Willkommen bei unserem großen DSL-Modem Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten DSL-Modems. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten DSL-Modem zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen DSL-Modem kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • DSL-Modems stellen dir die Verbindung zum Internet her. Technisch gesehen müssen sie mit der Art deines DSL-Anschlusses kompatibel sein.
  • Ein Modem gibt es als „Standalone“, also als reines Modem ohne viele Funktionen, und als Modemrouter, also als WLAN-Router, der eine Modemfunktion beinhaltet. Router unterstützen diverse Standards und kommen mit einer Vielzahl an Extras.
  • Neben der reinen Internetverbindung über LAN funkt ein WLAN-Router auch auf ein oder zwei WLAN-Frequenzen, bietet USB-Schnittstellen und mehr LAN-Anschlüsse als ein reines Modem sowie Wifi-Protected Setup.

DSL-Modem Test: Das Ranking

Platz 1: AVM FRITZ!Box 3390

Die AVM FRITZ!Box 3390, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, ist ein Basis-Modell und bietet die gängigen WLAN-Standards und Schnittstellen.

Wie bei FRITZ!Boxen üblich, lässt sie sich schnell einrichten und konfigurieren und bietet grundsätzlich verlässliches Dual-WLAN.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 22,6 x 15,9 x 4,7 cm und knapp 800g ist die FRITZ!Box 3390 eines der größeren und schwereren Modems auf dem Markt. Wie alle anderen FRITZ!Boxen hat auch die 3390 die Farbe rot/silber.

Du solltest für dieses Gerät einiges an Platz reservieren oder es sehr gut an der Wand befestigen. Hast du bisher schon wenig Platz für deinen Router oder kannst nicht so viel Raum für ein neues Modem freimachen, raten wir dir zu einem kleinen Gerät, wie dem D-Link DSL-321B/EU (Modem ohne Routerfunktion).

WLAN-Standards und -Frequenzen

Die FRITZ!Box 3390 verfügt über Dual-WLAN (2,4 und 5 GHz) und kommt mit den gängigen Standards 802.11 b/g/n zurecht.

Dual-WLAN kann dann wichtig sein, wenn in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte das WLAN-Netzwerk nutzen werden. Sind es nicht so viele und ist deine Umgebung nicht schon von vielen Nachbar-Funknetzen überlagert, reicht auch ein Modell, das nur auf 2,4 GHz funkt. Die Standards gelten für alle erhältlichen Modem-Router.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Schnittstellen und 2 USB-2.0-Ports zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Anschlussmöglichkeiten. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0, ist dieser Router hier nicht der richtige für dich.

An die FRITZ!Box 3390 können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über die USB-Schnittstellen kannst du zum Beispiel Drucker oder externe Festplatten an den Router anschließen, um Daten oder Geräte zentral für alle eingebundenen Endgeräte verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 75% aller Rezensenten im Internet die AVM FRITZ!Box 3390 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die schnelle und einfache Einrichtung der Box
  • Die Benutzeroberfläche, die viele Funktionen bietet
  • Die WLAN-Sendeleistung und Empfangsqualität

Wichtig zu erwähnen ist, dass eine FRITZ!Box sowohl von Profis als auch Einsteigern immer einfach und für ihre Bedürfnisse leicht zu installieren ist und viele Funktionen individuell anpassbar sind.  Eine davon ist die AVM-typische „Kindersicherung“, bei der man einzeln pro Gerät den Zugriff auf das Internet in 15-Minuten-Schritten für jeden Tag einzeln freigeben oder sperren kann. Ein gutes, stabiles WLAN sollte heutzutage allgemeine Voraussetzung für WLAN-Router sein.

Solltest du vor dem Preis der teureren AVM-Router mit mehr Zusatzfunktionen zurückschrecken, aber ein AVM-Gerät wollen, reicht dieses „Basis-Modell“ für guten WLAN-Zugang sicher aus.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 19% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder die folgenden Punkte:

  • Andauerndes Selbst-Neustarten des Modems nach zuvor fehlerfreier Benutzung
  • WLAN-Ausfälle teils bei 5 GHz, teils beide Frequenzen

Wie bei vielen Geräten widersprechen sich auch hier einige Meinungen der Kunden. Nicht bei allen, die instabiles WLAN hatten, konnte geklärt werden, was die Ursache war und diese auch behoben werden. Ist die 5 GHz-Frequenz aktiv, wird immer automatisch geprüft, ob in diesem Kanal nicht gerade von einer Radarquelle gefunkt wird. Ist das der Fall, hat diese Vorrang und das kann zum WLAN-Ausfall führen.

Die Frequenz bei 2,4 GHz sollte davon aber nicht beeinträchtigt werden. Fällt diese auch aus oder gibt es allgemein Probleme mit der Stabilität des WLAN, kann dies eventuell daran liegen, dass in der AVM FRITZ!Box 3390 ein DSL-Splitter fix verbaut ist, den du nicht abschalten kannst. Hast du nun in deiner Wohnung schon einen Splitter, an dem das Modem hängt, können die beiden sich gegenseitig behindern. Dann bleibt nur die Wahl eines Geräts ohne Splitter.

“FAQ”

Ist die 3390 auch ISDN-fähig?

Nein. Hast du Geräte, die nur über einen ISDN-Anschluss verbunden werden können, musst du dir einen besser ausgestatteten Router suchen, die 3390 ist nur ein „Basis-Modell“.

Kann die FRITZ!Box 3390 als DHCP- und DNS-Server in einem Firmennetzwerk verwendet werden?

Ja. DHCP wird von der Box genutzt und somit werden IP-Adressen dynamisch bezogen und von der FRITZ!Box verwaltet. Man kann aber selbst keine statischen Adressen hinterlegen.

Kann ich diesen Router auch international nutzen?

Nein. Diese FRITZ!Box ist speziell für die Nutzung in Deutschland ausgerichtet. Es gibt aber einige Modelle, bei denen es internationale Versionen zu kaufen gibt.

Platz 2: AVM FRITZ!Box 7430

Die AVM FRITZ!Box 7430, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, ist der „kleine Bruder“ der 7490 und hat daher ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wie alle FRITZ!Boxen punktet sie mit schneller Installation und bietet verlässliches 2,4 GHz-WLAN.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht/Maße/Farbe

Mit Abmessungen von 22,6 x 16 x 4,7 cm und rund 500g Gewicht liegt die FRITZ!Box 7430 im Mittelfeld aller von uns vorgestellten Modems.

Wie alle anderen FRITZ!Boxen hat auch die 7430 die Farbe rot/silber.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Die FRITZ!Box 7430 kommt mit den gängigen Standards 802.11 b/g/n zurecht und funkt über die Frequenz bei 2,4 GHz. Von diesen Daten her ist die 7430 mit der FRITZ!Box 3272 gleichzustellen, aber diese hier ist zusätzlich noch VDSL-fähig.

Wenn du keine VDSL-Leitung hast und kein Dual-WLAN (2,4 und 5 GHz) benötigst, reicht die FRITZ!Box 3272 für dich wahrscheinlich aus. Sind in deiner Umgebung aber schon sehr viele Nachbar-Funknetze, wie zum Beispiel im inneren Bereich einer großen Stadt, brauchst du eventuell ein Gerät, das auch auf 5 GHz funkt. Die Standards gelten ohnehin für alle erhältlichen Modem-Router.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Ports und 1 USB-2.0-Anschluss zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Schnittstellen. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0, ist dieses Gerät hier nicht das richtige für dich.

An die FRITZ!Box 7430 können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel USB-Sticks oder externe Festplatten an den Router anschließen, um Daten zentral für alle Endgeräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 84% aller Rezensenten im Internet die AVM FRITZ!Box 7430 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die WLAN-Stabilität und -Reichweite
  • Die schnelle und einfache Einrichtung der Box
  • Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis

Die FRITZ!Box 7430 liefert stabiles WLAN in alle Winkel und über zwei Stockwerke. Auch wenn das heutzutage selbstverständlich sein sollte, haben manche Geräte ab und an Probleme mit der Sendeleistung. Diese wird hier oft hervorgehoben. Wie alle FRITZ!Boxen, ist auch die 7430 einfach und schnell angesteckt und eingerichtet. Immer wieder ziehen Kunden den Vergleich mit dem „großen Bruder 7490“, der einen neueren WLAN-Standard und Dual-WLAN bietet.

Wenn du nur verlässliches WLAN in allen Zimmern deiner Wohnung suchst und auf die Extra, die die 7490 bietet, verzichten kannst, ist die AVM FRITZ!Box 7430 sicher passend für dich.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 12% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt wird bei diesem Gerät sehr wenig:

  • Nur VoIP-Telefone anschließbar

Analoge Telefone oder jene, die ISDN verwenden, kannst du an die FRITZ!Box 7430 nicht anschließen, nur neuere, die mit VoIP funktionieren. Solltest du aber ohnehin kein Telefon extra anschließen, sondern DECT nutzen, fällt dieser Punkt weg.

Willst du dein altes Festnetztelefon behalten, ist doch der „große Bruder“ die FRITZ!Box 4790, oder eine anderer Router mit DECT-Basis die richtige Wahl für dich.

“FAQ”
Kann ich bei diesem Gerät einen Gast-WLAN-Zugang einrichten?

Ja. Wie bei allen FRITZ!Boxen gibt es auch bei der 7430 diese Möglichkeit. Er ist normalerweise deaktiviert, aber nach einer kleinen Umstellung können dann Besucher ins WLAN ohne auf die gesamte Netzwerkumgebung Zugriff zu haben.

Funktioniert dieses Modem mit meinem aktuellen Tarif?

Ja. Dein Tarif und dein Router/Modem sind, wenn du die Geräte nicht direkt vom Anbieter vorgeschlagen bekommst, voneinander unabhängig. Du musst nur darauf achten, dass der Router auch mit deiner DSL-Leitung funktioniert.

Kann ich diese FRITZ!Box auch bei einem Internetanschluss per Kabel nutzen?

Nicht einfach so. Unter bestimmten Umständen geht es: du kannst deine Router hinter das Kabelmodem setzen und dieses dann als Bridge konfigurieren, wenn dies möglich ist. Ansonsten gibt es auch spezielle „FRITZ!Box Cable“.

Platz 3: AVM FRITZ!Box 3272

Die AVM FRITZ!Box 3272, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, verfügt über Grundfunktionen und bietet die gängigen WLAN-Standards und Schnittstellen.

DECT oder VoIP bietet sie nicht. Wie alle FRITZ!Boxen punktet sie mit schneller Installation und bietet verlässliches 2,4 GHz-WLAN.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 21 x 15,5 x 2,5 cm und 762g ist die FRITZ!Box 3272 zwar nicht das kleinste, aber das flachste aller von uns vorgestellten Modems. Wie alle anderen FRITZ!Boxen hat auch die 3272 die Farbe rot/silber.

Durch ihr Gewicht liegt sie stabil und als so dünnes Gerät lässt sich dieser Router auch dort hinschieben oder aufhängen, wo vielleicht nicht so viel Platz ist.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Die FRITZ!Box 3272 kommt mit den gängigen Standards 802.11 b/g/n zurecht und funkt über die Frequenz bei 2,4 GHz.

Wenn du kein Dual-WLAN (2,4 und 5 GHz) benötigst, reicht die FRITZ!Box 3272 für dich wahrscheinlich aus. Sind in deiner Umgebung aber schon sehr viele Nachbar-Funknetze, wie zum Beispiel im inneren Bereich einer großen Stadt, brauchst du eventuell ein Gerät, das auch auf 5 GHz funkt. Die Standards gelten ohnehin für alle erhältlichen Modem-Router.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 2 LAN-Ports und 2 USB-2.0-Anschlüsse zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Schnittstellen. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0 oder hast viele Geräte, die LAN nutzen, ist dieses Modem hier nicht das richtige für dich.

An die FRITZ!Box 3272 können zwei Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel Drucker oder Speichermedien an den Router anschließen, um Daten oder Geräte zentral für alle Endgeräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 79% aller Rezensenten im Internet die AVM FRITZ!Box 3272 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die WLAN-Stabilität und -Performance
  • Die schnelle und einfache Installation
  • Die schön aufbereitete Benutzeroberfläche, die viele Funktionen bietet

Die FRITZ!Box 3272 liefert stabiles WLAN, auch durch mehrere Wände. Auch wenn das heutzutage selbstverständlich sein sollte, haben manche Geräte ab und an Probleme mit der Sendeleistung. Diese wird hier oft hervorgehoben. Wie alle FRITZ!Boxen, ist auch die 3272 einfach und schnell zu installieren. Die in Deutsch gehaltene Benutzeroberfläche bietet viele anpassbare Funktionen wie zum Beispiel die genau Einstellung der Sendeleistung in Prozent.

Wenn du nur verlässliches WLAN in allen Zimmern deiner Wohnung suchst und zum Beispiel auf DECT (Telefonie) über den Router verzichten kannst, ist dieses Grundmodell sicher richtig für dich.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 14% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei unter anderem die folgenden Punkte:

  • Teile der Benutzeroberfläche sind etwas verschachtelt aufgebaut
  • Die 3272 hat schwächere Hardware als andere FRITZ!Boxen

Auch wenn die einfache und schnelle Installation und das Menü dazu die Kunden begeistern, sind manche auf ein paar schwieriger zu findende Einstellungen gestoßen. Nicht alles scheint komplett selbsterklärend aufgebaut zu sein.

Da dieses Modem nur Grundfunktionen besitzt, wurde scheinbar auch an der Hardware gespart. Daher kann die 3272 Probleme mit schlechteren DSL-Leitungen bekommen, mit denen besser ausgestattete Router auch besser zurechtkommen. Auch das verbaute DSL-Modem wurde von einem Kunden als schwächer empfunden.

“FAQ”
Ist dieses Gerät NAS-fähig?

Ja. Die Network-Attached-Storage-Funktion macht es möglich, dass der Router über USB verbundene Speichermedien erkennt. Die Geschwindigkeit hängt ab von der Schnittstelle und dem Prozessor der FRITZ!Box.

Ist dieser Router mit meinem alten Modem kompatibel?

Ja. Das Modem stellt dann weiterhin den Internetzugang her, die FRITZ!Box dient dann in diesem Fall nur als WLAN-Router. Sie kann ganz einfach ans Modem angebunden werden.

Wo im Menü kann ich die Sendeleistung einstellen?

Unter Punkt „WLAN“ -> Funkkanal -> Funkkanal-Einstellungen -> Maximale Sendeleistung

Platz 4: AVM FRITZ!Box 3490

Die AVM FRITZ!Box 3490, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, punktet mit modernen Standards und einfacher Installation.

Die WLAN-Sendeleistung ist sehr gut. Wie bei AVM üblich ist die Benutzeroberfläche gut verständlich. Nur Telefonie unterstützt die 3490 nicht.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 24,5 x 17,5 x 5,5 cm und 912g ist die FRITZ!Box 3490 das schwerste aller von uns vorgestellten Modems. Wie alle anderen FRITZ!Boxen hat auch die 3490 die Farbe rot/silber.

Aufgrund des Gewichts ist es bei der 3490 wohl einfacher, sie nicht an der Wand zu befestigen. Für den Standplatz solltest du schon ein wenig Fläche reservieren.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Die FRITZ!Box 3490 nützt die gängigen Standards 802.11 b/g/n und funkt über die 2,4- und die 5-GHz-Frequenz. Die 5GHz bieten gleichzeitig sogar 802.11ac/n/a-Standard.

Dual-WLAN kann dann wichtig sein, wenn in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte das WLAN-Netzwerk nutzen werden. Sind es nicht so viele und ist deine Umgebung nicht schon von vielen Nachbar-Funknetzen überlagert, reicht auch ein Modell, das nur auf 2,4 GHz funkt.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Schnittstellen und 2 USB-3.0-Ports zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Anschlüsse. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird.

An die FRITZ!Box 3490 können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel externe Festplatten an den Router anschließen, um Daten zentral für alle Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 82% aller Rezensenten im Internet die AVM FRITZ!Box 3490 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die schnelle und einfache Installation
  • Die WLAN-Sendeleistung und -Reichweite
  • Die intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche, die viele Funktionen bietet

Die FRITZ!Box 3490 liefert stabiles WLAN, bis zu zwei Etagen ohne Repeater. Auch wenn das heutzutage selbstverständlich sein sollte, haben manche Geräte ab und an Probleme mit der Sendeleistung. Wie alle FRITZ!Boxen ist auch die 3490 einfach und schnell zu installieren. Die Benutzeroberfläche ist gut strukturiert und intuitiv zu bedienen.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 13% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei unter anderem die folgenden Punkte:

  • Telefone können nicht angeschlossen werden
  • Der immer noch hohe Preis

Dieses Gerät ist, bis auf die Anschlüsse für Festnetztelefone, ident mit der FRITZ!Box 7490. Wenn du diese Möglichkeit brauchst, musst du dafür entweder mehr zahlen oder auf einen anderen Hersteller ausweichen.

Auch wenn die 3490 somit die „Spar-Version“ sein soll, fällt vielen Kunden der Preis immer noch auf, der im Vergleich zur Konkurrenz klar höher ist. Viele nehmen das aber trotzdem in Kauf, weil für sie die Vorteile überwiegen.

Wenn du also Geld sparen willst, aber auf jeden Fall ein Gerät von AVM möchtest, das die neuesten Standards hat, und du dein Festnetztelefon nicht am Router anschließen musst, ist dieser „kleine Zwilling“ der FRITZ!Box 7490 sicher richtig für dich.

“FAQ”
Kann ich dieses Gerät auch hinter einem Modem oder nur als Router nutzen?

Ja. Mit den gängigen DSL-Modemroutern ist das mit kleinen Umstellungen alles möglich. So ein Gerät kann direkt an die Tae-Dose angesteckt werden, wo es dann die Modem- und die Routerfunktion übernimmt oder bei ausgeschaltetem WLAN nur als Modem fungiert.

Die FRITZ!Box kann aber auch ohne Modemfunktion hinter einem anderen Modem als Router funktionieren. Zudem läuft eine FRITZ!Box mit ausgeschaltetem Modem auch am Internet-Kabelanschluss.

Kann ich die FRITZ!Box 3490 dort befestigen, wo schon ein älteres Modell an der Wand hing?

Das kommt darauf an.

Hier musst du die Größen der Gehäuse vergleichen und wahrscheinlich beim Support nach dem Bohrlochabstand fragen. Die sind nicht bei allen AVM-Modellen gleich.

Wie viele Geräte kann ich über den Router online gehen lassen, bis die Verbindung abbricht?

Laut Hersteller gibt es da keine interne Limitierung. Die maximale IP-Anzahl hängt vom Arbeitsspeicher des Routers ab und daher kann man keine genaue Anzahl nennen. AVM meint, mehrere hundert IP-Verbindungen gleichzeitig sollten möglich sein, das wird wohl niemand privat erreichen.

Platz 5: TP-Link All-in-One BOX AC750

Die TP-Link All-in-One BOX AC750, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, punktet mit modernen Standards und einfacher Installation.

Dieses Gerät bietet verlässliches WLAN, eine schnelle Benutzeroberfläche und viele Funktionen zu einem – im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Modems – niedrigen Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 24,5 x 18,1 x 9 cm und 621g liegt die TP-Link All-in-One BOX AC750 im Mittelfeld aller von uns vorgestellten Modems. Sie ist weiß, eine eher seltene Farbe bei Modems.

Mit ihrem Gewicht würde die All-in-One BOX zwar sicher liegen, da aber ein Standfuß montiert ist, kannst du sie nur aufrecht hinstellen. Da an der Oberseite noch drei Antennen abstehen, ist das auf jeden Fall sinnvoll, allerdings solltest du somit einen Stellplatz haben, der nach oben hin viel Raum bietet.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Die TP-Link All-in-One BOX AC750 verfügt über den neuesten Standard, 802.11ac und natürlich auch über 802.11 b/g/n. Der Router bietet außerdem Dual-WLAN, also 2,4 und 5 GHz-Frequenzen.

Dual-WLAN kann dann wichtig sein, wenn in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte das WLAN-Netzwerk nutzen werden. Sind es nicht so viele und ist deine Umgebung nicht schon von vielen Nachbar-Funknetzen überlagert, reicht auch ein Modell, das nur auf 2,4 GHz funkt.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Ports und 2 USB-2.0-Schnittstellen zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Anschlüsse. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund USB 3.0, ist dieses Gerät nicht das richtige für dich.

An die TP-Link All-in-One BOX AC750 können vier PCs direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel externe Festplatten oder Netzwerkdrucker an das Modem anschließen, um Daten zentral für alle Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 66% aller Rezensenten im Internet die TP-Link All-in-One BOX AC750 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die schnelle und einfache Einrichtung
  • Die Optik und Geschwindigkeit der Benutzeroberfläche, die zu geringem Preis viele Funktionen bietet
  • Die WLAN-Stabilität und -Reichweite

Die All-in-One BOX AC750 ist für Profis sowie Einsteiger einfach zu installieren und bietet viele Funktionen, die über das Webinterface einstellbar sind. Zudem geht die Konfiguration über die Benutzeroberfläche sehr schnell. Der Router stellt zudem stabiles WLAN mit guter Reichweite zur Verfügung. Auch wenn das selbstverständlich sein sollte, gibt es damit dennoch Probleme bei  manchen Geräten.

Solltest du also ein möglichst einfach einzurichtendes Modem mit vielen Funktionen suchen und dabei Geld sparen wollen, kannst du mit der All-in-One BOX nicht viel falsch machen.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 22% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei unter anderem die folgenden Punkte:

  • Der fixe Hinstellbügel
  • Dass das Interface nur über http aufrufbar ist
  • Sprachnachrichten werden nicht per E-Mail versendet

Viele Nutzer sind verwirrt, da der Standfuß fix am Gerät montiert ist und die All-in-One BOX nur hingestellt werden kann. Eine Wandmontage oder Hinlegen sind damit ausgeschlossen. Wenn du genügend Platz hast, sollte das aber kein so großes Problem sein.

Der unverschlüsselte Fernzugriff (http statt https) ärgert und verwirrt die Kunden, da https heutzutage schon Standard ist und es bei sensibleren Daten auf jeden Fall sein muss. Solange das nicht durch ein Firmwareupdate behoben wird, solltest du also darauf verzichten, auf dein Gerät von unterwegs zuzugreifen.

Andere Anbieter versenden (je nach Einstellung am Router) nach Eingang einer Nachricht auf dem Anrufbeantworter ein automatisches E-Mail inklusive einer Kopie der Nachricht als Audiodatei. Diesen Service gibt es bei der All-in-One BOX AC750 bisher nicht.

“FAQ”
Kann ich dieses Gerät nützen, wenn ich einen Magenta-Vertrag habe?

Ja, mit den Tarifen S, M und L.

Welche USB-Internet-Sticks kann ich mit der All-in-One BOX verwenden?

Unter http://ecx.images-amazon.com/images/I/91pOb1suudS.pdf gibt es eine Liste dazu.

Platz 6: Asus DSL-AC68U AC1900

Der ASUS DSL-AC68U AC1900, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, bietet moderne Standards und eine einfache Installation.

Dieses Gerät punktet mit stabilem WLAN und einer tollen Reichweite. Viele einstellbare Funktionen gibt es auch.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 22 x 8,3 x 16 cm und 640g liegt der ASUS DSL-AC68U AC1900 im Mittelfeld aller von uns vorgestellten Modems. Er ist klassisch schwarz.

Dank seines Gewichts steht der DSL-AC68U AC1900 auf seinem integrierten Standfuß sicher aufrecht. Da an der Oberseite noch drei Antennen abstehen, solltest du einen Stellplatz haben, der nach oben hin viel Raum bietet.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Der ASUS DSL-AC68U AC1900 verfügt über den neuesten Standard, 802.11ac und natürlich auch über 802.11 a/b/g/n. Der Router bietet außerdem Dual-WLAN, also 2,4 und 5 GHz-Frequenzen.

Dual-WLAN kann dann wichtig sein, wenn in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte das WLAN-Netzwerk nutzen werden. Sind es nicht so viele und ist deine Umgebung nicht schon von vielen Nachbar-Funknetzen überlagert, reicht auch ein Modell, das nur auf 2,4 GHz funkt.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse / Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Anschlüsse und 1 USB-3.0-Port zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben heutzutage diese Schnittstellen. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund USB 3.0, ist dieses Gerät vielleicht schon das richtige für dich.

An den ASUS DSL-AC68U AC1900 können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht im WLAN-Netzwerk mitfunken. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel Drucker oder Speichermedien an das Modem anschließen, um Daten zentral für alle Geräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 64% aller Rezensenten im Internet den ASUS DSL-AC68U AC1900 positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die schnelle und einfache Einrichtung
  • Die Benutzeroberfläche, die viele Funktonen bietet
  • Die WLAN-Stabilität und -Reichweite

Der ASUS DSL-AC68U AC1900 ist für Profis und Einsteiger einfach zu installieren und bietet viele Funktionen, die über das Webinterface einstellbar sind. Der Router stellt zudem stabiles WLAN mit sehr guter Reichweite zur Verfügung. Auch wenn das selbstverständlich sein sollte, gibt es damit dennoch Probleme bei manchen Geräten.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 26% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei unter anderem die folgenden Punkte:

  • Die Einrichtung war nicht so einfach wie erwartet
  • Der hohe Stromverbrauch

Im Gegensatz zu vielen Kunden dauerte bei manchen die Installation etwas länger und sie holten sich online Hilfe. Sollte die Einrichtung komplizierter aussehen als erwartet, kann das an der Art deiner DSL-Leitung liegen, da scheint der AC68U mit einer gewissen Art Probleme zu haben.

Da das Gerät relativ warm wird, wird von mehreren Nutzern ein hoher Stromverbrauch vermutet, was ein Kunde durch Eigenmessungen bestätigte. Es scheinen rund 18 Watt (bei Modemroutern üblicherweise 8-10 Watt) zu sein.

“FAQ”
Kann ich an diesem Router ein ISDN-Telefon anschließen?

Nein. Dazu musst du einen Splitter vorschalten, um dort neben dem Modem das Telefon anzustecken.

Gibt es für dieses Gerät eine automatische DSL-Reconnect-Einstellung?

Ja. Unter den erweiterten Einstellungen kannst du einen Reboot-Schedule mit genauer Uhrzeit einstellen.

Kann das Modem die IP-Adresse neu beziehen, ohne dass ich es neu starten muss?

Ja. Im Router-Terminal einfach „service restart_wan“ eingeben und mit Enter bestätigen.

Platz 7: Telekom Speedport W 724V

Der Telekom Speedport W 724V, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem mit aktueller WLAN-Technik, die aber zu Unterbrechungen neigt.

Der Speedport ist eine günstigere Version der FRITZ!Box 7490, hat ein ansprechendes Design und lässt sich leicht installieren.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 15,8 x 24,6 x 8,2 cm und 590g Gewicht liegt der Telekom Speedport W 724V im Mittelfeld aller von uns vorgestellten Modems. Er ist weiß, was bei Routern eine eher seltene Farbe ist.

Als weißes Gerät würde sich der Speedport W 724V daher sehr gut für eine Wandmontage eignen, allerdings brauchst du dazu sehr lange Schrauben, weil der Standfuß fix montiert ist. Dieser gewährleistet, dass an der Rückseite noch Platz für die Kabel bleibt.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Der Speedport W 724V bietet den neueren 802.11ac-Standard, kommt mit den gängigen Standards 802.11 b/g/n aber genauso zurecht und funkt Dual-WLAN über die Frequenzen bei 2,4 und 5 GHz.

Diese Daten sind vergleichbar mit der FRITZ!Box 7490, somit ist der Speedport eine Alternative für jene, die Geld sparen und/oder keinen AVM-Router haben möchten.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Schnittstellen und 2 USB-2.0-Anschlüsse zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben diese Ports. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0, ist dieses Gerät hier nicht das richtige für dich.

An den Speedport W 724V können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht das WLAN-Netzwerk mitbenutzen. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel Speichermedien oder Drucker an den Router anschließen, um Daten zentral für alle Endgeräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 54% aller Rezensenten im Internet den Telekom Speedport W 724V positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Hervorzuheben sind dabei:

  • Die schnelle und einfache Einrichtung des Speedports
  • Das schöne Design
  • Der günstigere Preis im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten FRITZ!Boxen

Der Speedport W 724V ist sowohl für Profis als auch für Einsteiger einfach anzuschließen und zu installieren, die Inbetriebnahme erfolgt reibungslos und seitens der Telekom für diese Schritte viele Hilfeangebote.

Das schlichte Design in Kombination mit weiß fällt Nutzern ins Auge, ebenso, dass andere Router mit gleichen Features oft teurer sind.

Wenn du nicht viel Zeit auf die Installation verwenden willst, eines der wenigen weißen Geräte möchtest und dir eine Alternative zu teuer ist, versuche es einmal mit dem Speedport.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 38% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden bei diesem Gerät immer wieder:

  • Die geringe WLAN-Reichweite
  • Häufige Verbindungsabbrüche
  • Probleme mit der Telefonie

Viele Nutzer beklagen, dass das Signal außerhalb des Raumes, in dem das Modem steht, schnell schwächer wird. Alle, die den Speedport W 724V trotzdem nutzen möchten, hilft in diesen Fällen ein Signal-Repeater, vor allem wenn mehrere Stockwerke versorgt werden sollen.

Generell scheint der Speedport W 724V anfällig für Störungen zu sein und daher bricht die WLAN-Verbindung schnell zusammen. Zudem gibt es immer wieder Probleme mit dem Anschluss von externen Telefonen, um DECT zu nutzen. „Speedport-Phones“ werden leichter erkannt.

Wer nicht auf WLAN angewiesen ist und vielleicht ohnehin LAN-Kabel zuhause hat, der kann die Verbindungsprobleme einfach umgehen. Ansonsten musst und darfst du ausgiebig den Support bemühen.

“FAQ”
Typ A, B und C – was ist das?

Die Speedports werden von verschiedenen Herstellern gebaut und von der Telekom nur angeboten. A steht für Huawei, B für Arcadyan und C für Sercomm Corporation.

Wie lang ist das Kabel zwischen Router und der TAE-Dose?

Es ist 1,5 Meter lang und im Lieferumfang inkludiert.

Ich habe einen Hybrid-Vertrag (Sim-Karte im Router). Kann ich diesen Router damit nutzen?

Nein. Am Speedport W 724V gibt es keinen Slot für eine Sim-Karte. Dafür gibt es eigene Speedport Hybrid Router.

Platz 8: D-Link DSL-321B/DE

Das D-Link DSL-321B/DE, ein klassisches DSL-Modem ohne Routerfunktion, ist das Vorgängermodell zum D-Link DSL-321B/EU, das als Modem zwischen Leitung und Router ohne lange Konfiguration schnell genutzt werden kann.

Im Gegensatz zu vielen Routermodellen haben diese beiden reinen Modems einen Ein-/Aus-Schalter direkt am Gehäuse.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit einem Gewicht von 526g und der Maßen 23,2 x 15,1 x 7,9 cm liegt das D-Link DSL-321B/DE im Vergleich mit den anderen bei uns vorgestellten Geräten im Mittelfeld.

Die Farbe ist schwarz und daher unauffällig.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Das D-Link DSL-321B/DE ist ein klassisches Modem und bietet daher kein WLAN.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem steht dir 1 LAN-Anschluss zur Verfügung.

Weil es ein reines Modem ist, gibt es am D-Link DSL-321B/DE keine USB-Schnittstellen und daher keine Mediaserver-Funktion. Da es nur einen LAN-Port gibt, kann darüber nur ein Endgerät ins Internet gehen oder du schließt einen LAN-Hub an, der mehrere Schnittstellen bietet.

Hast du schon einen Router und tauscht nur das Modem aus, schließt du den Router über den LAN-Port an.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Da das D-Link DSL-321B/DE keine Routerfunktion hat, bietet es auch kein WPS.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 73% aller Rezensenten im Internet das D-Link DSL-321B/DE positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Dass es nach dem Anstecken und Einschalten gleich funktioniert
  • Die voreingestellte Konfiguration, die meist übernommen werden kann
  • Dass keine Verbindungsprobleme auftreten, wenn es einmal läuft
  • Der Ein-/Aus-Schalter am Gehäuse

Viele Kunden berichten, dass sie das D-Link DSL-321B/DE nur auspacken, einstecken und einschalten mussten. Dabei hilft, dass die von D-Link voreingestellte Konfiguration das Modem gleich zwischen Splitter und Router arbeiten lässt, so, wie es meistens gebraucht wird.

Sollte es nötig sein, lassen sich über das Webinterface einige Punkte anpassen und spätestens ab dann tut das Modem bei den meisten Nutzern unauffällig seinen Dienst. Die Verbindung ist stabil und zuverlässig.

Positiv erwähnt wird auch, dass dieses Gerät, genauso wie sein Nachfolgemodell, einen Schalter direkt am Gehäuse hat, du musst es also nicht unbedingt an eine ausschaltbare Steckerleiste hängen, falls das kurze Kabel das nicht hergibt.

Wenn du also schon einen Router hast und den nicht als Modem nützen kannst oder willst und für ein Zusatzgerät nicht viel Geld ausgeben willst, wirst du mit dem D-Link DSL-321B/DE wohl glücklich.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 19% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei öfter die folgenden Punkte:

  • Die Status-LED blinkt im Normalbetrieb hektisch
  • Verwirrung über verschiedene Steckverbindungen

Das D-Link DSL-321B/DE solltest du auf jeden Fall so platzieren, dass du es an deinen üblichen Arbeitsplätzen nicht im Blickfeld hast. Die im Normalbetrieb durchgehend blinkende LED kann störend sein.

Aufgefallen ist einigen Nutzern auch, dass die Buchse am Modem nicht denselben Steckanschluss hat wie die handelsüblichen Splitter. Das ist aber nicht so schlimm, dann das mitgelieferte Kabel sollte trotzdem in die Splitterbuchse passen.

“FAQ”
Kann ich das Modem auch an eine schnellere Leitung als ADSL2+ anschließen?

Nein.

Du kannst schon, nur wird sich das D-Link DSL-321B/DE dann nicht mit der Leitung synchronisieren können. Für eine schnellere (VDSL-)Leitung brauchst du ein anderes Modem.

Wird auch bei diesem älteren Gerät ein Netzteil mitgeliefert?

Ja, das ist mit im Lieferumfang dabei. Aber stelle lieber sicher, dass nahe bei deinem gewählten Standort eine Steckdose ist, denn die Kabel beim D-Link DSL-321B/DE (wie auch beim Nachfolgemodell) fallen eher kurz aus.

Kann ich dieses Modem auch mit neueren Anschlüssen wie Annex J nützen?

Nein. Das ist nur mit einem aktuellen Firmwareupdate möglich, aber nur beim Nachfolgermodell D-Link DSL-321B/EU (Revision Z).

Platz 9: D-Link DSL-321B/EU

Das D-Link DSL-321B/EU, ein klassisches DSL-Modem ohne Routerfunktion, das für wenig Geld eine stabile Internetverbindung bereitstellt.

Es überzeugt mit einem benutzerfreundlichen Webinterface und funktioniert dank Voreinstellungen als Verbindung zwischen der DSL-Leitung und einem Router.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit Abmessungen von 10,5 x 12 x 3,2 cm und rund 500g ist das D-Link DSL-321B/EU das kleinste aller von uns vorgestellten Modems. Zudem ist es eher leicht. Die Farbe ist schwarz und daher unauffällig.

Die wirklich kurzen Abmessungen machen es möglich, dass du dieses Gerät wohl fast überall platzieren kannst, sofern die benötigten Kabel lang genug sind.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Das D-Link DSL-321B/EU hat als reines Modem kein WLAN.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem steht dir 1 LAN-Schnittstelle zur Verfügung.

Als klassisches Modem gibt es am D-Link DSL-321B/EU keine USB-Ports und somit keine Mediaserver-Funktion. Da es nur einen LAN-Port gibt, kann darüber auch nur ein Endgerät ins Internet gehen oder du schließt einen LAN-Hub an, der mehrere Schnittstellen bietet.

Hast du schon einen Router und tauscht nur das Modem aus, schließt du diesen über den LAN-Port an.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Da das D-Link DSL-321B/EU keine Routerfunktion hat, bietet es auch kein WPS.

Kundenbewertungen

Derzeit bewerten rund 73% aller Rezensenten im Internet das D-Link DSL-321B/EU positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die stabile Verbindung inklusiver guter Übertragungsrate
  • Das benutzerfreundliche, aufgeräumte Webinterface
  • Die voreingestellte Konfiguration, die meist übernommen werden kann

Eine stabile Internetverbindung zu erhalten ist natürlich immer das Ziel, allerdings freut gerade bei diesem Modem viele Kunden, dass dies so verlässlich ist, obwohl das Gerät wirklich günstig ist. Das liegt aber auch daran, dass das D-Link DSL-321B/EU eben kein Router ist. Auch mit der Übertragungsrate sind viele sehr zufrieden.

Positiv erwähnt wird auch, dass das Webinterface für das Modem, sofern noch etwas umzustellen ist, sehr übersichtlich wirkt und die Arbeit erleichtert. Oftmals funktionierte alles gleich nach dem Einstecken, weil das Modem standardmäßig so konfiguriert ist, dass es problemlos zwischen dem Splitter und einem bereits vorhandenen Router verkabelt werden kann.

Wenn du also schon einen Router hast und den nicht als Modem nützen kannst oder willst und für ein Zusatzgerät nicht viel Geld ausgeben willst, wirst du mit dem D-Link DSL-321B/EU wohl glücklich.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 19% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei öfter die folgenden Punkte:

  • Die mitgelieferten Kabel sind sehr kurz
  • Scheinbar nicht zusammenpassende Steckverbindungen
  • Ständig blinkende LED

Im Lieferumfang ist zwar alles, was man braucht, enthalten, nur leider sind die Kabel allesamt nicht länger als rund 1 Meter. Ein DSL-Kabel kannst du einfach nachkaufen, doch auch das Stromkabel ist sehr kurz und das lässt sich nicht so einfach tauschen. Die Länge der Kabel bestimmt daher auch den Standplatz mit. An die Wand kannst du das D-Link DSL-321B/EU nicht montieren.

Auch wichtig in Bezug auf den Standplatz des Modems ist, dass die normale Betriebs-LED dauerhaft schnell blinkt. Das kann, wenn man das Gerät in Sichtweite platziert, nervig sein.

Einsteiger in Punkto Netzwerktechnik wundern sich bei diesem Modem auch öfter über die unterschiedlichen Steckkontakte. So hat das Kabel am Modem einen RJ11-Stecker, die Splitter in der Wohnung aber üblicherweise RJ45. Ein Hinweis in der Anleitung, dass die RJ11 einfach in die RJ45-Buchse hineinpassen, ist schwer zu finden.

“FAQ”
Hat das Modem eine integrierte Firewall?

Nein. Eine Firewall haben nur Router, ein reines Modem stellt so etwas nicht zur Verfügung.

Kann ich dieses Modem auch nach einer Umstellung auf Annex J nützen?

Ja. Bisher funktioniert das D-Link DSL-321B/EU für den in Deutschland verbreiteten Annex B-Anschluss. Annex J (IP-Anschluss) wird laut D-Link-Webseite mit dem Update 1.15 der Firmware von allen Geräten des Typs DSL-321B Rev.Z unterstützt.

Funktioniert das Modem auch, wenn ich es einfach an eine TAE-Buchse anstöpsle?

Jein. Das hängt von deinem aktuellen DSL-Anschluss ab, ob du es einfach anstecken kannst oder einen Splitter brauchst. Informiere dich dazu einfach bei deinem Anbieter.

Platz 10: TP-Link TD-W8980B(DE)

Der TP-Link TD-W8980B(DE), ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, zeichnet sich durch eine relativ einfache Inbetriebnahme aus und ist für den günstigen Preis sehr gut ausgestattet. Drei Antennen unterstützen eine starke Reichweite.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit 599g Gewicht und Abmessungen von 24,3 x 16,1 x 3,3 cm ist der TP-Link TD-W8980B(DE) eines der flacheren Modems. Er ist klassisch schwarz.

Dieses Modem ist zwar flach, benötigt aber trotzdem viel Platz, da drei (verstellbare) Antennen vom Gehäuse nach oben wegstehen. Montierst du den TP-Link TD-W8980B(DE) an die Wand, stehen sie nach vorne ab.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Der TP-Link TD-W8980B(DE) nützt die gängigen Standards 802.11 b/g/n und funkt über die 2,4- und die 5-GHz-Frequenz. Die 5GHz bieten gleichzeitig sogar 802.11ac/n/a-Standard.

Dual-WLAN kann dann wichtig sein, wenn in deinem Haushalt sehr viele Endgeräte das WLAN-Netzwerk nutzen werden. Sind es nicht so viele und ist deine Umgebung nicht schon von vielen Nachbar-Funknetzen überlagert, reicht zum Beispiel auch der TP-Link TD-W8970B, der nur auf 2,4 GHz funkt.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Gerät stehen dir 4 LAN-Schnittstellen und 2 USB-2.0-Ports zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben diese Anschlüsse. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Benötigst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0, ist dieses Gerät hier nicht das richtige für dich.

An den TP-Link TD-W8980B(DE) können vier Endgeräte direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht im WLAN-Netzwerk funken. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel externe Speichermedien an das Modem anschließen, um Daten zentral für alle Endgeräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch WPS bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 73% aller Rezensenten im Internet den TP-Link TD-W8980B(DE) positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die einfache und schnelle Installation
  • Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Die starke Reichweite

Der TP-Link TD-W8980B(DE) ist sowohl für Profis als auch für Einsteiger einfach zu installieren, wenngleich manche Laien sich Hilfe von PC-affinen Bekannten holten. Der niedrige Preis – im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Routern – überzeugte viele Nutzer.

Dank der verstellbaren Antennen punktet dieser Router mit seiner guten Reichweite. Die Antennen sind zwar abschraubbar, aber das könnte die gute Sendeleistung beeinträchtigen. Mit Antennen geht das Signal bei den meisten Kunden ohne Probleme durch Decken und Wände und auch im Garten oder vor dem Haus.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 19% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden bei diesem Gerät unter anderem:

  • Fehlende Anschlüsse für Telefone
  • Ruckeln beim TV-Streamen

Die bei uns vorgestellten Modems von TP-Link unterstützen allesamt keine Festnetz-Telefonie, weder ISDN, VoIP noch DECT. Zudem kann es je nach Firmware zu Probleme beim TV-Streaming kommen. Bei allen Kritikpunkten wurde von den meisten Nutzern auch angemerkt, dass die Extras sind, die für den günstigen Preis des TP-Link TD-W8980B(DE) nicht unbedingt zu erwarten sind.

Wenn du also fürs Telefon eine andere Lösung hast oder kein Festnetz brauchst und auch nicht übers Internet fernsehen willst, hast du mit dem TD-W8980B(DE) einen zuverlässigen Router.

“FAQ”
Kann ich dieses Gerät auch ohne Splitter betreiben?

Ja, laut Bedienungsanleitung.

Gibt es beim TP-Link TD-W8980B(DE) Datenratenkontrolle?

Ja. Diese Funktion gibt es in der Benutzeroberfläche. Dort kannst du Up- und Downstream nach IP-Bereich kontrollieren.

Ich habe einen Magenta-Vertrag der Telekom. Kann ich diesen Router nutzen?

Jein. An einem Telekom-Anschluss an sich funktioniert das Gerät. Aber da Magenta eine VDSL-Leitung umschreibt, kann der TP-Link TD-W8980B(DE) als ADSL-Modem die Bandbreite nicht ausschöpfen

Platz 11: TP-Link TD-W8970B

Der TP-Link TD-W8970B, ein WLAN-Router mit integriertem DSL-Modem, punktet mit einer großen Reichweite und einer einfachen Installation.

Zudem bietet er viele Funktionen und diese zu einem geringeren Preis als vergleichbare andere Geräte.

Redaktionelle Einschätzung

Gewicht / Maße / Farbe

Mit 508g Gewicht und Abmessungen von 24,3 x 16,1 x 3,3 cm ist der TP-Link TD-W8970B eines der flacheren Modems. Er ist klassisch schwarz.

Dieses Modem ist zwar flach, benötigt aber trotzdem viel Platz, da drei (verstellbare) Antennen vom Gehäuse nach oben wegstehen. Montierst du den TP-Link TD-W8970B an die Wand, stehen sie nach vorne ab.

WLAN-Standards und -Frequenzen

Der TP-Link TD-W8970B nützt die gängigen Standards 802.11 b/g/n und funkt über die 2,4-GHz-Frequenz.

Dies sind gute Basiswerte, die die gängigen Router heutzutage alle bieten. Wenn du kein Dual-WLAN (2,4 und 5 GHz) benötigst, ist der TP-Link TD-W8970B sicher das richtige Gerät für dich. Gibt es in  deiner Umgebung aber schon sehr viele andere private WLAN-Netze, brauchst du eventuell ein Gerät, das auch auf 5 GHz funkt.

Verfügbare LAN- und USB-Anschlüsse/Mediaserver

An diesem Modem stehen dir 4 LAN-Ports und 2 USB-2.0-Schnittstellen zur Verfügung.

Alle gängigen Router mit integriertem Modem haben diese Anschlüsse. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl und darin, dass nicht überall das schnellere USB 3.0 unterstützt wird. Brauchst du aus einem bestimmten Grund unbedingt USB 3.0, ist dieses Gerät hier nicht das richtige für dich.

An den TP-Link TD-W8970B können vier PCs direkt über LAN-Kabel verbunden werden, die dann nicht im WLAN-Netzwerk funken. Über den USB-Port kannst du zum Beispiel Drucker oder eine externe Festplatte an das Modem anschließen, um Daten zentral für alle Endgeräte im Netzwerk verfügbar zu machen.

WPS (Wifi-Protected Setup)

Ebenso wie die Schnittstellen ist auch bei allen von uns vorgestellten Modem-Routern WPS Standard.

Mit WPS kannst du zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk integrieren. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 79% aller Rezensenten im Internet den TP-Link TD-W8970B positiv, also entweder mit vier oder mit fünf Sternen.

Besonders hervorgehoben werden dabei immer:

  • Die einfache und schnelle Installation
  • Die sehr gute Reichweite
  • Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis

Der TP-Link TD-W8970B ist sowohl für Profis als auch für Einsteiger einfach anzuschließen und zu installieren. Viele Kunden hatten jedoch keinen Erfolg mit der beigelegten CD, der Einstieg über den Browser klappte aber.

Dank der verstellbaren Antennen punktet dieser Router mit seiner guten Reichweite. Viele Nutzer berichten nicht nur vom WLAN-Zugang in der ganzen Wohnung, sondern bis weit vor die eigene Haustür. Viele Decken oder Wände machen dem Signal des TP-Link TD-W8970B nichts aus.

Im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten und mit ebenso vielen Funktionen ausgerüsteten Geräten ist dieses Modem hier sehr günstig, die Nutzer freut das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Negativ, also mit einem Stern oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell in rund 17% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden bei diesem Gerät unter anderem:

  • Die nur auf Englisch beiliegende Anleitung
  • Verwirrung bezüglich der Anschlussbuchsen

Zwar liegt dem Router eine Kurzanleitung auf Deutsch bei, ausführliche Erklärungen gibt es aber nur auf Englisch. Es soll aber ein Firmware-Update für Deutsch geben. Zudem gibt es auf der Hersteller-Homepage eine deutsche Anleitung zum Download.

Teilweise war beim TP-Link TD-W8970B nicht sofort ersichtlich, dass ein RJ11-Stecker in die RJ45-Buchse, die man zuhause hat, passt. Bei manchen Kunden klappte damit aber kein Verbindungsaufbau, erst nach Anschaffung eines neuen DSL-Kabels.

“FAQ”
Kann ich an diesem Router externe Geräte wie zum Beispiel eine Überwachungskamera anschließen?

Ja. Dazu muss man beim Router den jeweiligen Port freigeben und kann dann per Dynamic DNS sogar von unterwegs darauf zugreifen.

Ist dieses Modem auch mit Sim-Karte verwendbar?

Ja. Ein Internet-USB-Stick kann einfach am USB-Anschluss angesteckt werden und dient dann als „Backup-Internet“.

Kann ich am TP-Link TD-W8970B mein Festnetztelefon anstecken?

Ja, wenn es ein IP-Telefon ist, da VoIP unterstützt wird.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein DSL-Modem kaufst

Wofür brauche ich ein DSL-Modem und was sind seine Vorteile gegenüber anderen Möglichkeiten online zu gehen?

Um von zuhause ins Internet zu kommen, ist ein Modem nötig, das eine der oben erklärten Technologien verwendet. Das DSL-Modem bildet zwischen deiner Wohnung und dem Netzbetreiber (der Vermittlungsstelle) eine ständige physikalische und logische Verbindung, eine „Standleitung“ sozusagen. Ein solcher Internetzugang ist stabiler als eine Funkverbindung und er garantiert eine relativ verlässliche Bandbreite als andere Optionen.

Die Alternativen zu einem DSL-Modem sind ein Internetzugang über TV-Kabel (Kabelmodemtechnik), die Datenübertragung über Stromkabel (Powerline-Kommunikation), ein Breitbandzugang über Satellit oder ein mobiler Zugang (UMTS, LTE).

Auch wenn die Kabelnetze eine gute Möglichkeit für einen Internetzugang bieten, ist ein DSL-Modem für viele dennoch die bessere Wahl. Nicht überall sind TV-Kabel verlegt, in Gewerbegebieten fehlen diese Leitungen oft. Telefonleitungen gibt es hingegen. In Deutschland haben außerdem nur drei Viertel der Haushalte TV über Kabel.

DSL-Anbieter agieren bundesweit, Kabelnetzbetreiber regional, weshalb es keine einheitlichen Angebote gibt. Zudem blockieren Fernseh- und Radiokanäle einen großen Teil des Frequenzbereiches, für Internet und Telefon bleibt nicht viel übrig. Bei DSL ist die gesamte Leitung nur für Telefon und Internet verfügbar.

Internet über Stromkabel kann ebenfalls bei der Bandbreite nicht mit DSL mithalten. 2 MBit/Sekunde für 50 bis 150 Nutzer ist üblich. Ein DSL-Modem ist zudem in der Anschaffung günstig (dazu später mehr), die Powerline-Technik dagegen ist kompliziert und teuer und daher ein ortsabhängiges Angebot.

Obwohl alle Haushalte über Strom verfügen, werden vergleichsweise wenig potentielle Kunden erreicht. Hinzu kommt, dass Internetempfang über das Stromkabel durch Abstrahlung Funkdienste und andere elektrische Geräte am Stromnetz gestört werden.

Über Satellit teilen sich europaweit alle Nutzer dieselbe Bandbreite, daher bleibt während der Stoßzeiten pro Person nicht viel Datenrate übrig. Beim DSL-Modem „kämpfst“ du nur mit anderen Nutzern in deiner Wohnung um die Bandbreite.

Zudem ist ein Satellit rund 40.000 km entfernt von der Erdoberfläche entfernt. Daher kann es zu starken Verzögerungen auf dieser langen Übertragungsstrecke kommen, die Echtzeitdienste (zum Beispiel Voice-over-IP oder Telnet) und Online-Spiele zum Geduldsspiel machen.

Auch Mobilfunk gegenüber hat DSL eine verlässlichere Netzkapazität. Die Auslastung der Netze hat durch Angebote und Smartphones stark zugenommen. An vielen Orten gibt es kaum freie Frequenzen für UMTS. LTE hat dasselbe Problem. Mehr Nutzer innerhalb einer Mobilfunkzelle senken die Übertragungsrate auf bis zu 2-3 MBit/Sekunde. Funkverbindungen sind auch störungsanfälliger als solche über Leitungen.

Internetrouter-DSL Modem

Ein DSL Modem ermöglicht es kabellose Internet Verbindung herzustellen. Es gibt verschiedene Arten von DSL-Anschlüssen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass ein kompatibles Anschluss gekauft wird. (Foto: OpenClipart-Vectors / Pixabay.com)

Was kostet ein DSL-Modem?

Die Kosten für ein Modem (oder auch einen Router, der als DSL-Modem fungiert) sind sehr unterschiedlich und hängen davon ab, ob du dir eines extra im Handel kaufst und danach einen Tarif suchst oder es gleich im Paket von einem Anbieter mitgeliefert wird.

Für in Tarifpaketen enthaltene Modems wird bei besonderen Angeboten teilweise nichts extra verrechnet oder eine monatliche Mietgebühr von ein paar Euro zum Tarifpreis dazugerechnet. Als Einzelprodukt gibt es Modems von rund 20 Euro bis zu abenteuerlichen 560 Euro.

Die Preise sind abhängig vom Hersteller, der maximal möglichen Übertragungsgeschwindigkeit, der DSL-Anschlusstechnik, der Anzahl der Ports (Schnittstellen) und von anderen Zusätzen wie zum Beispiel dem genutzten WLAN-Standard.

Bei einzeln gekauften Modems oder Routern musst du auch immer genau auf den Lieferumfang achten. Ein Netzteil mag üblicherweise dabei sein, spezielle DSL-Anschlusskabel, ein LAN-Kabel oder bestimmte Adapter sind es vielleicht nicht.

Wo kann ich ein DSL-Modem kaufen?

Modems gibt es sowohl online als auch offline beim Elektronikhändler oder auf anderen Online-Plattformen zu kaufen. Außerdem gibt es sie direkt bei den Herstellern oder, wie erwähnt, im Komplettpaket eines Internetanbieters. Dort kannst du dann möglichweise nicht auf dein „Wunschmodem“ zurückgreifen, sondern kannst nur begrenzt auswählen.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten DSL-Modems in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • Amazon
  • ebay
  • Media Markt
  • Saturn
  • Conrad
  • Cyberport

Alle Modems, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dich interessiert.

Was brauche ich zusätzlich zu einem DSL-Modem noch?

Je nach Anschlussart kann das Zubehör variieren, grundsätzlich aber ist ein DSL-Splitter oder ein Netzabschlussgerät (bei ISDN) nötig. Diese werden aber meist vom Provider mitgeliefert.

Es gibt auch Modems mit eingebautem Splitter, die direkt mit der Telefondose verbunden werden. Auch bei einem VoIP-Telefonanschluss entfällt der Splitter.

Da ein einzelnes Modem immer nur einen Rechner mit dem Internet verbinden kann, wird bei mehreren Nutzern üblicherweise ein (WLAN-)Router dazugeschaltet.  Bei einem Kabelmodem brauchst du fast immer einen externen Router, andere Modemarten sind heutzutage schon als Teil anderer Hardware verbaut. Das heißt, dass ein WLAN-Router selbst alle Aufgaben übernimmt: er ist Modem, Router, WLAN-Empfänger, Telefonanlage und Server in einem. Durch den WLAN-Access-Point oder WLAN-Repeater wird die Reichweite des Signals noch erhöht.

DSL Modem

Modems sind dazu da, deinen Haushalt mit Internet zu versorgen. Diese gibt es als reine Modem Form oder mit WLAN Funktion.

Entscheidung: Welche Arten von DSL-Modems gibt es und welche ist die richtige für dich?

Lässt du dir einen DSL-Anschluss für zuhause einrichten oder wechselst den Anbieter, wird ein Modem üblicherweise vom Betreiber mitgeliefert. Auch wenn du dir – wie seit ein paar Monaten möglich – selbst ein Gerät kaufst, unterscheiden sich die Modems nicht so sehr, dass ich dir hier viele Tipps geben könnte. Worüber du dir aber ebenfalls Gedanken machen solltest, ist die Wahl der DSL-Leitung, die dein neues Modem nutzen wird.

DSL ist nicht gleich „DSL“ (Digital Subscriber Line). Innerhalb der DSL-Familie werden sieben Technologien unterschieden:

  • ADSL (und Weiterentwicklungen)
  • SDSL
  • VDSL (und Weiterentwicklungen)
  • HDSL
  • IDSL
  • RADSL
  • UADSL

Die letzten vier werden in Deutschland aber nicht angeboten.

Am bekanntesten ist ADSL, das in erster Linie für Privathaushalte angeboten wird. Je nachdem auf welche Faktoren du beim Kauf Wert legst und in welche digitale Infrastruktur das Modem eingebunden wird, muss ADSL nicht immer die erste Wahl sein.

Der folgende Abschnitt soll dir dabei helfen, die für dich richtige DSL-Art auszuwählen. Wir stellen daher jede der Technologien kurz vor und zeigen ihre Vorteile und Nachteile auf.

Wofür wird ADSL genutzt und was sind seine Vor- und Nachteile?

Beim Asymmetrischen DSL hat der Download eine höhere Geschwindigkeit als der Upload, daher kommt auch der Name.

Das wurde so gewählt, weil es das Verhalten des durchschnittlichen Internetusers widerspiegelt: beim durchs-Netz-surfen wird Download erzeugt, auch durchs Herunterladen von Dateien wie Bildern, Musik oder Programmen. Auf Webserver hochgeladen wird eher wenig.

ADSL überträgt Daten über Kupferkabel, daher wird hier die normale Telefonleitung mitgenutzt. Wer bei sich zuhause über Glasfaserkabel verfügt, kann das Asymmetrische DSL daher nicht nutzen.

Obwohl Telefon und Internet dasselbe Kabel nutzen, kannst du trotzdem gleichzeitig telefonieren und online gehen. Dazu brauchst du nur eine zweite Telefondose oder einen DSL-Splitter, die vom Internetanbieter zur Verfügung gestellt werden. Der Splitter stellt unterschiedliche Frequenzen für den Sprach- und den Datendienst bereit.

Vorteile

  • Schneller Download
  • Keine eigene Leitung notwendig

Nachteile

  • Langsamer Upload
  • Kann bei Glasfaseranschluss nicht genutzt werden
  • Idealwerte in Praxis unerreichbar
  • Ohne nahe Vermittlungsstelle nicht nutzbar

Mit idealen Bedingungen erreichst du mit ADSL einen maximalen Downstream von 8 MBit/Sekunde und einen maximalen Upstream von 768 kBit/Sekunde. Bei den DSL-Anbietern wirst du diese Zahlen allerdings in der Praxis kaum erreichen, da die Geschwindigkeiten „gedrosselt“ werden, um das Netz weniger zu belasten.

Üblich für Privatkunden sind 1-3 MBit/Sekunde für den Download und zwischen 128 und 512 kBit/Sekunde Upload-Geschwindigkeit. Möglicherweise findest du vereinzelt Angebote mit 4-5 MBit/Sekunde Downstream.

Wichtig für ADSL-Kunden ist zusätzlich die Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle (dort werden die Daten von den Kupferkabeln auf Glasfaserleitungen umgelegt). Ideal ist ein Abstand von drei bis fünf Kilometer Kabellänge (nicht Luftlinie), um eine optimale Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen.

Wohnst du weiter weg, nimmt diese Geschwindigkeit ab. Somit ist ADSL ab einer gewissen Entfernung keine gute Wahl. Wo die Vermittlungsstellen genau stehen, verrät die Telekom nicht. Vermutlich sind sie nahe bei Post-Filialen, denn die Deutsche Post und die Telekom waren bis 1995 ein Unternehmen.

Wofür wird ADSL2+ genutzt und was sind die Vor- und Nachteile?

Durch den großen Erfolg von ADSL kam es zu den Weiterentwicklungen ADSL2 und ADSL2+. In Deutschland wurde quasi direkt zu ADSL2+ gewechselt, daher gehen wir hier nur mehr auf letzteres näher ein.

Durch ADSL2+ gibt es eine höhere Übertragungsrate, eine größere Reichweite (bei gleicher Rate wie ADSL) und weniger Störungen. Probleme, die früher zum Verbindungsabbruch geführt haben, senken damit nur mehr die Übertragungsgeschwindigkeit.

Vorteile

  • Schnellerer Download
  • Keine eigene Leitung notwendig
  • Größere Reichweite
  • Weniger Störungen

Nachteile

  • Langsamer Upload
  • Kann bei Glasfaseranschluss nicht genutzt werden
  • Idealwerte nur mit geriner Entfernung unerreichbar
  • Nahe Vermittlungsstelle ist wichtig

Bis zu einer Länge der Leitung von rund 1,5 Kilometern schafft ADSL2+ 25 MBit/Sekunde. Dass du als Kunde trotzdem oft nur 16 MBit/Sekunde präsentiert bekommst, liegt daran, dass die Deutsche Telekom diese Beschränkung beschlossen hat. Die Leitungen würden aber die volle Last verkraften.

Wenn es für dich also schnell gehen soll, dann gibt es die Möglichkeit, einen Internetanbieter zu suchen, der die Telefonie über VoIP anbietet und ansonsten POTS und ISDN nicht anbietet. Aber auch hier gilt wieder: bei großer Entfernung zur Vermittlungsstelle hilft auch das nicht. Ergänzend zu den 25 MBit/Sekunde Download gibt es bis zu 3,5 MBit/Sekunde Upstream.

Wofür wird SDSL genutzt und was sind seine Vor- und Nachteile?

Diese Technik ist in zwei wichtigen Punkten das Gegenteil von ADSL und seinen Varianten. Ein SDSL-Zugang wird zwar teurer angeboten aber diese Technologie kann vor allem mit einem schnellen Upload punkten. Das macht sie für Businesskunden attraktiv.

Vorteile

  • Schnellerer Upload
  • Keine eigene Leitung notwendig
  • Gut bei langen Entfernungen

Nachteile

  • Langsamerer Download
  • Idealwerte schwer erreichbar
  • Teurere Angebote

Gerade im Büro werden oftmals zentrale Server für digitale Dokumente genutzt. Ein weiteres Beispiel, das viel Upstream generiert, sind Videokonferenzen. Im Schnitt teilen sich Downstream und Upload 50:50 die Datenrate, daher auch der Name Symmetrisches DSL.

In Zahlen ausgedrückt: mindestens 144 kBit/Sekunde, aber normalerweise zwischen 1,5 und 2,3 MBit/Sekunde stehen für Up und Down je zur Verfügung. Außerdem gilt: SDSL kommt besser mit längeren Leitungen zurecht als andere Technologien.

Wofür wird VDSL2 genutzt und was sind die Vor- und Nachteile?

Bei VDSL haben sich zwei Standards, VDSL1 und VDSL2 entwickelt. Durchgesetzt hat sich aber nur letzterer, daher wird „VDSL“ als Begriff für VDSL2 allgemein verwendet.

Diese Übertragungstechnik hat einen wesentlichen Unterschied zu den beiden anderen: sie benutzt eine Mischung aus Kuper- und Glasfaserkabel. Je weiter die Glasfaser an den Kunden heranreicht, desto höhere Geschwindigkeiten sind möglich.

Vorteile

  • Schneller Download
  • Nutzt Hybrid-Leitungssystem
  • Verbindung bevorzugen möglich
  • Triple Play

Nachteile

  • Langsamer Upload
  • Kupferkabel muss möglichst kurz sein
  • Idealwerte schwer erreichbar

VDSL2 (Very High Speed DSL) ist kompatibel zu allen ADSL-Varianten, weshalb es ganz relativ einfach als Nachfolger von ADSL angeboten werden kann. Rund 50 MBit/Sekunde Downloadgeschwindigkeit sind in Deutschland üblich. Wie hoch die Übertragungsgeschwindigkeit ist, hängt stark von der Länge und der Qualität des Kupferkabels ab, das den Glasfaserteil des Netzes mit dem DSL-Modem zuhause verbindet.

Durch VDSL ist es möglich, eine Datenverbindung gegenüber einer anderen zu bevorzugen und es ermöglicht „Triple Play“, also das gemeinsame Anbieten von Fernsehen, Internet und Telefon.

Wofür wird VDSL-Vectoring genutzt und was sind seine Vor- und Nachteile?

Diese Technik wurde aus VDSL2 weiterentwickelt und bringt dir an deinem Internetanschluss noch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten: rund 100 MBit/Sekunde Downstream. Da die Technologie aber ein paar Besonderheiten benötigt, muss eventuell der vorhandene Telefonanschluss umgebaut werden.

Ein Glasfaserkabel von der Vermittlungsstelle bis zu den letzten Metern zu deiner Wohnung ist Voraussetzung, nur ganz am Ende darf ein Kupferkabel sein. Zwischen Vermittlungsstelle und den Teilnehmeranschlüssen von dir und den Nachbarn muss sich DSLAM (eine Art DSL-Verteiler) befinden.

Von diesem gehen alle Kupferleitungen ab, die zu den einzelnen Anschlüssen führen.

Vorteile

  • Schnellster Download
  • Schnellster Upload

Nachteile

  • Kupferkabel muss noch kürzer sein
  • Heimanschluss vielleicht noch nicht umgebaut
  • Idealwerte nur bei sehr geringer Distanz möglich
  • DSLAM Voraussetzung

2015 wurde in Deutschland beschlossen, die Festnetzleitungen auf VDSL-Vectoring umzurüsten. Es kann also sein, dass bei dir zuhause der Telefonanschluss schon geändert wurde, dazu musst du dich bei deinem Netzbetreiber erkundigen. Laut der Telekom sollen 2018 bis zu 80 Prozent der Haushalte einen Breitband-Internetzugang haben.

Was hat es mit xDSL auf sich?

Online stößt du vielleicht öfter auf diesen Begriff. Er wird als „Oberbegriff“ für alle DSL-Varianten verwendet, wobei das „x“ als Platzhalter für A, S, V und so weiter dient.

Wenn von „xDSL“ die Rede ist,  ist also keine eigene Technologie gemeint.

Übersicht aller vorgestellten DSL-Arten

Da das nun ziemlich viele Zahlen und viel Text waren, sind hier die wichtigsten noch einmal zusammengefasst.

Bedenke, dass die Raten Idealwerte und Richtwerte sind und leider nicht garantiert werden können. Für einen groben Vergleich reichen sie aber aus.

DSL-Variante Übertragung Download (MBit/Sekunde) Upload (MBit/Sekunde) Reichweite in km
ADSL asymmetrisch 8 0,786 ca. 5
ADSL2+ asymmetrisch 25 3,5 ca. 1,5
SDSL symmetrisch 2,3 2,3 bis zu 8
VDSL2 asymmetrisch 50 10 ca. 3
VDSL-Vectoring asymmetrisch 100 40 ca. 0,4

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du DSL-Modems vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Parameter du Modems vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gewicht
  • Maße
  • WLAN-Standard und die dazugehörige WLAN-Frequenz
  • LAN-Anschlüsse
  • USB-Anschlüsse
  • WPS
  • Farbe

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

DSL-Modem

Alle Kriterien durchzugehen kann viel Arbeit bedeuten. Im Endeffekt hast du aber ein Produkt, mit dem du komplett zufrieden bist.

Artikelgewicht

Dieser Faktor mag wichtig sein, wenn Versand ins Spiel kommt, dessen Preis gewichtsabhängig ist.

Ansonsten steht beziehungsweise liegt ein Router, der ein wenig schwerer ist, sicherer als ein ganz leichtes Gerät. Ein leichtes Modem könnte interessant sein, wenn es oft transportiert werden muss (zum Beispiel bei häufigem Umzug).

Abmessungen des Routers

Von der Größe unterscheiden sich die meisten Modems nicht so sehr, ist der Platz unter einem Tisch oder in einer Zimmerecke allerdings schon knapp, kannst du natürlich bewusst nach möglichst kleinen Geräten suchen.

Die Maße sind kein Kriterium für Leistung, allerdings könnte der Platz für Schnittstellen aller Art bei sehr kleinen Modems begrenzt sein.

WLAN-Standards und ihre Frequenzen

Da Standards seit 1997 fast durchgehend weiterentwickelt wurden, gibt es mittlerweile viele verschiedene Bezeichnungen. Wir erklären dir hier, was die Abkürzungen zu bedeuten haben und was der für dich wichtige Faktor, die WLAN-Standards betreffend, ist.

Auch wenn die technischen Unterschiede zwischen den Standards in der Kanalbreite und der Modulation liegen, ist für dich als Anwender wohl nur die maximal mögliche Übertragungsrate interessant.

Das Projekt „IEEE 802“ beschäftigt sich allgemein mit den Standards für lokale Netze. IEEE ist das Institute of Electrical and Electronics Engineers. Die Zahl 802 wurde gewählt, weil alles im Februar 1980 begann.

Insgesamt besteht die 802.11-Familie aus 12 Normen, aber der Großteil wurde schon wieder eingestellt oder ist noch lange nicht spruchreif. Daher gehen wir hier nur auf die „Meilensteine“ der Standard-Entwicklung ein, die auch bei den gängigen Modems Anwendung finden.

802.11 wurde 1997 eingeführt und verwendet einen Frequenzbereich von 2,4 Gigahertz (GHz). Übertragen wird pro Sekunde maximal 1 MBit, daher ist dieser Standard schon lange überholt.

Daraus entwickelt wurden 802.11a und 802.11b. Standard b schafft im Vergleich zu 802.11 immerhin 11 MBit/Sekunde. 802.11a funkt im Bereich von 5 GHz und überträgt dort stolze 54 MBit/Sekunde. Ein weiterer Vorteil vom 5 GHz-Frequenzbereich ist, dass dieser weniger störungsanfällig ist als 2,4 GHz. Ist das Modem deiner Wahl also fähig, auf 5 GHz zu funken, dann solltest du diesen Bereich bevorzugen.

Der nächste entwickelte Standard nennt sich 802.11g. Er schafft zwar auch 54 MBit/Sekunde, nutzt dafür aber den 2,4 GHz-Bereich.

Am bekanntesten und oft verwendet ist 802.11n. Dieser Standard unterstützt 2,4 und 5 GHz und hat eine maximale Datenrate von 600 MBit/Sekunde.

802.11ac ist erst ein paar Jahre alt. Theoretische 1300 MBit/Sekunde klingen fantastisch, sind aber in der Praxis wohl nicht zu erreichen. Auch gibt es hier noch nicht so viele passende Router.

Ein Blick in die Zukunft: Noch heuer soll der Standard 802.11ad nutzbar sein. Um die Qualität der Übertragung zu verbessern, wird ein neuer Frequenzbereich angepeilt: 60 GHz. In diesem Bereich funken noch überhaupt keine Geräte.

Ein möglicherweise wichtiger Faktor: LAN-Anschlüsse

Es kann sein, dass du in manchen Fällen deine Endgeräte nicht über WLAN, sondern per LAN-Kabel mit dem Modem verbinden willst.

Bevorzugst du eine sicherere Verbindung oder hat der PC keine WLAN-fähige Netzwerkkarte, bleibt nur die Alternative mittels LAN-Kabel.

Die meisten Router verfügen über mehrere LAN-Ports und auch wenn heutzutage WLAN immer wichtiger wird, ist mindestens ein Kabelanschluss am Modem Voraussetzung. Dieser wird meist auch beim Einrichten des WLAN-Netzwerks zu Beginn verwendet, um am PC die Benutzeroberfläche des Routers aufrufen zu können.

USB-Schnittstellen machen Modems zum „Mediaserver“

Bei den meisten modernen Routern gibt es einen oder mehrere Ports für USB (2.0 oder 3.0). Durch die direkte Verbindung mit einem USB-Stick oder einer externen Festplatte wird das Modem somit zum Netzwerkspeicher.

Das ist von Vorteil, wenn mehrere Endgeräte im Heimnetzwerk genutzt werden und du umständlich suchen musst, auf welchem Gerät eine gesuchte Datei denn nun gespeichert ist. Viele dieser Geräte können Multimediadateien abspielen. Um ein Chaos zu verhindern, kann man solche Dateien auf dem Router zentral speichern.

Ein Modem, auf dem das möglich ist, hat eine „NAS“-Funktion (Network Attached Storage). Das Gerät wird dadurch zum „Mediaserver“ und kann, wie oben erwähnt, einfach Sticks oder Festplatten erkennen. Wie genau die Einstellungen dafür sind, musst du online oder in der Gebrauchsanweisung deines DSL-Routers herausfinden.

WPS

Das Wifi-Protected Setup ermöglicht es, zusätzliche Geräte ganz einfach ins WLAN-Heimnetzwerk zu integrieren. Das langwierige Einstellen über Benutzeroberflächen und die Eingaben von IDs und komplexen Passwörtern entfällt.

Router ab dem Standard 820.11n haben alle diese Funktion. WPS kann über „Knöpfchen“ oder PIN genutzt werden. Bei Variante eins wird möglichst gleichzeitig oder in sehr kurzem zeitlichem Abstand sowohl am WLAN-Router als auch am Gerät, das verbunden werden soll, ein Knopf gedrückt. Der Access Point überträgt so einfach die Zugangsdaten an das andere Gerät. Kurze räumliche Distanz und eventuell mehrere Versuche sind nötig.

Beim PIN-Verfahren wird eine achtstellige Ziffernfolge in der Benutzeroberfläche des Routers eingegeben. Sie kann entweder vom Endgerät (sicherer) oder vom Router (unsicher) vorgegeben werden. Die Ziffernfolge des Routers findet sich meist an der Unterseite des Geräts.

Farbe

Dies ist natürlich ein sehr subjektives Kriterium und mag bei der Wahl des richtigen Modems gar keine Rolle spielen.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass zwischen zwei Routern von den Spezifikationen her gar kein oder nur minimale Unterschiede bestehen. Haben diese beiden Geräte dann unterschiedliche Farben, kannst du frei nach deinem Geschmack entscheiden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema DSL-Modems

Welche typischen Probleme können auftreten und wie löse ich sie?

Wie immer, wenn Technik involviert ist, kann es vorkommen, dass du, obwohl auf den ersten Blick alles richtig eingestellt scheint, keine Internetverbindung bekommst. Hier haben wir die wichtigsten Schritte zusammengefasst, die dir bei der Fehlersuche helfen können.

Der erste Blick gilt dem DSL-Router (Modem). Wie sehen die Kontrollleuchten aus? Ein dauerhaftes Leuchten oder Flackern weist generell daraufhin, dass das Gerät mit der Vermittlungsstelle synchronisiert ist und hier kein Fehler vorliegt. Ein Blinken zeigt an, dass die Synchronisierung gerade läuft. Ein Problem gibt es nur dann, wenn die Leuchte über längere Zeit blinkt. Dann stimmt entweder an den Modemeinstellungen oder beim Internetanbieter etwas nicht.

Die Konfiguration des eigenen Routers kannst du mithilfe der Gebrauchsanweisung noch einmal überprüfen. Wenn sich da kein Fehler findet, bleibt nur noch ein Anruf beim DSL-Anbieter.

Wenn das nichts ergibt, liegt das Problem möglicherweise an der Verkabelung. Da aktuelle Geräte Modem, Router und Splitter in einem sind, muss der Router nur direkt an die Telefondose angeschlossen werden. Dabei ist aber wichtig, die richtige Seite zu wählen. F-Codierung ist für Telefone reserviert, N-Codierung daher für andere Geräte wie Modems.

Überprüfe nun, ob bei den Anschlüssen (Ports) die LEDs leuchten oder blinken, wenn die Kabel am richtigen Port eingesteckt sind und richtig sitzen (falls vorhanden, auch alle zu den Computern). Leuchtet nichts, kannst du erstmal andere Kabel testen, um zu sehen, ob das Kabel kaputt ist. Ändert das nicht, liegt der Fehler wohl am Gerät.

Wenn du den Fehler bis jetzt nicht gefunden hast, sind die Netzwerkeinstellungen an der Reihe. Ist der PC mit dem Modem verbunden, kannst du einen Browser öffnen und kommst auf die Benutzeroberfläche des Geräts. Unter „WAN“ oder „Internet“ (wo genau, sollte in der Gebrauchsanweisung stehen) gibst du die voreingestellten Zugangsdaten von deinem Betreiber ein. Nun wird geprüft, ob die IP-Einstellungen stimmen. Üblicherweise wird die IP-Adresse automatisch vom Router per DHCP bezogen.

Bei über WLAN verbundenen Geräten kannst du die SSID und das Passwort überprüfen, diese müssen natürlich mit den Daten am Router übereinstimmen. Oft lässt sich WLAN in der Benutzeroberfläche des Modems oder per Schalter am Gerät aktivieren und deaktivieren.

Muss oder kann ich das DSL-Modem nachts ausschalten?

Auf die Qualität der Internetverbindung, wie manche Nutzer vermuten, hat ein Ausschalten oder durchgehend Anlassen keinen Einfluss. Falls das Gerät aber leicht warm wird, schadet es nicht, es über Nacht abkühlen zu lassen. Im Normalfall synchronisiert sich der Router beim nächsten Anschalten innerhalb von wenigen Minuten.

Zusätzlich kannst du damit auch Strom sparen. Für eine Nacht fällt das nicht ins Gewicht, aber bei 365 Mal summieren sich die Wattangaben dann schon. Wie hoch der Stromverbrauch wirklich ist, kannst du über das mitgelieferte Datenblatt oder einen unabhängigen Gerätetest, den du online findest, feststellen. Laut der Deutschen Energieagentur können das schon mal 20 Euro pro Jahr sein. Wenn das Modem keinen eigenen Schalter hat, reicht auch eine Steckerleiste mit Schalter.

Ob Ausschalten und somit Strom sparen möglich und sinnvoll ist, hängt natürlich auch von der Verkabelung ab. Hängt dein (Festnetz-)Telefon mit am Router und willst du auch nachts darüber erreichbar sein, muss der Router angeschaltet bleiben.

Das Modem auszuschalten, wenn es nicht genutzt wird, hat auch noch einen Sicherheitsvorteil: jede aktive Internetverbindung kann potentiell gehackt werden, bei einem unsicheren WLAN-Passwort könnten sich andere mit ihren Geräten „reinhängen“ und damit deinen Datenverbrauch erhöhen und zusätzlich die Bandbreite senken

Kann ein DSL-Modem einen Virus haben?

Das ist möglich. Sicherheitslücken in Geräten verschiedener Hersteller machen es Hackern im schlechtesten Fall sehr einfach, ins private Netzwerk einzudringen und Schaden anzurichten.

Hängt das Telefon mit dran, könnten teure Gespräche über deinen Anschluss geführt werden. Hacker können aber auch täuschend echt aussehende Phishing-Seiten einzuschleusen. Loggst du dich über diese dann ins Online-Banking ein, sind auch den Hackern deine Zugangsdaten bekannt.

Weniger schlimm, aber sehr nervig kann auch sein, wenn über deinen Router Spam-Mails verschickt werden. Zudem kann ein infiziertes Modem auch bedeuten, dass Dateien auf Netzwerkrechnern nicht mehr geschützt sind.

Einfache Punkte, um die Sicherheit zu erhöhen, sind:

Prüfe, ob der Router die aktuelle Firmware besitzt. Üblicherweise werden bei Änderungen oder bekannten Sicherheitslücken von den Firmen automatisch Updates ausgeliefert.

Ob dein Gerät auch so automatisch selbst nach Updates sucht, kannst du in der Benutzeroberfläche überprüfen. Oder du startest die Suche selbst in regelmäßigen Abständen. Ältere Geräte sollten bei einer öffentlich gemachten Lücke ersetzt werden, wenn es vom Hersteller keine Updates mehr gibt.

Wenn es nicht unbedingt benötigt wird, WPS-Pin ausschalten. Über diese Einstellung lassen sich neue Geräte per PIN-Eingabe oder Knopfdruck ins Funknetz einbinden. Jedoch kann es vorkommen, dass diese Funktion nicht korrekt eingebaut wurde und somit einen Angriffspunkt am Router bildet.

Im Idealfall behebt ein Firmwareupdate das Problem. Funktioniert das nicht, solltest du den WPS-PIN in der Benutzeroberfläche deaktivieren. Je nach Router ist es möglich, nur den PIN auszuschalten oder du musst WPS generell deaktivieren.

Ansonsten kannst du jederzeit dein Netzwerk-Passwort ändern und sicherer machen. Denn auch bei WPA2, das grundsätzlich ein sicheres System ist, kommt es darauf an, was du als Passwort wählst. Ein eigenes Passwort zu wählen und nicht das voreingestellte weiterzubenutzen, ist Voraussetzung.

Je länger und komplexer das neue Passwort dann ist, desto besser. Mindestens 20 Zeichen inklusive Zahlen und Sonderzeichen werden empfohlen. Bist du dir unsicher, teste deine Zahlenfolge auf einer vertrauenswürdigen Website, die es zum Thema „Passwortstärke messen“ gibt.

Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, zu prüfen, ob deine Daten umgeleitet werden (Stichwort Phishing-Seiten). Eine kurze Prüfung, an welchen DNS-Server die Anfrage deines PCs überhaupt hingeht, kannst du jederzeit machen. Öffne am Computer die Eingabeaufforderung und gib „ipconfig/all“ ein. Bei „DNS-Server“ sollte dann die IP-Adresse deines Routers stehen.

Danach überprüfe in der Benutzeroberfläche des Routers, welcher DNS-Server dort eingetragen ist. Die IP-Adresse, die dort aufscheint, kannst du dann online bei einer Internetdatenbank testen. Diese sollte dann als Inhaber der IP deinen Internetanbieter ausweisen.

Über die Benutzeroberfläche des Routers lassen sich auch alle Geräte im Heimnetzwerk anzeigen. In dieser Liste sollten nur solche stehen, die dir bekannt sind.

Auch das Routerprotokoll lässt sich dort einsehen. So findest du heraus, ob Änderungen im Menü vorgenommen wurden oder von wo die Benutzeroberfläche aufgerufen wurde. Zudem sind Anmeldungen ins WLAN vermerkt, also ist ersichtlich, ob jemand von außen eindringen wollte.

Kann ich mein DSL-Modem im Ausland verwenden?

Auch wenn dies in einigen Fällen wohl möglich ist, solltest du nicht davon ausgehen.

Viele Hersteller benutzen Ihre eigenen ADSL-Linecodes und somit ist davon auszugehen, dass dein DSL-Modem im Ausland mit dem dortigen Standard nicht kompatibel ist. In so einem Fall ist es ratsam einen lokalen Experten aufzusuchen. Eventuell lässt sich dein Gerät auf den dortigen Standard anpassen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Erber G.: Breitbandversorgung in Deutschland: Der Zukunft zugewandt? In: Oekonomenstimme, 22. August 2014.


[2] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/deutsche-telekom-hack-so-schuetzen-sie-ihren-router-vor-hacker-attacken-a-1123620.html

Bildquelle: Pixabay.com / blickpixel

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