Willkommen bei unserem großen Fitnessarmband Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Fitnessarmbände. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugedfügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Fitnessarmband zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein FItnessarmband kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Fitnessarmbänder können dir dabei helfen, deine Fitness und Gesundheit zu verbessern. Sie motivieren dich dazu, im Alltag statt dem bequemen Weg, öfter mal den sportlicheren zu wählen.
  • Um das richtige Fitnessarmband für dich zu finden, musst du dich zuerst fragen, was dein Armband alles können soll. Brauchst du es damit du dich mehr bewegst, um Trainingseinheiten aufzuzeichnen, soll es auch andere technische Features haben oder einfach unauffällig an deinem Handgelenk baumeln?
  • Je nachdem für was du das Fitnessarmband verwenden willst, muss dieses mit unterschiedlichen Funktionen ausgerüstet sein. Von einfacher Aktivitätsaufzeichnung bis zu automatischer Bewegungserkennung und vom Schlaftracking bis zum smarten Wecker, sollte dein Fitnessarmband genau die Features haben, die du brauchst.

Fitnessarmband Test: Das Ranking

Platz 1: GARMIN „vívosmart“ Fitnesstracker

Als Fitnessarmband wäre das vivosmart von GARMIN für Einsteiger eher ungeeignet, da zu teuer und für Sportler hat es zu wenige Funktionen, als erstes fehlt da schon mal die Pulsmessung.

Wenn du ein Armband willst, das modisch aussieht und dich zu mehr Bewegung motiviert, könnte dieses allerdings das richtige sein.

Redaktionelle Einschätzung

Kompatibilität / Artikelgewicht / Armbandlänge / Material / Farbe

Der GARMIN vivosmart Tracker ist wie alle Produkte von GARMIN sowohl mit Android und iOS, als auch mit Windows Betriebssystemen kompatibel. Er wiegt 19 g, besteht aus Kunststoff, ist in zwei verschiedenen Längen und fünf unterschiedlichen Farben erhältlich.

Die Längenbezeichnungen klein und groß, sagen ja nicht viel über das Armband aus. Die zwei sind aber jeweils 12,7 – 17,2 und 15,5 – 22,1 cm lang. Du kannst dich zwischen den Farben schwarz, blau, grau, lila und berry entscheiden, obwohl das Armband außen immer gleich aussieht und nur die Innenseite farbig ist.

Anzeige / max. Akkulaufzeit / Features

Über ein OLED Display kannst du deine Daten immer und überall ablesen. Die maximale Akkulaufzeit liegt bei 7 Tagen und das GARMIN vivosmart verfügt über die Grundfunktionen, Schlafüberwachung sowie Anruf und SMS Benachrichtigung.

Der Bildschirm des Armbandes hat eine Größe von 3,44 cm x 0,35 cm. Betrieben wird das Armband von einem Lithium-Akku und für die vorhandenen Funktionen ist der Preis schon ziemlich hoch. Für stilbewusste Menschen vielleicht noch gerechtfertigt, ist das Armand eindeutig nichts für Einsteiger oder Sportler.

Praktisch sind noch die Möglichkeiten, die Musik des Smartphones übers Armband zu steuern, der integrierte Handyfinder und das an deine Aktivitäten angepasste Tagesziel an Schritten. Dadurch wird das Armband vielleicht auch, zu einem stilvollen Gadget für Technikfans.

Kundenbewertungen
Rund 35 % der Kundenbewertungen im Internet sind vier oder fünf Sterne Bewertungen fallen also positiv aus.

Den Konsumenten gefällt an dem Armband, dass:

  • der Tragekomfort sehr hoch ist
  • es leicht zu bedienen ist
  • das Design toll ist

Das Armband ist angenehm zu tragen und stört laut Berichten auch in der Nacht nicht. Außerdem ist die Bedienung recht einfach und es fällt am Handgelenk nicht sehr auf, da es einem normalen Schmuckstück sehr ähnlich sieht.

Fast die Hälfte der Kundenrezensionen sind allerdings negativ. Ca. 48 % der Kunden geben dem Produkt nur einen oder zwei Sterne.

Bemängelt wird, dass:

  • Displayfehler auftreten

Nach einiger Zeit sind in extrem vielen Fällen Pixel des Displays ausgefallen. Von den Rändern beginnend bildeten sich Flecken oder Streifen und vom Bildschirm konnte nichts mehr abgelesen werden. Durch die Fehler im Display war dieser unbrauchbar geworden und das oft schon nach nur einem Jahr oder weniger.

In Einzelfällen kann das ja schon mal passieren, aber mehr als die Hälfte der Kunden berichteten über diese Mängel am Bildschirm. Das Armband funktioniert generell gut, die Bedienung ist recht einfach und die Features super, nur das Display geht ziemlich schnell kaputt.

“FAQ”
Wo werden meine Daten gespeichert, lokal oder in der Cloud, kann ich da auch zwei Geräte koppeln?

Vorläufig am Armband und wenn du es synchronisierst online, also in dem Fall in der Cloud. Zwei Geräte kannst du problemlos koppeln, um von jedem auf deine Daten zugreifen zu können, allerdings nicht zeitgleich.

Wird die Uhrzeit am Armband immer angezeigt?

Nein. Das funktioniert nur auf Knopfdruck oder durch doppeltes Tippen auf den Bildschirm, du kannst aber einstellen, dass das Display automatisch angeht, wenn du deinen Arm in die Position bringst, in der normalerweise die Uhrzeit abgelesen wird. Zu 100 % genau geht das dann aber nicht.

Kann ich den Inaktivitätsalarm komplett abschalten?

Ja. Wenn dein Armband allerdings dazu gedacht ist, dich zu mehr Bewegung zu motivieren, wäre das nicht sehr schlau.

Was mache ich, wenn mein Display defekt ist und ich nichts mehr davon ablesen kann?

Das passiert bei mehreren Armbändern, innerhalb der Garantiezeit einfach eintauschen oder Geld zurückfordern.

Hat das Armband einen smarten Wecker?

Nein, hat es leider nicht. Es weckt dich nur zu der Uhrzeit, die du in der App einstellst und nicht aufgrund deiner Schlafphasen. Allerdings zeichnet es deinen Schlaf und alle Bewegungen die du währenddessen machst auf.

Ist das Armband wasserdicht, kann ich es auch beim Schwimmen im Salzwasser tragen?

Ja, das Armand ist spritzwassergeschützt und wasserdicht, du kannst damit duschen und schwimmen, sowohl in Süß-, als auch in Salzwasser.

Kann ich mit dem Armband auch meine Herzfrequenz messen?

Nein, nur mit zusätzlichem Brustgurt und dann auch meist nur mit einem von GARMIN.

Was kann ich mit dem Armband für Sportarten tracken?

Eigentlich so ziemlich alles, einfach in der GARMIN Connect App die passende auswählen oder manuell eine Aktivität hinzufügen.

Kann ich einstellen welche Daten auf das GARMIN Konto übertragen werden und welche nicht?

Nein. Grundsätzlich werden alle Daten die du mit der App synchronisierst auch am GARMIN Konto gespeichert, allerdings kannst du einstellen, wer die Daten alles sehen kann, sprich Freunde, Familie…

Platz 2: fitbit Charge 2

Bei dem FitBit Charge 2 handelt es sich um einen Activity Tracker, der aufgrund seines schlichten, aber schönen Designs und seiner hervorragenden Ausstattung keine Wünsche bei dir offenlassen wird.

Redaktionelle Einschätzung

Display

Das FitBit Charge 2 verfügt über ein 1,5 Zoll großes OLED-Display. Dies ist deutlich größer, als das des Vorgängers (FitBit Charge HR). Über das OLED-Display kannst du alle vom Tracker aufgezeichneten Informationen abrufen, falls du dafür nicht extra die FitBit-App öffnen möchtest. Da das Display über keine Hintergrundbeleuchtung verfügt, schwächelt es ein wenig unter direkter Sonneneinstrahlung. Dies ist aber bei den meisten Activity Trackern der Fall.

Gewicht

Mit einem Gewicht von gerade einmal 38 g zählt das FitBit Charge 2 unter den ohnehin schon leichten Activity Trackern zu einem der leichtesten. Daher wird dir das Gewicht am Arm kaum auffallen und nach einigen Stunden der Eingewöhnung wirst du gar nicht mehr merken, dass du einen Tracker am Arm trägst.

Betriebssystem

iOS, Andorid und Windows Phone sind alle mit dem FitBit kompatibel, besser gesagt mit der FitBit-App. Diese App bietet dir einen guten und klar strukturierten Überblick über deine Aktivitäten auch Tage nach der Aufzeichnung. So kannst du dir zum Beispiel am Ende des Monats deine durchschnittlich pro Tag gegangenen Schritte anzeigen lassen und so neue Ziele für den nächsten Monat setzen.

Schlafüberwachung

Die Schlafüberwachung des Charge 2 bietet dir die Möglichkeit deinen Schlaf optimal zu analysieren und dadurch auch zu verbessern. Auf Wunsch, erinnert dich dein Charge 2 jeden Tag zu einer selbst festgelegten Zeit daran, dass es Zeit wird schlafen zu gehen. Ein kleines Manko an dieser Stelle ist, dass die Zeit vor dem Schlafen mit sehr wenig Bewegung möglicherweise auch zum eigentlichen Schlaf gerechnet wird.

Inaktivitätsalarm

Der Inaktivitätsalarm ist von Werk aus auf eine Dauer von 30 Minuten eingestellt. Bewegst du dich also 30 Minuten nicht, erinnert dich dein Charge 2 daran, dass es wieder Zeit für Bewegung wird. Diesen Intervall, in dem sich dein Charge 2 bei dir meldet, kannst du auch beliebig erweitern oder verkürzen. Aber keine Angst, da die Schlafanalyse wie oben geschrieben sehr genau ist, wird dich dein Charge 2 nicht Nachts aus dem Bett klingeln.

Wasserdicht

Falls du Schwimmer bist, ist das Charge 2 für dich eher ungeeignet, da es laut Hersteller lediglich Spritzwassergeschützt ist. Beim Duschen, Händewaschen oder Abspülen kannst du es also ohne Probleme tragen, beim Baden oder Schwimmen hingegen bitte nicht !

Akkulaufzeit

Mit einer Akkulaufzeit von 5 Tagen bewegt sich das Charge 2 in einem guten Mittelfeld, verglichen mit anderen Wearables. Durch Herunterregeln der Helligkeit des Displays kannst du einiges an Akkulaufzeit  einsparen. Auf mehr als 6 Tage wirst du aber auch auf der niedrigsten Stufe nicht kommen.

Pulsmessung

Die Pulsmessung ist sehr genau beim Charge 2. Das darf man aber bei einem Gerät aus der Oberklasse auch erwarten. Das Charge 2 misst den Puls rund um die Uhr und zeichnet diesen auch auf. So kann man auch noch einige Stunden nach dem Training noch nachvollziehen zu welcher Zeit man sich am meisten angestrengt hat.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 73% aller Rezensenten das FitBit Charge 2 positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Dabei werden vor allem folgende Punkte besonders positiv hervorgehoben:

  • Die sehr genaue Pulsmessung
  • Die sehr gut funktionierende Interkation mit dem Smartphone
  • Die bemerkenswert gute Verarbeitung

Besonders das Preis-Leistungsverhältnis wird oft noch zusätzlich gelobt, da das Gerät zwar zu den teuren zählt, aber an Features, Optik und Verarbeitung keine Wünsche offen lässt. Sind dir die oben angesprochenen Punkte wichtig, wirst du mit dem Charge 2 sehr zufrieden sein.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt im Moment in rund 22% aller Fälle bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder die folgenden Punkte:

  • Dass das Band nur Spritzwassergeschützt ist
  • Der Touchscreen reagiert zu ungenau
  • Das man durch fehlende Löcher im Armband schnell anfängt darunter zu schwitzen

Diese Punkte solltest du natürlich auch beachten, allerdings sehen wir hier keinen Punkt der so gravierend wäre, dass wir vom Kauf abraten würden. Außer du bist Schwimmer und willst den Tracker im Wasser tragen.

“FAQ”

Wie wird das Charge 2 geladen?

Über ein beiliegendes Kabel das über einen herkömmlichen USB-Anschluss verfügt, es kann also auch über den PC geladen werden.

Kann das Charge 2 die Uhrzeit anzeigen?

Natürlich. Neben der Uhrzeit, kann man sich auch das Datum anzeigen lassen.

Ist das Display immer an?

Nein. Das Display wird nach einigen Sekunden des nicht nutzen schwarz und kann dann durch Antippen wieder aktiviert werden.

Kann ich das Band austauschen?

Ja, das ist möglich. Es gibt auch verschiedenfarbige Bänder. Bänder aus anderen Materialien werden ebenfalls angeboten.

Platz 3: GARMIN „vívofit“ Fitnesstracker

Das GARMIN vivofit ist im Prinzip nur ein Schrittzähler, viel mehr Funktionen hat das Armband eigentlich nicht.

Dafür zählt es deine Schritte relativ genau, erinnert dich daran und motiviert dich dazu, mehr Bewegung zu machen. Das Fitnessarmband zählt die Kalorien, die du über den Tag verteilt verbrauchst und misst deinen Schlaf.

Redaktionelle Einschätzung

Kompatibilität / Artikelgewicht / Armbandlänge / Material / Farbe

Das GARMIN vivofit ist mit jedem Smartphone kompatibel, wenn dieses über Bluetooth Smart Ready verfügt, beziehungsweise die GARMIN Connect App darauf installiert ist. Es wiegt 25,5 g, besteht aus Kunststoff und ist in zwei verschiedenen Längen sowie sechs unterschiedlichen Farben erhältlich.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fitnessarmbändern, wird hier kein spezielles Betriebssystem benötigt. Das Armband ist mit 10,5 mm Breite auch eher schmal und dadurch am Handgelenk unauffällig. Für Einsteiger ist dies natürlich nicht so schlecht, da sie sich erst an das ständige Tragen des Trackers gewöhnen müssen.

Dadurch, dass das Armband aus Kunststoff besteht, dürfte es auch angenehm zu tragen sein. Die Längen, mit dem Namen klein und groß, betragen jeweils 12,0 – 17,5 und 15,2 – 21,0 cm. Du kannst zwischen den Farben schwarz, grau, blau, grün, rot und lila wählen.

Anzeige / max. Akkulaufzeit / Features

Angezeigt werden deine Daten auf einem akkusparenden E-Ink-Display und die maximale Akkulaufzeit liegt bei einem Jahr. Neben den Grundfunktionen verfügt das GARMIN vivofit auch über Schlaftracking, es ist spritzwassergeschützt und wasserdicht.

Das GARMIN vivofit beinhaltet statt einem aufzuladenden Akku, zwei langlebige Batterien, welche du dann bei einem Uhrmacher austauschen lassen kannst. Das Fitnessarmband ist eigentlich nur für Einsteiger geeignet, da es über sehr wenige Funktionen verfügt. Der Preis ist für das was das Armband kann eigentlich nicht gerechtfertigt.

Es gibt nur eine einzige Funktion, die das GARIMIN vivofit etwas von anderen Fitnessarmbändern abhebt und nebenbei auch noch ziemlich praktisch ist. Das Armband lernt nämlich täglich, durch die Bewegungen des Benutzers, wie aktiv dieser ist und setzt dadurch automatisch ein Ziel, an zu erreichenden Schritten am Tag. Über dieses Feature verfügen allerdings alle Armbänder von GARMIN.

Kundenbewertungen
Ca. 66 % der im Internet gegebenen Bewertungen für das GARMIN vivofit sind vier oder fünf Sterne Bewertungen, fallen also positiv aus.

Den Kunden gefällt zum Beispiel:

  • dass die Schrittzählung beinahe perfekt ist
  • dass Aktivierung und Synchronisation so einfach sind
  • dass die Schlaffunktion so toll funktioniert
  • dass das Armband sie dazu bringt, sich mehr zu bewegen

Manche Kunden berichten darüber, die Schrittzählfunktion des Armbandes mit richtig teuren Fitnessuhren verglichen zu haben und ungefähr auf das gleiche Ergebnis gekommen zu sein. Was ganz im Gegensatz zu anderen Bewertungen steht, in denen geschrieben wird, dass das Armband über Handbewegungen selbst in der Tiefschlafphase Schritte zählt. Es überwiegen allerdings die positiven Beiträge zur Schrittzahlmessung.

Außerdem soll das Armband perfekt für Einsteiger geeignet sein, da das Aktivieren sowie das Synchronisieren so einfach sind und du wirklich zu mehr Bewegung motiviert wirst. Für die Auswertung genauerer Daten und Aktivitäten ist es allerdings nicht brauchbar.

Mit nur ein oder zwei Sternen bewertet wurde das Fitnessarmband von 23 % der Kunden.

Negativ finden diese:

  • in einem Fall wurde ein schon benutztes Produkt ausgeliefert
  • manche Geräte synchronisieren nicht richtig und es gehen Daten verloren
  • im Dunkeln kann vom Display nichts abgelesen werden

Die ersten zwei Kritikpunkte waren wohl mehr oder weniger Einzelfälle. Der dritte stimmt genau so, da der Bildschirm des GARMIN vivofit ein ePaper-Display ist und über keine eigene Hintergrundbeleuchtung verfügt. Daten können vom Display zu jeder Zeit abgelesen werden, sofern äußeres Licht vorhanden ist, sonst funktioniert dies gar nicht.

“FAQ”
Muss das Armband immer mit dem Handy verbunden sein?

Nein. Das ist nur zu Übertragung von Daten notwendig und das Armband speichert diese auch relativ lange.

Was mache ich wenn die Batterie leer ist?

Austauschen. Entweder beim Uhrmacher oder selbst, obwohl die Garantie beim selber herum schrauben wahrscheinlich nicht mehr gegeben ist.

Kann ich die Daten am Armband auch sehen, wenn das Smartphone nicht in der Nähe ist?

Ja. Die Anzahl der Schritte, die schon gemacht wurden oder noch zu machen sind, die zurückgelegte Strecke und der Kalorienverbrauch, das wird alles am Armband angezeigt.

Wird die Uhrzeit und das Datum durchgehend angezeigt oder kann ich das manuell an und ausschalten?

Durch das ePaper-Display welches das GARMIN vivofit hat, wird das Letzte, das du dir angesehen hast durchgehend angezeigt, kann allerdings nur bei Umgebungslicht abgelesen werden. Ausschalten kannst du das nicht, da es eine Eigenschaft des Displays ist.

Kann ich mit dem Armband meine Herzfrequenz messen?

Nein mit dem Armband nicht, aber du kannst es mit einem Brustgurt zu Pulsmessung verbinden. Das funktioniert aber nur mit GARMIN Produkten.

Platz 4: Withings Pulse Ox Aktivitätstracker

Das Withings Pulse OX ist ein praktischer Schrittzähler für all jene, die nicht ständig ein Armband umhaben wollen.

Der Tracker kann sowohl als Armband, als Clip oder auch in der Tasche getragen werden. Da der Tracker nicht nur den Puls, sondern ebenfalls den Sauerstoffgehalt im Blut und zurückgelegte Strecken, sowie Höhenmeter misst, ist er für Sportler gut geeignet.

Redaktionelle Einschätzung

Kompatibilität / Artikelgewicht / Armbandlänge / Material / Farbe

Das Fitnessarmband ist mit den Betriebssystemen Android ab 4.0 und iOS ab 6.0 kompatibel. Der Withings Pulse Ox Tracker wiegt lediglich 8 g, das Armband ist aus Silikon und in zwei Farben erhältlich.

Der Tracker des Withings Pulse Ox selbst hat ein Gewicht von 8 g, über das Armband gibt es allerdings keine Angaben. Sowie das Gewicht bleibt auch die Länge des Armbandes ein Rätsel, es ähnelt aber einem Uhrenband und ist verstellbar. Außerdem ist der Withings Pulse OX auch als Clip am Gürtel oder an der Kleidung, sowie in der Hosen- oder Handtasche tragbar.

Willst du den Tracker am Handgelenk tragen benötigst du ein Armband, welches in den Farben schwarz und blau erhältlich ist. Dadurch ist die Auswahl sehr eingegrenzt und die Bänder sehen auch nicht wirklich schick aus.

Anzeige / max. Akkulaufzeit / Features

Der Tracker verfügt über ein OLED Display, auf dem die Daten angezeigt werden. Das Withings Pulse OX hat eine Akkulaufzeit von bis zu zwei Wochen. Es verfügt über die Grundfunktionen eines Fitnessarmbandes, Schlafüberwachung, Herzfrequenzmessung, ist spritzwassergeschützt und misst Höhenunterschiede.

Durch die Messung von Schritten, Distanzen und verbrauchten Kalorien sowie alle anderen Funktionen ist das Armband gut für Sportler geeignet. Es ist nicht sehr teuer, was vielleicht auch noch als Vorteil gesehen werden kann.

Außerdem werden Höhenunterschiede und somit Höhenmeter gemessen, die zusätzliche Kraftanstrengung kosten. Weiter wird getrackt, welche Entfernung zurück gelegt wurde und wie schnell und es ist möglich mit dem Withings Pulse OX den Sauerstoffgehalt in deinem Blut zu messen, um die Effizienz deiner Atemwege zu kontrollieren.

Kundenbewertungen
Ca. 53 % der Kunden bewerten den Withings Pulse OX mit vier oder fünf Sternen.

Ihre positive Meinung kommt daher, dass:

  • der Tracker auf verschiedene Arten getragen werden kann
  • die Messung ziemlich genau ist
  • der Tracker einen guten Überblick über die tägliche Bewegung liefert
  • der Kundendienst sehr hilfsbereit ist

Das Hauptkriterium, weshalb die meisten Kunden den Tracker so praktisch finden, sind die variablen Möglichkeiten ihn zu tragen. Ob an die Kleidung geklippt, in der Hosentasche oder als Armband, der Schrittzähler kann überall hin mitgenommen werden.

Die Messungen des Withings Pulse OX funktionieren großteils genau und auch generell, ist der Tracker sehr gut um Aktivitäten des Tages aufzuzeichnen. Falls er einmal nicht mehr gehen sollte, ist der Kundensupport laut Berichten sehr hilfreich, schnell und entgegenkommend.

32 % hingegen gaben dem Produkt nur ein oder zwei Sterne, fanden dieses also negativ.

Das liegt daran, dass:

  • die Halterung am Armband eher schlecht ist
  • das Ablesen vom Display schwierig ist

Das Display des Withings Pulse OX scheint unscharf zu sein, was das Ablesen von Daten etwas erschwert. Außerdem ist die Möglichkeit den Tracker so variantenreich zu tragen zwar praktisch, durch das ständige aus- und einrasten im Armband, hält er aber nicht so gut. Mehrere Kunden berichteten darüber, ihren Tracker verloren zu haben, wobei das Unternehmen Withings das Problem offenbar erkannt hat und in solchen Fällen gerne bereit ist zu helfen.

“FAQ”
Kann ich die Herzfrequenz nur am Finger messen?

Für die Pulsmessung wird der Zeigefinger an die Hinterseite des Trackers gehalten. Nach wenigen Sekunden kann sowohl die Herzfrequenz, als auch die Sauerstoffsättigung des Bluts abgelesen werden. Da die Messung über ein Infrarot-LED funktioniert, ist sie, wenn nicht an einem Finger gemessen wird, wahrscheinlich ungenau.

Wird die Uhrzeit dauerhaft angezeigt, ist das Display immer an?

Nein, das Display geht nur auf Knopfdruck an und schaltet sich nach drei Sekunden automatisch wieder aus, da sonst der Akkuverbrauch zu hoch wäre.

Ist das Gerät wasserdicht?

Nein, da der seitliche USB-Anschluss vollkommen offen ist und nicht abgedeckt werden kann.

Kann der Tracker auch von mehreren Personen verwendet werden?

Ja. Du kannst in der App Mitbenutzer speichern und dann zum Beispiel täglich wechseln beziehungweise tauschen.

Kann ich mich von dem Armband durch vibrieren wecken lassen?

Nein. Der Tracker hat keine Weckfunktion, misst aber deine Schlafphasen und erkennt automatisch wenn du aufwachst, also solltest du mal vergessen den Schlafmodus zu deaktivieren, ist das kein Problem.

Muss der Withings Pulse OX dauerhaft mit dem Smartphone gekoppelt sein?

Nein, natürlich nicht. Tagsüber speichert der Tracker deine Daten und es reicht, wenn du ihn am Abend einmal mit deinem Smartphone koppelst, um so die Informationen zu synchronisieren.

Wo finde ich die gemessenen Sauerstoffwerte in der App?

Die stehen meist gleich unter der Herzfrequenzmessung, da das ja zusammen gemessen wird und im Prinzip zusammen gehört.

Wenn ich mein Smartphone mit der App und den Tracker mithabe, zählt es die Schritte dann doppelt?

Nein. Es zählt generell nur der Tracker und diese Daten werden beim Synchronisieren in die App geladen, sie sollten also nicht doppelt vorhanden sein.

Platz 5: SONY Smartband

Bei dem Sony Mobile SWR 10 handelt es sich um einen Activity Tracker, der zwar auf ein Display verzichtet, sich im Punkto Design aber vor keinem seiner Konkurrenten verstecken muss.

Redaktionelle Einschätzung

Display

Das Sony Mobile SWR 10 verfügt über kein Display. Dafür aber über drei LEDs am Rand des Armbands. Diese LEDs informieren dich über den Akkustand deines Trackers. Somit hast du immer im Blick, wann du deinen Tracker wieder aufladen musst.

Gewicht

Mit einem Gewicht von 86g zählt das Sony Mobile SWR 10 unter den sonst eher leichten Activity Trackern zu einem der schwersten. Nichts desto trotz wird dir das Gewicht am Arm kaum auffallen und nach einigen Stunden der Eingewöhnung wirst du gar nicht mehr merken, dass du einen Tracker am Arm trägst.

Betriebssystem

Zum SWR10 zugehörig werden gleich drei Apps angeboten. Leider bieten diese nur eine Unterstützung für Android-Geräte an. iOS oder Windows Phone Nutzer sollten sich dieses Gerät deswegen besser nicht zulegen.

Diese Apps bietet dir einen guten und klar strukturierten Überblick über deine Aktivitäten auch Tage nach der Aufzeichnung. So kannst du dir zum Beispiel am Ende des Monats deine durchschnittlich pro Tag gegangenen Schritte anzeigen lassen und so neue Ziele für den nächsten Monat setzen. Wir finden allerdings, dass drei Apps zu viel sind.

Schlafüberwachung

Die Schlafüberwachung des SWR 10 bietet dir die Möglichkeit deinen Schlaf optimal zu analysieren und dadurch auch zu verbessern. Auf Wunsch, erinnert dich dein SWR10 jeden Tag zu einer selbst festgelegten Zeit daran, dass es Zeit wird schlafen zu gehen.

Inaktivitätsalarm

Über eine Inaktivitätsalarm verfügt das SWR 10 leider ebenfalls nicht.

Wasserdicht

Falls du Schwimmer bist oder das Band auch beim duschen nicht ablegen möchtest, ist das SWR10 für dich bestens geeignet, da es Wasserdicht ist. Beim Händewaschen oder Abspülen kannst du den Tracker natürlich auch ohne Probleme tragen.

Akkulaufzeit

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu  7 Tagen bewegt sich das SWR10 in einem guten Mittelfeld, verglichen mit anderen Wearables. Da das Gerät über kein Display verfügt, hatten wir uns hier allerdings eine etwas höhere Laufzeit erhofft. Akkuspartipps wie das Herunterstellen der Helligkeit funktionieren hier natürlich nicht.

Pulsmessung

Eine Pulsmessung bietet das SWR 10 leider ebenfalls nicht. Dies ist ein weiteres wichtiges Feature, was dem Tracker fehlt und ihn insgesamt eher uninteressant macht.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 46% aller Rezensenten das SWR10 positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Dabei werden vor allem folgende Punkte besonders positiv hervorgehoben:

  • Das schlichte und unauffällige Design
  • Die gute Schlafüberwachung und damit verbunden die Schlafphasen-Weckfunktion
  • Die bemerkenswert gute Verarbeitung
  • Der relativ günstige Preis

Besonders das Preis-Leistungsverhältnis wird oft noch zusätzlich gelobt. Sind dir die oben angesprochenen Punkte wichtig, wirst du mit dem SWR10 sehr zufrieden sein.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt im Moment in rund 36% aller Fälle bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder die folgenden Punkte:

  • Das drei Apps benötigt werden um alle Funktionen zu nutzen
  • Die mangelnde Kompatibilität mit einigen Smartphones
  • Der hohe Akkuverbrauch der zugehörigen Apps

Diese Punkte solltest du natürlich auch beachten, allerdings sehen wir hier keinen Punkt der so gravierend wäre, dass wir vom Kauf abraten würden.

“FAQ”
Werden die Daten in der Cloud gespeichert?

Ja

Kann das SWR10 die Uhrzeit anzeigen?

Aufgrund des fehlenden Displays, kann auf dem Band keine Uhrzeit angezeigt werden

Hat das SWR10 eine Vibrationsfunktion?

Ja, diese wird vor allem für Funktionen wie den Wecker benötigt

Kann ich das Band austauschen?

Ja, das ist möglich. Es gibt auch verschiedenfarbige Bänder.

Kann man das Band mit der „Weight Watchers“ – App verbinden?

Nein, das ist leider nicht möglich

Platz 6: Xiaomi „Mi“ Fitnessarmband

Das Xiaomi Mi ist ein Fitnessarmband für Einsteiger und Sportler. Es motiviert dich zu mehr Bewegung, misst deinen Puls, trackt deine Schlafphasen und informiert dich über eingehende Anrufe und Nachrichten.

Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 20 Tagen kann das Armband überallhin mitgenommen werden und das, zu einem günstigen Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Kompatibilität / Artikelgewicht / Armbandlänge / Material / Farbe

Das Xiaomi Mi ist mit den Betriebssystemen Android ab 4.4 und iOS 7.0 kompatibel. Es wiegt 18,5 g, ist 21 cm lang, besteht aus Kunststoff und ist in vier verschiedenen Farben erhältlich.

Das Mi ist eines der leichtesten Fitnessarmbänder auf dem Markt und kann beliebig enger gestellt werden. Du kannst zwischen den Farben schwarz, orange, grün und blau wählen. Der eigentliche Tracker kann aus dem Armband entnommen werden und somit es möglich, zwischen Bändern mit verschiedenen Farben, hin und her zu wechseln.

Anzeige / max. Akkulaufzeit / Features

Das Xiaomi Mi verfügt über ein OLED Display. Die Akkulaufzeit beträgt 20 Tage und neben den Grundfunktionen eines Fitnessarmbandes kann das Mi auch deinen Schlaf überwachen, die Herzfrequenz messen, Anruf und SMS Benachrichtigungen anzeigen, es ist spritzwassergeschützt und wasserdicht.

Über das Display können sowohl Uhrzeit als auch andere Daten jederzeit per Knopfdruck abgelesen werden. Die Beschichtung des Bildschirms sollte weder Kratzer noch Fingerabdrücke aufweisen und der Knopf am unteren Ende ist gerillt, damit du beim Drücken nicht abrutschst.

Die maximale Akkulaufzeit ist im Gegensatz zu anderen Produkten sehr lang. Außerdem ist der Lithium-Akku sehr dünn, leicht und benötigt nur wenig Zeit um wieder aufgeladen zu werden. Das Xiaomi Mi zählt deinen gegangenen Schritte, zurück gelegten Distanzen und verbrauchten Kalorien. Außerdem kannst du mit dem Armband, nur dadurch das du es daneben hältst, dein Smartphone entsperren.

Das Mi ist für Sportler oder aber für Einsteiger geeignet. Willst du dich nur zu mehr Bewegung motivieren, wirst du anfangs wahrscheinlich nicht alle Funktionen des Fitnessarmbandes brauchen, der Preis ist im Vergleich zu anderen Marken allerdings extrem niedrig und somit auch für Einsteiger gerechtfertigt.

Kundenbewertungen
Mit vier oder sogar fünf Sternen bewertet wurde das Xiaomi Mi von ca. 67 % aller Kunden.

Besonders positiv fanden diese:

  • die Schritte werden genau erfasst
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
  • der Akku hält lang

Der Schrittzähler des Xiaomi Mi funktioniert im Vergleich zu anderen Fitnessarmbändern relativ genau. Die Akkulaufzeit,  vom Unternehmen mit 20 Tagen angegeben, ist in manchen Fällen noch länger und somit wird das Armband zu einem perfekten Begleiter, der nicht ständig aufgeladen werden muss.

Das aller Wichtigste ist aber, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Im Gegensatz zu anderen Fitnessarmbändern ist das Xiaomi Mi sehr günstig, kann deshalb aber nicht weniger als Produkte anderer Hersteller. Alle Features funktionieren recht gut und das Armband ist nicht nur angenehm zu tragen, es sieht auch noch toll aus.

Fast 27 % vergaben für das Produkt nur einen oder zwei Sterne und bewerteten es somit negativ.

Was ihnen am Fitnessarmband nicht gefiel:

  • die Anleitung gibt es nur auf Chinesisch

Der wohl am meisten diskutierte Kritikpunkt: Die Anleitung, die mit dem Band mitgeschickt wird, ist nur auf Chinesisch. Einmal gegoogelt gibt es zwar schnell jede Menge englische und deutsche Bedienungsanleitungen, aber wer googelt schon gerne?

“FAQ”
Muss das Gerät für die Weckfunktion durchgehend mit der App beziehungsweise dem Smartphone verbunden sein?

Nein. Wenn die Weckzeit in der App eingestellt und mit dem Armband synchronisiert wurde, muss dieses nicht verbunden sein.

Kann ich vom Display auch bei Sonnenschein was ablesen?

Ja, genauso wie von allen anderen Displays. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist das vielleicht schwierig aber machbar.

Kann ich für den Schrittzähler eine Schrittlänge einstellen?

Nein. Das Armband schließt von deiner Körpergröße auf die Schrittlänge, das scheint aber recht gut zu funktionieren.

Kann ich eingegangene Nachrichten auf dem Armband lesen?

Nein. Du kannst dir auf dem Armband aber anzeigen lassen, wenn ein Anruf oder eine Nachricht eingeht, dafür muss es allerdings über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sein. Lesen kannst du die Nachrichten nicht, das Armband vibriert nur.

Kann der Wecker so eingestellt werden, dass er vibriert bis ich ihn ausschalte?

Nein. Das Armband vibriert zur Weckzeit nur einige Male und hört dann von selbst wieder auf. Allerdings kann es sein, dass dein Armband dich bis zu einer halben Stunde zu früh weckt. Wenn du nämlich nur leicht schläfst, erkennt das Xiaomi Mi das und versucht dich aufzuwecken, bist du in einer Tiefschlafphase, tut es das nicht.

Wie funktioniert die Schlafüberwachung des Xiaomi Mi und wenn ich nachts aufstehe, glaubt das Armband dann, dass ich wach bin?

Aufgrund deiner Herzfrequenz bestimmt das Armband, ob du dich gerade in einer Tiefschlafphase befindest oder nur leicht schläfst. Wenn du nachts zwischendurch einmal aufstehst, sollte das Armband das eigentlich erkennen und sobald du dich erneut hinlegst, wieder deine Schlafphasen tracken.

Funktioniert die Pulsmessung automatisch oder muss ich die vorher einstellen?

In der Nacht misst das Armband in bestimmten Intervallen automatisch den Puls, damit es weiß in welcher Schlafphase du dich gerade befindest. Tagsüber sollte das eigentlich auch automatisch funktionieren, da der Hersteller behauptet, das Band würde erkennen, wenn du eine Aktivität startest, wie lange diese dauert und wie intensiv sie war.

Platz 7: POLAR „Loop“ Activitytracker

Bei dem Polar Loop handelt es sich um einen Activity Tracker, der aufgrund seines schlichten, aber schönen Designs und seiner guten Ausstattung keine Wünsche bei dir offenlassen wird.

Redaktionelle Einschätzung

Display

Der Polar Loop verfügt über ein 1,35 Zoll großes OLED-Matrix-Display. Über das Display kannst du alle vom Tracker aufgezeichneten Informationen abrufen, falls du dafür nicht extra die Polar-App öffnen möchtest. Die Besonderheit an diesem Display ist, dass es nur aus roten Punkten besteht und damit auch unter starker Sonneneinstrahlung sehr gut gelesen werden kann.

Gewicht

Mit einem Gewicht von gerade einmal 34 g zählt das Polar Loop  unter den ohnehin schon leichten Activity Trackern zu einem der leichtesten. Daher wird dir das Gewicht am Arm kaum auffallen und nach einigen Stunden der Eingewöhnung wirst du gar nicht mehr merken, dass du einen Tracker am Arm trägst.

Betriebssystem

iOS, Andorid und Windows Phone sind alle mit dem Loop kompatibel, besser gesagt mit der Polar-App. Diese App bietet dir einen guten und klar strukturierten Überblick über deine Aktivitäten auch Tage nach der Aufzeichnung. So kannst du dir zum Beispiel am Ende des Monats deine durchschnittlich pro Tag gegangenen Schritte anzeigen lassen und so neue Ziele für den nächsten Monat setzen.

Schlafüberwachung

Die Schlafüberwachung des Loop bietet dir die Möglichkeit deinen Schlaf optimal zu analysieren und dadurch auch zu verbessern. Auf Wunsch, erinnert dich dein Loop jeden Tag zu einer selbst festgelegten Zeit daran, dass es Zeit wird schlafen zu gehen.

Inaktivitätsalarm

Der Inaktivitätsalarm ist von Werk aus auf eine Dauer von 45 Minuten eingestellt. Bewegst du dich also 45 Minuten nicht, erinnert dich dein Loop daran, dass es wieder Zeit für Bewegung wird. Diesen Intervall, in dem sich dein Loop bei dir meldet, kannst du auch beliebig erweitern oder verkürzen.

Wasserdicht

Laut Hersteller ist der Loop zwar Wasserdicht aber es wird davon abgeraten, ihn beim tauchen zu tragen. Solltest du also gelegentlich ein paar Bahnen schwimmen, kannst du deinen Loop ohne Bedenken tragen. Dies bedeutet ebenfalls, dass du ihn ohne Probleme im Alltag tragen kannst. Selbs beim Duschen kannst du den Loop tragen ohne einen Defekt zu riskieren.

Akkulaufzeit

Mit einer Akkulaufzeit von 5 Tagen bewegt sich das Loop in einem guten Mittelfeld, verglichen mit anderen Wearables. Durch Herunterregeln der Helligkeit des Displays kannst du einiges an Akkulaufzeit  einsparen. Auf mehr als 6 Tage wirst du aber auch auf der niedrigsten Stufe nicht kommen.

Pulsmessung

Wenn du mit dem Loop deine Herzfrequenz messen möchte, benötigst du einen extra Brustgurt von Polar. Dieser kann dann mit dem Loop verbunden werden und die Daten dann in der Polar-App abgelesen werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 62% aller Rezensenten den Polar Loop positiv, also entweder mit vier oder fünf Sternen.

Dabei werden vor allem folgende Punkte besonders positiv hervorgehoben:

  • Die leichte Bedienung
  • Das außergewöhnliche Display
  • Die bemerkenswert gute Verarbeitung
  • Die gute Leistung des Akkus

Sind dir die oben angesprochenen Punkte wichtig, wirst du mit dem Loop sehr zufrieden sein.

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird das Produkt im Moment in rund 24% aller Fälle bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder die folgenden Punkte:

  • Dass einige Nutzer große Probleme mit dem Akku haben
  • Die unübersichtliche App

Diese Punkte solltest du natürlich auch beachten, allerdings sehen wir hier keinen Punkt der so gravierend wäre, dass wir vom Kauf abraten würden. Außer du bist Schwimmer und willst den Tracker im Wasser tragen.

“FAQ”
Kann man die Herzfrequenz auch ohne den Brustgurt aufzeichnen?

Nein, der Loop verfügt über keinen Herzfrequenzsensor und kann daher nur mithilfe des Brustgurts die Herzfrequenz aufzeichnen.

Kann man den Loop auch am Fußgelenk statt am Handgelenk tragen?

Nein, das ist nicht möglich. Du kannst in der App aber angeben an welchem Arm du den Loop trägst um genauere Messwerte zu erhalten.

Kann ich das Band austauschen falls es kaputt ist?

Nein, das Band kann man leider nicht austauschen.

Kann der Akku des Loop gewechselt werden falls er an Leistung verliert?

Das wechseln des Akkus ist leider ebenfalls nicht möglich.

Platz 8: Jawbone UP3 Aktivitätstracker-Armband

Das Jawbone UP3 ist das wohl schickste Fitnessarmband in diesem Vergleich.

Der Preis lässt sich aber auf das Design zurückführen, sehr viele Features hat das Armband nämlich nicht. Wenn du dich allerdings nur zu mehr Bewegung motivieren möchtest und dir wichtiger ist, dass dein Fitnessarmband aussieht wie ein normales Schmuckstück, könnte dieses genau das Richtige für dich sein.

Redaktionelle Einschätzung

Kompatibilität / Artikelgewicht / Armbandlänge / Material / Farbe

Das Jawbone UP3 ist mit den Betriebssystemen Android ab 4.3 und iOS ab 7.0 kompatibel. Es wiegt 27 g, besteht aus eloxiertem Aluminium sowie hypoallergenem Gummi und ist in sechs unterschiedlichen Farben erhältlich.

Es gibt leider keine Informationen zur Länge des Armbandes, der Verschluss und das Muster auf der Oberseite bestehen aber aus eloxiertem Aluminium. Das heißt, dass die Oberfläche versiegelt wurde und nun besonders hart und kratzfest ist. Das Band selbst ist aus hypoallergenem Gummi, sollte aber wegen der Technik im Inneren, nicht unnötig gebogen werden.

Das Jawbone UP3 kannst du in den Farben schwarz, grau, weiß, blau, rot und blaugrün kaufen. Wenn du ein unauffälliges Fitnessarmband haben willst, das aussieht wie ein normales Schmuckstück, dann bist du bei Jawbone genau richtig.

Anzeige / max. Akkulaufzeit / Features

Das Jawbone Up3 besitzt kein Display und der Akku hält bis zu 7 Tage lang. Neben den Grundfunktionen verfügt das Armband auch über Schlaftracking, Herzfrequenzmessung und einen smarten Wecker.

Wenn du deine Daten während des Trainings ablesen willst, geht das hier leider nicht, denn das Armband verfügt weder über ein Display, noch über LED`s die etwas anzeigen könnten. Deine Aktivitäten werden auf dem Armband gespeichert und sobald du es mit deinem Smartphone synchronisierst, kannst du all deine Daten ansehen und auswerten.

Du benötigst also immer dein Smartphone, wenn du dich über deine täglichen Aktivitäten oder deine verbrauchten Kalorien informieren willst, dafür zählt das Armband deine gegangenen Schritte zurück gelegten Distanzen und verbrauchten Kalorien. Das sind nicht wirklich viele Funktionen und so ist das Up3 hauptsächlich für stilbewusste Menschen geeignet, die ein unauffälliges Fitnessarmband wollen.

Das Jawbone UP3 könnte vor allem für Personen die abnehmen wollen sehr nützlich sein. In der App kann eingetragen werden, was gegessen wurde und so wird sowohl die Anzahl der aufgenommenen als auch der verbrauchten Kalorien gezählt.

Ein weiterer Punkt der für das Fitnessarmband spricht, ist der smarte Wecker. Über Herzschlag, Körpertemperatur und noch andere Indikatoren, weiß das Armband, in welcher Schlafphase du dich gerade befindest und weckt dich zum bestmöglichen Zeitpunkt.

Kundenbewertungen
Die im Internet abgegebenen Bewertungen zum Jawbone UP3 fallen nur zu 29 % positiv aus.

Diese doch sehr niedrige Zahl an vier und fünf Sterne Bewertungen gibt es aber weil:

  • die Funktionen gut sind und die App einfach zu bedienen ist
  • das Design einfach toll ist

Das Jawbone UP3 sieht gut aus, hat einige brauchbare und funktionierende Features und die App ist sehr übersichtlich sowie leicht zu bedienen, was aber leider alles durch die fehlerhafte Verarbeitung des Materials überschattet wird.

Denn 58 % der Kunden, also über die Hälfte, bewerten das Fitnessarmband mit nur einem oder zwei Sternen.

Was den Konsumenten am Armband nicht gefällt ist:

  • der Verschluss
  • das Material
  • manche Geräte sind von Anfang an defekt
  • der Kundenservice ist schlecht bis nicht vorhanden

Offenbar funktionieren manche Jawbone UP3 Armbänder von Anfang an nicht. Sie lassen sich nicht mit dem Smartphone beziehungsweise der App verbinden und wenn doch später nicht mehr synchronisieren.

Der Verschluss wird in zweierlei Hinsicht bemängelt, einmal weil es fast unmöglich ist, ihn alleine zu schließen und zweitens weil er öfter mal unerwartet aufgeht.

Kundenservice gibt es bei Jawbone anscheinend generell nicht. Mehrere Konsumenten versuchten Kontakt zum Unternehmen herzustellen, was aber einfach nicht möglich ist.

Der größte Kritikpunkt der Kunden ist allerdings das Material, da viele der Armbänder, mögen sie auch noch so hypoallergen sein, nach kurzer Zeit ein- oder überhaupt abreißen.

Da das Band alleine nicht ausgetauscht werden kann, ist das Jawbone UP3 unbrauchbar und in den meisten Fällen, gab es auch keinen Ersatz für das kaputt gegangene Armband.

“FAQ”
Verfärben sich die hellen Armbänder?

Manche ja andere nein. Mit regelmäßiger Reinigung sollten die Verfärbungen jedoch wieder weg zu kriegen sein.

Ist das Jawbone UP3 wasserdicht?

Laut Hersteller ist es nur spritzwassergeschützt, allerdings steht in der Anleitung, dass es beim Duschen getragen werden kann.

Ist das UP3 besser als sein Vorgängermodell?

Der einzige Unterschied zwischen UP3 und UP2 ist die Herzfrequenzmessung, die jetzt dazu gekommen ist, ansonsten sind die zwei sich eigentlich ziemlich ähnlich.

Kann ich das Armband so synchronisieren, dass es vibriert wenn eine Nachricht ankommt?

Nein. Synchronisieren von Anrufen und Nachrichten geht beim Jawbone UP3 leider nicht.

Registriert das Armband auch Schritte, wenn ich zum Beispiel mein Hände in den Hosentaschen habe oder etwas trage?

Ja. In den meisten Fällen funktioniert das Schrittzählen beim Jawbone UP3 ziemlich genau, auch wenn die Armbewegungen fehlen.

Kann ich das Armband wenn es ein- oder abreißt tauschen?

Nur das Armband zu tauschen geht leider nicht, wenn dann muss das ganze Gerät getauscht werden.

Muss der Bluetooth beim Armband immer an und das Smartphone in der Nähe sein?

Nein, natürlich nicht. Das Armband speichert die Daten, da es sie aber nicht anzeigen kann, wäre einmal am Tag synchronisieren, um deine Aktivitäten auszuwerten, recht sinnvoll.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Fitnessarmband kaufst

Was kann ein Fitnessarmband und warum brauche ich eines, was bringt es mir?

Ein Fitnessarmband kann, je nach vorhandenen Funktionen, unterschiedliche Sportarten aufzeichnen, den Puls messen, Ziele erfassen, aufgrund deines Tagesziels einen Prozentsatz ausrechnen und dir sagen, was du noch an Sport machen solltest. Es überwacht deine Vitalwerte, zählt die Kalorien die du über den Tag verteilt verbrauchst und hilft dabei deine Fitness zu optimieren.

So ein Armband kann dich motivieren, selbst im Alltag mehr Bewegung zu betreiben. Es bringt dich dazu statt dem Aufzug öfter mal die Treppe zu nehmen oder wenn möglich, statt mit dem Bus oder Auto, mit deinem Fahrrad in die Arbeit zu fahren. Bewegen musst du dich allerdings immer noch selbst. Dein Armband erinnert dich nur daran, zum Beispiel nach längerem Sitzen, ein paar Schritte zu gehen.

Sport mit einem Fitnessarmband

Sie zählen unsere Schritte, messen unseren Puls und ermuntern uns zum Sport: Fitnessarmbänder.

Display ja oder nein?

Das kommt ganz darauf an für was du dein Armband verwenden willst. Du kannst Modelle ohne Display haben, welche mit einem farblosen Display oder einem High-End, sprich OLED oder AMOLED Display, manche sogar mit Touchfunktion.

Willst du dich nur dazu bringen dich ein bisschen mehr zu bewegen, brauchst du wahrscheinlich kein Display. Du musst die gesammelten Informationen nicht jederzeit ablesen können, es reicht, dies über die App auf deinem Handy zu tun oder über die kleinen LEDs, die an manchen Armbändern ohne Bildschirm vorhanden sind.

Betreibst du regelmäßig Sport und willst überall und jederzeit auf deine Daten und Fortschritte zugreifen können, kann ein Display sehr praktisch sein. Außerdem kannst du dir über das Display Uhrzeit und Datum, eingegangene Nachrichten und anstehende Termine anzeigen lassen.

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, die Sportart, die du gerade machen willst, direkt am Bildschirm auszuwählen und du musst nicht immer dein Smartphone dabei haben um dies zu tun. Du solltest allerdings bedenken, dass Armbänder mit Display oft eine kürzere Akkulaufzeit haben und auch der Preis steigt mit der Qualität des Bildschirms.

Vor- und Nachteile eines Armbandes mit Display:

Vorteile

  • Unabhängiger Zugriff auf Daten
  • Anzeige anderer Dinge möglich
  • Direkte Einstellung am Armband

Nachteile

  • Kürzere Akkulaufzeit
  • Höherer Preis

Wo kann ich ein Trainingsarmband kaufen?

Trainingsarmbänder kannst du in Elektrogeschäften, Sportwarenladen, manchmal in Kaufhäusern und vor allem auf dem bequemsten Weg, nämlich dem des Onlineshoppings kaufen.

Geschäfte die Trainingsarmbänder verkaufen:

  • Amazon
  • Ebay
  • Expert
  • Saturn
  • Media Markt
  • Tchibo / Eduscho
  • Weltbild
  • Hervis
  • Giga Sport
  • Manchmal bei Hofer / Aldi und Lidl
  • In den Onlineshops der Hersteller

Was kostet ein Fitnesstracker?

Der Preis eines Fitnesstrackers richtet sich nach dem Funktionsumfang und den Features, die er besitzt. Tracker die nur über Grundfunktionen wie Schrittzähler, Distanzmessung und die Anzeige verbrauchter Kalorien verfügen, gibt es schon ab 30 €, manche Modelle sind sogar noch günstiger.

Soll der Tracker zusätzliche Features haben, steigt der Preis schon mal auf 300 €, bei manchen Ausnahmen noch höher. Dafür wird dir dann Datum und Uhrzeit angezeigt, deine Herzfrequenz gemessen, an deine Tagesziele angepasste Aktivitäten gesetzt, dein Schlaf überwacht und du wirst über eingehende Anrufe und SMS benachrichtigt.

Doch keine Angst, es gibt auch Modelle die möglichst viele der oben genannten Funktionen haben und die du dir trotzdem noch leisten kannst.

Features Preis
Schrittzähler
Distanzberechnung
Kalorienverbrauch
Schlafaufzeichnung
ab 30 €
manchmal günstiger
alle der oben erwähnten
+ Datum und Uhrzeit
Herzfrequenzmessung
Tagesziele
Anzeige von Anrufen und SMS
GPS und Höhenmesser
von 50 – 300 €manchmal noch teurer

Für wen eignen sich Healthtracker und wo kommen sie am häufigsten zum Einsatz?

Healthtracker eignen sich für jeden, der im Alltag aktiver sein und sich mehr bewegen möchte oder für Sportler, die ihr Trainingsverhalten genau aufzeichnen und analysieren wollen. Sie sind sowohl für Sportmuffel, Hobby- als auch Profisportler geeignet, sollten allerdings an die persönlichen Ziele und Ansprüche angepasst sein.

Wenn wir die Punkte Farbe und Design einmal weglassen, gibt es keine relevanten Unterschiede zwischen Armbändern für Frauen und Männer. Sowohl Modelle für Damen, als auch für Herren gibt es in verschiedenen Varianten, welche Funktionen eben gewünscht sind.

Die Fitnesstracker, die es für Kinder gibt sind meist bunter als Modelle für Erwachsene und eigentlich nur als Spielerei gedacht. Möchtest du deine Kinder allerdings zu mehr Bewegung animieren, kann dir ein solches Armband dabei helfen.

Manche Armbänder für Kinder sind so ausgelegt, dass die Eltern Ziele definieren können, welche dann erreicht werden sollten. Strengt sich der Sprössling an und schafft es dieses imaginäre Ziel zu erreichen, bekommt er eine reale Belohnung. So können Kinder motiviert werden, aktiver zu sein.

Welche Alternativen gibt es statt eines Trainingsarmbandes?

Wenn du dir kein Trainingsarmband kaufen, aber trotzdem eine Übersicht über deine sportlichen Aktivitäten und dein Ernährungsverhalten haben willst, kannst du dir auch eine passende App für dein Smartphone herunterladen. Es gibt:

  • Fitnessapps
  • Fitnesscoaches
  • Ernährungsberater

Eine Fitnessapp zeichnet dein Training auf und analysiert die Daten. Du kannst verschiedene Sportarten auswählen, Dauer und Intensität deiner Bewegungen speichern und so deine Aktivitäten als Tagebuch festhalten. Apps mit denen so etwas funktioniert wären: Runtastic Laufen und Fitness, RunKeeper, Nike+ Running und adidas miCoach.

Fitnesscoaches sind Anwendungen, die wie dein Personal Trainer im Fitnessstudio, für deine Motivation verantwortlich sind. Sie erstellen einen Wochenplan, geben dir sportliche Betätigungen und Einheiten vor, die du machen solltest und überwachen diese.

So kann die App zum Beispiel über die Kamera deines Smartphones deine Bewegungen wahrnehmen oder zählt die Anzahl deiner Liegestütze, wenn du mit deiner Nasenspitze den Bildschirm deines am Boden liegenden Handys berührst. Jefit oder Runtastic Push-Ups sind solche Fitnesscoaches.

Die mobile Version von Weight Watchers oder die App S Health hingegen, helfen dir dein Essverhalten zu protokollieren und zu verbessern. Durch Rezepte und Ernährungstipps versuchen diese Anwendungen dich zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren und fungieren so als Ernährungsberater.

Du kannst Punkte sammeln, indem du statt Schokolade öfter mal einen Apfel isst, Tagebuch über dein Essverhalten führen und deinen Gewichtsverlauf beobachten.

fitnessarmband

Der Vorteil einer Fitness App liegt darin, dass du dich oft mit anderen Nutzern austauschen kannst. Das steigert nicht nur die Motivation, du kannst zudem noch von der Erfahrung der anderen profitieren.

Was sind Vorteile von Fitnessarmbändern gegenüber Smartphoneapps?

Dein Fitnessarmband gibt dir Auskunft darüber, ob dein Training ausgewogen ist und deine sportlichen Aktivitäten wirklich etwas bringen. Es wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus, indem es Bewegung mit Zielen und Spaß verbindet.

Du kannst dir nicht nur eigene Ziele setzen und dann richtig stolz auf dich sein, wenn du diese erreichst, deine Verbesserungen und Fortschritte kannst du auch mit deiner Familie und deinen Freunden teilen. Die meisten Fitnessarmbänder sind mit einer App auf deinem Smartphone oder Computer gekoppelt. Einige Hersteller verwenden zusätzlich dazu noch ein Online-Portal. Dieses ist wie ein soziales Netzwerk aufgebaut und dort kannst du deinen sportlichen Fleiß mit ausgewählten Personen teilen und Challenges durchführen.

Manches davon kannst du mit einer App zwar auch, doch das Problem ist hier, wie auch in vielen anderen Fällen, dass nicht alle Anwendungen auf jedem Gerät funktionieren. Wenn der Fitnesscoach oder Ernährungsberater mit deinem Betriebssystem nicht kompatibel ist, helfen dir all die tollen Funktionen gar nichts.

Mit einer Fitnessapp hast du keine Möglichkeit, deinen Schlaf aufzuzeichnen und zu analysieren. Außerdem kannst du damit nur begrenzt Trainingseinheiten aufzeichnen und nicht dein tägliches Bewegungsverhalten analysieren. Ein Armband trägst du den ganzen Tag am Körper und es erkennt deine Aktivitäten auch, wenn du nicht auf Los drückst.

Ob du aber lieber ein Armband trägst oder deine Fitness mit einer App für dein Smartphone trackst, ist deine Entscheidung. Probier aus, mit was du besser klar kommst und was dir mehr gefällt.

Du hast auch bei manchen Fitnessarmbändern die Möglichkeit, diese mit den oben genannten Apps zu verbinden.

Entscheidung: Welche Arten von Fitnessarmbänder gibt es und welche ist die richtige für dich?

Da Fitnessarmbänder auf immer mehr Zuspruch treffen, ist das Angebot an Modellen im Handel mittlerweile riesig geworden. Es gibt unterschiedliche Geräte, die auf verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen ausgerichtet sind.

Du kannst unterscheiden zwischen Armbändern für:

  • Einsteiger
  • Sportler
  • Technikfans
  • Stilbewusste

Jedes Modell besitzt unterschiedliche Funktionen und Features. Um herauszufinden welches Armband am besten zu dir passt, musst du dir erst die Frage stellen, was du damit machen willst? Nur weil ein bestimmtes Armband irgendwo Testsieger geworden ist, heißt das nämlich nicht, dass es gut für dich ist.

Fitnesstracker für Einsteiger

Du fängst gerade an dich zu mehr Bewegung und einem gesünderen Lebensstil zu motivieren? Dann bist du ein Einsteiger. Ein Tracker der Schritte und Entfernungen aufzeichnet, den Kalorienverbrauch misst und dich daran erinnert dich zu bewegen, reicht vollkommen aus. Vielleicht hilft es dir auch, dein Schlafverhalten aufzuzeichnen und zu analysieren. Solche Tracker sind meist günstig, da sie nur mit den oben genannten Grundfunktionen ausgestattet sind.

Vorteile

  • Motiviert dich zu mehr Bewegung
  • Analysiert deine täglichen Aktivitäten
  • Relativ günstig

Nachteile

  • Nur begrenzte Funktionen
  • Benötigt eine App zum Steuern

Trainingsarmbänder für Sportler

Sportelst du regelmäßig und möchtest deine Trainingsdaten möglichst genau messen? In diesem Fall trägst du dein Armband wahrscheinlich den ganzen Tag lang. Das heißt es sollte einen hohen Tragekomfort aufweisen und wichtige Daten über ein Display anzeigen. Außerdem sollte die Akkulaufzeit lang und sowohl das Armband, als auch die dazugehörige App, sollte es eine geben, einfach zu bedienen sein.

Weiters ist es dir wichtig, nicht nur Kalorien und Distanz, sondern auch Puls und Biodaten mittels App am Smartphone oder Computer genau auszuwerten, dann brauchst du ein Armband für Sportler. Dieses sollte bestenfalls GPS, Höhen- und Pulsmesser haben und dir dabei helfen, all deine Bewegungen und Aktivitäten optimal aufzuzeichnen.

Vorteile

  • Viele verschiedene Funktionen
  • Genaue Aufzeichnung und Analyse
  • Daten werden direkt angezeigt

Nachteile

  • Kostet mehr

Fitnessarmbänder für Technikfans

Interessierst du dich mehr für die technischen Möglichkeiten, die so ein Fitnessarmband haben kann? Dann bist du wahrscheinlich Technikfan. Du möchtest nicht nur einen Gesamteindruck über deine körperliche Fitness haben sondern auch Tagesziele festlegen, Anrufe und SMS auf deinem Display angezeigt bekommen. Du willst, dass dein Armband deine Bewegungen erkennt, selbst die Sportart identifiziert und dann automatisch damit beginnt diese aufzuzeichnen.

Vorteile

  • Jede Menge Features
  • Automatische Aufzeichnung der Datenn

Nachteile

  • HochpreisigAkkulaufzeit meist kürzer

Healthtracker für Stilbewusste

Du bist stilbewusst und der Typ Mensch, dem das äußere Design und der modische Aspekt deines Healthtrackers wichtiger sind, als die Aufzeichnung deiner Aktivitäten? Du trägst es ja doch täglich. Dann hättest du vielleicht gerne ein Trainingsarmband, das zwar deine Schritte, deinen Kalorienverbrauch und deinen Schlaf aufzeichnet, aber trotzdem wie ein übliches Schmuckstück aussieht.

Vorteile

  • Motiviert zu mehr Bewegung
  • Zeichnet Aktivitäten auf
  • Unauffällign

Nachteile

  • Meist nur Grundfunktionen

Du siehst also um den richtigen Begleiter zu finden, der täglich deine Fitness und Gesundheit überwacht, musst du dich zuerst fragen, welche Ziele du hast, welchen Funktionsumfang dein Armband haben muss und auf welche Features du verzichten könntest.

Expertentipp
„Lasse dich von deinem “Personal Trainer” am Handgelenk motivieren, wenn du auf Technik stehst. Setz dir ein Ziel und tracke deinen Fortschritt. Informiere dich gut vor dem Kauf, denn die Auswahl ist groß.“
Michael HamblochSport- & Fitness-Experte

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Fitnessarmbänder vergleichen und bewerten

Um dir deine Entscheidung zu erleichtern, welches Fitnessarmband das Beste für dich ist, werden im Folgenden einige Kriterien beschrieben, die beim Kauf nützlich sein können.

Diese wären zum Beispiel:

  • Kompatibilität
  • Design
  • Anzeige
  • Akkulaufzeit
  • Features
  • Material

Kompatibilität

Mit welchen Geräten beziehungsweise Betriebssystemen ein Fitnesstracker kompatibel ist, musst du wissen um deine Daten zu analysieren. Egal ob du sie auf dein Smartphone, dein Tablet oder deinen Computer laden willst, wichtig ist, dass der Tracker sich damit verbinden lässt.

fitnessarmband

Da es sich bei einem Fitnessarmband auch um ein Lifestyle-Produkt handelt, spielt das Design eine wichtige Rolle.

Die meisten neuen Fitnesstracker sind mit Android ab der Version 4.3 und iOS ab 7.0 kompatibel, manche auch mit Windows. Beim Kauf eines Trackers also immer unbedingt auf die Kompatibilität mit deinen Endgeräten achten.

Artikelgewicht

Damit die Daten, die dein Fitnessarmband sammelt möglichst genau sind, musst du es den ganzen Tag über tragen. Dabei wäre es vielleicht nützlich zu wissen, wie schwer so ein Fitnessarmband ist. Größe und Gewicht hängen unmittelbar mit dem Tragekomfort des Armbandes zusammen.

Von 15 – 32 Gramm ist da so ziemlich alles dabei. Je nach Material und Display ist ein Fitnessarmband schwerer oder leichter. Die Größe die der Display deines Armbandes haben sollte, sofern dein Armband überhaupt ein Display hat, ist vom Umfang deines Handgelenks abhängig. Außerdem sollte die Größe des Bildschirms dich beim Sport nicht behindern.

Design

Möglicherweise hast du schon eine genaue Vorstellung davon, wie dein Trainingsarmband aussehen und welche Farbe es haben soll. Die meisten Armbänder sind aber nur in bestimmen Farben erhältlich und das äußere Design ist vom Hersteller abhängig.

Du solltest dir überlegen, was dir bei deinem Armband wichtig ist. Einerseits sollte es dir gut gefallen, denn du trägst es den ganzen Tag. Andererseits sollte es alle Funktionen, die du für die Aufzeichnung deiner Aktivitäten benötigst, haben. Vielleicht wäre es sinnvoll dir für den Kauf zu überlegen, auf welche Vorstellungen oder Features du verzichten könntest.

Anzeige

Ob dein Fitnesstracker ein Display braucht oder nicht, kannst du im Ratgeberteil nachlesen. Wenn du dich aber dafür entschieden hast, einen Tracker mit Bildschirm zu kaufen, steht im folgenden Teil vielleicht etwas Nützliches das du wissen solltest.

Es gibt Fitnesstracker mit:

  • LED`s
  • OLED Displays
  • E-Ink-Displays
  • MIP Displays

Manche Fitnessarmbänder haben nur drei bis fünf LED`s und je nachdem, welche davon leuchten, kannst du verschiedene Dinge ablesen. Dies ist aber von Armband zu Armband unterschiedlich. LED Displays hingegen zeigen dir deine Daten mithilfe von Leuchtdioden an. Das heißt, dass der Bildschirm auf deinem Armband aus kleinen Punkten besteht. Du kannst dir das ungefähr so vorstellen wie bei Leuchtreklamen, nur viel kleiner.

Die meisten Fitnesstracker haben OLED Displays. Diese sind selbstleuchtend, benötigen keine Hintergrundbeleuchtung und verbrauchen somit auch nicht viel Akku. OLED Displays bestehen aus einer bestimmten Art von LED`s, sehen aber ganz anders aus. Sie haben einen hohen Kontrast, können lebensechte Farben anzeigen und sind sehr dünn.

E-Ink Displays sind „electronic paper displays“, sprich elektronisches Papier. Diese Technologie wird hauptsächlich bei eBook-Readern verwendet, es gibt aber auch Trainingsarmbänder mit solchen Bildschirmen.

fitnessarmband

E-Ink Displays sind vor allem für Leute geeignet, die oft im freien trainieren. Dadurch hat man perfekte Sicht auf den Bildschirm, ohne das sich die Sonne auf der Oberfläche spiegelt.

Wie bei OLED Displays wird auch bei elektronischem Papier keine Hintergrundbeleuchtung benötigt, denn der Bildschirm reflektiert einfallendes Licht, so wie normales Papier. Die Anzeige ist meist nur in schwarz-weiß, dafür bestehet der Bildschirm aus Kunststoff und ist biegsam.

Es gibt auch Trainingsarmbänder mit MIP Displays. Diese „Memory in Pixel“ Bildschirme funktionieren ähnlich wie e-Paper Displays, ohne Hintergrundbeleuchtung und mit wenig Akkuverbrauch. Sie können bis zu acht verschiedene Farben anzeigen und sind bei hoher Sonneneinstrahlung immer noch sehr gut lesbar.

Manche OLED oder e-Paper Diplays sind Tochdisplays, können also durch Berührung gesteuert werden, die meisten aber nicht. Je nachdem ob dir so etwas wichtig ist, könnte auch das bei deiner Kaufentscheidung helfen.

Akkulaufzeit

Müssen technische Geräte ständig aufgeladen werden, ist dies nicht nur nervig, im Fall eines Healthtrackers kann es auch Lücken in der Aufzeichnung der körperlichen Aktivität zur Folge haben. Deshalb sind die Akkus der meisten Armbänder so ausgerichtet, das sie nur einmal die Woche aufgeladen werden müssen, ist kein Display vorhanden sogar seltener.

OLED und E-Ink Displays benötigen ja nicht viel Energie, die Akkulaufzeit ist also länger als bei einem herkömmlichen LED Bildschirm. Es gibt auch Armbänder die mit Batterie laufen und somit über ein Jahr Laufzeit haben.

Armbandlänge

Die Armbandlänge kann ein Kaufkriterium sein, muss sie aber nicht. Die meisten Modelle gibt es in zwei verschiedenen Längen. Manche Hersteller geben einem auch die Möglichkeit, das Armband selbst zu kürzen. Erhältlich sind die meisten Modelle von ca. 12 cm bis ca. 23 cm Länge.

Features

Welche Funktionen dein Fitnesstracker haben soll, ist wichtig bei der Kaufentscheidung. Je nachdem, für was du den Tracker verwenden willst, muss er nur über die Grundfunktionen oder aber, über viele zusätzliche Features verfügen. Bist du Einsteiger, Sportler, Technikfan oder stilbewusst?

Zu den Grundfunktionen zählen ein Schrittzähler, die Distanzberechnung und die Angabe des täglichen Kalorienverbrauchs, manchmal auch eine Schlafüberwachung und ein Inaktivitätsalarm. Je nach Modell und Hersteller des Trackers sind verschiedene zusätzliche Funktionen möglich. Diese wären:

  • Aktivitätstracking
  • Smart Notifications
  • Wasserdichte
  • Herzfrequenzmessung
  • Ziele definieren
  • technische Zusätze
  • VO2max
  • usw.

Aktivitätstracking: Dein Fitnessarmband speichert und analysiert verschiedene Sportarten und Aktivitäten. Manche können sogar deine Bewegungen erkennen, zuordnen und automatisch die Aufzeichnung starten. Außerdem ist das aufzeichnen von Strecken mittels GPS oder die Etagenzählung, also die Messung von Höhenmetern bei einigen Geräten möglich.

mart Notifications: Du wirst über Anrufe, SMS oder Nachrichten auf Social Media Kanälen benachrichtigt und kannst diese manchmal auch direkt auf dem Display deines Armbandes lesen und beantworten. Weiters wird dir die Uhrzeit und das Datum angezeigt.

Wasserdichte: Die meisten Trainingsarmbänder sind nur spritzwassergeschützt, aber nicht wasserdicht. Das ist nicht sehr praktisch, wenn du mit dem Tracker schwimmen oder tauchen gehen willst.

Herzfrequenzmessung: Manche Healthtracker messen über LED`s auf ihrer Unterseite deine Herzfrequenz direkt am Handgelenk. Für Armbänder die keinen Pulssensor haben, kannst du einen zusätzlichen Brustgurt erwerben und diesen mit deinem Armband koppeln.

Ziele definieren: Du kannst in der App für dich passende Ziele definieren oder die App macht das aufgrund deiner bisherigen Aktivitäten für dich. Außerdem kannst du dir den bereits erreichten Prozentsatz eines Tages anzeigen lassen und Vorschläge erhalten, welche Sportart du noch wie lange machen müsstest um das Ziel zu erreichen.

Technische Zusätze: Du könntest über dein Armband die Musik oder Kamera deines Smartphones bedienen. Vielleicht würdest du auch gerne im günstigsten Moment deines Schlafzyklus geweckt werden, dann könnte der smarte Wecker deines Armbandes das tun.

Du stellst einfach eine Weckzeit ein und wie viel früher es für dich okay wäre geweckt zu werden. Wenn du dich dann innerhalb dieser Zeitspanne in einer Leichtschlafphase befindest, läutet dein Wecker und du bist ausgeruhter, als an den Tagen, an denen du aus der Tiefschlafphase geweckt wirst.

Außerdem: Es ist möglich, dass dein Fitnesstracker dir anzeigt, wie effektiv dein Training war und wie lange du dich danach ausruhen solltest, bis du wieder genug Energie, für erneute Anstrengung hast. Für Sportler wäre vielleicht auch das Feature VO2max sinnvoll. Dieses misst deine Sauerstoffaufnahme und sagt dir, wie viel davon du bei maximaler Leistung verwerten kannst.

Material

Es gibt Trainingsarmbänder aus hartem oder aus weichem Kunststoff, wobei letztere angenehmer zu tragen sind. Sie passen sich besser an und drücken nicht, wenn du deinen Arm am Tisch ablegst. Weiters kannst du Armbänder aus Gummi, Silikon, Metall oder Leder kaufen.

Lederarmbänder sind für Sport eher nicht geeignet, da sie weder Schweiß noch Wasser abweisen und Metallarmbänder sind bei Bewegung meist unbequem. Auch wenn dein Armband aufgrund von hohem Tragekomforts aus weichem Kunststoff besteht, sollte es möglichst robust sein. Also bei der Entscheidung sowohl auf Material als auch auf Verarbeitung achten.

Du solltest beim Kauf darauf aufpassen, welche Inhaltsstoffe verarbeitet wurden, denn manche Armbänder beinhalten Nickel oder Ähnliches, worauf einige Menschen allergisch reagieren. Außerdem solltest du dein Armband regelmäßig reinigen damit es nicht zu Hautirritationen kommt. Wie du das am besten machst kannst du unten in der Trivia nachlesen.

Garantie

Fitnesstracker haben meist eine Garantie von 12 oder 24 Monaten, dies unterscheidet sich aber je nach Hersteller. Die Garantie bezieht sich hauptsächlich auf Material- und Verarbeitungsfehler, deren Schuld dem Unternehmen zuzuschreiben sind.

Hat dein Tracker Dellen, Kratzer oder geht der Akku kaputt, ist dies nicht in der Garantie beinhaltet. Genauso wenig bezieht sich die Garantie auf Schäden, die von außen hervorgerufen wurden, also auf Wasserschäden oder wenn dir dein Fitnesstracker runterfällt.

Messgenauigkeit

Die meisten neuen Fitnessarmbänder messen schon sehr genau. Je nachdem was du mit deinem Armband machen willst, kann dir die Genauigkeit der Daten wichtig oder eher unwichtig sein.

Willst du möglichst perfekt Daten aufzeichnen, musst du beim Kauf sowohl auf die Herzfrequenzmessung als auch auf die GPS-Genauigkeit des Fitnessarmbandes achten, denn das sind die beiden Funktionen, die am öftesten ungenau sein könnten.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Fitnessarmband

Wie funktioniert eigentlich ein Fitnesstracker?

Ein Fitnesstracker zeichnet deine Aktivitäten auf, damit du deinen Leistungstand und deine Fortschritte dokumentieren und verfolgen kannst. Doch gleich vorneweg, kein Tracker funktioniert zu 100% genau.

Fitnesstracker sind High-Tech Schrittzähler, die mithilfe einer Vielzahl von Sensoren Schritte erfassen, Höhenunterschiede feststellen, messen wie schnell du dich bewegst oder mit welcher Frequenz dein Herz schlägt

Ein Fitnesstracker beinhaltet einen Bewegungssensor, der die Beschleunigung und Veränderung deiner Lage misst. Mit dessen Hilfe rechnet ein Prozessor Bewegungen in Schritte, verbrauchte Kalorien oder zurückgelegte Kilometer um. Schrittzählung und Distanzberechnung sind größtenteils sehr präzise, die Messung des Puls gestaltet sich da schon etwas schwieriger.

Wie misst ein Fitnessarmband die Herzfrequenz?

Mit Brustgurt funktioniert die Herzfrequenzmessung natürlich besser, willst du diese aber nur mit einem Armband am Handgelenk feststellen, kann sie manchmal etwas ungenau sein.

Auf der Unterseite des Fitnessarmbands sind LEDs eingebaut, die auf die Haut strahlen und Gewebe und Blutgefäße durchdringen. Das Licht wird von der Haut absorbiert oder reflektiert und je nachdem, wie viel Licht reflektiert wird, nutzt ein Sensor dieses um den Puls zu errechnen.

Durch diese Bestrahlung, kann die Änderung des Blutvolumens in den Gefäßen gemessen werden. Von der Blutmenge, die durch die Arterien transportiert wird, kann dann der Puls abgeleitet werden.

Welche Sportarten kann ich mit einem Trainingsarmband aufzeichnen?

Gehen, laufen und wandern können alle Trainingsarmbänder großteils genau messen. Je nach Features des Armbandes können auch andere Aktivitäten aufgezeichnet werden:

  • Spinning
  • Yoga
  • Crosstraining
  • Aerobic
  • Tennis
  • Basketball
  • Fußball
  • Schwimmen
  • Golfen

Beim Radfahren gestaltet sich die Messung etwas schwieriger, da der am Handgelenk befestigte Tracker eigentlich nicht bewegt wird. Es gibt aber auch Armbänder die Mountainbiking und Radfahren mittels GPS messen können.

Du hast auch bei manchen Fitnessarmbändern die Möglichkeit, diese mit den oben genannten Apps zu verbinden.

Wie trage ich ein Fitnessarmband, auf welcher Hand?

Die meisten Menschen tragen ihre Fitnessarmbänder am linken Handgelenk, da diese meist über eine Zeitanzeige verfügen und somit eine herkömmliche Armbanduhr ersetzen.

Grundsätzlich kann der Tracker auch in der Hosentasche oder am Gürtel getragen werden, wenn es darum geht Schritte zu zählen und Distanz oder verbrauchte Kalorien zu messen. Armbänder mit Pulsmessung müssen logischerweise am Handgelenk getragen werden.

Sinnvoll für die Richtigkeit der Daten wäre, wenn Rechtshänder ihre Armbänder links, Linkshänder ihre Armbänder rechts tragen würden, da die bevorzugte Hand am Tag immer mehr bewegt wird, als die andere.

Pflege- und Reinigungstipps

Durch Schweiß, Hautschuppen und Schmutz aus der Umwelt wird dein Fitnessarmband zum perfekten Nährboden für Pilze und Bakterien. Deshalb solltest du dein Armband regelmäßig reinigen, besonders nach dem Sport oder bei sehr warmem Wetter.

Reinigen solltest du dein Armband mit einem weichen Tuch und klarem Wasser, Seifen und Reinigungsmittel sind eher nicht so gut, da sie das Material des Armbandes angreifen können. Trockne nach dem Reinigen dein Armband sorgfältig ab, bevor du es wieder anlegst. Ist dein Armband wasserdicht und du trägst es beim Duschen, reicht dies langfristig nicht als Reinigung.

Du solltest generell für ein trockenes Fitnessarmband und trockene Haut sorgen, damit das Armband am Handgelenk nicht reibt und nicht zu Hautirritationen führt. Wenn du schon in Alltagssituationen unter deinem Armband schwitzt könnte es sein, dass du es zu eng trägst, versuche es eine Stufe weiter zu stellen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/abnehmen-waage-fitnesstracker-app-was-hilft-wirklich-a-1079198.html


[2] http://www.menshealth.de/artikel/das-bringen-fitness-tracker-wirklich.414656.html


[3] http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/fitness-tracker-motivation-am-plastikband-12215599.html


[4] http://fitnessarmband.eu/fitness-tracker-datenschutz/


[5] Jakicic, J.M., Davis, K.K., Rogers, J.R., et al. (2016): The Effect of Wearable Technology Combined with a Lifestyle Intervention on Long-term Weight Loss. Jama – The Journal of The American Medical Association. http://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2553448


[6] Poirier, J., Bennett, W.L., et al. (2016): Effectiveness of an Activity Tracker – an Internet-Based Adaptive Walking Program for Adults: A Randomized Controlled Trial. Journal of Medical Internet Research, Vol.18, iss. 2, pp. 1-10. https://www.jmir.org/article/viewFile/jmir_v18i2e34/2

Bildquelle: Pixabay.com / Andres Urena

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