Willkommen bei unserem großen Elektroroller Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Elektroroller. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Elektroroller zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Elektroroller kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Elektromotorroller ist ein Motorroller mit Elektroantrieb und wird auch Elektroroller oder E-Roller genannt.
  • Der E-Roller ist eine einfache und günstige Möglichkeit, in die Elektromobilität einzusteigen.
  • Das Akku, die Reichweite, die Motorleistung, die max. Zuladung und das Gewicht sollten beim Kauf eines E-Rollers berücksichtigt werden.

E-Roller Test: Das Ranking

Platz 1: GinkGo R2 Elektromotorroller

Platz 2: Elektroroller LuXXon E3000

Platz 3: Elektroroller „Hawk 3000“

Platz 4: Kreidler RMC-E Hiker 50 Amaze

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen E-Roller kaufst

Was ist der Unterschied zwischen einem E-Roller und einem E-Scooter?

E-Roller sind in den Hubraumklassen von 50 bis 250 ccm erhältlich und erinnern optisch stark an Benzinroller. E-Scooter sind dagegen kompakter und kommen optisch eher einem Tretroller gleich. Im Gegensatz zu Elektrorollern verfügen E-Scooter über ein geringes Eigengewicht, wodurch sie leicht transportierbar sind.

Elektroscooter werden von einem maximal bis zu 1kW/1,35 PS starken Gleichstrommotor angetrieben, der eine Beschleunigung auf höchstens 25 km/h erlaubt. Das integrierte Akku bietet dem Fahrer mit nur einer Ladung eine Reichweite von bis zu 35 Km.

Bei den elektrischen Motorrollern sorgt ein leiser Drehstrommotor ab 1,5 KW/2,03 PS aufwärts für Vortrieb, der in wenigen Sekunden auf eine Mindestgeschwindigkeit von 25 km/h beschleunigt. Die Reichweite bei den E-Rollern beträgt je nach verwendeter Batterie und Sparsamkeit des Motors bis zu 150 Km.

Da E-Scooter kleiner sind und über deutlich weniger Leistung verfügen, sind derartige Fahrgeräte grundsätzlich günstiger zu erwerben als Elektro-Roller.

Bis auf wenige Ausnahmen verfügen E-Scooter über keine Straßenzulassung. Somit sind Elektro-Scooter nur auf Privatgrundstücken wie Campingplätzen legal zu fahren. Möchtest du den E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr benutzen, lege dir ein Modell zu, das unter die Fahrzeugkategorie Moped fällt. Natürlich unter der Voraussetzung, dass du über den entsprechenden Führerschein verfügst.

E-Roller E-Scooter
Ähnelt Benzinroller Gleicht Tretroller
Höheres Gewicht Geringes Eigengewicht
Drehstrommotor Gleichstrommotor
Max. 130 km/h Max. 25 km/h
Max. 150 Km weit Max. 35 Km weit
Straßenzulassung Selten Straßenzulassung
Stauraum Kein Stauraum

E-Roller besitzen grundsätzlich eine Straßenzulassung und gelten daher als Gebrauchsfahrzeuge. Somit stellen Elektro-Roller im Gegensatz zu Elektro-Scootern eine echte Alternative zu Verbrennungs-Rollern dar. Im Stauraum unter dem Sitz kann der Elektro-Roller-Fahrer ohne Probleme kleinere Gepäckstücke unterbringen. Eine Möglichkeit, die beim E-Scooter fehlt.

Was sind die Vorteile und Nachteile von E-Rollern gegenüber herkömmlichen Rollern?

Der elektrische Antrieb von Automatik-Rollern sorgt dafür, dass das Gefährt nahezu geräuschlos fährt, was den Verkehrslärm erheblich reduziert. Da der Elektroroller im Vergleich zum Benzinroller keine giftigen Abgase ausstößt, trägt der E-Roller ebenfalls zu einer besseren Luftqualität bei.

Jedoch haben E-Roller nicht nur in Sachen Umweltschutz die Nase vorn, sondern auch kostentechnisch. Denn durch geringen Wartungsaufwand und niedrige Betriebskosten von weniger als einem Euro pro 100 Km kommt der Elektroroller deutlich billiger als ein Roller mit Verbrennungsmotor.

Vorteile
  • Fast geräuschlos
  • Keine Abgase
  • Niedrige Betriebskosten
Nachteile
  • Hoher Kaufpreis
  • Begrenzte Reichweite
  • Längere Aufladungszeit

In der Anschaffung sind Benzin-Roller weitaus günstiger als elektrisch betriebene Roller. Schuld ist die teure Antriebs- und Batterietechnik, die in den letzten Jahren kaum Verbilligung erfuhr. Zudem ist die Reichweite noch zu begrenzt. Denn während Benzinroller mit nur einer Tankladung bis zu 300 Km weit kommen, ist bei guten E-Rollern die Energie bereits nach 100 Km erschöpft.

Für viele stellt auch die Wiederaufladung des E-Rollers ein Problem dar. Einerseits weil dieser Prozess je nach Akkutyp bis zu acht Stunden andauern kann und andererseits, weil nur wenige Ladestationen im deutschen Raum existieren, die den Elektro-Motorroller mit Strom versorgen. Um die Akkus aufzuladen ist jedoch auch eine normale Haushaltssteckdose ausreichend.

Wie funktionieren Elektrische Motorroller?

Elektro-Roller verfügen nicht wie Benzinroller über einen Verbrennungsmotor, sondern über einen elektrischen Nabenmotor. Neben dem Elektromotor braucht es noch einen Akku, ein Steuergerät und einen Frequenzumwandler, damit der elektrische Antrieb funktioniert.

Um den Elektroroller anzutreiben wird ein Energiespeicher benötigt. Eine Traktionsbatterie, die aus vielen hocheffizienten Speicherzellen besteht, ist ein solcher Energiespeicher. Damit die Batterie lange hält, sollte darauf geachtet werden, den Akku nie vollkommen leerzufahren.

Sind Elektro-Motorroller leicht zu fahren?

Elektro-Motorroller sind grundsätzlich einfach zu bedienen. Zwar ist auch Fingerspitzengefühl gefragt, aber mit etwas Übung gestaltet sich das Fahren mit dem E-Roller so easy wie Fahrradfahren. Denn die Bremsen zieht man genau gleich und um nach vorne zu flitzen genügt ein zarter Dreh des rechten Handgriffs.

Gegenüber handelsüblichen Rollern muss der Fahrer eines E-Rollers beim Beschleunigen nicht schalten.

Für wen ist ein E-Roller geeignet?

Elektrische Motorroller eignen sich für all diejenigen  Personen, die der Umwelt und ihren Mitmenschen etwas Gutes tun wollen. Ignoranz steht keinem gut. Warum nicht also selbst für ein größeres Wohlbefinden in seiner Umgebung sorgen, indem man durch die Nutzung eines Elektrogefährts Lärm und Gestank reduziert.

Egal ob für lange oder kurze Distanzen der E-Roller eignet sich aufgrund geringer Fahrtkosten grundsätzlich für jeden der sparen will. Möchtest du deinen Elektrischen Motorroller jedoch nur sporadisch nutzen, greife auf ein günstiges Modell ab 2.000 Euro zurück. Bei täglichen Fahrten widerum lohnt sich ein Roller aus dem höheren Preissegment also ab 3.500 Euro.

Roter Roller vor Wand

E-Roller gibt es in vielen verschiedenen Modellen und Ausführungen. (Bildquelle: pixabay.com / moosjeplossje)

Auch Menschen, die beim Fahren schlicht Spaß haben wollen, sind mit einem Elektrischen Motorroller bestens beraten. Denn dank des smarten Motors, der keinen Übertragungsverlust zu lässt und dem energievollen Akku gehen Elektroroller ab wie Schmitz Katze. E-Roller stehen somit der Flinkheit von vergleichbaren Benzinrollern in nichts nach. Ganz im Gegenteil.

Braucht man zum Fahren eines Elektrorollers einen Führerschein?

Willst du einen E-Roller mit einer Geschwindigkeit bis 25 km/h fahren, wird in jedem Fall eine Mofa-Prüfbescheinigung notwendig, die du bereits mit 15 Jahren erwerben kannst. Für Elektroroller bis 45 km/h benötigest du aufgrund des Kleinkraft-Status eine Fahrerlaubnis der Klasse M oder einen Führerschein der Klasse B.

E-Roller mit einer Maximalgeschwindigkeit von 80 km/h gelten als Leichtkrafträder und erfordern daher den Führerschein der Klasse A1. Natürlich hat der deutsche Markt auch noch schnellere E-Modelle im Angebot die eine eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h erreichen. Ohne Motorradführerschein läuft in dieser Geschwindigkeitsklasse jedoch nichts.

Geschwindigkeit Führerscheinklasse
Bis 25 km/h Mofa
Bis 45 km/h M oder B
Schneller 45 km/h Motorrad

Welche gesetzlichen Vorschriften sind neben einer Fahrerlaubnis noch einzuhalten?

Folgende gesetzlichen Vorschriften solltest du beim Kauf eines Elektrorollers im Kopf haben:

  • Zulassungspflicht
  • Versicherungspflicht
  • Helmpflicht
  • Schutzkleidungspflicht

Zulassungspflicht

Da es sich bei Elektrorollern um Kraftfahrzeuge handelt, unterliegen auch diese der Zulassungspflicht. Nur wenn eine Genehmigung vorliegt und das Kennzeichen befestigt wurde, darf der E-Roller auf öffentlichen Straßen in Betrieb genommen werden.

Versicherungspflicht

Um Elektrische Motorroller im öffentlichen Straßenverkehr betreiben zu können, ist außerdem eine Haftpflichtversicherung nötig. Das gültige Versicherungskennzeichen muss darüber hinaus sichtbar am E-Roller angebracht werden.

Helmpflicht

Fährt dein E-Roller schneller als 20 km/h muss du unbedingt darauf achten, einen Schutzhelm zu tragen. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten besteht keine Helmpflicht jedoch wird stets dazu angeraten einen geeigneten Helm zu tragen, um Verletzungen zu vermeiden.

Schutzkleidungspflicht

Eine gesetzliche Pflicht zum Tragen von Schutzkleidung besteht in dem Sinne nicht. Im Falle eines Unfalls ist man mit schützender Kleidung jedoch gut beraten. Bewährt haben sich neben festem Schuhwerk vor allem kontrastreiche und mit Protektoren versehene Kleidung, um nicht Gefahr zu laufen, im Straßenverkehr übersehen zu werden.

Wie sicher ist ein E-Roller?

E-Roller sind mit etwas Übung sicher zu fahren. In den letzten Jahren entstanden Unfälle häufig nur, weil E-Roller Besitzer beim Anfahren das enorme Anzugsverhalten des E-Motors unterschätzten. Abhilfe schaffen spezielle Fahrsicherheitstrainings für Fahrer von Stromern.

Gefährlicher scheinen Elektroroller für Passanten und Fahrradfahrer zu sein. Denn aufgrund des ultraleisen Elektromotors sind E-Roller im Vergleich zum lauten Knattern von Verbrennungsmotoren nur schwer zu hören.

Kann man Benzin-Roller zu E-Rollern umbauen?

Mit dem richtigen Know-how ist es möglich, Benziner zu Stromern umzurüsten. Bastler realisieren derartige Projekte, indem sie Benzin-Motor und Tank entfernen und durch einen leistungsstarken Elektromotor plus Akku ersetzen. Ein solcher Umbau ist jedoch nicht nur zeitaufwändig, sondern kommt am Ende sogar häufig teurer als der Kauf eines neuen E-Rollers.

View this post on Instagram

#escooter #elektroroller @stellasharing

A post shared by jayscooters (@jayscooters) on

Was kosten Elektrische Motorroller?

Elektroroller sind in verschiedenen Preisklassen zu erwerben. Von 1.000 Euro bis 3.500 Euro ist alles dabei. Für autobahntaugliche Motorroller bis 130 km/h musst du jedoch mit Endpreisen zwischen 3.700 Euro und 13.700 Euro rechnen.

Wie tief du für deinen E-Roller in die Tasche greifen musst, ist abhängig vom Kernstück des Rollers, der Batterie. Elektroroller mit Blei-Gel-Batterien sind stets günstiger zu erwerben. Allerdings hat dieser Batterietyp den Nachteil, über eine nur kurze Lebensdauer zu verfügen.

Willst du von deiner Batterie länger etwas haben, greife zu NiCd oder NiMH-Akkus, ungeachtet des höheren Kaufpreises.

Wo kann man Elektro-Motorroller kaufen?

E-Roller kannst du mittlerweile bei verschiedenen Händlern erwerben. Egal ob im Fachhandel, Kaufhaus oder Supermarkt, mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du fündig werden.

Suchst du allerdings ein bestimmtes Modell bzw. willst möglichst wenig Geld ausgeben, lohnt sich in jedem Fall der Blick ins Internet. In den letzten Jahren zeigte sich, dass Internetshops über eine weitaus bessere E-Roller Auswahl und zudem günstigere Preise verfügen.

In den folgenden Shops kannst du besonders gut nach E-Rollern Ausschau halten:

  • amazon.de
  •  ebay.de
  • otto.de
  • Real
  • Saturn
  • Media Markt

Kann man E-Roller leihen?

In vielen deutschen Städten ist es bereits möglich – das rein elektrische Roller Sharing. Um Verleihsysteme wie emmy, coup oder scoo.me nutzen zu können, ist eine Registrierung mit persönlichen Daten erforderlich.

Abgerechnet wird via Kreditkarte oder Rechnung. Bei rund 19 Cent pro Minute dürfte die jedoch relativ gering ausfallen. Neben dem Wegfall der Parkplatzsuche und tollen Modellen im Retro-Design ein Grund mehr, das smarte Sharing zu nutzen.

Welche Marken produzieren Elektroroller?

Obwohl der Elektroroller-Markt nur langsam wächst, gibt es mittlerweile eine Reihe populärer Anbieter, die auch Deutschland elektrisieren wollen:

  • Unu
  • Suzuki
  • Bmw
  • Emco
  • Kumpan
  • Charly
  • Innoscooter
  • Honda
  • Niu
  • Evo
  • Sunetta
  • Piaggio
  • Scuddy
  • Yamaha
  • Joka
  • Trinity

Entscheidung: Welche Arten von E-Rollern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Du kannst bei Elektrorollern zwischen ganz differenten Arten unterscheiden, wobei es fünf Hauptgruppen gibt:

  • Einsitzer Elektroroller
  • Zweisitzer Elektroroller
  • 3-Rad-Elektroroller
  • Elektroroller mit Dach
  • Elektro Klapproller

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten E-Roller zu finden.

Was genau ist ein Einsitzer Elektroroller und was sind die Vorteile und Nachteile?

Ein Einsitzer Elektroroller ist für die alleinige Fahrt einer Person konstruiert. Dieser Typ überzeugt nicht nur durch ein geringes Fahrzeuggewicht sondern auch durch dessen superschlanke Bauweise, wodurch das Parken auf geringem Raum ermöglicht wird.

Vorteile
  • Wenig Platzbedarf
  • Wendige Statur
Nachteile
  • Kaum Stauraum
  • Zweierfahrt unmöglich

Einsitzer Elektroroller sind in allen Geschwindigkeitsklassen erhältlich. Die Wahl deines Einsitzers solltest du daher von deiner zur Verfügung stehenden Fahrerlaubnisklasse abhängig machen.

Was genau ist ein Elektroroller Zweisitzer und was sind die Vorteile und Nachteile?

Charakteristisch für den Elektroroller Zweisitzer ist die perfekt geformte Zwei-Personen-Sitzbank. Neben einem großem Cockpit und haufenweise Stauraum bieten Zweisitzer auch den Füßen unendlich viel Platz. Bei derartigen Dimensionen verwundert es nicht, das E-Roller Zweisitzer unter die Kategorie Großradroller fallen.

Vorteile
  • Erlebbare Zweisamkeit
  • Günstiger als Elektroauto für zwei
Nachteile
  • Geringe Reichweite
  • Massives Gewicht

Was genau ist ein 3-Rad-Elektroroller und was sind die Vorteile und Nachteile?

Ein 3-Rad-Elektroroller steht auf zwei Vorderrädern. Bei diesem Modell handelt es sich jedoch um kein Dreirädriges-Seniorenfahrzeug sondern um ein eine Art Mobil das von Jedermann gefahren werden kann.

Vorteile
  • Ein-Personen- oder Zwei-Personen-Gefährt
  • Sicherheit eines Autos
Nachteile
  • Teure Anschaffung
  • A-Führerschein benötigt

Durch das moderne Design und die Möglichkeit den Dreirädler mit Dach, ohne Dach, zu zweit oder alleine zu erwerben bekommt man Freiraum ohne Ende allerdings erst ab Ende 2018.

Was genau ist ein Elektroroller mit Dach und was sind die Vorteile und Nachteile?

In Kalifornien ist er bereits der absolute Kassenschlager – der Kabinenroller. Kein Wunder. Denn mit seiner ausgefallenen Konstruktion hat dieses Modell so einiges zu bieten. Neben einer geschlossenen Kabine und einer bemerkenswerten Reichweite von 321 Kilometer überzeugt das Vehikel v.a. mit dessen aufrechtem Stand trotz lediglich zweier Räder.

Vorteile
  • Wind- und Wetterschutz
  • Platz für zwei
  • Helm tragen entfällt
Nachteile
  • Größerer Parkraum notwendig

Was genau ist ein Elektro Klapproller und was sind die Vorteile und Nachteile?

Elektro Klapproller sind schnell und einfach auf ein kleines Maß zusammenfaltbar, wodurch ein Transport von Hand ohne Probleme vonstatten geht. Modelle mit Straßenzulassung erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 45 km/h und Reichweiten von bis zu 50 km.

Vorteile
  • Mitführbar in Bus und Bahn
  • Großartiges Design
Nachteile
  • Hoher Preis
  • Längere Übungszeit
  • Ein-Personen-Konstrukt

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du E-Roller vergleichen und bewerten

Im Folgenden findest du wichtige Faktoren, anhand derer du Elektro-Motorroller vergleichen und bewerten kannst. Diese Kaufkriterien sollen dir zeigen, auf was du bei einem Kauf achten musst, um den perfekten elektrischen Motorroller für dich zu finden.

Zusammengefasst handelt es sich um folgende Faktoren:

  • Das Akku
  • Die Reichweite
  • Die Motorleistung
  • Die Akkuverstauung
  • Die maximale Zuladung
  • Das Gewicht

Im Folgenden erfährst du, was sich hinter den Kaufkriterien verbirgt und wir geben dir Ratschläge für eine Kaufentscheidung, damit du den für dich besten E-Roller erwirbst.

Akku

Um nicht auf eine öffentliche Ladesäule angewiesen zu sein, empfiehlt es sich Elektro-Motorroller zu kaufen, deren Akkus nicht fest mit dem Roller verbunden sind. Auf diese Weise lässt sich das Akku bequem zuhause oder auf Arbeit aufladen.

Zudem sind E-Roller mit Lithium-Ionen-Akku zu bevorzugen, da diese über eine höhere Energiedichte verfügen.

Akkuverstauung

Willst du das dein E-Roller dir viel Stauraum bietet, lege dir ein Modell dazu, dessen Akku nicht direkt unter der Sitzbank sitzt sondern sich im unteren Bereich des Rollers befindet.

Reichweite

Die Reichweite bei E-Rollern ist abhängig von der Kapazität des Akkus. Grundsätzlich solltest du darauf achten, dass die Energie für mindestens 50 Kilometer ausreicht.  Willst du eine höhere Reichweite erzielen, lohnt sich die Anschaffung eines zweiten Akkus.

Dies ist jedoch nur möglich, wenn dein E-Roller die Voraussetzungen für den Einbau eines weiteren Akkus bietet.

Motorleistung

Wenn du möglichst schnell mit deinem E-Roller unterwegs sein möchtest, achte beim Kauf auf die Wattzahl des Motors. Für den Stadtverkehr sollte dein E-Roller über mindestens 1000 Watt verfügen. Für andere Anwendungsgebiete ist diese Wattzahl jedoch zu gering, weshalb die meisten Hersteller einen 1500-2000 Watt starken Elektromotor empfehlen.

Maximale Zuladung

Bevor du dir einen E-Roller zulegst, frage dich ob du diesen alleine oder zusammen mit einer zweiten Person nutzen willst. Fällt die Entscheidung einer gemeinsamen Nutzung kaufe dir ein Modell mit passender Zuladungsmöglichkeit.

Gewicht

Je nach Roller-Art musst du mit einem anderen Gewicht rechnen, was nicht nur von der Bauweise sondern auch vom integrierten Akku abhängt. Zwischen 15 Kg und 145 Kg sind alle Gewichtsklassen vertreten.

geparkter Roller

Mit einem Elektroroller hast du in der Stadt kaum Parkplatzprobleme. (Bildquelle: 123rf.com / 89055378)

Schwerere Roller bieten mehr Stabilität, während Leichtere mit Wendigkeit glänzen. Mache deine Wahl aber auch von deiner Kraft abhängig, denn schließlich muss du das Gefährt bewegen können.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema E-Roller

Wer erfand den Elektrischen Motorroller?

Das erste elektrobetriebene Zweirad wurde im Jahr 1911 gefertigt, um Waren und Personen in Fabrikhallen transportieren zu können. Verbrenner ließen sich aufgrund des Abgasausstoßes nicht für diese Aufgabe einsetzen. Ab 1950 kam die Produktion von elektrobetriebenen Motorrollern, mit Herstellern wie Puch und Peugeot ins Rollen.

Kann man E-Roller tunen?

Das Tunen von Elektrorollern ist grundsätzlich möglich. Jedoch ist nicht jedes Tuning erlaubt. Illegale Tuningmaßnahmen können mit Bußgeldern bis zu 90 Euro geahndet werden. Damit du auf der sicheren Seite bist, beschränke dich beim Tunen auf den Ausbau der Drosselung um die Leistung zu erhöhen oder besuche eine Werkstatt, die sich auf das Roller-Tuning spezialisiert hat.

Wo fahren die meisten Elektroroller?

Rund 9,4 Millionen E-Roller sind derzeit auf Chinas Straßen unterwegs, was das Land der aufgehenden Sonne zum absoluten Spitzenreiter macht. In der restlichen Welt kommen gerade einmal 31.000 E-Roller zum Einsatz. Ein wahres Trauerspiel, das wohl Politik und Unternehmen zu verantworten haben.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://gib-acht-im-verkehr.de/0002_verkehrssicherheit/0002f_fahrrad/electroscooter.html


[2] https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gefahr-durch-e-roller-ein-ganz-leises-risiko/20338266.html


[3] https://www.deutschlandfunk.de/elektroroller-im-trend-leises-summen-statt-lautes-knattern.735.de.html?dram:article_id=422186


[4] Niels Fries: Praxishandbuch für Elektromotorroller: Mobilität für eine umweltfreundliche Zukunft, 2008, ISBN: 978-3837060621.

Bildquelle: 123rf.com / 88610916

Bewerte diesen Artikel


22 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,05 von 5

Posted by Redaktion

Die Redaktion von gadgetgott.de recherchiert und schreibt informative, verständlich aufbereitete Ratgebertexte zu den verschiedensten Themen- und Aufgabengebieten.