Willkommen bei unserem großen Hoverboard Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hoverboards. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Hoverboard zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Hoverboard kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Für das Hoverboard gibt es verschiedene Namen.Neben dem Begriff Mini-Segway ohne Halterung verwenden Hersteller auch gerne Bezeichnungen wie Self-Balance-Board, Self-Balancing-Scooter, E-Board, IO Hawk etc.
  • Hoverboards eignen sich nicht nur als Fortbewegungsmittel sondern sind auch ein Fun-Fahrzeug mit dem du dich in Sprüngen und Kunststücken üben kannst.
  • Hoverboards sind ein umweltfreundliches Fahrgerät, da sie aufgrund des Elektromotors emissionsfrei und geräuschlos operieren.

Hoverboard Test: Das Ranking

Platz 1: Markboard 6,5 Zoll Hoverboard mit LED Motorbeleuchtung

Platz 2: Smartway Hoverboard 6, 5 Zoll 600W-Motion V.5 mit App

Platz 3: Challenger Basic 8,5″ Hoverboard Elektro Scooter

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Hoverboard kaufst

Was ist das Besondere an einem Hoverboard?

Ein Hoverboard oder auch Smart-Balance-Board setzt sich in der Regel aus zwei profilierten, mit Schutzblechen versehenen Rädern und einem Stehbrett zusammen, das häufig beschichtet ist um ein Abrutschen des Self-Balance-Board-Fahrers zu verhindern.

Hoverboards lassen sich am Besten auf glattem Untergrund fahren und sind sowohl für die Innen- als auch Außennutzung geeignet. (Foto: NeuPaddy / pixabay.com)

Das Stehbrett verbindet beide Räder miteinander. Dank eines eingearbeiteten Gelenks können die Räder vollkommen unabhängig voneinander rotieren. Des Weiteren verfügt ein E-Board typischerweise über einen Elektroantrieb, der zwischen 5km/h und 15km/h schafft und Strecken bis zu 20 Kilometern bewältigt.

Marty McFly als Hauptfigur des Films „Zurück in die Zukunft“ machte das Hoverboard erstmals gesellschaftsfähig.

Was ist bei der Nutzung des Mini-Segways zu beachten?

Vor der Benutzung muss das Hoverboard eingeschalten werden mittels langem Drücken des Einschaltknopfes, der sich auf der Rückseite des Boards befindet. Sobald du auf dem E-Board stehst ertönt ein kurzes Piepen, das dir signalisiert das dein Hoverboard einsatzbereit ist.

Hersteller empfehlen stets vor der ersten Nutzung das Fahrgerät vollständig aufzuladen. Wobei darauf zu achten ist, das Gerät nicht zu Überladen um eine Beschädigung des Boards auszuschließen. Eine Aufladung über Nacht ist aufgrund des unkontrollierbaren Ladeprozesses daher nicht zu empfehlen.

Vor dem ersten Gebrauch des Hoverboards sollte die Bedienungsanleitung des Gerätes sorgfältig gelesen werden um schwere Verletzungen und Schäden am Produkt zu vermeiden.

Wie lässt sich der Hoverboard Balance Scooter fortbewegen?

Hoverboards werden durch Gewichtsverlagerung gefahren. Wenn du dich also breitbeinig auf die druckempfindlichen Pads stellst und dich nach vorne bewegst fährt auch der Balance Scooter los. Lehne dich jedoch nicht zu stark noch vorne, da das Hoverboard sonst nach vorne schnellt. Um rückwärts zu fahren lehne dich nach hinten. Zum stoppen genügt es in die Mitte zurück zu kehren.

Person beim Hoverboarden

Mit etwas Übung schafft es jeder sich in die Hoverboard-Fahrtechnik einzufinden (Foto: Marzena7 / pixabay.com)

Welche Fahrmanöver sind mit dem Hoverboard möglich?

Mit dem Hoverboard muss man nicht nur geradeaus fahren. Auch ist ein Richtungswechsel möglich. Denn durch die Verlagerung eines bestimmten Fußes nach vorne wird bewirkt, dass das Board in die eine oder andere Richtung dreht.

Auch das Fahren von Kurven ist mit etwas Übung locker zu bewältigen. Dazu belastet man das jeweils entgegengesetzte Bein. Willst du also eine Linkskurve fahren, musst du das rechte Bein belasten. Beherrscht du Sportarten wie das Ski-Fahren, Schlittschuhlaufen oder Inline-Skaten dürfte die Kurvenfahrt aufgrund analoger Ausführung noch einfach für dich sein.

Viele Electric Boards sind auch in der Lage Steigungen von 15 bis 30 Grad zu bewältigen. Dies ist allerdings abhängig vom jeweiligen E-Board, denn jedes verfügt über einen anderen Akkuzustand. Auch spielt der Untergrund und das Gewicht des Fahrers bei der Bewältigung des Steigungswinkels mit hinein.

Voraussetzung aller Fahrmanöver ist allerdings das Auf- und Absteigen zu beherrschen, das aufgrund fehlender Festhaltevorrichtungen gar nicht so einfach ist.

Fahrmanöver Schwierigkeitsstufe
Aufstieg/Abstieg Mittel
Vorwärts/Rückwärts Sehr einfach
Kurvenfahren Mittel
Drehen auf der Stelle Schwer
Carven Einfach

Ist das Erlernen der Hoverboard-Fahrtechnik zeitintensiv?

Die Bedienung eines Hoverboards lässt sich meist schnell erlernen. Oft zeigen sich bereits nach 15 Minuten erste Erfolge. Der Grund für die einfache Verinnerlichung der Fahrtechnik ist, dass das Hoverboarden dem Gehen sehr ähnelt, was uns eine intuitive Ausführung der Fahrbewegungen ermöglicht.

Die ersten Fahrversuche gehen unter Hilfestellung einer weiteren Person schneller und zudem sicherer von der Hand.

Wo ist Hoverboardfahren erlaubt?

Die ersten Fahrversuche lassen sich getrost in der eigenen Wohnung machen. Auf diese Weise lassen sich Störfaktoren wie beispielsweise Fußgänger, Radfahrer oder Autos vermeiden. Wichtig ist hier jedoch Alles aus dem Weg zu räumen, denn wer will schon über Omas beste Vase stolpern.

Da Hoverboards motorisiert sind und häufig schneller als 5 km/h fahren, herrscht auf öffentlichen Straßen, Plätzen und Geh- oder Radwegen in Deutschland ein Fahrverbot, dessen Missachtung mit einer Geldstrafe von bis zu 50 Euro geahndet wird.

Die fehlende Straßenzulassung für das Hoverboard begründet das StVA mit dessen Nichterfüllung von Zulassungsvorschriften. Denn Hoverboards verfügen weder über Bremsen noch über Spiegel als auch geeignete Beleuchtungssysteme.

Da Mini-Segways wie Hoverboards auch genannt werden als Kraftfahrzeuge gelten, dürfen diese streng genommen nicht einmal auf Fußgängerwegen fahren. Somit bleiben dem Elektro-Boarder nur noch Spielstraßen oder Privatgelände um legal draußen cruisen zu können.

Hoffnung für den Hoverboard-Fahrer gibt es jedoch. Denn mit etwas Glück werden zukünftig Voraussetzungen geschaffen, die das Fahren des Electric Balance Boards auf Straßen gestatten. Als Vorbild für diese Überlegung fungiert der Segway, der mit Mofaführerschein im Straßenverkehr bereits zugelassen ist.

Immer häufiger wird das smarte Balance Board auch für den Hausgebrauch angeschafft, besonders im gewerblichen Bereich. Denn mehr und mehr Unternehmen versorgen ihre Mitarbeiter mit den automatisch angetriebenen Brettern, damit diese lange Wege in Lagerhalle, Büro und Co. schneller zurücklegen können.

Wer darf das E-Board fahren?

Laut Düsseldorfer Amtsgericht, dürfen nur Personen mit gültiger Fahrerlaubnis das Hoverboard fahren. Da ein Führerschein frühestens mit 15 Jahren erworben werden kann, ist jüngeren Personen das Benutzen eines Hoverboards grundsätzlich verboten. Bei Verbotsmissachtung erwartet den illegalen Hoverboarder ein 1000 Euro hohes Bußgeld.

Personen, die das geforderte Hoverboard-Alter haben, sind aber nicht unbedingt zum Fahren des kleinen Segways geeignet. Auch braucht es Gleichgewichtssinn und Geschwindigkeitsgefühl um den Balance Scooter sicher durch das Gelände zu navigieren.

Von derartigen Erfordernissen sollte sich der Hoverboard-Interessent jedoch nicht abschrecken lassen. Denn laut Herstelleraussagen kann grundsätzlich jeder Hoverboard fahren lernen. Videos im Internet wie das IO Hawk Lernvideo erleichtern mit speziellen How-To Anleitungen erste Fahrversuche.

Was benötigt der Hoverboarder zum legalen Fahren?

Neben einem Führerschein und dem entsprechenden Alter muss der Nutzer des Electric Balance Boards ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h pflichtversichert sein, da ein fehlender Versicherungsschutz gemäß PflVG strafbar ist. Paradox ist allerdings, dass bisher keine spezielle Hoverboard-Versicherung existiert.

Ist das Fahren von Hoverboards gefährlich?

In den letzten Jahren häuften sich Negativmeldungen über Hoverboards aufgrund gravierender technischer Mängel. Hoverboard-Besitzer berichten von explodierenden Boards während der Nutzung oder des Ladevorgangs und abrupt blockierten Rädern bei voller Fahrt. Experten nennen fehlerhafte Akkus wie sie in jedem Hoverboard zu finden sind, als Grund für die Unfälle.

Um einen versehentlichen Kauf von brandgefährlichen Modellen auszuschließen, lohnt sich ein prüfender Blick auf das Produkt. Die CE-Kennzeichnung als auch das GS und FCC Siegel stellen sicher, dass das Fahrzeug den europäischen Sicherheitsstandards entspricht wodurch eine Fire-Safe Ladung gewährleistet wird.

Eine TÜV Zertifizierung durch den TÜV Rheinland bescheinigt zusätzlich ein geprüftes Ladegerät und damit den Erwerb eines sicheren Hoverboards. Über elektrisch sichere Hoverboards gibt seit dem Jahr 2016 auch das UL-2272 Zertifikat, ein Label der US-Sicherheitsorganisation, Auskunft.

Wieviel kosten fahrsichere Mini-Segways und wer stellt sie her?

In Puncto Sicherheit sollte bei Hoverboards in keinem Fall gespart werden, denn man will sich schließlich nicht auf einer tickenden Zeitbombe umherbewegen. Qualitative Hochwertigkeit, die anhand der obenaufgeführten Zertifizierungen messbar wird, schlägt sich unmittelbar in dem Preis des Mini-Segways nieder.

Daher sind elektrisch- als auch fahrsichere Hoverboards grundsätzlich unter 250 Euro nicht zu haben. Der verhältnismäßig hohe Preis für ein solches Spaßbrett begründet sich durch die Verarbeitung erstklassiger Hard- und Software Komponenten, deren Zusammenspiel bei billig verarbeiteten Hoverboards aus Fernost niemals fehlerfrei funktioniert.

Elektrische Balanceboards von IO Hawk und MYBeamie erfüllen derzeit die höchsten Standards. Für beide in Europa ansässigen Hersteller steht dabei die Sicherheit ihrer Boards an erster Stelle, was sich neben dem Einsatz hochwertiger Batterien von Samsung auch an der Integration von Sicherheitsmechanismen und Warnsignalen zeigt.

Während IOHawk den Hovertrax-Fahrer durch einen Piepston auf eine Fehlfunktion wie eine Motorüberhitzung hinweist, geht MYBeamie sogar noch weiter. Denn sobald das Beamie einen unsachgemäßen Zustand erkennt, warnt dieses den Nutzer via Sprachansage.

Beide Modelle schlagen aufgrund vergleichbarem Sicherheitscharakter preislich extrem ähnlich zu Buche. Mit 350 Euro Anschaffungspreis ist das Beamie mit einem Mehrbetrag von rund 100 Euro allerdings noch etwas teurer als das IO Hawk Two.

Es empfiehlt sich sein Hoverboard nur bei Herstellern zu kaufen, die im Schadensfall die Reparatur des Fahrgeräts übernehmen.

Wo kann ich ein gutes Hoverboard kaufen?

Hoverboards kannst du entweder online oder im Fachhandel kaufen.

Online findest du beispielsweise auf folgenden Seiten eine Auswahl:

  • bluewheel.de
  • amazon.de
  • ebay.de
  • miweba.de
  • smartway-berlin.de
  • hoverboardmarkt.de

Entscheidung: Welche Arten gibt es und welches ist das Richtige für dich?

Gibt es unterschiedliche Arten von Hoverboards?

Der Balance-Scooter Markt bietet mittlerweile eine Vielzahl cooler Abwandlungen, die alle samt auf dem Grundprinzip des klassischen Hoverboards beruhen. Unter derartiger Auswahl sollte für jeden Hoverboard-Liebhaber das Finden des richtigen Elektro-Teils garantiert sein. Das Hoverboard gibt es derzeit in drei verschiedenen Abwandlungen:

  • Einrädriges Hoverboard
  • Hoverkart
  • Zweirädriges Hoverboard mit Lenker

Welche Hoverboard-Art am Besten für dich geeignet ist, kannst du anhand der folgenden Abschnitte herausfinden.

Einrädriges Hoverboard

Das Elektro Einrad besteht wie der Name bereits andeutet aus einem Rad in dessen Innerem sich der äußerst leise Elektromotor befindet. Jeweils an den Seiten sind ausklappbare Trittbretter angebracht durch deren spezifische Neigung der Fahrer das elektrische Einrad steuert.

Monowheels sind mit rund 10 Kg und Preisen ab 300 Euro aufwärts erheblich schwerer und teurer als das gewöhnliche auf zwei Rädern basierende Balance Wheel Board. Auch ist bei einem Monowheel das halten des Gleichgewichts und das Aufsteigen deutlich schwieriger. Fahranfänger sollten deshalb mit mehreren Übungsstunden rechnen.

Ebenfalls empfiehlt es sich anfangs von Fahrhilfen wie Stützrädern und Haltegurte, die häufig im Lieferumfang enthalten sind, Gebrauch zu machen um bei hohen Geschwindigkeiten stets die Kontrolle über das Gerät zu behalten.

Vorteile
  • Preiswerter Transport
  • Reichweite bis 40 km
  • Geschwindigkeit bis 25    km/h
Nachteile
  • Schwerer Transport
  • Längere Übungszeit
  • Höhere Anschaffungskosten

Das Hoverkart

Bei einem Hoverkart handelt es sich um einen dreirädrigen E-Scooter, der entgegen klassischen Hoverboards nicht im Stehen durch Gewichtsverla-
gerung bedient wird sondern im Sitzen durch Drücken und Ziehen entsprechender Handhebel.

Mit etwas Übung schafft es jeder sich in die Hoverboard-Fahrtechnik einzufinden (Foto: Marzena7 / pixabay.com)

Hoverkarts sind im Handel bisher jedoch nicht im Ganzen zu erwerben sondern müssen mittels Umbauset eigenständig montiert werden. Hersteller wie Freeman vertreiben entsprechende Umbaukits für rund 75 Euro, die jedes Hoverboard in wenigen und unkomplizierten Schritten in ein elektrisches Gokart verwandeln.

Vorteile
  • Hohe Fahrstabilität
  • Leichtes Manövrieren
  • Geringer Umbauaufwand
Nachteile
  • Unkomfortabler Sitz
  • Reifenverschleiß

Zweirädriges Hoverboard mit Lenker

Um normale Hoverboards sicherer und handlicher zu machen, setzen Hersteller immer häufiger auf den Vertrieb von E-Scootern mit Lenkstange. Besonders Kinder profitieren von solchen Geräten. Denn das Fahren als auch das Tragen des E-Boardes wird durch die zusätzliche Haltestange erheblich erleichtert.

Da die Haltestange oft abmontierbar ist, lässt sich je nach Stimmung und Fahrlevel zwischen klassischem Hoverboard und Hoverboard mit Lenkstange wechseln. (Foto: TheDigitalWay / pixabay.com)

Um in den Genuss zusätzlicher Stabilität beim Hoverboarden zu kommen muss jedoch nicht zwangsläufig ein Gerät mit festmontierter Lenkstange angeschafft werden. Deutlich günstiger kommt man mit separaten Ausziehstangen, die an jedes gängige Elektro-Board montiert werden können.

Vorteile
  • Sicheres Fahren
  • Gute Stabilität
  • Einfacher Transport
Nachteile
  • Lenkstange oft minderer Qualität
  • Lenker oft nicht höhenverstellbar

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hoverboards vergleichen und bewerten

Wenn du lange Freude an deinem Hoverboard haben möchtest, gilt es neben oben aufgeführter Zertifizierungen noch einige andere Dinge vor dem Kauf deines Balance-Scooters zu beachten.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Motorleistung
  • Reichweite
  • Akku
  • Reifen

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Hoverboard unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Motorleistung

Um Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 15 km/h erreichen zu können, sollten Hoverboards mit insgesamt 700 Watt ausgestattet sein. Trotz entsprechender Wattzahl kann es aufgrund von hohem Fahrergewicht, schlechter Bodenbeschaffenheit oder hohem Steigungswinkel dennoch zu einer abgeschwächten Motorleistung kommen.

Reichweite

Ist das Akku des Hoverboards nach einer Dauer von zwei bis drei Stunden vollständig aufgeladen, sollte das Board in der Lage sein zwischen 15 und 20 Kilometern am Stück zurückzulegen. Jedoch ist eine solche Reichweite nur unter günstigen Bedingungen wie einer glatten Fahrbahnoberfläche und einem geringen Gewicht des Fahrers zu realisieren.

Ebenfalls hat der Fahrstil eine erhebliche Auswirkung auf die Reichweite. Fahrten im ständigen Maximumbereich führen entgegen dem Beibehalten moderater Geschwindigkeit demnach zu einer geringeren Reichweite.

Akku

In guten Hoverboards sind ausschließlich Lithium-Ionen-Akkus von Markenherstellern wie Samsung verbaut. Markenakkus haben den Vorteil über eine hohe Lebenserwartung zu verfügen als auch über einen Über- und Unterladungsschutz, der sich durch entsprechende Warnsignale äußert.

Reifen

Bei Hoverboards sollten Interessenten grundsätzlich auf Vollgummireifen setzen. Denn im Gegensatz zu Schlauchreifen sind diese auf scharfkantigem Untergrund deutlich widerstandsfähiger. Zudem haben Vollgummireifen den Vorteil, dass der Luftdruck nicht kontrolliert werden muss.

Will man sich ein sicheres Hoverboard zulegen, sollte auch auf die Reifengröße geachtet werden. Reifen kleiner als 6,5 Zoll gelten als Unfallrisiko, da sie sehr empfindlich auf Bodenunebenheiten reagieren. Größere Reifen beispielsweise ab 8 Zoll können unebenen Boden ohne Probleme abfedern.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hoverboard

Wer hat das rollende E-Board erfunden?

Auszugehen ist davon, dass das erste Self-Balancing Board im Jahr 2013 vom Chinesen Shane Chen, dem Gründer der Firma „Inventist“ entwickelt wurde. Aufgrund des mangelhaften chinesischen Patentrechts gab es jedoch derart viele Produktkopien, dass sich bis heute nur schwer nachvollziehen lässt, wer tatsächlich hinter der Erfindung des Hoverboards steht.

Auch besteht die Möglichkeit, dass mehrere Erfinder zur gleichen Zeit auf die Idee kamen ein Hoverboard zu entwickeln. Mit Sicherheit lässt sich jedoch sagen, dass das erste Self-balancing Board in China oder Amerika hergestellt wurde.

Ist eine Schutzausrüstung für das Hoverboard notwendig?

Stürze lassen sich auch beim Hoverboard-Fahren kaum vermeiden. Um diese möglichst glimpflich ausgehen zu lassen, empfehlen Hersteller in jedem Fall das Tragen eines Schutzhelms.

Des Weiteren gilt es empfindliche Körperstellen wie die Ellbogen und die Knie mittels Schoner oder Protektoren vor schweren Verletzungen zu verhüten. Auch bewähren sich stets das Tragen von Handschuhen um Abschürfungen vorzubeugen als auch das Tragen von Schutzbrillen um die Augen vor spritzendem Kiesel zu schützen.

Lohnt sich die Anschaffung diverser Zubehörteile?

Für den einfachen und sicheren Transport, empfiehlt sich der Kauf einer Tragetasche. Um das Hoverboard vor Beschädigungen zu schützen ist es zudem eine Schützhülle beispielsweise aus Silikon sinnvoll. Des Weiteren ist auch eine Fernbedienung über die sich der E-Balance Scooter bequem Ein- und Ausschalten lässt nützlich.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1]  http://nationale-plattform-elektromobilitaet.de/


[2]  https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/
verkehrsvorschriften/kleinfahrzeuge/hoverboard/


[3]  https://de.wikipedia.org/wiki/E-Board

Bildquelle: 123rf.com / 61306875

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Posted by Redaktion

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