Willkommen bei unserem großen Powerbank Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Powerbanks. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich beste Powerbank zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Powerbank kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Powerbank ist die richtige Wahl für dich, wenn du viel unterwegs bist und deinen Akku nicht an einer Steckdose aufladen kannst. Powerbanks ermöglichen es dir, dein Smartphone, Tablet oder viele andere technische Geräte ganz mobil zu laden.
  • Das wichtigste Kriterium der externen Akkus ist die Kapazität. Sie entscheidet, neben der Akkukapazität des zu ladenden Geräts, darüber, wie oft du dein Gerät aufladen kannst, ohne die Powerbank selbst wieder aufladen zu müssen.
  • Leistungsschwächere mobile Akkus sind für kurze Strecken und ein bis zwei Ladungen geeignet. Mit einer leistungsstärkeren Powerbank können längere Zeiten ohne Steckdose überbrückt und vier bis acht Ladungen durchgeführt werden. Zur Wahl gibt es mittlerweile viele verschiedene Formen, Designs und Preisklassen.

Powerbank Test: Das Ranking

Platz 1: Anker Astro E7 Ultra

Platz 2: Anker PowerCore 20100mAh

Platz 3: RAVPower 16750mAh Powerbank iSmart

Platz 4: Anker PowerCore+ 13400mAh Powerbank

Platz 5: EasyAcc 15000mAh

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Powerbank kaufst

Was ist eine Powerbank?

Kurz gesagt ist eine Powerbank ein externer Akku, in dem eine bestimmte Menge Energie (mAh) gespeichert werden kann. Diese kann dann über die diversen Anschlüsse die gespeicherte Energie wieder an ein beliebiges Gerät (zum Beispiel Smartphone oder Tablet) abgeben und damit den eingebauten Akku des Geräts wieder aufladen.

Brauche ich eine externes Ladegerät?

Heutzutage erweist sich eine Powerbank in vielen Situationen als nützlich und sollte vor allem bei Pendlern und Reisenden nicht fehlen. Wenn du ein Smartphone und andere technische Gadgets besitzt, die du vor allem unterwegs nutzt, ist eine Powerbank genau das richtige für dich.

Mit einem externen Zusatzakku hast du jederzeit die Möglichkeit deine Geräte aufzuladen und bleibst somit immer online und erreichbar. Auch wenn du im Zug oder im Flugzeug arbeiten möchtest, geht dir der Saft mit einem tragbaren Akku nicht aus. Da dir nicht immer eine Steckdose zur Verfügung steht, ist ein portables Ladegerät ein nicht wegzudenkender Begleiter für Smartphone-Vielnutzer.

Was ist beim Kauf eines portablen Ladegerätes zu beachten?

Vor dem Kauf einer Powerbank solltest du dir vor allem Gedanken darüber machen, welche Kapazität dein mobiler Akku haben soll, welche Größe und welches Gewicht du bei dir tragen möchtest und welche Anschlüsse dein externer Akku aufweisen muss.

Je nach Nutzen solltest du entschieden, ob du lieber eine leichte Powerspritze für zwischendurch dabeihaben möchtest oder einen leistungsfähigeren Akku, welcher dann auch deutlich schwerer ist. Zusätzlich solltest du dir darüber klar werden, ob du mit einem USB-Anschluss auskommst oder ob du doch einen zweiten benötigst.

Expertentipp
„Um für Dich die richtige Powerbank zu finden, solltest Du vorher wissen, welche Geräte Du mit der Powerbank aufladen möchtest. Sind es eher Geräte mit einer hohen Akkuleistung, solltest Du auch dementsprechend auf eine hohe Kapazität der Powerbank achten.“
Diana PrüfertExpertin für Akkus und Smartphone Zubehör

Was kostet eine Powerbank?

Externe Akkus mit nur geringer Leistung sind schon in einem Preissegment zwischen zehn und 20 Euro zu finden. Hier erhältst du nicht viele mAh, aber die Kapazität sollte (je nach Gerät) für eine nahezu vollständige Aufladung reichen.

Wenn du dein Handy öfter aufladen oder andere Geräte verwenden möchtest, ohne die Powerbank erneut aufladen zu müssen, solltest du dich für einen portablen Akku in einer höheren Preisklasse entscheiden. Akkus mit 5.000 bis 12.000 mAh erhältst du zwischen 25 und 50 Euro.

Zusätzlich gibt es auf dem Markt noch exklusivere Powerbanks, welche eine sehr hohe Kapazität, mehrere Anschlüsse und noch andere Features aufweisen. Diese sind ab rund 65 Euro verfügbar.

Kapazität Preisspanne
1.000-5.000 mAh ca. 10-20 €
5.000-12.000 mAh ca. 25-30 €
12.000 mAh und mehr ab 30 €

Wo kann ich eine Powerbank kaufen?

Mobile Ladegeräte sind sowohl im Internet, als auch in Elektrofachmärkten zu erwerben. Zudem werden sie auch in Supermärkten zu bestimmten Aktionen angeboten. Mobile Akkus sind unter anderem in folgenden Shops zu erhalten:

  • Media Markt
  • Saturn
  • amazon.de
  • Lidl, Aldi, Kaufland, Rossmann, Müller, Netto, Real, Rewe
  • ebay.de
  • Expert
  • Telekom
  • Tedi
  • Medimax
  • Tchibo

Alle Powerbanks, die wir dir auf unserer Seite vorstellen sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen externen Akku gefunden hast, der dir zusagt.

Wie lade ich meinen externen Akku richtig auf?

Zu dem Lieferumfang einer jeden Powerbank gehört ein Aufladekabel. Normalerweise ist dieses ein Kabel von Micro-USB auf USB. Zum Aufladen musst du den Micro USB Anschluss der Powerbank nutzen und das USB-Kabel in einen passenden Stecker stecken.

Am besten sollte die Powerbank nicht komplett entleert sein, wenn du diese auflädst, somit erhöhst du die Lebensdauer des Akkus. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die vorgeschriebene Eingangsspannung nicht unter- oder überschritten wird.

Bei vielen mobilen Akkus ist heutzutage kein Netzteil mehr im Lieferumfang enthalten. Die Powerbank kann jedoch auch ganz einfach mit dem Netzteil deines Handys genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, den portablen Akku an einem PC zu laden, dazu steckst du ebenfalls einfach das Kabel in die USB-Buchse des Computers.

Hier musst du allerdinge bedenken, dass du den PC dann solange nicht ausschalten solltest, solande die Powerbank noch auflädt. Das kann besonders bei hohen Kapazitäten doch sehr lange dauern. Genaue Angaben zur Ladedauer erfährst du aus der jeweiligen Gebrauchsanweisung oder von den Herstellern.

Achte bitte darauf, dass du deine Powerbank nicht mit einem Fast Charging Netzteil lädst, wenn diese nicht dafür ausgelegt ist. Fast Charging Netzteile sind heutzutage im Lieferumfang von neueren Handys enthalten, beispielsweise beim Samsung Galaxy S7 und S8 oder beim One Plus 3 (T) und den neuen Smartphones von Huawei.

Powerbanks

Auch bei Powerbanks spielt das Design eine Rolle, manchmal werden sie sogar als Werbegeschenke ausgegeben.

Welche Anschlüsse brauche ich bei meiner Powerbank?

Ein mobiler Akkupack braucht natürlich einige Anschlüsse, um überhaupt ein Gerät aufladen zu können. Zum einen benötigt deine Power Bank einen Micro-USB-Anschluss, damit sie selbst aufgeladen werden kann. Teilweise gibt es auch schon portable Ladegeräte mit dem neueren USB-C-Anschluss.

Zudem benötigst du mindestens einen USB-Anschluss, um dein Aufladekabel für dein Gerät anschließen zu können. Meist ist es auch praktisch, wenn deine Powerbank mehrere USB-Anschlüsse besitzt, damit mehrere Geräte zeitgleich aufgeladen werden können.

Wenn du noch andere Geräte anschließen möchtest, welche kein USB-Ladekabel unterstützen, solltest du dich vorher informieren, welcher mobiler Akku diesen entsprechenden Anschluss bereitstellt.

Welche Zusatzfunktionen braucht meine Powerbank und bringen diese ausschließlich Vorteile mit sich?

Manchmal kann es nützlich sein, beim Kauf einer Powerbank nicht nur auf die Kapazität und die damit verbundene Größe und das Gewicht zu schauen. Einige mobile Akkus bieten zusätzliche Features.

Somit besitzen manche Modelle eine kleine Taschenlampe, was sich in einigen Situationen als durchaus nützlich erweisen kann. Dies ist aber meist nur bei den Powerbanks ab 5.000 mAh und mehr der Fall. Zudem solltest du bei größeren portablen Ladegeräten darauf achten, dass eine Akkustandanzeige verbaut ist.

Somit kannst du erkennen wieviel Kapazität der mobile Akku noch hat und wie viele Ladungen noch verfügbar sind. Bei kleineren Akkus ist dies nicht unbedingt nötig, da du diese ohnehin nach der Nutzung erneut aufladen musst.

Welche Zusatzleistungen du von deinem Gerät erwartest, solltest du selbst nach deinen eigenen Anforderungen und Bedürfnissen entscheiden. Denn Extras sind je nach Gerät und Umfang nicht immer nur positiv:

Vorteile

  • Nützliche Features
  • Akkustandanzeige besonders wichtig

Nachteile

  • Höherer Preis
  • Erhöhen Gewicht und Größe

Entscheidung: Welche Arten von mobilen Akkus gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann zwischen zwei Gruppen von mobilen Akkus unterschieden werden:

  • Powerbank mit 2.000 bis 5.000 mAh
  • Powerbank mit 5.000 mAh oder mehr

Bei den zwei Typen der portablen Ladegeräte gibt es unterschiedliche Vor- und Nachteile, welche sich aber hauptsächlich nach der Nutzung der Powerbank richten. Abhängig davon, welche Geräte du laden und wo in welcher Situation du deine Powerbank nutzen möchtest, eignen sich unterschiedliche Modelle der externen Akkus.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt helfen herauszufinden, welche Art von Powerbank sich für dich am besten eignet. Dazu stellen wir dir die oben genannten Kategorien vor und stellen übersichtlich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausführungen dar.

Wann benötigte ich einen portablen Akku mit 2.000 bis 5.000 mAh und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Damit du die richtige Art des tragbaren Akkus auswählen kannst, musst du zu Beginn entscheiden, welches Gerät du damit laden möchtest. Ein durchschnittlicher Smartphone-Akku benötigt zwischen 2.500 und 3.000 mAh für eine vollständige Ladung.

Die genauen Angaben für dein Handy findest du in den technischen Spezifikationen deines Telefons. Bei leistungsstärkeren Smartphones kann die benötigte Strommenge auch mal bis auf 4.000 mAh ansteigen. Für eine komplette Ladung deines Smartphones reicht somit eine Powerbank mit 2.000 bis 5.000 mAh vollkommen aus.

Vorteile

  • Geringes Gewicht
  • Geringe Größe
  • Günstiger Preis

Nachteile

  • Nur eine vollständige Ladung
  • Wenige Anschlüsse
  • Kaum Zusatzfunktionen

So kommt dein Smartphone locker über einen ganzen Tag. Zudem sind die transportablen Akkus mit geringerer Kapazität deutlich leichter und günstiger als leistungsfähigere Powerbanks. Somit erhältst du mit einer Entscheidung für ein solches Modell eine kompakte Powerbank, welche besonders gut für die Hosen- oder Handtasche im alltäglichen Gebrauch geeignet ist.

Wann benötige ich einen externen Akku mit 5.000 mAh oder mehr und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Wenn du ein leistungsstärkeres Smartphone besitzt, braucht dieses meist auch mehr Strom um vollständig aufgeladen zu werden. Dies ist bei den meisten der kostspieligeren Modelle der großen Hersteller Samsung, Apple, Huawei und Sony der Fall.

Dann benötigst du auch eine leistungsstärkere Powerbank. Mit einem mobilen Ladegerät, welches 5000 mAh und mehr Kapazität aufweist, kannst du mehrere Ladezyklen mit der Powerbank nutzen, ohne diese erneut aufladen zu müssen.

Mit einer größeren Powerbank gibt es zusätzlich die Möglichkeit Tablets und Netbooks aufzuladen. Tablets benötigen meist 6.000 bis 8.000 mAh pro vollständige Ladung. Zudem gibt es die Möglichkeit auch Spielekonsolen aufzuladen, wie beispielsweise die Nintendo Switch.

Mit einer Powerbank, welche eine größere Kapazität aufweist, müssen jedoch auch Kompromisse in den Bereichen Größe und Gewicht eingegangen werden. Diese mobilen Akkus sind um einiges schwerer und größer als leistungsschwächere Modelle.

Somit eignen sich größere Powerbanks nicht unbedingt für den Alltag, sondern sind eher für längere Reisen, im Flugzeug oder im Zug von Vorteil. Mit einer Powerbank mit einer Kapazität von 12.000 mAh kommst du mit deinem Smartphone locker auf 3 bis 4 Tage Akkulaufzeit, ohne die Powerbank erneut laden zu müssen.

Vorteile

  • Mehrere Ladevorgänge möglich
  • Mehr Anschlüsse
  • Zwei oder mehr Geräte gleichzeitg

Nachteile

  • Deutlich schwerer
  • Relativ groß
  • Preislich höher angesetzt

Eine leistungsstärkere Powerbank ist besonders dann nützlich, wenn du lange Strecken, ohne die Möglichkeit an eine Steckdose zu kommen, zurücklegen musst. Ein weiterer Vorteil der leistungsstärkeren Akkus liegt in den vorhandenen Anschlüssen.

Mobile Akkus dieser Größe besitzen meist zwei Ladeausgänge, wodurch zwei Geräte gleichzeitig geladen werden können. Allerdings wird die Powerbank ist in diesem Fall natürlich auch schneller leer. Zudem gibt es auch die Möglichkeit, dass zwei unterschiedliche Anschlüsse verbaut sind, wie beispielsweise ein normaler USB-Ausgang und ein neuerer USB-C-Ausgang.

Somit ist für jedes Handymodell etwas dabei. Ein weiterer Pluspunkt für größere Powerbanks sind die meist schon verbauten Ladekabel. Da kleinere mobile Akkus eben auch von der Größe her klein gehalten werden, muss das Ladekabel extern angeschlossen werden. Es kann somit manchmal dazu kommen, dass das Kabel vergessen wird.

Bei den größeren Versionen sind oft Ladekabel direkt an der Powerbank angebracht, welche auch bei Nichtnutzung in der Powerbank selbst verstaut werden können. Somit ist die Powerbank allzeit bereit und du musst nicht daran denken, das Zubehör extra einzupacken.

iphone mit mobilen akku

Besonders wenn man länger unterwegs ist und nie lange am selben Ort ist, ist eine Powerbank sehr hilfreich um den Akku des Smartphones adäquat zu laden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Powerbanks vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du mobile Ladegeräte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Akku für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gewicht
  • Maße
  • Farbe / Design
  • Kapazität
  • Anschlüsse
  • Eingangs- und Ausgangsstrom
  • Dauer der Aufladung
  • Lithium-Ion / Lithium-Polymer- Akku
  • Zubehör
  • Qualität

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Gewicht

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass der Akku umso schwerer wird, je mehr Kapazität er aufweist. Eine Powerbank ist vor allem ein Gadget für unterwegs, ob im Zug, im Flugzeug oder als Begleiter in der Handtasche. Aufgrund dessen solltest du darauf achten, dass der portable Akku so leicht wie möglich ist.

Leistungsgeringere Powerbanks kommen meist mit sehr wenig Gewicht aus, bieten aber auch nur wenige Ladezyklen. Schwerere Powerbanks hingegen bieten mehr Kapazität. Jedoch gibt es mittlerweile auch sehr kompakte Powerbanks, welche viel Leistung bieten.

Hier sollte ein expliziter und intensiver Vergleich des Gewichtes in Gramm und der Leistung in mAh durchgeführt werden. Mobile Akkus mit einer hohen Kapazität besitzen ein Gewicht von circa 270 bis 500 Gramm.

Powerbanks mit einer geringeren Kapazität sind schon ab einem Gewicht von rund 100 Gramm erhältlich. Für eine mittlere Kapazitätsgröße ist ein Gewicht von ungefähr 300 Gramm angemessen und bietet eine komfortable Lösung zwischen sehr schweren und sehr leichten Powerbanks.

Maße

Kleinere mobile Akkus kommen meist in runden länglichen Formen daher, größere Powerbanks hingegen werden meist in rechteckigen Maßen produziert.

Damit mehr Leistung in eine Powerbank passt muss sich auch die Form verändern. So passt in einen rechteckigen, etwas dickeren Akku mehr Batteriespeicher als in eine längliche Form. Jedoch sind auch kleine Akkus empfehlenswert, beispielsweise, wenn das Smartphone nicht sehr viel Leistung benötigt oder die Powerbank ohnehin nur für jeweils eine bis zwei Ladungen erworben wird.

Powerbanks mit einer hohen Kapazität haben meist circa Maße von 15 x 7 cm und sind somit immer noch sehr kompakt und gut transportierbar. Mit den Maßen von rund 10 x 4 cm bieten leistungsschwächere mobile Akkus zwar weniger Kapazität aber nehmen deutlich weniger Platz ein.

Farbe / Design

Die Farbe der Powerbank spielt unter den Kaufkriterien eher eine untergeordnete Rolle. Die meisten mobilen Akkus sind schwarz gehalten, oft mit leicht farbigen Akzenten. Jedoch gibt es auch einige Anbieter, welche ihr Augenmerk in diesem Bereich auf einzigartiges Design gelegt haben.

So werden Powerbanks auch in Weiß oder Silber angeboten. Etwas exotischere Modelle erhältst du auch in Pink oder in Tarnfarbenmuster. Zusätzlich zu der Farbe der Powerbank an sich gibt es auch die Möglichkeit mit sogenannten Bumpern und Taschen der Powerbank ein einzigartiges Design zu verleihen.

Kapazität

Die Kapazität der Akkus sollte dem Nutzerverhalten des Besitzers entsprechen. Somit musst du dir erneut die Frage stellen, welches Gerät du aufladen möchtest.

Wie schon erwähnt, fasst ein normaler Smartphone-Akku rund 3.000 mAh. Eine Powerbank ab 10.000 ermöglicht dir einige Ladungen ohne dass du sie selbst neu aufladen musst. Außerdem kann damit auch ein Tablet geladen werden. Allerdings müssen hier wieder Abstriche bei Größe und Gewicht gemacht werden. Mit einer Powerbank ab 5000 mAh kommst du mit deinem Smartphone locker über einen Tag.

Wenn du allerdings eher auf Nummer sicher gehen möchtest, um vielleicht mit deinem Smartphone auch mehrere Stunden Videos zu schauen oder Spiele zu spielen, wenn du längere Zeit unterwegs bist, sollte deine Entscheidung auf eine leistungsstärkere Powerbank fallen.

Powerbank haben beschränkte Leistungen

Die Kapazität einer Powerbank ist leider beschränkt. Falls du also keine Powerbank mit der entsprechend Kapazität finden kannst, lohnt es sich eventuell zwei anzuschaffen, zumal sie auch gleichzeitig geladen werden können.

Anschlüsse

Die meisten Powerbanks besitzen zwei USB-Ports mit denen du deine Endgeräte aufladen kannst. Lediglich kleinere mobile Akkus bieten nur einen Anschluss. Falls du mehrere Geräte laden möchtest, solltest du dir also einen größeren Akku anschaffen.

Wenn du lediglich ein Gerät laden wirst, reicht auch ein portabler Akku mit nur einem USB-Port. Jedoch ist es bei vielen Powerbanks der Fall, dass die unterschiedlichen Ausgänge unterschiedliche Ampere-Werte haben, sodass ein kompatibles Gerät im entsprechenden Port schneller aufgeladen werden kann.

Eingangs- und Ausgangsstrom

Deine Powerbank solltest du zudem nach der richtigen Spannung für dein Gerät auswählen. Die Eingangsstromstärke ist dabei allerdings für die Kaufentscheidung nicht so interessant wie die Ausgangsstromstärke. Dabei handelt es sich um die Amperezahl, welche an das zu ladende Gerät weitergegeben wird.

Die ausgegebene Spannung des mobilen Akkus sollte keinesfalls die Spannung des Endgerätes überschreiten. Bei zu geringer oder zu hoher Stromstärke dauert das Laden westlich länger beziehungsweise kann es eventuell den (Handy-)Akku beschädigen.

Smartphones und andere kleine mobile Geräte benötigen eine Spannung von einem bis 1,5 Ampere, bei Tablets kann die dies auch mal auf zwei Ampere ansteigen. Die genauen Angaben findest du in den technischen Spezifikationen deines Geräts.

In einigen Powerbanks sind smarte Technologien eingebaut, welche bei jedem Hersteller andere Namen tragen. Diese sorgen erfreulicherweise dafür, dass die Powerbank nur die passende Ampereanzahl als Outputstromstärke ausgibt, welche für das angeschlossene Gerät geeignet ist. Somit können mit dem selben Anschluss verschiedenste Geräte optimal geladen werden.

Dauer der Aufladung

Die Dauer der Aufladung deines mobilen Akkus hängt von zwei Faktoren ab. Erstens von der Größe der Powerbank und zweites vom verwendeten Zubehör.

Eine Powerbank ab 10.000 mAh benötigt durchschnittlich für eine komplette Aufladung circa fünf Stunden, je mehr Kapazität die Powerbank bietet, desto länger wird die Ladedauer für den mobilen Akku. Ab 15.000 mAh solltest du mit einer Aufladezeit von rund  acht Stunden rechnen.

Leistungsschwächere Powerbanks erlangen schon ab ungefähr vier Stunden ihre volle Stärke zurück. Wenn du die Powerbank mit dem Original-Kabel auflädst, wird diese optimal geladen und du bist kürzester Zeit wieder bei voller Leistung.

Achte bei teureren, höherkapazitiven Packs darauf, ob es vom Anbieter Powerladestationen zu kaufen gibt. Das ist zwar eine zusätzliche Anschaffung, macht sich aber bei der Aufladedauer eventuell bezahlt, weil sie diese stark verkürzen kann.

Lithium – Ion / Lithium – Polymer Akku

Die Lithium-Ionen-Akkus sind eine Überkategorie für verschiedenstes Akkus, unter welche auch der Lithium-Polymer-Akku fällt. Dieser ist eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkus.

Generell wird der Lithium-Ionen-Akku besonders häufig verwendet, da dieser auch auf einem sehr geringen Raum sehr viel Energie speichern kann. Zudem ist dieser Akku besonders gut gegen Selbstentladung geschützt.

Der eher kostengünstige Akku besitzt eine lange Lebensdauer und ist somit für elektrische Kleingeräte wie Notebooks, Smartphones und kleine Kameras perfekt geeignet. Außerdem ist dieses Akkumodell nicht besonders empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen.

Anders sieht das beim Lithium-Polymer-Akku aus, denn ab Temperaturen über 60 Grad und unter 0 Grad Celsius werden die Zellen dieses Akkumodells schnell beschädigt. Positiv ist jedoch, dass dieser deutlich flexibler in seiner Form ist und auch auf sehr dünnen Schichten aufgetragen werden kann.

Zudem ist dieser Akku bei falschen Ladekomponenten leicht anfällig für Überladungen. Jedoch weist er, bei korrekter Lagerung, eine sehr hohe Lebensdauer auf.

Zubehör

Das Standardzubehör einer Powerbank ist das Micro-USB-Kabel zum Aufladen dieser. Sollte dies nicht im Lieferumfang enthalten sein, solltest du dir lieber ein anderes Angebot heraussuchen. Das Micro-USB-Kabel bietet dir die Möglichkeit deinen mobilen Akku schnell und schonend aufzuladen. Kürzere Kabel können zudem auch die Ladezeit verkürzen.

Zudem ist es bei den größeren Powerbanks häufig der Fall, dass eine Reisetasche im Lieferumfang enthalten ist. Diese dient dem Schutz der Powerbank, ohne dass sowohl das Aussehen als auch die Ports des portablen Akkus beschädigt werden.

Achte darauf, dass du ein passendes Kabel zum Aufladen deines Gerätes kaufst. Die gängigsten Anschlüsse sind Micro-USB, USB-C und Lightning.

Auch bei der besten Powerbank kann es von Zeit zu Zeit dazu kommen, dass diese komplett entladen ist, wenn du unterwegs bist. Genau für diese Situation wurden mobile Akkus mit Solarpanels entwickelt. Dabei wird der portable Akku durch Sonnenstrom wieder aufgeladen und kann weiter genutzt werden.

Qualität

Bei externen Akkus gibt es, wie bei allen elektronischen Geräten, Qualitätsunterschiede. Vorsicht geboten ist bei sehr günstigen Angeboten, die weit unter dem durchschnittlichen Marktpreis liegen und/oder No-Name-Produkten. Sie können den Akku deines mobilen Gerätes beschädigen, bringen eventuell nur sehr wenig Leistung oder gehen schnell kaputt.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal der externen Akkus ist ihre Lebensdauer und ihr Wirkungsgrad. Sehr hochwertige externe Akkus besitzen zudem Ladetechnologien, welche die Ausgangsspannung des zu ladenden Gerätes erkennen und sich darauf einstellen.

powerbank mit laptop und iphone

Zuhause kannst du deine Powerbank für ihren nächsten Einsatz wieder voll aufladen – entweder direkt an der Steckdose oder über den USB-Anschluss.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um die Themen externes Aufladen und Powerbanks

Wofür steht mAh?

Jede Powerbank verfügt über eine eigene Kapazität. Diese wird, wie bei allen anderen Akkus und Batterien in Milliamperestunden, kurz mAh, angegeben. Je mehr mAh eine Powerbank hat, desto öfter lassen sich mit ihr Smartphones, Tablets oder ähnliche Endgeräte aufladen.

Wie funktioniert eine Powerbank mit Solarpanel?

Auch bei Powerbanks kann es passieren, dass der Saft mal ausgeht. Denn auch diese müssen selbstverständlich regelmäßig aufgeladen werden. Abhilfe bei diesem Problem können externe Akkus mit Solarpanels bieten.

Diese portablen Akkus haben die Fähigkeit Sonnenenergie in Strom umzuwandeln und sich oder ein Gerät somit wieder aufzuladen. Es reichen also lediglich ein paar Minuten unter hellem freien Himmel aus, um dein Gerät wieder nutzen zu können.

Kann eine Powerbank gleichzeitig laden und entladen werden?

Bei den meisten Powerbanks ist es durchaus möglich sie selbst durch einen Stromanschluss zu laden und zeitgleich ein Gerät mit Hilfe der Powerbank aufzuladen. Bei leistungsschwächeren Powerbanks mit weniger mAh kann es aber vorkommen, dass diese Doppelfunktion nicht unterstützt wird.

Gibt es tragbare Akkus, welche induktives Laden unterstützen?

Auf dem Markt gibt es einige Powerbanks, die auf kabelloses Laden ausgerichtet sind. Dabei wird das Smartphone selbst auf die Powerbank gelegt und der induktive Ladevorgang beginnt.

Das Laden ohne Kabel wird immer beliebter. Durch Wireless Charging wird ein Gerät aufgeladen, indem es auf ein spezielles Pad gelegt wird. Jedoch unterstützen nur neuere Smartphones diese Funktion und auch nur diese Geräte können dann mit diesem mobilen Ladegerät geladen werden.

Welche Geräte können mit einem transportablen Zusatzakku aufgeladen werden?

Grundsätzlich können alle technischen Kleingeräte mit einer Powerbank aufgeladen werden. Es ist schließlich nur das richtige Kabel mit einem USB-Anschluss notwendig. So können alle Smartphones angefangen bei Samsung, über Apple, Huawei, One Plus, Microsoft bis hin zu LG mit einem mobilen Akku geladen werden.

Zudem können mit größeren Powerbanks auch Tablets der gleichen Marken aufgeladen werden. Auch das mobile Aufladen von E-Book-Readern wie dem Tolino oder dem Amazon Kindle stellt kein Problem dar.

Außerdem ist es möglich auch portable Spielekonsolen mit einem externen Akku zu laden, wie beispielsweise die Nintendo Switch oder Playstation Vita. Mit dem richtigen Kabel können auch E-Zigaretten oder kleine Netbooks geladen werden.

Laden fast aller technischen Geräte durch die Powerbank möglich

Durch die Powerbank kann so gut wie jedes technische Gerät geladen werden. Im Falle eines Notfalls kann die Powerbank deshalb ein echter Lebensretter sein.

Wie kann ich meinen externen Akku personalisieren?

Bei manchen portablen Akkus kommt es nicht nur auf die Funktionalität an, sondern auch auf das Design. So können tragbare Ladegeräte in bestimmten Shops auch mit Fotos, Gravuren, Logos oder Spiegeln personalisiert werden.

Meist weisen diese personalisierbaren Powerbanks allerdings keine hohe Kapazität (nur circa 2.500 mAh) auf. Es gibt beispielsweise viele Möglichkeiten, ein Foto auf die Powerbank zu drucken. Meist verleiht ein metallisches Design dem Foto eine ganz besondere Note.

Zudem gibt es einige mobile Ladegeräte, welche einen integrierten Spiegel haben, was die Power Bank zu einem noch besseren täglichen Begleiter für die Handtasche macht. Außerdem gibt es die Option Logos auf einen mobilen Akku gravieren zu lassen. Somit können diese Power Banks auch als Werbegeschenke genutzt werden.

Kann ich einen externen Akku selber bauen?

Grundsätzlich finden sich auf youtube einige Anleitungen zum Bauen von externen Akkus. Jedoch raten wir dir, wenn du dich in Elektrotechnik nicht so gut auskennst, doch davon ab, um Schäden an deinen aufzuladenden Geräten zu vermeiden. Diese würden dann auch nicht unter die Garantie fallen, wenn du sie mit einem eigens gebastelten Gerät erzeugt hast.

Kann ich mit externen Akkus auch Starthilfe geben?

Ja, es gibt spezielle Geräte die mit Starthilfekabel und genügend Ausgangsspannung ausgestattet sind, um einer KFZ-Batterie auf die Beine zu helfen. Informiere dich da gegebenenfalls im Internet und bei den Herstellern.

Kann ich einen externen Akku ins Flugzeug mitnehmen?

Ja, bis zu einer Kapazität von ungefähr 25.000 mAh kann ein Akku mit ins Flugzeug genommen werden. Wenn dein Gerät mehr Kapazität hat solltest du es dem Security-Personal mitteilen. Diese entscheiden dann, ob die Mitnahme gestattet wird.

Informiere dich auch hier im Vorhinein, damit du dein Akkupack im schlimmsten Fall vorher noch in deinen Koffer geben kannst.

Wie lange ist die Lebensdauer eines Akkus?

Die meisten Hersteller geben die Lebensdauer der Powerbank durchschnittlich mit 500 Ladezyklen an. Hier wird es durch technische Verbesserungen und eine richtige Handhabung deinerseits sicher Abweichungen geben.

Falsche Behandlung des Akkus kann natürlich auch das Gegenteil bewirken. Auch hängt die Anzahl der Zyklen von der Qualität und somit etwas vom Preis ab.

Was versteht man unter Tiefentladung und warum ist diese so gefährlich?

Tiefentladung beschreibt den Vorgang, bei dem ein Akku über den Soll-Punkt (Entladeschlussspannung) hinaus entladen wird. Dies kann zur Folge haben, dass der Akku selbst zerstört wird und nicht wieder geladen werden kann oder nur mehr sehr wenig Strom aufnimmt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Weigend, M. (2016): Raspberry Pi programmieren mit Python. MITP-Verlags GmbH & Co. KG.


[2] Retzbach, L. (2008): Akkus und Ladegeräte. 14. Aufl. Neckar, Villingen-Schwenningen.


[3] Riegler, T. (2009): Akkus und Ladegeräte. vth, Baden-Baden.


[4] https://www.energie-lexikon.info/ladegeraet.html


[5] http://xatro.de/46_wie-funktioniert-ein-powerbank-usb-akku.html

Bildquelle: Pixabay.com / kewei0219

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