Willkommen bei unserem großen Pulsuhr Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Pulsuhren. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Pulsuhr zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Pulsuhr kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Hilfe einer Pulsuhr ist es möglich, deine Herzfrequenz zu messen. Dadurch kannst du dein Training effizienter gestalten und schützt deinen Körper vor Überbelastung.
  • Sportuhren mit Brustgurt messen deinen Trainingspuls mittels Elektrodenflächen, die in das Pulsband eingearbeitet sind. Die Ermittlung ohne Pulsgurt erfolgt auf verschiedenen Arten, wobei die LED-Messung derzeit die beste ist.
  • Je nach Sportart und Trainingslevel eigenen sich die Pulsuhren besser oder schlechter. Die Herzfrequenzmessung mit Gurt ist für fast jede Sportart geeignet und bringt auch verlässliche Ergebnisse.

Pulsuhr Test: Das Ranking

Platz 1: YAMAY Fitness Armband mit Pulsmesser

Platz 2: Sanitas SPM 25 Pulsuhr

Platz 3: ANKKA Bluetooth Smart Sportuhr

Platz 4: Kombel Fitness Armband mit Pulsmesser

Platz 5: Polar M430 GPS-Laufuhr

Platz 6: EZON T023 Herren Digital Sportuhr

Platz 7: Suunto Spartan Sport Wrist HR

Platz 8: Sigma Sport Pulsuhr iD.GO

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Pulsuhr kaufst

Warum solltest du dir eine Pulsuhr kaufen?

Egal ob du Freizeitsportler bist oder ob du an offiziellen Bewerben teilnimmst, ein Herzfrequenzmesser ist immer sinnvoll. Speziell Profi-Triathleten und auch fortgeschrittene Amateure in dieser Sportart können sich ein Training ohne Sportuhr nicht mehr vorstellen. Um effektiv zu trainieren, solltest du in den richtigen Herzfrequenzzonen bleiben.

Deine individuell-richtige Herzfrequenz solltest du zu Beginn bei einem Belastungstest bestimmen lassen. Hier werden verschiedene Werte bestimmt: vom Ruhepuls, über den richtigen Trainingspuls, bis hin zum Maximalpuls. Nur wenn du im richtigen Pulsbereich trainierst, wirst du besser, schneller, stärker.

Bist du zum Beispiel ein Läufer und läufst immer mit zu hoher Herzfrequenz, wird sich deine Leistung nicht steigern. Im Gegenteil, du schadest deinen Körper und erzielst keine Erfolge. Mit einer Pulsuhr kannst du deine Leistung permanent steigern, noch dazu macht es dir mehr Spaß, weil du deine Ziele Schritt für Schritt erreichst.

Der Kauf einer Fitnessuhr lohnt sich sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene. Bist du untrainiert, bekommst du mit der Hilfestellung eines Pulsmessers schneller ein besseres Körpergefühl. Bist du ein Hobbysportler, der gerne und regelmäßig Sport treibt, wirst du mit einer Pulsuhr deine Leistungen erfolgreich steigern.

Pulsuhren eignen sich durch ihr pulsgesteuertes Training vor allem zum Aufbau von Kraftreserven und zum Verbrennen von Körperfett.

Mit der Pulsuhr die richtige Herzfrequenz kontrollieren

Wenn du eine Sportart auf Dauer und erfolgreich betreiben möchtest, dann bestimme zuerst die für dich effektivsten Herzfrequenzzonen. Hast du diese ermittelt, so kannst diese, während des Sports, kontrollieren.

Für welche Sportarten ist ein Herzfrequenzmesser am besten geeignet?

Generell werden Pulsuhren im Ausdauersport verwendet. Die Verwendung von Uhren die deine Herzfrequenz messen wäre beim Krafttraining nicht sinnvoll, weil in diesem Sport andere Werte wichtig sind.

Eine Armbanduhr mit Herzfrequenzmessung eignet sich vor allem für sehr aktive Sportarten. Hier gibt es keinen speziellen Sport, denn du kannst eine Pulsuhr vielseitig einsetzen. Bekanntlich zählen Laufen und Radfahren zu den beliebtesten Trainings. Vor allem Laufen ist unkompliziert, weil man es nahezu überall und jederzeit machen kann.

Im Multisport, wie beispielsweise dem Triathlon, sind Sportuhren schon ein Must-Have. Wie auch Uhren speziell für den Laufsport angeboten werden, gibt es auch Modelle die sich am besten für Triathleten eignen.

Stephan HämmerleExperte für Sportprodukte

„Je nach dem wie ambitioniert du bist, dich in deiner Sportart weiterzuentwickeln, rentiert sich die Investition in eine bessere Pulsuhr, da günstigeren Geräten bereits bei den kleinsten Vibrationen, bzw. Verrutschen des Brustgurtes Probleme bei der Messung (Ungenauigkeiten, Signalverluste) auftreten können. Zudem ist es wichtig wenn du deine Pulsuhr auch zum Schwimmen etc. verwenden möchtest darauf zu achten, dass der Brustgurt variabel einstellbar ist sowie die Elektroden nicht nur zentral frontal unter den Brustwarzen positioniert sind, sondern auch Seitlich eine gewisse Breite des Körpers abdecken. Pulsmessungen am Handgelenk oder per Armband sind für sportliche Anwendung nicht zu empfehlen da zu ungenau, ausser das Armband wird sehr stark angepresst, was sehr stark den Tragekomfort eingeschränkt.

Uhren mit integriertem GPS werden immer besser bezüglich Baugröße und Akkulaufzeit. Generell ist zu empfehlen eine Uhr mit Akku zu nehmen. Marken wie Polar, Suunto bzw. Garmin haben erstklassige Produkte im Sortiment.

Online Apps und Auswertungen, Vergleiche sind zwar extrem im Trend ersetzen eine klassisches Trainingstagebuch aber noch lange nicht, darum lass dich nicht zu stark von den Angeboten ködern.

Stark im Kommen sind auch Produkte welche wie im Spitzensport bereits Parameter wie Herzrhythmusvariabilität messen und aufzeichnen, damit Rückschlüsse auf eventuelles Übertraining oder zu viel Stress erlauben. Diese Möglichkeiten sind wunderbar im Profibereich, aber der gute alte Hausverstand hilft hier meistens immer noch am Besten.

Welche Vorteile ergeben sich für dich, wenn du mit einer Sportuhr trainierst?

Der wichtigste Vorteil beim Trainieren mit einem Pulsmesser ist, dass du von der sportlichen Aktivität profitierst, anstatt darunter zu leiden beziehungsweise deinen Körper damit schadest.

Du wirst dein Training damit optimieren und du wirst nach und nach leistungsfähiger. Ohne Pulsuhr kann es zur Überbelastung deines Körpers führen und im schlimmsten Fall resultieren daraus körperliche Beeinträchtigungen.

Wenn du dein Gewicht reduzieren willst, musst du Fett verbrennen. Das machst du aber nur im richtigen Pulsbereich. Speziell mit diesem Ziel vor Augen, solltest du dir eine Fitnessuhr anschaffen.

Wie viel kostet eine Pulsuhr?

Die Preise für Pulsmesser liegen weit auseinander. Du kannst dir eine Sportuhr auch schon ab 50 Euro holen. Noch oben hin gibt es fast keine Grenzen, das hängt von mehreren Faktoren ab.

Die Entscheidung liegt bei dir. Bist du Anfänger und noch nicht so erfahren oder zählst du dich bereits zu den Profis? Bist du ein Freizeitsportler oder wartet schon der nächste Triathlon auf dich? Bist du ein Technikmuffel oder beschäftigst dich auch mal Stunden mit deiner Trainingsuhr und deren Auswertungen, Programme, Statistiken?

Damit hast du vielleicht nicht die Informationen, die du haben wolltest, aber da das Angebot sehr groß ist, gibt es einige Fragen, die du im Vorfeld abklären solltest.

Pulsuhr ohne Brustgurt

Pulsuhren sind schon für rund 50 Euro erhältlich. Professionelle Modelle sind jedoch oft wesentlich teuerer.

Wo kaufst du einen Pulsmesser?

Preis oder Garantie? Was ist dir wichtiger?

Bist du dir unsicher und hättest gerne eine Beratung für deinen Pulsermitler? Dann bist du in einem Sportfachgeschäft zweifelsfrei am richtigen Ort. Sie haben ein breitgefächertes Angebot verschiedener Hersteller und können Vor- und Nachteile zu jedem Gerät aufzählen. Außerdem erhältst du auch noch eine Garantie – was willst du mehr.

Wie du sicher weißt, kannst du deinen Herzfrequenzmesser auch online kaufen. Entweder direkt auf den Webseiten der Hersteller oder im Onlineshop der Sportläden. Hier erhältst du zwar keine persönliche Beratung, aber dennoch reichlich Informationen zum gewünschten Produkt.

Wenn du aber kein Freund von Garantien und Versicherungen bist, weil du einfach vertraust, könntest du dich auf die Suche nach einer gebrauchten Sportuhr machen. Dafür gibt es auch zahlreiche Homepages, die Produkte vergleichen und günstiger anbieten. Schau dich einfach um, du findest bestimmt das Richtige für dich.

Welche sind die Grundfunktionen einer Fitnessuhr?

Wie du bestimmt aus dem Namen bereits herauslesen kannst sind die wichtigsten Funktionen einer Pulsuhr:

  • Uhrzeit
  • Herzfrequenz
  • Trainingszeit
  • Stoppuhr

Je nach Hersteller und Modell gibt es natürlich Abweichungen. Dabei gilt: Je mehr Funktionen desto teurer wird das Gerät. Bist du ein Läufer der in der Freizeit Spaß daran hat laufen zu gehen? Dann reichen die Grundfunktionen normalerweise aus.

Sportler die an Wettbewerben teilnehmen oder ein bestimmtes sportliches Ziel verfolgen, wünschen sich diverse Zusatzfunktionen. Diese können Werte wie

  • Geschwindigkeit
  • Zwischenzeit
  • Kalorienverbrauch

und natürlich noch mehr Werte anzeigen und auswerten. Mehr zu den Zusatzfunktionen erfährst du weiter unten im Artikel.

Welche Alternativen gibt es zur Pulsuhr?

Alternativ zu Trainingsuhren liegen Fitnessarmbänder und Smartwatches stark im Trend. Diese Geräte trägst du ebenfalls am Armgelenk. Der Unterschied dabei ist, dass du sie nicht nur während des Trainings trägst, sondern sie dich den ganzen Tag über begleiten.

Auch hier gilt das gleiche wie bei den Pulsmessgeräten, je nach Hersteller und Preiskategorie gibt es unterschiedliche Grundfunktionen. Die Funktion des Schrittzählers stellt bei diesen Gadgets mittlerweile die Basis dar. Weitere Bestimmungen wie Herzfrequenzmessung oder Kalorienverbrauch sind bei solch einem Fitnessequipment auch schon oft Standard.

Du kannst die Fitnessarmbänder oder -tracker und Smartwatches mit deinem Smartphone und einer entsprechenden App verbinden. Dadurch ist es möglich, auch die Ernährung miteinfließen zu lassen. Der Unterschied zwischen Uhren und den Aktivitätstrackern ist kein großer.

Die Uhren sind sogenannte „Alleskönner“. Sie speichern noch mehr Daten von dir ab. Sie sind also Fitnesstracker und Smartphone in Kombination. Mit der Smartwatch kannst du also sowohl deine tägliche Fitness überprüfen, als auch Freunde anrufen und sie per Nachricht oder E-Mail kontaktieren.

Ein Fitnessarmband sollte dich zu mehr Sport motivieren und ist eher nicht für Sportbegeisterte relevant. Sportliebhaber kommen bei einer Sportuhr eher auf ihre kosten. Willst du dich aber zwischen Fitnessarmband und Smartwatch entscheiden, kommt es hauptsächlich auf zwei banale Fragen an:

  • Willst du dein Gadget mit einer Akkulaufzeit von einem Tag oder einer Woche?
  • Spielt Geld für dich keine Rolle oder suchst du nach dem günstigsten Angebot?

Entscheidung: Welche Arten von Pulsuhren gibt es und welche ist die richtige für dich?

Hier bekommst du eine Hilfestellung bei der Entscheidung, welche die richtige Trainingsuhr für dich ist. Zuerst ist es wichtig, dass du dich grundsätzlich zwischen

  • einer Pulsuhr mit Brustgurt und
  • einer Pulsuhr ohne Brustgurt

entscheidest. Deshalb findest du hier Vor- und Nachteile beider Varianten kurz zusammengefasst.

Wie funktioniert eine Pulsuhr mit Brustgurt und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Bei Fitnessuhren mit Gurt sind Elektroden im Band integriert. Der Pulsgurt wird vor der sportlichen Aktivität angelegt. Dabei muss du darauf achten, dass diese Kontakte direkt unter der Brust mit der gesamten Fläche an der Haut anliegen. So erhältst du präzise Ergebnisse und das Tragen des Brustgurtes ist auch um vielfaches angenehmer.

Die Signalübertragung funktioniert wie folgt: An den Brustgurt werden Sensoren festgemacht. Diese Informationen, die sie von den Elektrodenflächen bekommen haben, senden sie direkt (meist via Bluetooth) an die Pulsuhr weiter.

Verwendest du eine Fitnessuhr mit Pulsgurt, wirst du sehr präzise Messergebnisse erhalten, weil die Elektroden direkt im Brustbereich angelegt werden. Das ist vor allem für Sportler wichtig, die auf ein bestimmtes Ziel trainieren.

Aufgrund der guten Passform des Brustgurts kannst du die Kombination aus Sportuhr und Gurt für verschiedenste Sportarten verwenden. Deshalb ist es speziell für sehr aktive Sportarten wie zum Beispiel für ein Lauftraining besonders gut geeignet.

Die Auswertungen nach dem Training sind mit Pulsband viel detailreicher also ohne Brustgurt. Zudem sind diese Modelle momentan noch weitaus günstiger, als die neuerschienenen Pulsuhren, die du ohne Brustgurt verwenden kannst.

Vorteile
  • Präzise und permanente Pulsmessung
  • Günstiger als Sportuhr ohne Brustgurt
  • Für viele Sportarten verwendbar
  • Detailreiche Auswertungen
Nachteile
  • Mögliche Hautrötungen
  • Störungen – wenn uncodiert

Ein möglicher Nachteil bei der Verwendung eines Pulsbandes ist, dass Hautrötungen hervorgerufen werden können. Diese können durch die Reibung, die während der sportlichen Aktivität entsteht, auftreten. Doch wenn du den Gurt sorgfältig anlegst, sollte das nicht der Fall sein.

Wenige Leute haben sich darüber beschwert, dass das Verwenden eines Brustgurtes durch das Schwitzen nicht hygienisch sei. Du wirst damit sicherlich keine Probleme haben, wenn du dein Equipment nachdem du es verwendet hast gut reinigst.

Solltest du einmal mit deinen Freunden in einer größeren Gruppe trainieren, könnte es sein, dass der Sensor am Brustgurt durch andere Geräte oder Bluetooth-Verbindungen gestört wird. Ist das der Fall, wären die Anzeigen und Ergebnisse fehlerhaft und ungenau.

Doch laut Empfehlungen der Hersteller und Profisportler, solltest du zu Beginn dein Produkt immer auf dich abstimmen. Dieses Problem kann also gar nicht erst entstehen, wenn du gleich von Beginn an deine Sportuhr auf deine individuellen Werte codierst.

Gregor RossmannExperte für Gesundheit

„Die Entscheidung eine Pulsuhr zu kaufen und vor allem welche Funktionen sie haben soll, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen sollte ich mir überlegen, welches Ziel ich im Sport erreichen möchte. Wenn ich auf ein bestimmtes Ziel hin trainiere, ist eine Pulsuhr unumgänglich. Sie garantiert mir, dass ich mit der richtigen Intensität trainiere. Das setzt wiederum voraus, dass ich meine individuellen Pulsfrequenzen kenne. Die guten Pulsuhren geben dem Trainierenden altersabhängige Herzfrequenzbereiche für ein optimales Training vor. Das ist schon einmal ein guter Anfang. Besser ist es, sich die individuellen Herzfrequenzbereiche für das Training von einem Sportwissenschafter oder Arzt bestimmen zu lassen. Die errechneten Herzfrequenzen kann man dann auf der Uhr entsprechend einstellen.

Vor allem Sportanfänger und älteren Personen sollten eine Pulsuhr zur Belastungssteuerung nutzen, um etwaige Risikofaktoren zu minimieren. Moderne Pulsuhren bieten unterschiedliche Funktionen, je nach Preiskategorie, an. So beinhalten die guten Modelle bereits Fitnesstracker, die nicht nur die zurückgelegten Schritte pro Tag anzeigen, sondern auch zur Bewegung aktivieren.

Ist man viel im Gelände unterwegs und arbeitet man im Ausdauersport mit Streckenprofilen, dann empfehle ich zusätzlich eine GPS-Funktion. Viele Modelle nehmen den Puls bereits am Handgelenk ab. Das erspart das Tragen eines Gurtes. Unter dem Strich gibt es heute viele Hersteller mit kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Pulsuhren. Ich persönlich habe mit Garmin die besten Erfahrungen gemacht.

Wie funktioniert eine Pulsuhr ohne Brustgurt und worin liegen ihre Vorteile und Nachteile?

Grundsätzlich kann zwischen drei Ermittlungsmethoden unterschieden werden:

Pulsmessung mittels:

  • Fingersensor
  • Handschuhen mit integriertem Fingersensor
  • LED

Die Pulsermittlung mittels Fingersensor ist mittlerweile unbeliebt. Ein Grund dafür ist, dass er die Herzfrequenz sehr ungenau bestimmt. Die andere Ursache ist, dass er keine durchgehende Auswertung liefern kann. Diese Methode misst deinen Trainingspuls nur wenn du deinen Finger direkt auf den Sensor legst.

Um eine permanente Herzfrequenzmessung zu erlangen, wurde der Fingermesser zum Handschuh weiterentwickelt. Das bedeutet, die Hersteller haben den Fingersensor in den Handschuhen integriert. Damit kann eine kontinuierliche Ermittlung der Herzfrequenz erfolgen. Jedoch haben sich viele Sportler beklagt – das Tragen der Handschuhe sei unkomfortabel und unhygienisch.

Die neueste, aber gleichzeitig auch teuerste, Methode zur Pulserhebung, funktioniert mittels LED – auch optische Pulsmessung genanntDabei durchströmen Lichtstrahlen die Blutbahnen am Handgelenk. Durch das Licht wird die veränderte Blutzirkulation gemessen. Durch die ständige Weiterentwicklung hat sich die Messgenauigkeit inzwischen schon auf über 90 Prozent erhöht.

Viele sportlich Aktive sehen den größten Vorteil in der Verwendung der Sportuhr OHNE den lästigen Brustgurt. Außerdem brauchst du nur mehr ein Gerät und ersparst dir zusätzliches Equipment. Vielleicht bist du aber auch ein Technikfreak und erfreust dich an der neuesten und mordernsten Pulsuhrentechnik.

Die Bedienung des Herzfrequenzmessers ohne Band ist unkompliziert und praktisch. Du schnappst dir deine Trainingsklamotten und Sportuhr und bist bereit. Ohne dass du vorher deinen Pulsgurt suchen, die Sensoren anstecken und deine Uhr damit verbinden musst. Auch nachdem Training ergeben sich Vorteile. Du legst deine Fitnessuhr einfach ab. Anstatt wieder die zusätzliche Ausrüstung abnehmen und reinigen zu müssen.

Vorteile
  • Kein lästiger Brustgurt
  • Kein zusätzliches Equipment
  • Modernste Technik
  • Unkomplizierte Handhabung
Nachteile
  • Keine permanente Messung
  • Sehr teuer
  • Noch wenig Auswahl

Natürlich gibt es auch Nachteile bei der Verwendung einer Pulsuhr ohne Brustgurt. Die Ermittlung der Herzfrequenz sind nicht so genau als mit Gurt. Die Fitnessuhren müssen eng getragen werden, um Unterbrechungen und Störungen zu vermeiden. Hast du am Handgelenk Tattoos, ist es möglich, dass auch hier die Herzfrequenzmessung nicht präzise erfolgt.

Nachteilig sind momentan auch noch die überhöhten Preise. Außerdem ist die Angebotsvielfalt noch sehr gering, weil diese Technik noch nicht lange am Markt ist. Doch Experten arbeiten fortlaufend an der Weiterentwicklung der Technologien, wodurch der Unterschied zwischen Pulsuhr mit und ohne Brustgurt immer geringer wird.

Pulsuhren mit Brustgurt sind die verbreiteste Form der Herzfrequenzmessgeräte und liefern zur Erfassung der Herzfrequenz besonders genau erfasste Daten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Pulsuhren vergleichen und bewerten

Hier kannst du dir wertvolle Informationen holen, die dir die Kaufentscheidung etwas leichter machen können. Damit du eine Übersicht über die Kaufkriterien bekommst, haben wir dir eine Auflistung der wichtigsten Merkmale hier zusammengestellt:

  • Verwendungszweck
  • Art der Pulsmessung
  • Funktionen
  • Handhabung
  • Design
  • Passform
  • Preis

Nicht alle Merkmale sind jedem Menschen gleich wichtig. Deshalb werden die einzelnen Charakteristika im folgenden Abschnitt näher erläutert. So kannst du zu den Absätzen springen, die für dich relevant sind.

Der Verwendungszweck

Auf jeden Fall musst du dir darüber klar sein, in welchem Bereich du deine Pulsuhr einsetzen willst. Bist du im Sport noch nicht so erfahren, wirst du bestimmt nicht so hohe Ansprüche stellen wie ein Profi.

Es gibt für jeden Typ von Sportler eine tolle Trainingsuhr, die zu ihm passt. Man kann die Verwendung von Uhren mit Herzfreuquenzermittlung in drei große Bereiche einteilen:

  • Lifestyle
  • Hobby
  • Profisport

Im Bereich Lifestyle finden sich eher die Anfänger und nicht ganz so Aktiven wieder. Willst du sportlich aktiv sein? Willst du dich wieder fit für den Sommer machen? Brauchst du ein bisschen Motivation?

Dann bist du im Lifestylebereich genau richtig. Für dich eigenen sich Sportuhren mit Smartfunktionen. Sie geben dir Bescheid, wann es wieder Zeit für Bewegung und frischer Luft ist. Für dich ist es nicht so wichtig alle Funktionen in deiner Pulsuhr wieder zu finden.

Der Balance zwischen Kraft- und Ausdauertraining steht hier im Mittelpunkt. Schau dir die für dich am wichtigsten Funktionen der Pulsmessuhren an und Schritt für Schritt bist du fit für die Sommersaison. Bei den Freizeitsportlern spielt der richtige Herzfrequenz schon eine größere Rolle. Hierzu gehören Amateure, die bereits über einen längeren Zeitraum sportlich aktiv sind.

Zählst du dich zu den Hobbysportlern, hast du dir womöglich selbst ein Trainingsziel gesetzt, dass du gerne erreichen willst. Dafür lohnt sich der Kauf einer Pulsuhr auf jeden Fall. Nur mit einem angemessenen Training in der optimalen Herzfrequenzzone, wirst du einen gesunden Erfolg erzielen können.

Profis und Athleten auf dem Weg in den professionell Sport wissen was sie wollen und benötigen. Würdest du dich dieser Gruppe eingliedern, weißt du, dass präzise Daten und Auswertungen für dich ein Muss sind.

Für dich eigenen sich bestimmt Fitnessuhren, die für den Multisport ausgerichtet sind. Das Intervalltraining ist essentiell, um deine Leistungen permanent zu steigern und um dich perfekt für den nächsten Wettkampf vorzubereiten.

Für Triathleten haben sich die Multisportuhren bewährt, weil sie beispielsweise sogar die verschiedenen Schwimmstile während dem Training erkennen können.

Die Art der Pulsmessung

Vor dem Kauf einer Uhr musst du dich grundsätzlich zwischen

  • einer Pulsuhr mit Brustgurt und
  • einer Pulsuhr ohne Brustgurt

entscheiden.

Geübte setzten nach wie vor auf Sportuhren mit Pulsband. Bei dieser Erhebungsmethode ist eine genaue und auch permanente Ermittlung der Herzfrequenz sichergestellt.

Doch die neuen Modelle die derzeit auf den Markt kommen, kannst du fast alle schon ohne Pulsgurt verwenden. Sie sind sehr beliebt, weil man keine zusätzliche Ausrüstung braucht, sondern nur die Uhr anlegt und sofort mit dem Training starten kann.

Bei Fitnessuhren ohne zusätzlichen Sensoren und Gurt, kannst du zwischen drei Varianten wählen. Herzfrequenzmessung mittels:

  • Fingersensor
  • Handschuh mit integriertem Fingersensor
  • LED

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen den drei Messmethoden, werden im Folgenden kurz zusammengefasst.

Bei einer Pulsuhr mit Fingersensor erhältst du keine permanente Aufzeichnung deiner Herzfrequenz. Du erfährst deinen Puls, indem du einen deiner Finger auf den Sensor der Uhr legst.

Der größte Nachteil bei Sensoren, die in Handschuhen integriert sind ist, dass du an heißen Sommertagen schön ins Schwitzen kommst. Außerdem ist es unbequem und du solltest deine Handschuhe nach jeder sportlichen Aktivität gut reinigen.

Bei der Weiterentwicklung der Fingermessung zum integrierten Sensor in den Handschuhen, ist aber auch ein großer Vorteil entstanden. Nun ist eine permanente Pulsmessung auch ohne Brustgurt möglich.

Die neueste Technik für die Ermittlung des optimalen Pulsbereichs ohne Pulsband funktioniert mit Hilfe von LED. Der größte Vorteil bei diesen Modellen ist der Luxus, ohne Brustgurt auszukommen. Ein erheblicher Nachteil ist die nicht exakte Feststellung der Herzfrequenz.

Pulsuhr mit Brustgurt

Die Pulsmessung bei Pulsuhren erfolgt häufig über einen Brustgurt. Es gibt aber auch Modelle, die ohne einen Brustgurt auskommen.

Die Funktionen

Je nach Verwendungszweck sind verschiedene Funktionen der Uhren notwendig. Wie der Name schon sagt, ist die Pulsuhr in erster Linie ein Gerät, welches dir die Uhrzeit und deinen Trainingspuls anzeigt.

Heute sind zahlreiche Sportuhren aber schon mit umfangreicheren Grundfunktionen ausgestattet. Zum Beispiel sind folgende Leistungsmerkmale oft auch schon Standard:

  • Datumsanzeige
  • Wochentagsanzeige
  • Weckalarm
  • Stoppuhr
  • Wasserdicht
  • Distanzmesser
  • Schrittzähler

Weitere Funktionen wie:

  • GPS
  • Kalorienverbrauch
  • Intervalltraining
  • Aktivitätenprotokoll
  • Signal beim Verlassen des idealen Pulsbereichs
  • Geschwindigkeitsmesser
  • Schlafdauer und -qualität

gehören dann zur zusätzlichen Ausstattung einer Fitnessuhr.

Für die erste Sportuhr ist es wenig sinnvoll, sich die best-ausgestattete und teuerste Uhr zu kaufen. In diesem Fall wäre es zuerst wichtiger, einen Leistungstest zu machen. Dabei erfährst du deine idealen Herzfrequenzzonen, in welchen du ein effektives Training absolvieren kannst. Du solltest deinen Minimal- und Maximalpuls gut kennen, um deinen Körper zu schützen.

Für Fortgeschrittene, die auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten, ist es sicher auch nicht ganz so einfach die richtige Trainingsuhr zu finden. Es gibt mehrere Hersteller die für eine große Angebotsvielfalt sorgen. Jedoch bekommst du nicht bei jedem Hersteller dieselben Produktfunktionen für denselben Preis. Vergleichen lohnt sich!

Die Handhabung

Bei diesem Punkt geht es vor allem um die Technik und die Bedienung. Die teureren Uhren mit Herzfrequenzmessung haben meist viele verschiedene Funktionen. Daher ist die Verwendung dieser Pulsuhren etwas komplizierter. Das liegt ganz einfach daran, weil auf den wenigen Tasten mehr Funktionen und Einstellungen liegen.

Bist du ein Sportler, der sich gerne mit modernster Technologien auseinandersetzt, wirst du mehr Spaß an einer komplexeren und umfangreicheren Sportuhr haben. Hast du mit Technik nicht so viel am Hut, ist eine simple Fitnessuhr, beschränkt auf deine wichtigsten Funktionen, bestimmt die bessere Wahl. Bedenke hier auch die Auswertungsmöglichkeiten deiner Ergebnisse.

Überlege dir, ob es genügt, wenn dir die Herzfrequenzuhr während dem Training deinen richtigen Pulsbereich anzeigt, oder willst du deine Daten genauer auf dem Smartphone oder PC analysieren? Je nachdem, beschränkst du dich bei der Auswahl für das richtige Produkt.

Das Design

Ein sehr individueller Entscheidungsfaktor ist das Design. Hersteller bieten oft auch geschlechtsspezifische Uhrenmodelle an. Häufig sind Pulsuhren für Frauen durch die kleinere Größe und durch weichere Farben zu erkennen. Allerdings träumt nicht jede Frau von einer kleinen, pinken Pulsuhr.

Weitere Faktoren wie zum Beispiel: Material des Gehäuses und Armbandes, Farbe und Größe spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Bezüglich des Design ist es schwierig Tipps abzugeben, da es subjektive Entscheidungen sind. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Die Passform

Bestimmt ist die Passform auch ein grundlegender Faktor, der entweder für oder gegen eine Uhr spricht. Speziell bei Sportuhren ist es noch wichtiger, dass die Uhr auf deinem Handgelenk perfekt sitzt. Wenn du Sport machst, bist du körperlich sehr aktiv, somit sollte deine Uhr auf jedem Fall eng genug sitzen. Ist sie dir zu groß, entsteht Reibung und das wiederum führt zu Unannehmlichkeiten.

Lass dir beim Kauf deiner Pulsuhr also Zeit und probiere verschiedene Modelle an, um sicher gehen zu können, beim Tragekomfort keine Einbüßen hinnehmen zu müssen. Ein sehr wichtiger Faktor ist die Hautfreundlichkeit des Materials.

Der Preis

Je nachdem wie viel Geld du hast und wie viel dir Geld überhaupt ist, wirst du dich in verschiedenen Preiskategorien umsehen. Klar. Selbstverständlich kannst du sehr viel Geld für deine zukünftige Sportuhr ausgeben. Jedoch sollte die Anschaffung einer Uhr mit Pulsmessung nicht einen finanziellen Ruin für dich darstellen.

Sei dir bewusst, was du wirklich willst und vor allem welche Funktionen wirklich wichtig für dich sind. Manche Hersteller verzichten mittlerweile auf zu viele und unnötige Zusatzfunktionen.

Somit wird die Uhr nicht nur preislich günstiger, sondern auch einfacher zu gebrauchen. Erfahrungen von anderen Sportlern und Vergleichstabellen werden dir bei dieser Entscheidung bestimmt weiterhelfen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Pulsuhr

Welche Zusatzfunktionen hat eine Sportuhr?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Man kann nicht verallgemeinern, welche Funktionen eine Trainingsuhr hat oder nicht hat. Zu den beliebtesten Zusatzfunktionen zählen unter anderem folgende:

  • GPS
  • Höhenmesser
  • Signalton oder Vibration bei Unter- oder Überbelastung
  • Distanz
  • Kalorienverbrauch
  • Trainingsart

Außerdem gibt es trainingsunabhängige Funktionen wie:

  • Wecker
  • Schlafüberwachung
  • Kompass
  • Kalender
  • Wetter
  • Musikplayer
  • und vieles, vieles mehr…

Je mehr Ausstattung eine Pulsuhr hat, desto kostspieliger wird sie. Bei den qualitativ-hochwertigen Sportuhren bleiben nahezu keine Kundenwünsche unerfüllt. Vor allem mit Kombination von Auswertungssystemen am Computer oder Apps am Smartphone, kannst du viele Informationen aus den gesammelten Daten herauslesen.

Kann ich die Pulsuhr mit meinem Smartphone verbinden?

Ja, du kannst deine Sportuhr mit deinem Handy verbinden. Zumindest stimmt das für eine große Anzahl von Pulsmessern. Die Verbindung der Uhren mit anderen technischen Geräten wie PC, Laptop und Smartphones ist zu einem besonders wichtigen Thema geworden.

Sportler brauchen diese Werte um zu sehen ob die Leistung sich verschlechtert, gleich geblieben oder sich im besten Fall gesteigert hat. Mit der Verbindung zum Telefon kannst du deine Ergebnisse noch schneller abrufen.

Ob es möglich ist die Trainingsuhr mit dem Handy zu koppeln, ist vom Hersteller und Uhrenmodell abhängig. Zahlreiche alternative Gadgets wie Fitnessarmband, -tracker oder Smartwatch lassen sich ebenso mit dem Smartphone verknüpfen. Einige Leute verwenden das Handy selbst als Activity Tracker.

Wenn dein Smartphone mit einer stromsparenden Verbindung wie z.B. Bluetooth 4.0 ausgestattet ist, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Pulsmessers umso mehr.

Kann ich mit Unterstützung einer Pulsuhr leichter abnehmen?

Mit der richtigen Anwendung der Gadgets verlierst du bestimmt Gewicht. Um gesund abzunehmen reicht aber der Kauf einer Fitnessuhr nicht aus. Am besten du wendest dich an Ernährungsberater und/oder an Trainingscoaches.

Allgemein gilt: trainierst du im richtigen Pulsbereich, verbrennst du Fett.

Bist du Anfänger und willst dir eine Sportuhr zulegen, empfehle ich dir vorab einen Leistungstest zu machen. So erfährst du, welcher Herzfrequenzbereich der optimale für die ist. Nur so kannst du Fett verbrennen und leichter abnehmen.

Pulsuhr zur Kontrolle beim Sport

Eine Pulsuhr dient lediglich zur Kontrolle während des Sports. Mit einem Blick auf die Pulsuhr kannst du sicherstellen, ob du in dem richtigen Pulsbereich trainierst, um Fett zu verbrennen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.wissen.de/fitness-gadgets-eine-pulsuhr-zum-verschnaufen


[2] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/leistungsmessung-im-sport-pulskontrolle-ist-ueberholt-a-900275.html

Bildquelle: Pixabay.com / ArturLuczka

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Posted by Redaktion

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