2: Oculus Rift

Platz 3: BlitzWolf 3D VR Brillen Virtual Reality Headset

Platz 4: HTC VIVE

Platz 5: Samsung Gear Virtual Reality Brille blau/schwarz

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine VR-Brille kaufst

Worin liegen die Vorteile und Nachteile von virtuellen Brillen?

Vorteile

  • Breites Einsatzpotential
  • Immersion → Effekt durch den die virtuelle Welt als real empfunden wird
  • Wirkungsvolle Gestaltungsmöglichkeiten für Entwickler
  • Unterstützt Lernprozesse

Nachteile

  • Gesundheitliche Risiken
  • Virtual Reality Sickness (VR-Krankheit) → Unwohlsein, Kopfschmerzen, Übelkeit
  • Kognitive Überlastung → Nutzer verliert sich in virtueller Welt
  • Eigene Umgebung kann beim Herumlaufen Gefahren bergen

Was ist eine VR-Brille?

Eine Virtual Reality-Brille (kurz VR-Brille) bietet dir die Möglichkeit in eine Welt einzutauchen, die eigentlich gar nicht existiert.

Es handelt sich hierbei um ein spezielles Ausgabegerät, welches dir eine in Echtzeit virtuelle, computergenerierte Realität zeigt. Gleichzeitig nimmst du dennoch die echte Wirklichkeit wahr mit all ihren physikalischen Gegebenheiten.

VR-Brillen erweitern unseren Blick auf einen Fernseh- oder Computerbildschirm und kreieren eine 3-dimensionale Umgebung. Damit erzeugen sie einen Effekt, der uns das Gefühl gibt, wir wären in einer anderen, nicht realen Wirklichkeit.

Dieser Effekt nennt sich auch Immersion. Die echte Welt tritt immer mehr in den Hintergrund und man taucht immer tiefer in die virtuelle Realität (VR) ein, sodass diese irgendwann sogar als real empfunden wird. Die Grenzen zwischen echt und virtuell verschwimmen.

Im Gegensatz zu einer filmischen und eher passiven Immersion, ist es in der virtuellen Realität möglich mit dieser zu interagieren. Der Nutzer erfährt eine stärkere Einbindung in die virtuelle Umgebung. Dadurch erhöht sich die Intensität der Immersion zusätzlich.

Die Virtual Reality wirkt durch diesen Effekt viel intensiver und realer als bspw. bei einem Film im Kino.

Je immersiver die VR-Erfahrung, desto stärker ist das Gefühl, an einem anderen Ort zu sein.

Was ist der Unterschied zwischen VR und AR?

Sowohl Virtual Reality (VR) als auch Augmented Reality (AR) gelten als Technologien der Zukunft, welche viel Potential für verschiedenste Anwendungsbereiche bieten.

Der wesentlichste Unterschied zwischen VR und AR besteht darin, dass AR ledigliche eine erweiterte Realität zeigt. Das bedeutet es kombiniert die Wirklichkeit mit der virtuellen Realität, indem digitale Zusatzinformationen in die wirkliche Welt übertragen werden und diese somit erweitern.

Virtual Reality hingegen stellt eine komplette virtuelle Umgebung dar. Der Nutzer einer VR-Brille sieht eine vollständig computergenerierte Welt, in der er sich bewegen und interagieren kann.

Mann mit VR-Brille

Mit einer VR-Brille kannst du in virtuelle Welten eintauchen. Sie überträgt deine Kopfbewegungen und Blickrichtung und erzeugt so das Gefühl eines virtuellen Raumes. (Foto: StockSnap / pixabay.com)

Wie funktioniert eine VR-Brille?

Grundlage für einen 3D-Effekt ist das räumliche Sehen eines Menschen, auch stereoskopisches Sehen genannt.

Mithilfe zweier Augen bist du in der Lage deine Umgebung räumlich wahrzunehmen. Dabei unterscheidet sich der Blickwinkel der beiden Augen – das rechte Auge erfasst mehr von der rechten Seite und das linke Auge hingegen mehr von der linken Hälfte.

Dieses Stereosehen kannst du ganz einfach selbst testen, indem du deine Hand ca. 15 cm vor die Augen hältst und zunächst das eine Auge schließt und dann das andere. Der betrachtete Gegenstand scheint hin- und her zu springen und dein Seheindruck ist mit jedem Auge verschieden.

Das Gehirn trägt natürlich wesentlich zum Sehen bei. Diese beiden Seh-Informationen werden durch die Sehrinde im Großhirn nämlich übereinander gelegt, sodass sich eine dreidimensionale Ansicht bildet und du Räumlichkeit wahrnehmen kannst.

Die VR-Brille simuliert dieses doppeläugige Sehen. Zwei Bildschirme und Linsen richten das virtuelle Bild für jedes Auge etwas anders aus. Die Bilder werden wahrgenommen und vom Gehirn so umgerechnet, dass ein virtueller Raum entsteht.

Eine zusätzliche Linse in der 3D-Brille verhilft zu scharfem Sehen. Die Entfernung zwischen Auge und Bild ist nämlich nicht groß genug, um eine natürliche Akkommodation, also die Fähigkeit des Auges, die Sehschärfe aktiv an die unterschiedlichen Distanzen anzupassen, zu bewerkstelligen.

Diese Linse bricht das Bildschirm-Bild demnach so, dass auf der Netzhaut ein scharfes Bild entsteht.

Expertentipp
„Du brauchst nicht gleich einen neuen Gaming-PC und eines der High-End VR Brillen, um erste VR-Erfahrungen zu sammeln. Günstige Einsteiger-Headsets gibt es schon für fast jedes Smartphone. Auf dem Smartphones gibt es zwar kaum umfangreiche VR Spiele, dafür aber jede Menge 360° Videos und viele kostenlose Apps mit kurzen, interessanten VR-Erfahrungen.“
Saskia BaderExpertin für Gaming Zubehör

Was kann man mit einer 3D-Brille machen?

Die VR-Technologie bietet enorm viel Potential für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Ihr sind kaum Grenzen gesetzt und daher sind die Einsatzgebiete so vielfältig.

Diese Auflistung gibt dir einen Einblick in die zahlreichen Bereiche in denen VR-Technologie Verwendung findet:

  • Unterhaltungsbereich
    • In Filmen
    • Für Videospiele und Gaming
    • Rundflüge, Achterbahnfahrten, Museumsbesuche etc.
  • Wirtschaftlicher / Technischer Bereich
    • Produktionsplanungen in der Industrie
    • Erstellung von virtuellen Prototypen, z.B. in der Automobilbranche
    • Visualisierungen, z.B. in der Architektur
    • Raumplanungen, z.B. von Infrastrukturmaßnahmen
    • Simulation von Arbeitsumgebungen, z.B. mit Maschinen oder Anlagen
    • Besichtigungstouren, z.B. in der Immobilienbranche
  • Wissenschaftlicher Bereich
    • Simulation von Operationen in der Medizin
    • Visualisierungen, z.B. in der Chemie Psychologie
    • VR-gestützte Lernprozesse, z.B. in Schulen, Unis etc.
  • Militärischer Bereich
    • Virtuelles Training
    • z.B. Flugsimulatoren für angehende Piloten

Worauf solltest du bei VR-Brillen achten?

Nicht nur der Preis sollte für dich eine Rolle beim Kauf einer Virtual Reality-Brille spielen. Es gibt einige andere Dinge, denen du hinsichtlich der Qualität und Immersion vermehrt Beachtung schenken solltest.

Folgende Faktoren solltest du beim Kauf einer 3D-Brille beachten:

  • Bildauflösung
  • Bildauflösungsrate
  • Brillenträger: ja oder nein?

Die Auflösung des Bildes ist entscheidend für die visuelle Qualität.

Eine niedrige Auflösung hat zur Folge, dass man einzelne Pixel vernehmen kann und somit eine Art Fliegengitter oder Gitternetz erkennt. Das stört die virtuelle Wahrnehmung natürlich sehr und mindert die Immersion.

Je höher die Bildauflösung, desto intensiver die Immersion.

Ob das Bild ruckelfrei ist oder nicht, hängt auch stark von der Rechnerleistung ab.

Was das Thema Auflösung bei VR-Brillen betrifft, gibt es stetige Neuerungen und Verbesserungen.

Ebenso die Frequenz der Bilder hat einen starken Einfluss auf virtuelle Wahrnehmung und das damit verbundene virtuelle Erlebnis.

Außerdem wirkt eine flüssige Bildwiedergabe der sogenannten Virtual Reality Sickness, oder auch Simulator-Krankheit genannt, entgegen. Sind Bewegung und visuelle Darstellung zeitlich verzögert, führt das bei längerer Nutzung zu Übelkeit und Unwohlsein.

Zudem geht gerade bei Kopfbewegungen eine niedrige Bildrate zu Lasten der Illusion. Schnelle Bewegungen führen dann zu Schlieren und unscharfem Sehen. Daher gilt:

Je höher die Bildrate, desto besser die Illusion.

Individuell von Bedeutung ist der Fakt, ob man Träger einer Brille ist oder nicht. Denn nicht alle VR-Brillen sind für Brillenträger – ob nun weitsichtig oder kurzsichtig geeignet.

Es gibt vereinzelte Virtual Reality Headsets bei denen das Tragen der eigenen Brille unter der VR-Brille möglich ist. Allerdings schränkt das den Tragekomfort deutlich ein und die Sehstärken-Brille darunter darf auch nur begrenzt groß sein.

Unter den meisten VR-Brillen kann die eigene Brille jedoch nicht getragen werden. Dafür haben sich die Hersteller aber was einfallen lassen.

Theoretisch kann man eine Fehlsichtigkeit der Augen durch das Austauschen der VR-Brillenlinse korrigieren. Unter der 3D-Brille muss demnach keine Korrekturbrille getragen werden, sondern die Linsen der virtuellen Brille übernehmen diese Aufgabe.

Der Abstand der Linsen zu den Augen kann so eingestellt werden, dass man das Bild auch ohne eine Brille mit Sehstärke scharf sehen kann. Das funktioniert bisher aber nur bei geringen Dioptrienwerten von -4 bis +2.

Das hat allerdings zweifelsohne nicht den gleichen Effekt wie bei normalen Brillengläsern. Bei höheren Dioptrienwerten sind daher Kontaktlinsen zu empfehlen.

Was kostet eine Virtual Reality-Brille?

Es herrscht eine breite Preisspanne beim Kauf von VR-Brillen. Dieser ist ganz davon abhängig mit welcher Technologie das Produkt ausgestattet ist und um welches Modell es sich handelt. Ebenfalls ausschlaggebend ist der Zweck für den das Gerät gedacht ist.

Es gibt VR-Brillen, die sich besonders für den Einstieg in die virtuelle Welt eignen, bereits ab kleinem Geld. In der Regel muss man aber tiefer ins Portemonnaie greifen für eine qualitative und vor allem technisch hochentwickelte VR-Brille.

Wo kann man VR-Brillen kaufen?

Es gibt einige Geschäfte, die VR-Brillen von diversen Herstellern in ihrem Sortiment führen. Du kannst solche virtuellen Brillen im Einzelhandel, wie z.B. in speziellen Elektrofachgeschäften oder in Elektronik-Fachmarktketten kaufen.

Aber auch das Internet bietet dir eine Unmenge an Anbietern, wo du VR-Brillen für das Gaming o.ä. online kaufen kannst. Dabei kannst du von einiger riesigen Auswahl von internationalen Marken wählen.

Nachfolgend möchten wir dir eine alphabetische Auswahl an Anbietern und beliebten Herstellern von Virtual Reality-Brillen zeigen, die online oder aber auch in Geschäften, je nach deinem Wohnort, unterschiedliche Produkte führen können:

  • Apple
  • amazon.de
  • conrad.de
  • Dell
  • Destek
  • ebay.de
  • Elegiant
  • Evo
  • expert
  • Facebook Inc. (ehemals Oculus VR)
  • Fibrum
  • Google
  • Hamswan
  • HTC
  • Lenovo
  • Media Markt
  • Microsoft
  • otto.de
  • pearl.de
  • Razer
  • Samsung
  • Saturn
  • Sony Computer Entertainment
  • Terretec
  • Zeiss

Entscheidung: Welche Arten von Virtual-Reality Brillen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Virtual Reality-Brille erlaubt es dir, beeindruckende VR-Inhalte in 3D zu erleben – so, als wärst du tatsächlich mittendrin. Egal ob innovatives Gaming, virtuelles Kino oder interaktive Koch-App – die virtuellen Anwendungen sind schon jetzt breit gefächert und bieten für jeden Geschmack das Richtige.

Bei der Wahl der richtigen VR-Brille kommt es ganz darauf an, welchen Zweck diese erfüllen soll und welche Ansprüche du daran hast. Denn nicht jedes Gerät ist für jeden Anwender gleichermaßen geeignet.

Nachfolgend stellen wir dir verschiedene VR-Brillen vor und zeigen dir die jeweiligen Vor- sowie Nachteile.

Grundsätzlich kannst du zwischen drei Arten von Virtual Reality-Brillen unterscheiden:

3D-Brillen für PCs
Videobrillen für Konsolen
Virtuelle Brillen für Smartphones

Hierbei gilt es zu betonen, dass sich die beiden ersten Arten, also VR-Brillen für PCs sowie auch Videobrillen für Konsolen, stark ähneln und daher dieselben Eigenschaften aufweisen.

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir dabei helfen, die richtige VR-Brille für dich zu finden. Dazu stellen wir alle genannten Produktarten vor und geben dir einen Überblick über die jeweiligen Stärken und Schwächen dieser.

Was kennzeichnen 3D-Brillen für den Computer sowie Videobrillen für die Konsole und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Bei beiden Arten handelt es sich um sogenannte Head-Mounted Displays (HMD). Das bedeutet, dass diese visuellen Geräte am Kopf getragen werden und dort mithilfe eines Bildschirms direkt vor den Augen Bilder präsentieren.

In diesen VR-Helmen steckt demnach bereits die komplette Technik, die man für ein VR-Erlebnis braucht – ein hochauflösendes Display mit je einer Linse vor jedem Auge.

Bei dieser Methoden wird die virtuelle Brille mit dem PC oder eben mit einer Spielekonsole, z.B. einer Playstation oder Xbox verbunden. Darüber wird dann auch das Bildsignal empfangen.

Spezielle Software teilt das Bild für das rechte und für das linke Auge, krümmt es und leitet die Inhalte an die VR-Brille weiter. Die Informationen erscheinen daraufhin auf dem integrierten Bildschirm und der Träger nimmt diese dreidimensional wahr.

Vorteile

  • Hohe Bildqualität
  • Starkes immersives Gefühl
  • Angenehmer Tragekomfort

Nachteile

  • Hohe Systemanforderungen
  • leistungsstarker Rechner notwendig
  • Hoher Preis
  • Virtual Reality Sickness möglich

Die Qualität des Bildes ist bei virtuellen Brillen mit Head-Mounted Display sehr hoch. Das liegt an einer hohen Auflösung sowie Bildfrequenz, was sich wiederum positiv auf die Immersion auswirkt.

Ebenso sind die meisten VR-Helme ergonomisch und bieten somit ein großes Sichtfeld und einen hohen Tragekomfort.

Durch die hohe Immersion kann es allerdings auch zu der VR-Krankheit kommen und der Nutzer fühlt sich bei längerer Verwendung unwohl.

Ein leistungsstarker Rechner ist hierfür unabdingbar. Andernfalls ruckelt das Bild ständig und das virtuelle Abenteuer macht somit keinen Spaß.

Diese Arten von VR-Brillen haben jedoch einen stolzen Preis und man muss dafür tiefer ins Portemonnaie greifen.

Oculus Rift

Du benötigst einen leistungsstarken PC, um beeindruckende VR Erlebnisse zu erfahren.

Was sind die Merkmale von virtuellen Brillen für Smartphones und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Wenn du eine gute günstige Alternative für den Einstieg in die virtuelle Welt suchst, kannst du auf VR-Brillen für das Smartphone zurückgreifen.

Diese Art der 3D-Brille besitzt keinen eigenen Bildschirm, sondern dein Handy wird als Display verwendet – vorausgesetzt du besitzt ein eigenes Smartphone.

Diese VR-Brillen dienen als Halterung, in die du dein Mobiltelefon vor die Linsen hinein schiebst. Mithilfe einer speziellen App oder einem Videoplayer werden dann Bilder generiert und erschaffen dir deine eigene kleine virtuelle Realität.

Mittels der eingebauten Sensorik in deinem Smartphone kann das System Bewegungen des Kopfes feststellen, sodass du dich in der virtuellen Umgebung umsehen kannst.

Vorteile

  • Für den VR-Einstieg geeignet
  • Günstiger Preis
  • Flexibilität

Nachteile

  • Smartphone notwendig
  • Geringe Bildqualität
  • Kein raumfüllendes VR möglich
  • Schwacher Immersionseffekt
  • Niedriger Tragekomfort

Zudem gibt es Smartphone VR-Brillen, die selbst auch noch entsprechende Sensoren besitzen, um die VR-Erfahrung so echt wie möglich wirken zu lassen.

Diese mobilen 3D-Brillen können günstig erworben werden und bieten dem Nutzer genügend Flexibilität, weil das Brillengehäuse überall mit hingenommen werden kann und stets einsatzbereit ist.

Bei Bildqualität und Tragekomfort musst du jedoch Abstriche machen. Außerdem benötigst du ein modernes Smartphone oder iPhone, um die VR-Inhalte auch wirklich optimal nutzen zu können.

Des Weiteren kannst du dich nicht wirklich frei im virtuellen Raum bewegen, sondern bist an deinen Platz gefesselt. Sogenanntes Roomscale oder auch raumfüllende Virtual Reality ist damit nicht möglich.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Virtual Reality Brillen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du virtuelle Brillen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte VR-Brille für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Technische Daten
    • Plattform und Betriebssystem
    • Systemvoraussetzung
    • Sensoren und Tracking
  • Design
    • Display
    • Gewicht
    • Linsenabstand
    • Bedienung und Zubehör
  • Optik
    • Auflösung und Pixeldichte
    • Sichtfeld
    • Bildrate
  • Anschlüsse und sonstige Besonderheiten

In den nachfolgenden Absätzen kannst du dich jeweils darüber informieren, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Plattform und Betriebssystem

Dieses Kriterium gibt lediglich an, um welche Art der VR-Brille es sich handelt und auf welcher Grundlage die Anwendung ausgeführt werden kann bzw. mit welchem Betriebssystem das Gerät kompatibel ist.

Die virtuelle Brille kann geeignet sein für

  • PCs, wie z.B. Windows oder Mac
  • Konsolen, wie z.B. Playstation4 oder XBox One
  • Smartphones, wie z.B. iPhone, Samsung oder HTC

Diese werden außerdem mit unterschiedlichen Systemen betrieben, wie bspw. Windows 10, OS X, Android, iOS, etc.

Systemvoraussetzung

Um eine VR-Brille richtig nutzen zu können, sollten die Voraussetzungen an das System erfüllt sein. Man benötigt einen entsprechend starken Rechner sowie ausreichend passende Anschlüsse.

Bei allen Virtual Reality Headsets gibt es hohe Mindestanforderungen an den PC oder die Konsole. Ohne einen leistungsstarken Rechner kommt es zu ruckligen und somit unscharfen Bildern. So macht das VR-Abenteuer keinen großen Spaß.

Oftmals werden für eine optimale VR-Anwendung ein großer Arbeitsspeicher bzw. RAM, eine sehr gute Grafikkarte sowie genügend USB-2.0- oder USB-3.0-Anschlüsse verlangt.

Sensoren und Tracking

In der VR-Brille sollten verschiedene Sensoren eingebaut sein, die auf die natürlichen Bewegungen des Nutzers so schnell wie möglich reagieren können. All dies immer zu dem einen großen Zweck, die virtuelle Welt so wirklichkeitsnah wie nur möglich zu machen.

VR-Brillen mit Gyrometer, speziell mit Gyroskop registrieren und reagieren auf Lageveränderungen und Drehbewegungen. Deshalb wird ein Gyroskop auch Kreiselinstrument genannt.

Gyroskopsensoren dienen vor allem auch für Navigationsfunktionen und sind bspw. auch in fast allen Smartphones untergebracht.

Als ebenso wichtiger Bestandteil von virtuellen Brillen gilt das sogenannte Head Tracking. Darunter ist die Anpassung des Bildes an die eigene Kopfbewegung während der Nutzung zu verstehen.

Das virtuelle Bild folgt demnach dem Blick des Nutzers, also wenn dieser nach oben und unten, rechts und links schaut. Damit soll der echten Welt so gut es geht nachempfunden werden.

Für diese möglichst korrekte Bildausrichtung kommt meist ein Magnetometer zum Einsatz.

Weiterhin lassen einen VR-Brillen mit Beschleunigungssensoren, oder auch Accelerometer, die Virtualität noch wirklicher und intensiver wahrnehmen. Diese messen, wie es der Name schon sagt, die Beschleunigung einer Masse.

VR Brille

Mit einer VR-Brille kannst du in virtuelle Welten eintauchen. Sie überträgt deine Kopfbewegungen und Blickrichtung und erzeugt so das Gefühl eines virtuellen Raumes. (Foto: JESHOOTS.COM / unsplash.com)

Display

Der Displaytyp von VR-Brillen ist oftmals ein Head-Mounted Display, also wörtlich um eine „am Kopf befestigte Anzeige”. Die Person trägt das visuelle Ausgabegerät also auf ihrem Schopf.

Es können dafür auch die Begriffe Videobrille, VR-Helm oder Helm-Display verwendet werden.

Dieses Kriterium gibt allerdings in erster Linie an, welche Displaytechnik die VR-Brille aufweist. Dabei handelt es sich meist um Full-HD, LCD, OLED oder AMOLED. Diese unterscheiden sich jeweils in ihrer Funktionsweise und damit auch Bildqualität.

Gewicht

Aufgrund der Verarbeitung gibt es Unterschiede bezüglich des Gewichts bei Virtual Reality-Brillen. Dies leistet natürlich zusätzlich einen ausschlaggebenden Beitrag zum Thema Tragekomfort.

Ist die Brille zu schwer, geht da zu Lasten der Immersion, also des Eintauchens in die virtuelle Welt, da man das schwere Gewicht dann zu jederzeit spürt und wahrnimmt.

Linsenabstand

Eine Vielzahl der Modelle bietet die Möglichkeit den Pupillenabstand (IPD) individuell anzupassen. Dabei handelt es sich um den Abstand der Linsen zu den Augen. Dieser IPD-Wert kann man in der Regel mithilfe der Software konfigurieren.

Einstellbare Linsen unterstützen somit das scharfe Sehen und den damit verbundenen individuellen Tragekomfort.

Bedienung und Zubehör

Die intuitive Steuerung des VR-Gerätes funktioniert meist über zwei Controller oder einer Touch-Taste bzw. einem Touchpad.

Im besten Fall gibt es die VR-Modelle ohne Kabel, was mehr Freiraum und Bewegung beim Spielen ermöglicht.

Die VR-Controller bekommt man meist als Zubehör zum VR-Headset dazu. Wenn spezielle Sensoren nicht im VR-Helm integriert sind, gibt es diese oftmals auch extern als Zubehör oben drauf. Genauso wie die notwendigen Kabel, wie HDMI- oder USB-Kabel.

Bei manchen Modellen von VR-Brillen gibt es teilweise auch spezielle Kombi-Tarife bei denen die virtuelle Brille mit einer passenden Auswahl an Spielen angeboten wird.

Diese VR-Inhalte sind natürlich speziell auf ihre Modelle zugeschnitten. Es gibt bspw. den VR-Steam, eine Art Bibliothek, wo Spiele oder Filme heruntergeladen werden können, z.B. für die Playstation. Die Video-Plattform YouTube bietet mittlerweile auch viele 360-Grad-Videos an.

Die Hersteller versuchen viel, um dein VR-Abenteuer so echt wie nur möglich zu gestalten. Trackpads stellen deine Hände in der virtuellen Welt dar mit denen du agierst. Touch-Tasten tragen zu noch mehr Spielspaß bei VR-Spielen bei. Controller können bei VR-Shootern deine Waffe symbolisieren.

Playstation VR

Wenn du eine PS 4 besitzt und keinen High-End-PC kaufen möchtest, ist die VR bestens geeignet.

Auflösung und Pixeldichte

Auch die Auflösung sowie die damit verbundene Pixeldichte spielen eine bedeutende Rolle für die immersive Wahrnehmung der Virtualität.

Eine hohe Auflösung mit einer hohen Pixeldichte lässt die Inhalte viel schärfer wirken und begünstigt die VR-Erfahrung. Wohingegen eine geringe Auflösung einen Fliegengittereffekt bedingt.

Auf dem Vormarsch ist die neue Technologie des 4K. Sie ist schärfer als Full-HD und gilt als ultrahohe Bildauflösung (UHD).

Sichtfeld

Die Breite des Sichtfeldes bestimmt zusätzlich die Qualität einer VR-Brille. Ein breites Sichtfeld, welches weder vertikal noch horizontal eine Begrenzung erkennen lässt, unterstützt die Immersion.

Es ist demnach am besten, wenn das Gesichtsfeld komplett ausgefüllt ist und keine Ränder an den Seiten wahrgenommen werden, sodass man ganz und gar in die virtuelle Welt eintauchen kann.

Bei diesem Kriterium wird der Winkel des Sehbereiches in Grad (°) angegeben.

Einfachere Modelle haben eine eher geringe Sichtbreite von lediglich 30-40°. Dabei hat man den Eindruck in einem Kino zu sitzen und von hinten nach vorne auf die Leinwand zu schauen. Man kann also äußere Ränder wahrnehmen und das stört die virtuelle Wahrnehmung.

Die meisten, richtig guten, virtuellen Brillen haben ein weites Sichtfeld ohne erfassbare Grenzen ab 100°.

Je höher die Breite des Sichtfeldes, desto besser das Eintauchen in die virtuelle Welt.

Bildrate

Ein sehr wichtiger Bestandteil von VR-Brillen ist die Bildauflösungsrate. Ist diese hoch, sorgt sie für eine flüssige Bildwiedergabe, was das virtuelle Abenteuer für den Nutzer wiederum umso echter macht.

Zudem mindert eine hohe Bildfrequenz das Risiko, dass dem Träger beim Benutzen übel wird.

Anschlüsse und sonstige Besonderheiten

Um eine Verbindung vom Bild zur 3D-Brille zu bekommen, gibt es verschiedene Wege und es werden genügend passende Anschlüsse benötigt.

Virtuelle Brillen für das Gaming, speziell für Computerspiele werden meist mit einem HDMI-Kabel mit der Spielekonsole oder dem Computer verbunden, sodass das Bild übertragen werden kann. Dazu bedarf es natürlich einen entsprechenden HDMI-Anschluss.

Es gibt allerdings auch VR-Brillen, in die du dein Handy direkt hineinstecken und mittels App in virtuelle Welten eintauchen kannst.

Zudem benötigt man häufig auch weitere Anschlüsse, wie einem Audio-Anschluss oder mehreren USB-Anschlüsse (USB-2.0 oder USB-3.0), z.B für Kopfhörer, Controller oder sonstiges Zubehör.

Die Nutzung von Zubehör wie Controller und Co. kann aber auch kabellos sein und läuft dann meist über Bluetooth.

Ebenso fällt das Kabel von Kopfhörern weg, falls diese bereits in der VR-Brille eingebaut sind. Oder das Modell verfügt gleich über ein integriertes 3D-Audio-System, was einen räumlichen Klang bietet und somit das VR-Erlebnis noch immersiver macht.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema VR-Brille

Kann man Virtual Reality-Brillen mieten?

Ja, es besteht eine Mietoption für VR-Brillen. Viele Unternehmen bieten verschiedene 3D-Brillen und das entsprechende Zubehör zum Verleih an.

Es gibt Unternehmen, die zusätzlich zum Mietobjekt ihre Hilfe in Sachen Auswahl geeigneter Inhalte anbieten und einen bei Bedarf bspw. während einem Event mit einer VR-Brille begleiten.

Virtual Reality-Brillen bekommt man bereits auch zu günstigen Konditionen. Die Preise hängen aber natürlich von der benötigten Ausrüstung, der Mietdauer und dem gewünschten Grad der Unterstützung ab.

Im Internet findet man einige Anbieter, die VR-Brillen für verschiedene Zwecke verleihen. Nachfolgend findest du eine kleine Auswahl an potentiellen Vermietern von VR-Geräten:

  • vr-brille-mieten.de
  • vr-expert.de
  • getgrover.com
  • vr-house.de

Wie baut man selbst eine VR-Brille?

Wenn du erstmal in die virtuelle Welt reinschnuppern und nicht gleich viel Geld ausgeben möchtest, kannst du dir deine DIY VR-Brille für dein Smartphone auch einfach selbst bauen.

Die selbstgemachten VR-Brillen nennen sich Cardboard und bestehen aus Pappe. Google bietet bereits komplette Papp-VR-Brillen zum Kauf an (Google Cardboard), aber man kann sich seine Cardboard auch einfach selber basteln.

Im Internet findest du zahlreiche Anleitungen von Hobbytüfftlern oder Unternehmen. Diese bieten auch gleich Vorlagen oder Schablonen zum Basteln.

Alles was du dafür brauchst:

  • Ein modernes Smartphone
  • Eine Anleitung bzw. Schablonen aus dem Internet
  • Pappe (möglichst dünn)
  • Etwas Klettverschluss zum beliebigen Öffnen und Schließen der vorderen Klappe
  • Zwei Linsen (mind. 25mm Durchmesser)
  • Schere, Cuttermesser, Klebestift sowie Klebeband zum Zusammenbauen

Im Internet findest du zahlreiche Anleitungen von Hobbytüfftlern oder Unternehmen. Diese bieten auch gleich Vorlagen oder Schablonen zum Basteln.

YouTube Tutorials mit genauen Bauanleitungen helfen dir zu verstehen, wie die Pappteile zusammenpassen.

So eine selbstgebastelte VR-Brille kann natürlich nicht mit den High-End-Geräten mithalten, aber es ist ein guter Einstieg in das Thema der virtuellen Welt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelle_Realit%C3%A4t


[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Immersion_(virtuelle_Realit%C3%A4t)


[3] https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/fehlsichtigkeit/schwindende-sehschaerfe-wahrheit-oder-mythos-die-brille-macht-die-augen-schlechter_id_7703212.html

Bildquelle: Unsplash.com / jeshoots/

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