Willkommen bei unserem großen Herzfrequenzmesser Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Herzfrequenzmesser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Herzfrequenzmesser zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Herzfrequenzmesser kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Herzfrequenzmesser Test: Das Ranking

Platz 1: Beurer PM 25 Pulsuhr

Platz 2: BerryKing Heartbeat Bluetooth & ANT+ HRM oder Sportbeat

Platz 3: YAMAY Fitness Armband,Wasserdicht IP68 Fitness Tracker mit Pulsmesser

Platz 4: alwaiiz Fitness Tracker,Wasserdicht Fitness Armband

Platz 5: HolyHigh Fitness Armband YG3C Aktivitätstracker

Platz 6: Lintelek Fitness Tracker Fitness Armband

Platz 7: AGPTEK Fitness Tracker, Wasserdicht Fitness Smart Armband Uhr

Platz 8: Willful Fitness Armband mit Pulsmesser

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Herzfrequenzmesser kaufst

Was ist ein Herzfrequenzmesser?

Ein Herzfrequenzmesser misst die Anzahl der Herzschläge pro Zeitintervall, meistens pro Minute, mittels eines Sensors und kann somit eingesetzt werden, um das Training zu verbessern. Gerade beim Sport variiert die Frequenz der Herzschläge je nach Belastung erheblich, was wiederrum Rückschlüsse auf die Effizienz des Trainings erlaubt.

Der Herzfrequenzmesser misst die Schläge des Herzens. Diese Information wird anschließend über eine Oberfläche an den Nutzer weitergeleitet. Bei einem Brustgurt wird meist eine Herzfrequenz-Uhr genutzt, um dem Nutzer die Anzahl der Herzschläge pro Zeitintervall anzugeben.

Wird nur eine Uhr zur Messung des Herzschlags verwendet, so wird ein Sensor benutzt der den Puls am Handgelenk misst. In weiterer Folge werden die Informationen direkt auf dem Gerät ausgewertet. Diese Auswertung kann dann gegebenenfalls auch den Kalorienverbrauch anzeigen.

Die besten Ergebnisse werden dabei mit direkten Herzfrequenzsensoren erzielt, die bereits während der Ausübung des Sports messen und nicht erst nach Beendigung der Aktivität.

Welche Methoden gibt es um die Herzfrequenz zu messen?

Messung mittels Brustgurt

Bei der Messung der Herzfrequenz mittels Brustgurt, wird dieser unterhalb der Brust angelegt. Dabei misst er die Herzfrequenz über zwei Hautelektroden. Vie Bluetooth wird anschließend eine kabellose Verbindung zwischen dem Gurt und einem Fitness-Armband oder einer Uhr hergestellt, welche die Herzfrequenz anzeigen.

Messung mittels Fingerdruck

Dieses Messprinzip unterscheidet sich nicht wesentlich von der Methode mit dem Brustgurt. Auf der Ober-und Unterseite eines Fitness-Armbands befindet sich jeweils eine Elektrode. Legt man den Finger auf den Sensor, so wird die Elektrode aktiviert und die Herzfrequenz kann gemessen werden.
Im Preisvergleich sind diese Herzfrequenzmesser die günstigste Variante, allerdings ist die Messmethode nur punktuell und eignet sich nicht für den dauerhaften Einsatz.

Messung am Handgelenk

Zu den moderneren Methoden die Herzfrequenz zu messen, zählt die Messung mittels einer Herzfrequenz-Uhr, die durch einen Sensor den Puls am Handgelenk misst. Dabei ist ein Sensor auf der Rückseite der Uhr angebracht, der die Frequenz des Herzschlags erfasst.

Die optische Blutflussmessung

Bei der optischen Blutflussmessung misst ein Sensor, welcher an der Innenseite des Fitness-Armbands angebracht ist, über ein optisches Messverfahren die Lichtreflexion der Haut.

Je nachdem wie sehr man sich beim Sport anstrengt fließt eine unterschiedliche Menge an Blut unter der Haut pro Zeitintervall. Dabei kommt es zu optischen Veränderungen. Diese Messmethode eignet sich auch für die Messung über einen längeren Zeitraum und gehört zu den präziseren Methoden. Bei der optischen Blutflussmessung kann die Herzfrequenz über den ganzen Tag gemessen werden.

Wie funktioniert ein Herzfrequenzmesser?

Die verschiedenen Herzfrequenzmesser unterscheiden sich zwar in der Größe und im Design, funktionieren aber alle nach dem gleichen Prinzip. Bei jedem Herzschlag gibt das Herz ein elektrisches Signal ab. Dieses elektrische Signal löst eine Kontraktion aus, welche sich mit den, in den Herzfrequenzmessern, eingebauten Sensoren messen lässt. Dafür muss der Herzfrequenzmesser allerdings eng an der Haut anliegen. In der Wissenschaft wird die Messung der Herzfrequenz Elektrokardiographie genannt.

Die meisten Herzfrequenzmesser beinhalten auch einen Mikroprozessor, der die Herzfrequenz kontinuierlich misst und berechnet. Dieses Signal wird dann kabellos, meist über Bluetooth, Radiowellen oder ANT+ zum Empfänger übertragen.

Ermöglicht eine Messung der Herzfrequenz präzise Kalorienverbrauchswerte?

Verwendet man einen Herzfrequenzmesser nicht um seine sportlichen Leistungen zu steigern, sondern um ein paar Kilos zu verlieren stellt sich die Frage, ob die Messung der Herzfrequenz in Kombination mit einer sportlichen Betätigung eine präzise Berechnung der verbrauchten Kalorien erlaubt.

Je intensiver die sportliche Betätigung, desto größer ist der Energiebedarf des menschlichen Körpers. Für einen höheren Energiestoffwechsel werden die nötigen Stoffe den menschlichen Zellen in einer größeren Menge hinzugefügt, wodurch sich der Herzschlag erhöht. Um den Kalorienverbrauch exakt bestimmen zu können, muss man das genaue Verhältnis zwischen dem Kalorienumsatz und der Herzfrequenz kennen.

Präzise bestimmt werden kann dies allerdings nur im Rahmen einer sportmedizinischen Untersuchung. Die Herzfrequenzmesser greifen ausschließlich auf die durchschnittlichen Werte zurück, die sich von den individuellen Personenanagaben ableiten.

Für wen eignet sich der Kauf eines Herzfrequenzmessers?

Der Kauf eines Herzfrequenzmessers eignet sich für alle Personen, die sich bewusster mit ihrem Körper, ihrer Trainingsqualität und Trainingsintensität beschäftigen wollen. Das können sowohl Freizeitsportler als auch ambitionierte Leistungssportler sein.

Herzfrequenzmesser eignen sich insbesondere um Trainingsergebnisse zu optimieren. Aber auch untrainierte Menschen, gesundheitlich vorbelastete Menschen und ältere Personen sollten den Kauf eines Herzfrequenzmessers in Betracht ziehen, denn mit einem Herzfrequenzmesser lassen sich gesundheitliche Probleme, Schmerzen oder auch ein Muskelkater leichter vermeiden, denn gerade Anfänger erkennen nicht die Signale einer Überbelastung.

Wie viel kostet ein Herzfrequenzmesser?

Der Preis zählt zu einem der entscheidenden Auswahlkriterien was den Kauf eines Herzfrequenzmessers anbelangt. Dieser variiert stark je nach Ausstattung, Marke und Messmethode. Die günstigen Einsteigermodelle ohne GPS erhält man bereits für 30,00€.

In erster Linie bestimmen die gewünschten Features und der Funktionsumfang den Preis: mehr Technik bedeutet auch höhere Kosten. Modelle mit guter Ausstattung sind im Bereich zwischen 89,00€ und 199,00€ erhältlich. Herzfrequenzmesser in der Luxus – beziehungsweise Profiversion können aber weit darüber hinaus kosten.

Herzfrequenzmesser in Form einer Uhr

Herzfrequenzmesser ohne Brustgurt erlauben ein effizientes Training ohne Einschränkungen. Allerdings sind die Messergebnisse etwas ungenauer als bei den Modellen mit Brustgurt. (Foto: Kroppek_pl / pixabay.com)

Entscheidung: Welche Arten von Herzfrequenzmessern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Im Fachhandel bieten diverse Anbieter unterschiedliche Arten von Herzfrequenzmessern an. Grundsätzlich kann man dabei zwischen vier Arten von Herzfrequenzmessern unterscheiden:

  • Herzfrequenzmesser mit Brustgurt
  • Herzfrequenzmesser ohne Brustgurt
  • Herzfrequenzmesser mit Fingersensor
  • Herzfrequenzmesser mit eingebautem GPS

Die breite Vielfalt an unterschiedlichen Modellen kann dem einzelnen Verbraucher die Entscheidung erschweren den perfekt passenden Herzfrequenzmesser für das Ausdauertraining zu finden. Je nach Art des Trainings, persönlichen Vorlieben oder besonderen Erwartungen kann ein anderes Modell die perfekte Variante zur Überwachung des Herzschlags sein.

Um den passenden Herzfrequenzmesser zu finden, ist es notwendig vorab zu definieren welche Erwartungshaltung man gegenüber dem neuen Herzfrequenzmesser hat und welche Form von Ausdauertraining man ausführen möchte, sowie welche besonderen Anforderungen dieses Training an den Herzfrequenzmesser stellt. Erst wenn man sich Gedanken über diese Aspekte gemacht hat, kann man anhand der Besonderheiten der einzelnen Herzfrequenzmesservarianten das perfekt passende Modell für ein erfolgreiches Ausdauertraining finden.

Wie funktioniert ein Herzfrequenzmesser mit Brustgurt und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Zu den bekanntesten und meist verbreiteten Formen des modernen Herzfrequenzmessers zählt jene mit Brustgurt. Dieser ist:

  • Ein Klassiker unter den Herzfrequenzmessern
  • Einfach bedienbar und flexibel einsetzbar
  • Im Fitnessstudio sowie draußen anwendbar

Die Besonderheit dieser Herzfrequenzmesservariante liegt in erster Linie im Brustgurt. Dieser wird direkt an der Brust angebracht und liegt eng an der Haut an. Dadurch wird ein zuverlässiges und konstantes Messergebnis gewährleistet, ohne dass es dabei Einschränkungen im Bereich der Arme und Beine gibt. Doch so vorteilhaft ein Brustgurt in Verbindung mit der konstanten Messung des Herzschlags für das Ausdauertraining auch ist, diese Form des Herzfrequenzmessers hat auch einen Nachteil.

So kann der eng an der Brust anliegende Brustgurt als für die Bewegung störend empfunden werden. Darüber hinaus ist das starke Schwitzen im Zuge des Ausdauertrainings oftmals unangenehm, da man auch unter dem Brustgurt schwitzt, der Schweiß jedoch womöglich nicht ungehindert abfließen kann. Der Herzfrequenzmesser mit Brustgurt ist also nur dann die perfekte Variante für das Ausdauertraining wenn man sich nicht von dem eng anliegenden Gurt in der eigenen Bewegungsfreiheit behindert fühlt und wenn man sich nicht daran stört, dass unter dem Gurt Schweiß nicht ungehindert abfließen kann.

Vorteile
  • Genauere Messung
  • Die Uhr selber ist aufgrund des fehlenden Herzfrequenzsensors leichter und oft dünner
  • Meist günstiger
Nachteile
  • Für viele unbequem und lästig – man muss den Brustgurt vor dem Workout erst anlegen
  • Tragen direkt auf der Haut kann allergische Reaktionen oder Hautreizungen verursachen
  • Brustgurt kann verrutschen

Wie funktioniert ein Herzfrequenzmesser ohne Brustgurt und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Alternativ zu der oben genannten Herzfrequenzmesservariante, gibt es auch Herzfrequenzmesser, die ganz ohne Brustgurt funktionieren. Bei diesen Modellen wird die aktuelle Herzfrequenz am Handgelenk gemessen, wobei die Messung in der Regel über eine am Handgelenk getragene Uhr erfolgt.

Die Vorteile dieser Variante liegen in der uneingeschränkten Bewegungsfreiheit, die sie gewährleistet. Das Ausdauertraining kann ohne einengenden Brustgurt erfolgen und der Blick auf den am Handgelenkt angebrachten Herzfrequenzmesser ist jederzeit und ohne Unterbrechung des Trainings möglich.

Ein weiterer Vorteil dieser Variante sind die oftmals verfügbaren weiteren Indikatoren für ein effektives Training. So ermitteln viele Uhrenmodelle automatisch den aktuellen Kalorienverbrauch sowie wichtige weitere Werte wie Trainingsdauer, durchschnittlicher Puls Wert sowie die Höchst- und Tiefstwerte im Bereich der Herzfrequenz während eines vorab eingestellten Zeitraums.

Nachteile bringt diese Variante des Herzfrequenzmessers an sich kaum mit. Eine Uhr schränkt das Training kaum ein und dank moderne Varianten inklusive diverser Auswertungsmöglichkeiten via Computer oder Handy-App, ist das zielführende Ausdauertraining mit dieser Form der Pulsüberwachung komfortabel und gezielt auswertbar.

Vorteile
  • Kein zusätzliches Gerät nötig
  • Höherer Komfort
  • Messung rund um die Uhr möglich (zum Aktivitätstracking)
  • Messung über Brustgurt zusätzlich möglich (je nach Gerät)
  • Bei neueren Geräten relativ hohe Genauigkeit
Nachteile
  • Ungenauer
  • Herzfrequenzsensor kann bei der Uhr oder dem Armband herausragen und den Tragekomfort beeinträchtigen
  • Aktuell noch geringere Auswahl als bei Pulsuhren mit Brustgurt

Was ist ein Herzfrequenzmesser mit Fingersensor und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Bei den Herzfrequenzmessern mit Fingersensor findet die Messung nicht durch einen Brustgurt, sondern einen Fingersensor statt. Im Vergleich zu anderen Modellen wird die Herzfrequenz jedoch nicht durchgehend gemessen, sondern in Intervallen. An der Uhr befindet sich eine kleine Platte – der Sensor. Auf diesen Sensor muss man den Finger legen, um die Herzfrequenz messen zu können.

Die Ergebnisse sind daher nicht immer ganz genau, da man in der Regel das Lauftraining für die Messung kurz unterbrechen und anhalten muss. Wenn man schon länger Sport macht und sich und den eignen Körper gut kennen und einschätzen kann, eignen sich diese Modelle optimal zum Überwachen.

Vorteile
  • einfache Anwendung
  • Intervallmessung
Nachteile
  • Nicht ganz genau Ergebnisse
  • Unterbrechung des Trainings notwendig

Was ist ein Herzfrequenzmesser mit GPS-Trackingfunktion und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Herzfrequenzmesser bieten heutzutage diverse zusätzliche Sonderfunktionen, die das Training erleichtern können. Allem voran das GPS-Tracking ist hierbei ein oft genutztes und weit verbreitetes Feature vieler Herzfrequenzmesser. Dabei ist der Herzfrequenzmesser mit GPS:

  • Eine modernere Variante des Herzfrequenzmessers
  • Vor allem geeignet für das Outdoortraining
  • Meist etwas teurer als einfache Herzfrequenzmesser

Die Vorteile eines solchen Herzfrequenzmessers sind schnell erklärt. Neben der klassischen Überwachung der aktuellen Herzfrequenz bietet diese Art des Herzfrequenzmessers zusätzlich ein Tracking der aktuellen Position. Somit kann man einfach herausfinden wo genau man sich befindet und nicht selten lässt sich sogar ein konkreter Trainingslauf dank des Herzfrequenzmessers mit GPS planen, überwachen und erfolgreich absolvieren.

Vorteile
  • Aktuelle Position werden angezeigt
  • Geschwindigkeit kann ermittelt werden
  • Man muss die Strecke nicht vorab kennen
Nachteile
  • Vergleichsweise teurer

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Herzfrequenzmesser vergleichen und bewerten

Verwendungszweck

Zwar sollen alle Herzfrequenzmesser das Training optimieren, allerdings eignen sich nicht alle Modelle gleich gut für die unterschiedlichen Ausdauersportarten. So eignen sich beispielsweise für Laufen und Joggen Herzfrequenzmesser am besten, die nicht nur die Herzfrequenz messen sondern auch die Schritte zählen und die zurückgelegten Kilometer anzeigen. Zusätzlich kann es nützlich sein dank des Herzfrequenzmessers zu erfahren wie lange der Läufer braucht um einen Kilometer zurückzulegen.

Radfahren macht mehr Spaß wenn neben der Herzfrequenz des Fahrers auch das Fahrtempo aufgezeichnet wird. Hierfür gibt es Geräte, die sich drahtlos mit Bluetooth-Sensoren am Rad verbinden. Diese übermitteln die Geschwindigkeit und die Trittfrequenz zum Tracker.

Schwimmen empfiehlt sich nur mit wasserdichten Geräten. Die Angabe einer Tauchtiefe in Metern deutet darauf hin. Bezeichnungen wie „wasserfest“ oder „spritzwassergeschützt“ sagen nur, dass der Tracker beim Händewaschen am Arm bleiben darf. Spezielle Modelle für Schwimmer zählen Bahnen und werten die Ergebnisse entsprechend aus.

Je nach Sportart eignet sich ein anderer Herzfrequenzmesser besser um das Training effizienter und motivierender zu gestalten. Daher sollte man sich vor dem Kauf eines Modells genau überlegen welchen Ausdauersport man ausüben möchte und welche Trainingsziele es zu erreichen gilt. (Foto: geralt / pixabay.com)

Technik

Immer mehr Anbieter von Herzfrequenzmessern locken mit neuen Funktionen um das Training zu optimieren und motivierender zu gestalten. Neben den klassischen Standardfunktionen, wie Stoppuhr oder der Angabe von Zwischenzeiten bieten einige Herzfrequenzmesser die folgenden Zusatzfunktionen:

Festlegung des Pulslimits

Diese Funktion erlaubt es das obere und untere Pulslimit individuell festzulegen. Bei Unter-oder Überbelastung vibriert der Herzfrequenzmesser und bei manchen Modellen ertönt zusätzlich ein Signal. Diese Funktion kann auch bei Intervalltraining beziehungsweise Crossfit sehr nützlich sein, da man erfährt wann sich die Herzfrequenz normalisiert hat und man wieder bereit ist für die nächste schnellere Intervalleinheit.

GPS-Integration

Entscheidet man sich für einen Herzfrequenzmesser mit GPS-Empfang wird das Tempo sowie die zurückgelegte Strecke und Höhe gemessen. Unerlässlich ist diese Funktion wenn man eine Antwort auf die Fragen „wie schnell bin ich gelaufen?“ beziehungsweise „wie viele km habe ich zurückgelegt?“ oder „wie viele Höhenmeter habe ich absolviert?“ sucht.

Kalorienverbrauch

Durch die Eingabe der biometrischen Daten wie Gewicht, Alter, Geschlecht und Größe sind einige Herzfrequenzmesser dazu in der Lage Aufschluss darüber zu geben wie viele Kalorien der Körper in etwa während des Trainings verbrannt hat.

Kompatibilität

Viele Herzfrequenzmesser lassen sich mit dem Smartphone verbinden und können mit der passenden App genutzt und ergänzt werden. In der Regel funktioniert das via Bluetooth. Herzfrequenzmesser mit ANT+ können zudem auch mit einem Ergometer oder einem Fitnessgerät verbunden werden.

Bei der Verbindung mit dem Smartphone ist es wichtig auf die Kompatibilität zu achten. So ist es unerlässlich, dass der Herzfrequenzmesser mit dem passenden Betriebssystem wie beispielsweise Android kompatibel ist. Zudem wird Bluetooth benötigt, das man nicht auf jedem Smartphone findet.

Reinigung

Generell sind Herzfrequenzmesser so konzipiert, dass sie gegenüber Schweiß unempfindlich sind. Die Herzfrequenzmesser und speziell der Kunststoff ist so konstruiert, dass Schweiß abperlt und sich nicht absetzen kann.

Allerdings kann es vorkommen, dass man selbst oder der Herzfrequenzmesser einmal fällt und somit beschmutzt wird. Auch kann es passieren, dass der Herzfrequenzmesser nach zahlreichen Anwendungen eine klebrige Oberfläche besitzt, die als unangenehm empfunden werden kann. In diesem Fall ist eine Reinigung nötig.

Einige Herzfrequenzmesser haben den Vorteil, dass die Bänder abgenommen werden können. Ist das der Fall, sollte man das unbedingt machen. Die Bänder werden in weiterer Folge in heißes Wasser gelegt und bei knapp 60-70 Grad Celsius gereinigt.

Dabei sollte man darauf achten, dass kein Wasser ins Gerät gelangt. Gerade Herzfrequenzmesser sind nicht immer vollständig wasserdicht, was zu Problemen führen kann. Wenn man die Bänder nicht abnehmen kann, sollte man diese mit einem Tuch reinigen, welches man vorher in heißes Wasser eingetaucht hat.

Passform

Bei der Auswahl des Herzfrequenzmessers spielt auch die richtige Passform eine entscheidende Rolle wenn es darum geht sich für oder gegen ein Modell zu entscheiden.

So muss bei Herzfrequenzmessern mit Brustgurt dieser eng an der Haut anliegen um exakte Resultate liefern zu können. Bei Herzfrequenzmessern in Uhrform ohne Brustgurt muss die Uhr gut auf dem Handgelenk sitzen, um bei der Ausübung des Sports nicht zu verrutschen, da das als unangenehm empfunden werden kann.

Um den maximalen Tragekomfort bei der Sportausübung zu garantieren, sollte man mehrere Modelle vor dem Kauf ausprobieren. Außerdem sollte man sich überlegen welche Art von Ausdauersport man ausüben möchte und welchen Belastungen der Herzfrequenzmesser ausgesetzt sein wird.

Herzfrequenzmesser

Vor dem Kauf eines Herzfrequenzmessers sollte man mehrere Modelle ausprobieren um den Herzfrequenzmesser zu finden, der beim Training nicht verrutscht oder als störend empfunden wird. (Foto: stux / pixabay.com)

Material

Das Material aus dem der Brustgurt oder das Armband des Herzfrequenzmessers besteht ist ausschlaggebend für den Tragekomfort. Armbänder von Herzfrequenzmessern bestehen üblicherweise aus weichem Kunststoff. Dieses Material sollte beim Tragen am Handgelenk im besten Fall kaum zu spüren sein.

Alternativ zum Kunststoff können Brustgurt oder Armband aus Silikon bestehen. Dieses Material ist anschmiegsam, weich und bietet eine hohe Langlebigkeit. Der größte Vorteil liegt aber darin, dass es die Haut bei der Ausübung des Sports kaum schwitzen lässt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Herzfrequenzmesser

Wie nutzt man einen Herzfrequenzmesser richtig?

Bevor man einen Herzfrequenzmesser benutzen kann ist es notwendig vorab seine persönlichen Daten einzurichten. Im Regelfall navigiert das Gerät den Nutzer Schritt für Schritt durch die Eingabe. Neben Informationen wie Geschlecht, Alter, Gewicht und Größe muss üblicherweise auch der Ruhepuls angegeben werden.

Diesen misst man morgens nach dem Aufstehen. Dabei ist es am besten den Puls über einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen zu messen und anschließend einen Mittelwert zu ermitteln. Zudem ist es notwendig den Maximalpuls zu ermitteln. Das ist sehr einfach. Es genügt das eigne Lebensalter von der Zahl 220 abzuziehen.

Anschließend ist es essentiell zu klären welche Trainingsziele verfolgt werden, um die Trainingsintensität zu bestimmen, welche durch den Herzfrequenzmesser überwacht werden soll. Personen, deren primäres Ziel der Gewichtsverlust ist, sollten in einem Intensitätsbereich von 60-65% trainieren, während man für die Ausdauerverbesserung im Intensitätsbereich von 80% trainieren sollte.

Sind alle relevanten Daten eingegeben, kann das Training beginnen. Einsteiger sollten anfangs zwei Mal wöchentlich jeweils 30-45 Minuten trainieren. Je nach Funktion des Herzfrequenzmessers wird die optimale Trainingsherzfrequenz ermittelt und der Nutzer darauf hingewiesen.

Wer bereits erfahrener ist im Bereich des Ausdauertrainings kann auch ein Intervalltraining beginnen. Dieses hat vor allem den Vorteil, dass es das Herz-Kreislaufsystem stärkt und Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes vorbeugt.

Für die Dokumentation des Trainings und die Leistungsentwicklung empfiehlt sich eine regelmäßige Auswertung der Daten. Viele Geräte verfügen daher eine Schnittstelle, mit der eine Übertragung auf das Smartphone oder den PC möglich ist.

Welche Herzfrequenzbereiche gibt es?

Für die Ermittlung des optimalen Trainingspulses spielt die Einordnung der Herzfrequenz in gesonderte Herzfrequenzbereiche eine entscheidende Rolle. Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger können von einem Herzfrequenzmesser profitieren, da ihr subjektives Belastungsempfinden noch nicht so stark ausgeprägt ist. Sie neigen dazu Belastungen des Trainings falsch einzuschätzen und überfordern sich in weiterer Folge.

Allerdings können auch erfahrene Sportler in bestimmten Situationen ihr Empfinden für die Leistungsfähigkeit ihres Körpers teilweise verlieren und daher die Trainingsintensität falsch einschätzen.

Jeder Intensivitätsbereich, eingeteilt nach Herzfrequenzen, erfordert unterschiedlich starke und lange Anpassungen der Leistungsfähigkeit des aktiven und passiven Bewegungsapparats, aber auch des Herz-Kreislauf-Systems. Optimale Trainingsergebnisse werden nicht durch ein höheres Tempo oder sehr hartes Training erzielt, sondern durch ein Training im richtigen Intensitätsbereich. Um diesen zu bestimmen werden in der Regel folgende Herzfrequenzbereiche von den Herstellern verwendet:

  • Grundlagenausdauer I (60-75% Hfmax, GLA I)
  • Grundlagenausdauer II (75-85% Hfmax, GLA II)
  • Wettkampfspezifischen Ausdauer (85-95% Hfmax, WSA)
  • Schnelligkeit (95-100% Hfmax, S)
  • Welche zusätzlichen Funktionen haben Herzfrequenzmesser?

    Neben der Grundfunktion der Messung der Herzfrequenz verfügen bestimme Herzfrequenzmesser auch über weitere Funktionalitäten, die für bestimmte Anwendungen durchaus von großer Bedeutung sein können. Sie dienen der genaueren und variableren Steuerung und Kontrolle des Trainings mit dem Ziel die Leistung effizienter zu steigern, ohne dabei Überlastungen des Körpers und den Verlust der Motivation zu riskieren:

  • Distanzmessung (via GPS oder Laufsensor)
  • Anzeige der Laufgeschwindigkeit (km/h– ebenfalls via GPS oder Laufsensor)
  • Zurückgelegte Höhenmeter
  • Virtueller Laufpartner, bzw. einstellbare Pace-Funktionen
  • Warnungssysteme vor Überlastung
  • Auswertungsmöglichkeiten des Trainings auf Herstellerinternen Internetseiten
  • Herunterladen und Einspeisen beliebiger neuer Routen über das Internet
  • Empfehlungen und Erstellung individueller Trainingspläne aus dem Internet
  • Veröffentlichung und Vergleich von Trainingsdaten mit Freunden und Bekannten, für interne Wettbewerbe
  • Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


    [1] https://www.bose.at/de_at/support/article/fitness-app-setup-strava-ios.html


    [2] https://www.suunto.com/de-at/Content-pages/was-sie-uber-herzfrequenzmessung-am-handgelenk-wissen-sollten/


    [3] https://www.digitec.ch/de/page/die-daten-deiner-sportuhr-verstehen-und-richtig-deuten-2605

    Bildquelle: Pixabay.com / Apichit

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    Posted by Maximilian

    Schon in seiner Jugend war Maximilian kaum vom PC und der ganzen Technik weg zu bekommen. Mittlerweile verfolgt er seine Leidenschaft auch beruflich. Er interessiert sich für neue und faszinierende Technologien die auf den Markt kommen und unterstützt die Redaktion von gadgetgott.de. Um den Kopf freizubekommen kocht er gerne.