Willkommen bei unserem großen 3D Drucker Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten 3D Druckern. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten 3D Drucker zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen 3D Drucker kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • 3D Drucker fertigen Modellstücke „in einem Guss“, dabei können alle möglichen Formen gedruckt werden – beispielsweise auch ein Objekt in einem anderen.
  • Mittlerweile gibt es auch 3D Drucker für zuhause, die eine gute Druckqualität liefern und neben Kunststoffen teilweise auch andere Materialien wie Holz oder Metalle verarbeiten können.
  • 3D Drucker für zuhause sind mittlerweile schon in guter Qualität bereits für ein paar wenige hundert Euro erhältlich.

3D Drucker Test: Das Ranking

Platz 1: Dremel 3D Idea Builder

Der Dremel 3D Idea Builder: Ein kompakter, leichter 3D Drucker, der im Nu aufgebaut ist und sofort in Betrieb genommen werden kann. Besonders für Anfänger und Nicht-Bastler ist dieses Gerät hervorragend geeignet. Abstriche müssen jedoch bei den Druckmaterialien in Kauf genommen werden.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Bei dem Dremel 3D Idea Builder handelt es sich um einen 3D Drucker mit geschlossenem Arbeitsbereich. Dieses Gerät gehört auch zu den Plug and Print Geräten, die gleich nach der Lieferung schnell aufgebaut werden und sofort mit dem 3D Drucken loslegen können.

Zudem sind im Lieferumfang neben Bedienungsanleitung einige Extras enthalten, wie beispielsweise SD Karte, USB-Kabel, Druckmatten, ein Nivellierblatt oder auch ein Dorn zur Reinigung des Druckkopfes.

Größe / Gewicht

Der Dremel 3D Idea Builder liegt mit einer Gesamtgröße von 48,5 x 33,5 x 40 cm im Vergleich zu anderen 3D Druckern im guten Mittelfeld. Er ist weder zu klein noch zu groß und findet wahrscheinlich auf jedem Bastler- oder Arbeitstisch einen Platz.

Mit lediglich 9 kg ist der Dremel 3D Idea Builder ein echtes Leichtgewicht – vor allem unter den 3D Druckern mit geschlossenem Arbeitsbereich.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der Dremel 3D Idea Builder kann Dateien von einer SD Karte oder einem USB Stick lesen. Zudem kannst du deinen Computer mit einem USB-Kabel mit diesem 3D Drucker verbinden. Eine WLAN Verbindung herzustellen ist leider nicht möglich.

Zudem ist der Dremel 3D Idea Builder mit den gängigen Betriebssystemen Windows, Mac und Linux kompatibel.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Einige Einschränkungen muss man beim Dremel 3D Idea Builder bei den verwendbaren Druckmaterialien hinnehmen. Der 3D Drucker kann nur PLA verarbeiten und hat deswegen auch keine beheizbare Druckplatte.

Sollte dir das 3D Drucken mit PLA ausreichen, ist der Dremel 3D Idea Builder ideal für dich. Aber wenn du mit mehr Materialien experimentieren oder dir zumindest die Möglichkeit offen halten willst, solltest du deine Wahl nochmal überdenken.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 mm/s gehört der Dremel 3D Idea Builder zu den schnellsten 3D Druckern auf den Markt. Die Geschwindigkeit lässt sich einstellen und sollte auf jeden Fall an das zu druckende Objekt angepasst werden.

Zudem lässt sich die Schichtstärke auf den sehr feinen Wert von 0,05 mm einstellen – damit kannst du sehr detaillierte und feine Objekte fertigen. Du kannst die Schichtstärke auf bis zu 0,4 mm breit einstellen.

Der Dremel 3D Idea Builder bietet einen mit seinem großzügigen Bauraum die Möglichkeit, auch größere Objekte zu drucken. Die maximale Druckgröße beträgt dabei 230 x 150 x 140 mm.

Kundenbewertungen
Zwei Drittel der Kundenbewertungen für den Dremel 3D Idea Builder fallen positiv aus, vergeben also vier oder fünf Sterne.

Besonders positiv aufgefallen ist den Kunden dabei folgendes:

  • Einfache Einrichtung und Bedienung, gut geeignet für Anfänger
  • Sehr gute Druckergebnisse

Die einfache Inbetriebnahme des Geräts überzeugt die meisten Kunden. Das zeigt, dass dieses Plug and Print Gerät tatsächlich „out of the box“ funktioniert und damit ideal für Anfänger und Funktionalisten, die nicht basteln wollen, geeignet ist.

Nichtsdestoweniger kann es bei Einsteigern dazu kommen, dass man sich mehr mit der Technik des Geräts auseinandersetzen muss, um hervorragende Druckergebnisse zu erhalten.

Hat man den Dreh aber einmal raus, erhält man mit dem Dremel 3D Idea Builder laut den Rezensionen eine sehr gute Druckqualität. Diese lässt sich mit professionellen 3D Druckern messen und scheint auch besser als die Qualität anderer Heim-3D Drucker zu sein.

Rund ein Fünftel der Bewertungen äußert Unzufriedenheit über den Dremel 3D Idea Builder und vergibt nur einen oder zwei Sterne.

Folgende Punkte sind laut den Rezensionen eher mangelhaft:

  • Nur teures PLA Filament vom Hersteller verwendbar
  • Schlechte mitgelieferte Software

Abstriche müssen die Kunden des Dremel 3D Idea Builder vor allem beim Druckmaterial machen. Zum einen kann der Dremel 3D Idea Builder nur PLA verarbeiten, zum anderen akzeptiert das Gerät nur die Filamente des eigenen Herstellers, die teurer sind als andere PLA Filamente.

Als mangelhaft wird von einigen Kunden auch die mitgelieferte Software bewertet. Jedoch kann man sich nach Belieben eine alternative Software aus dem Internet herunterladen, denn der Dremel 3D Idea Builder ist mit den meisten Programmen kompatibel.

“FAQ”
Bis zu welcher Temperatur ist das mit Dremel-Filament gedruckte Objekt formstabil?

Leider ist das Material nicht besonders temperaturstabil. Ab ca. 60 Grad Celsius wird das Material teigig, bei höheren Temperaturen schrumpft es etwas.

Können auch elastische Teile hergestellt werden?

Im Grunde genommen können dünne Teile (wie beispielsweise Spiralfedern) gefertigt werden, die durch ihre geringe Masse flexibel sind. Flexibles PLA Filament kann der Dremel 3D Idea Builder laut Hersteller nicht verarbeiten.

Wie kann man die Düse wieder frei und sauber machen, wenn sie vollständig verstopft ist?

Wenn die Düse durch Erhitzen nicht mehr frei zu bekommen ist, muss der Druckkopf freigelegt und gereinigt werden. Hierfür sollte die Maschine ausgeschaltet und der Druckkopf kalt sein. Der Lüfter, der am Kühlblech fixiert ist, kann mit 2 Schrauben herausgeschraubt werden, dadurch wird der obere Teil des Druckkopfes freigelegt – dieser kann nun vorsichtig gereinigt werden.

Platz 2: GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker

Ein solider 3D Drucker, der hält, was er verspricht – das verbirgt sich hinter dem GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker. Dieses Gerät ist relativ günstig zu haben, bewegt sich mit seiner hochwertigen Verarbeitung und der Druckqualität allerdings auf höchstem Niveau.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Der GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker hat einen offenen Arbeitsbereich, in dem Modelle mit unterschiedlichen Filamenten hergestellt werden können. Dabei wird der 3D Drucker vor der Lieferung aufgebaut und getestet. Du erhältst ihn also vollständig aufgebaut, so dass du ihn nur noch anstecken musst und anschließend gleich loslegen kannst.

Zudem besteht das Gehäuse des Geräts aus stabilem Metall, somit ist der Drucker ziemlich standfest und langlebig. Der GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker wird aus Deutschland geliefert.

Größe / Gewicht

Der GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker ist mit seinen Maßen von 32 x 36 x 32 cm ein echtes Platzwunder. Mit diesen Abmessungen zählt er zu den sehr kleinen 3D Druckern, die überall einen Platz finden.

Anschlüsse und Kompatibilität

Um deine zu druckenden Objekte vom Computer auf den 3D Drucker zu kriegen, kannst du das Gerät entweder mit einem USB Kabel verbinden oder deine Dateien auf eine SD Karte oder einen USB Stick speichern und dann am GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker anschließen.

Damit das alles reibungslos funktioniert und du die Software, die zum Erstellen der benötigten Modell-Dateien notwendig ist, auch verwenden kannst, solltest du einen Computer mit Windows, Mac oder Linux Betriebssystem verwenden.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Mit dem GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker kannst du nicht nur PLA verarbeiten, sondern dank der beheizbaren Druckplatte auch ABS. Des Weiteren eignet sich das Gerät für das Drucken mit flexiblem PLA, mit dem du flexible, bewegliche Objekte fertigen kannst.

Außerdem können mit dem GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker auch Holz-Filamente verarbeitet werden. Solltest du also gerne mit Materialien beim 3D Druck experimentieren wollen, ist dieser 3D Drucker sehr gut dafür geeignet.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Bei der Druckgeschwindigkeit muss man beim GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker leider ein paar Abstriche hinnehmen. Mit maximal 80 mm/s Druckgeschwindigkeit gehört er zu den langsamsten 3D Druckern.

Das liegt jedoch daran, dass bei der Schichtstärke nur sehr feine Größen zwischen 0,05 und 0,1 mm gewählt werden können – diese müssen unbedingt bei niedriger Geschwindigkeit gedruckt werden. Man kann mit dem GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker also sehr präzise und detaillierte Objekte fertigen. Solltest du eher gröbere Modelle drucken wollen, ist dieser Drucker eher nichts für dich.

Der Bauraum fällt entsprechend der Gesamtgröße des GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker relativ klein aus. Deine zu druckenden Objekte können maximal die Abmessungen 160 x 160 x160 mm haben.

Externe Erfahrungsberichte

In folgendem Video findest du den Erfahrungsbericht eines Kunden, der seine Meinung zum GIANTARM MeCreator 2 3D schildert.

Solltest du dir überlegen, dir dieses Modell zuzulegen, kann dieses Video hilfreich sein – beachte jedoch, dass es sich bei den Äußerungen um subjektive Einschätzungen handelt und keine anderen Modelle für einen Vergleich herangezogen werden.

Kundenbewertungen
Der GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker hat momentan zu 100% positive Bewertungen – jede Kundenbewertung hat entweder 4 oder 5 Sterne für das Gerät vergeben.

Folgende Eigenschaften haben die Kunden besonders überzeugt:

  • Sehr gute Druckqualität für einen guten Preis
  • Leichter Aufbau
  • Gute Verarbeitung und hochwertiges Design
  • Guter Kundenservice

Die ausschließlich positiven Rezensionen sprechen für sich – besonders betont werden der gute Preis und die saubere, hochwertige Druckqualität, die für diese Preisklasse unerwartet gut ausfällt. Zudem wird ebenso der leichte Aufbau und Inbetriebnahme, die schnell und relativ unkompliziert erfolgt, gelobt.

Positiv aufgefallen ist den meisten Kunden zudem die hochwertige Verarbeitung des Geräts und das moderne und ansprechende Design des GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker. Die Kunden, die anfangs Schwierigkeiten mit diesem 3D Drucker hatten, betonen zusätzlich den schnellen und freundlichen Kundenservice, der sogar via WhatsApp zu erreichen ist.

Folglich gibt es bisher noch keine negativen Bewertungen zum GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker.

Einige negative Aspekte werden in den Kommentaren jedoch erwähnt:

  • Relativ hohe Lautstärke
  • Viele Einstellungen, die für Anfänger verwirrend sein können

Die hohe Lautstärke ist bei einigen Kunden ein Kritikpunkt – jedoch ist dies allgemein ein Problem von 3D Druckern, da bisher noch keine effiziente, leisere Arbeitsweise entwickelt werden konnte.

Einige Kunden schreiben zudem, dass es bei dem Gerät viele Einstellungen gibt, die Anfänger verwirren können. Mit ein bisschen Zeit und Geduld könne man sich jedoch in die Materie einarbeiten und mit dem GIANTARM MeCreator 2 3D Drucker hervorragende Ergebnisse erzielen.

“FAQ”
Braucht man eine besondere Auflage für das Druckbett?

Ja, das Druckbett sollte mit einem Tape geschützt werden. Dieses Tape ist bei der Lieferung bereits auf dem Druckbett aufgeklebt, zudem enthält das Paket ein Tape als Ersatz. Das Tape hält relativ lange und muss nicht nach jedem Druckvorgang gewechselt werden.

Kann man mit dem 3D Drucker auch mehrfarbig drucken?

Nein, da es nur einen Druckkopf gibt. Man kann lediglich während dem Druck mit den entsprechenden Einstellungen das Filament wechseln und so mehrere Farben in das zu druckende Objekt einbauen.

Platz 3: XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker

Der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker polarisiert – während die einen ohne Probleme mit ihm zurechtkommen, haben andere keinen allzu guten Eindruck von diesem Gerät. Tatsache ist, dass dieser 3D Drucker im Vergleich zu anderen Modellen ziemlich speziell ist.

Man kann nur ABS-Filament des Herstellers verarbeiten, der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker muss für den Druckvorgang immer am Computer angesteckt sein und kann nur mit der mitgelieferten Software verwendet werden.

Nichtsdestoweniger bietet der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker mit seinem riesigen Bauraum die Möglichkeit, auch größere Objekte zu drucken und auch die Druckqualität kann sich sehen lassen.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Auspacken, Druckbett einrichten und schon ganz losgehen – bei dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker handelt es sich um einen 3D Drucker mit geschlossenem Arbeitsbereich, der zudem zu den Plug and Print Modellen gehört. Man muss also nicht lange basteln, um den neuen 3D Drucker in Betrieb nehmen zu können.

Wer trotzdem Schwierigkeiten bei der Kalibrierung hat, kann sich mit dem mitgeliefertem Handbuch oder den zahlreichen Anleitungsvideos im Internet weiterhelfen.

Größe / Gewicht

Der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker ist mit seinen Abmessungen eine richtige Wuchtbrumme – ganze 55,8 x 46,8 x 51 cm misst der 3D Drucker und gehört somit zu den größten Modellen für den Heimgebrauch.

Obendrauf kommt noch das Gewicht von 24 kg, das den XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker in ein echtes Schwergewicht verwandelt. Achte beim Kauf dieses Gerätes unbedingt darauf, genug Platz sowie eine stabile Unterlage zu haben.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker kommt mit einem USB Anschluss als einzige Schnittstelle etwas dürftig daher. Die meisten 3D Drucker haben zumindest noch einen zusätzlichen SD Slot oder bieten die Möglichkeit, Computer und 3D Drucker mit WLAN zu verbinden. Zudem kann man nicht über einen USB Stick drucken, das heißt der 3D Drucker muss über ein Kabel mit dem Computer verbunden sein.

Bei den gängigen Betriebssystemen von Windows und Mac sollte der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker jedoch keine Probleme machen – mit diesen Systemen ist der 3D Drucker sowie die mitgelieferte Software kompatibel.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Auch beim Druckmaterial muss man mit dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker Abstriche machen – dieser 3D Drucker kann nur ABS verarbeiten und hat hierfür auch die entsprechend benötigte beheizbare Druckplatte.

Wer nicht nur ausschließlich mit ABS drucken und lieber etwas experimentieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass das mit diesem 3D Drucker nicht so leicht funktioniert. Um andere Materialien mit dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker verwenden zu können, benötigt man eine andere Druckdüse, die man erst auswechseln muss.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Mit einer maximalen Druckgeschwindigkeit von 150 mm/s bewegt sich der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker im guten Mittelfeld. Auch die variabel einstellbare Schichtstärke in einem Bereich von 0,1 bis 0,4 mm bietet eine gute Möglichkeit, detailreiche und feine Objekte drucken zu können.

Der Vorteil des großen XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Druckers ist natürlich der riesige Bauraum: Mit 200 x 200 x 200 mm maximaler Druckgröße kann dieser 3D Drucker so große Objekte fertigen wie fast kein anderes Modell für den Heimgebrauch.

Kundenbewertungen
Ungefähr 70 % der Rezensionen für den XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker fallen positiv aus, geben dem Gerät also vier oder fünf Sterne.

Im Vergleich zu den Bewertungen von anderen 3D Druckern ist das kein allzu guter Wert. Als besonders positiv empfinden die Kunden folgende Aspekte:

  • Schnelle Inbetriebnahme möglich
  • Großer Bauraum
  • Gutes Design

Kunden loben vor allem, dass man den 3D Drucker nach dem Auspacken sofort benutzen kann, bei einigen war nicht mal eine Kalibrierung oder Ausrichtung des Druckbetts notwendig.

Somit handelt es sich bei dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker um ein richtiges Plug and Print Modell, dass man „out of the box“ verwenden kann. Jedoch sollte man berücksichtigen, dass vor allem Einsteiger am Anfang ein wenig länger für die Inbetriebnahme des Gerätes benötigen können.

Ein weiteres Plus des XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker ist laut Kundenrezensionen der riesige Bauraum, der das Fertigen von größeren Objekten als mit anderen 3D Druckern ermöglicht. Zudem wird auch das ansprechende und gute Design des XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker häufiger gelobt.

Negative Bewertungen gibt es bei dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker häufiger als bei anderen 3D Druckern; 20 % der Kundenbewertungen vergeben nur einen oder zwei Sterne für dieses Modell.

Kritisiert werden dabei hauptsächlich folgende Punkte:

  • Nur teures Filament der Eigenmarke verwendbar
  • Schlechte Software
  • Immer wieder Fehlermeldungen und Probleme

Hauptsächlich wird beim XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker kritisiert, dass man mit diesem 3D Drucker nur das Filament der Eigenmarke verwenden kann, das um einiges teurer ist als herkömmliches ABS-Filament.

Häufig erwähnt wird auch die Unzufriedenheit mit der mitgelieferten Software, mit der man nicht immer die gewünschten Druckergebnisse erhält. Problematisch: Der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker kann nicht wie viele andere 3D Drucker einfach mit einer anderen Software aus dem Internet bedient werden.

Deswegen müssen sich die Kunden dieses Geräts mit der mitgelieferten, oftmals unzureichend arbeitenden Software begnügen. Weitere Probleme hatten Kunden mit Fehlermeldungen, die sowohl an der Software als auch an der Hardware (defekte Einzelteile) lagen.

“FAQ”
Wie viel kostet ein gedruckter cm³-Würfel?

Mit dem Material des Herstellers kostet ein cm³ ca. 2,7 Cent.

Welche Dateiformate lassen sich mit dem XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker drucken?

Der XYZprinting Da Vinci 1.0 3D-Drucker liest und druckt STL-Dateien.

Platz 4: Anycubic Prusa I3 3D-Drucker

Der Anycubic Prusa I3 3D Drucker ist ein guter Mittelklasse-3D Drucker – für einen fairen Preis erhältst du hier einen soliden Bausatz, den du in einen funktionalen und erweiterbaren 3D Drucker verwandeln kannst.

Für technisch affine und handwerklich begabte Anfänger ist er ebenso geeignet wie für fortgeschrittene Bastler. Hat man sich mit der Thematik ein wenig auseinandergesetzt, kann man präzise Druckergebnisse mit guter Qualität erzielen.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Mit dem Anycubic Prusa I3 3D Drucker erwirbst du einen 3D Drucker mit offenem Arbeitsbereich, der als DIY-Kit geliefert wird. Das heißt, der Anycubic Prusa I3 3D Drucker kommt als Bausatz an und muss folglich erst zusammengebaut werden.

Dabei hilfreich ist das englische, gut bebilderte Handbuch sowie das mitgelieferte Werkzeug, mit dem beiliegenden Filament kann man anschließend gleich die ersten 3D Drucke fertigen.

Größe / Gewicht

Mit den Maßen 46 x 42,7 x 43,5 cm hat der Anycubic Prusa I3 3D Drucker eine solide Größe, sollte aber dennoch Platz auf dem Schreibtisch oder im Arbeitsraum finden.

Der offene Arbeitsbereich und das schlanke Design wirkt sich auch auf das Gewicht des Anycubic Prusa I3 3D Drucker aus – mit gerade mal 8 kg ist dieser 3D Drucker ein echtes Leichtgewicht.

Anschlüsse und Kompatibilität

Um ein Objekt mit dem Anycubic Prusa I3 3D Drucker ausdrucken zu können, muss zunächst die entsprechende Datei an den 3D Drucker übermittelt werden. Das funktioniert bei diesem Modell entweder per SD Karte, USB Stick oder die direkte Verbindung zu deinem Computer via USB-Kabel.

Damit die Software des 3D Druckers und auch das Arbeiten mit dem Gerät über den Computer reibungslos funktioniert, benötigst du entweder ein Windows oder ein Mac Betriebssystem.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Ab Werk ist der Anycubic Prusa I3 3D Drucker nur für das Druckmaterial PLA ausgelegt. Jedoch kommt der 3D Drucker mit einer beheizbaren Druckplatte – das heißt, wer hier eigenständig nachrüstet, kann auch andere Filamente wie beispielsweise ABS verarbeiten.

Das erfordert zwar den Kauf von anderen Druckdüsen und ein wenig handwerkliches Geschick, die Möglichkeit ist aber auf jeden Fall gegeben.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Die maximale Druckgeschwindigkeit beträgt 120 mm/s. Damit gehört der Anycubic Prusa I3 3D Drucker zu den langsameren 3D Druckern. Die benötigte Druckgeschwindigkeit hängt maßgeblich von dem verwendeten Material ab und kann wie bei vielen anderen Modellen auch beim Anycubic Prusa I3 3D Drucker individuell eingestellt werden.

Bei der Schichtstärke bewegt sich der Anycubic Prusa I3 3D Drucker im Standardbereich von 0,1 bis 0,3 mm. Dies ist eine gute Grundlage für sowohl feine und detailreiche als auch gröbere Objekte.

Mit einem Bauraum von 200 x 200 x 160 mm bietet der Anycubic Prusa I3 3D Drucker eine gute Möglichkeit, auch größere Objekte auszudrucken. Nur wenige andere 3D Drucker für zuhause haben eine so großzügige maximale Druckgröße.

Kundenbewertungen
Ungefähr 90 % der Kundenbewertungen fallen positiv aus. Die meisten Kunden bewerten den Anycubic Prusa I3 3D Drucker also mit vier oder fünf Sternen.

Als besonders positiv werden folgende Punkte beurteilt:

  • Für Anfänger mit technischem Verständnis geeignet
  • Gute Druckqualität
  • Guter Kundendienst

Viele Kunden beschrieben den Aufbau als relativ einfach für einen Bausatz, da die Materialien alle verständlich beschriftet und einzeln verpackt sind. Deswegen sei der Anycubic Prusa I3 3D Drucker auch gut für Anfänger geeignet, jedoch sollte man ein gewisses technisches Verständnis mitbringen.

Zudem wird häufig die für den relativ niedrigen Preis gute Druckqualität erwähnt. Bei kleineren und größeren Problemen haben die Kunden sehr gute Erfahrungen mit dem Kundenservice des Herstellers gemacht, der schnell und effektiv arbeitet.

Lediglich knapp 3 % geben dem Anycubic Prusa I3 3D Drucker eine schlechte Bewertung von einem oder zwei Sternen.

Bemängelt werden in den Rezensionen folgende Eigenschaften des Anycubic Prusa I3 3D Drucker:

  • Für Aufbau wird zusätzliches Werkzeug benötigt
  • Bebilderung der Aufbauanleitung veraltet

Einige Kunden bemängeln, dass für den Aufbau noch zusätzliches Werkzeug zum Fertigstellen des Anycubic Prusa I3 3D Drucker benötigt wird. Dies ist jedoch bei fast allen 3D Drucker Bausätzen der Fall. Zudem schildern einige, dass die Bebilderung der Aufbauanleitung veraltet sind und andere Teile abgebildet als im Paket enthalten sind.

“FAQ”
Woher bekomme ich die originale Firmware für den Anycubic Prusa I3 3D Drucker?

Der Kundensupport hat die Firmware unter folgendem Link hochgeladen: https://drive.google.com/drive/folders/0B8VIB533cgdMSVMxNm43aG1OQ0U

Ist es möglich, die 3D Dateien der Plastikteile und die Schnittmuster der Acrylplatten auf CD, USB Stick oder als Download zu bekommen?

Der Kundensupport stellt dir gerne die benötigten Dateien zur Verfügung. Du musst dich lediglich dort melden und angeben, von welchen Teilen du die Dateien benötigst.

Kann man direkt auf die Druckplattform drucken oder wird dafür eine Unterlage benötigt?

Auf die Aluminium-Dauer-Druckplatte kann ohne Probleme gedruckt werden, da auf diesem ein hitzebeständiges Krepp-Klebeband angebracht ist. Das sorgt für bessere Haftung des gedruckten Objekts. Das Klebeband sollte nach häufiger Benutzung jedoch regelmäßig gewechselt werden.

Platz 5: Flashforge Dreamer 3D Drucker

Wenn du einen soliden, robusten 3D Drucker möchtest, der qualitativ hochwertige Ergebnisse liefert, bist du mit dem Flashforge Dreamer 3D Drucker bestens beraten. Der 3D Drucker mit geschlossenem Arbeitsplatz ist seinen relativ hohen Preis wert. Er druckt sehr genau und präzise.

Zudem kann das Gerät per WLAN mit deinem Computer verbunden werden, was ein Kabel und Hin- und Herlaufen zwischen 3D Drucker und Computer überflüssig macht. Neben PLA und ABS kann er auch PVA verarbeiten und bietet einen großzügigen Bauraum.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Der Flashforge Dreamer 3D Drucker ist mit einem geschlossenen Arbeitsbereich ausgestattet und somit laut Hersteller besonders sicher und kann auch in Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Der 3D Drucker wird mit passendem Werkzeug, mit dem er sich kalibrieren lässt, ausgeliefert.

Es muss lediglich ein Druckkopf festgeschraubt und die Kalibrierung vorgenommen werden. Anschließend kann der Flashforge Dreamer 3D Drucker in Betrieb genommen werden.

Größe / Gewicht

Der Flashforge Dreamer 3D Drucker hat mit Abmessungen von 56,6 x 53,5 x 42,5 cm eine stattliche Größe. Mit diesen Maßen gehört er zu den größeren 3D Druckern, die für den Heimgebrauch erhältlich sind.

Trotz der Größe ist der 3D Drucker jedoch ein Leichtgewicht. Mit gerade mal 16 kg wiegt er nur ein wenig mehr als 3D Drucker mit offenem Arbeitsbereich.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der Flashforge Dreamer 3D Drucker hat neben dem standardmäßigen SD Slot auch noch einen USB-Anschluss und kann auch via WLAN mit dem Computer verbunden werden. Das ist besonders praktisch, wenn man direkt vom Computer aus Objekte ausdrucken will und dabei den 3D Drucker nicht per Kabel mit dem PC verbinden möchte.

Kompatibel ist das Gerät sowohl mit Windows, Mac und Linux. Mit diesen Betriebssystemen laufen auch die benötigten Softwares und Programme ohne Probleme.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Mit dem Flashforge Dreamer 3D Drucker kannst du die Materialien PLA, PVA und ABS verarbeiten. Dank der verbauten, beheizten Druckplatte kannst du die Temperatur des Materials während dem Druck kontrollieren und somit genaue und präzise Ergebnisse erzielen.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Der Flashforge Dreamer 3D Drucker erreicht beim Drucken die maximale Geschwindigkeit von 200 mm/s. Damit gehört er zu den schnelleren 3D Druckern, die es auf dem Markt gibt.

Um jedoch präzise und detailgenaue Ergebnisse zu erzielen, ist nicht eine hohe Geschwindigkeit beim 3D Drucken ausschlaggebend. Damit deine Objekte die optimale Auflösung haben, musst du die richtige, nicht die schnellste Geschwindigkeit einstellen.

Mit einer Schichtstärke von 0,1 bis 0,5 mm kann dieser 3D Drucker nicht nur sehr genau und präzise Objekte drucken, sondern auch gröbere Modelle in schnellerer Zeit fertigen. Die meisten 3D Drucker verfügen über eine Schichtstärke von 0,1 bis 0,3 mm.

Die maximale Druckgröße ist entsprechend der Größe des Druckers relativ groß – die Objekte, die du mit dem Flashforge Dreamer 3D Drucker fertigen kannst, können maximal 230 x 150 x 150 mm groß sein.

Externe Erfahrungsberichte

Auf Youtube wurde der Flashforge Dreamer 3D Drucker von einem Kunden getestet und bewertet. Im folgenden englischsprachigen Video schildert er seine Erfahrungen mit dem Gerät.

Die Bauweise des Flashforge Dreamer 3D wird darin gut erklärt, auch werden einige Stärken und Schwächen genannt. Beachte aber, dass bei dem Video kein Vergleich mit anderen Modellen vorgenommen wird und es sich um subjektive Einschätzungen handelt.

Kundenbewertungen
Rund 85 % der für den Flashforge Dreamer 3D Drucker abgegebenen Bewertungen sind positiv (vier bis fünf Sterne).

Hauptsächlich werden dabei folgende Eigenschaften des Flashforge Dreamer 3D Drucker gelobt:

  • Sehr gute Druckqualität
  • Schneller Aufbau
  • Durch geschlossenen Arbeitsbereich verstaubt das eingelegte Filament nicht

Die Kunden sind in ihren Rezensionen beinahe restlos von der hohen Druckqualität des Flashforge Dreamer 3D Drucker überzeugt, jedoch hat diese Qualität auch ihren Preis. Mit über 1000 Euro gehört der Flashforge Dreamer 3D Drucker zu den teureren 3D Druckern für zuhause. Nach dem Kauf kann der 3D Drucker schnell und einfach aufgebaut sowie zeitnah in Betrieb genommen werden.

Weiterhin wird positiv bewertet, dass der Flashforge Dreamer 3D Drucker einen geschlossenen Arbeitsbereich hat. Dadurch wird das Verstauben des Filaments, das in den 3D Drucker eingelegt ist, verhindert – schließlich ist verstaubtes Filament eine häufige Ursache von Druckerstörungen. Dies ist aber ein allgemeiner Vorteil von 3D Druckern mit geschlossenem Arbeitsbereich.

Lediglich 7 % der Kundenrezensionen für den Flashforge Dreamer 3D Drucker sind negativ, vergeben also nur einen Stern.

In den Kundenbewertungen werden insbesondere diese Aspekte negativ bewertet:

  • Hohe Lautstärke
  • Schlechter Kundenservice
  • WLAN Verbindung für große Objekte zu schwach

Wie auch bei anderen 3D Druckern scheint beim Flashforge Dreamer 3D Drucker die Lautstärke beim Drucken ziemlich hoch zu sein. Ein weiterer negativer Aspekt ist laut Rezensionen der Kundenservice für das Gerät, mit dem schon einige Kunden schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Des Weiteren wird kritisiert, dass die WLAN Verbindung zwar funktioniere, für größere Objekte mit höheren Datenmengen jedoch nicht geeignet sei. Hierbei müsse man auf SD Karte oder USB Stick zurückgreifen.

“FAQ”
Welche Filament-Stärke passt in den Drucker?

Der Flashforge Dreamer 3D Drucker arbeitet mit 1,75 mm starkem Filament.

Liegt dem Flashforge Dreamer 3D Printer eine Software und Treiber bei?

Ja, diese findest du auf der mitgelieferten SD-Karte.

Platz 6: Flashforge Creator Pro 3D Drucker

Mit dem Flashforge Creator Pro 3D Drucker kannst du dir ein semi-professionelles Gerät in deine eigenen vier Wände holen. Der 3D Drucker mit geschlossenem Arbeitsbereich arbeitet effizient und produziert qualitativ hochwertige Ergebnisse. Das Gerät hat einen etwas höheren Preis, der sich jedoch lohnt.

Des Weiteren kannst du dank der bekannten Marke von einer Vielzahl von kompatiblen Softwares und dem Know-How einer großen Community profitieren.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Der Flashforge Creator Pro 3D Drucker ist semi-professioneller 3D Drucker mit geschlossenem Arbeitsbereich. Ausgeliefert wird er im „Plug and Print“-Zustand, das heißt, du musst ihn nur noch anstecken, um losdrucken zu können. Natürlich ist es nicht immer ganz so einfach, denn die Kalibrierung muss auch an diesem Gerät vorgenommen werden.

Im Paket enthalten sind auch je eine Rolle ABS und PLA Filament sowie ein Handbuch zur Bedienung des Geräts.

Größe / Gewicht

Der Flashforge Creator Pro 3D Drucker hat mit 56 x 48 x 41 cm eine stattliche Größe und ist durch den geschlossenen Arbeitsbereich auch ziemlich massiv. Mit 22 kg ist er ein ziemliches Schwergewicht.

Durch die ziemlich wuchtige Größe und das schwere Gewicht solltest du bei diesem 3D Drucker darauf achten, wo du ihn hinstellst. Am besten schaffst du genug Platz und stellst das Gerät nur auf eine stabile Unterlage.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der Flashforge Creator Pro 3D Drucker ist mit einem SD Slot ausgestattet, so dass du die Druckobjekt- Dateien direkt via SD Karte in den 3D Drucker geben kannst.

Den Flashforge Creator Pro 3D Drucker kannst du leider nicht direkt mit deinem Computer verbinden – es fehlen ein USB Anschluss sowie die Möglichkeit, per WLAN eine Verbindung herzustellen. Ein USB-Anschluss lässt sich jedoch nachrüsten.

Um die Software und die benötigten Programme herunterladen zu können, benötigt dein Computer entweder ein Windows, Mac oder Linux Betriebssystem.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Auch der Flashforge Creator Pro 3D Drucker verarbeitet die Standard-Materialien ABS und PLA ohne Probleme. Die beheizte Druckplatte sorgt für genaue Ergebnisse beim Druck mit ABS.

Andere Materialien sollten laut Hersteller nicht in den Drucker gegeben werden.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Mit einer Druckgeschwindigkeit von maximal 100 mm/s gehört der Flashforge Creator Pro 3D Drucker eher zu den langsamen Modellen. Jedoch ist wie bereits öfter erwähnt nicht die höchste Druckgeschwindigkeit entscheidend – je nachdem wie genau das Objekt sein soll, sollte man durchaus auch eine geringere Druckgeschwindigkeit wählen.

Die Schichtstärke des 3D Druckers lässt sich im Bereich von 0,1 bis 0,3 mm einstellen. Damit kannst du detailreiche, aber auch größere Objekte ohne Probleme zuhause ausdrucken.

Die maximale Druckgröße beträgt laut Hersteller 230 x 145 x 150. Dies ist eine ordentliche Größe, für die Abmessungen des Geräts an sich jedoch ein wenig gering – dies liegt allerdings am geschlossenen Arbeitsbereich, durch den der Drucker ein wenig massiver in der Ausführung ist, jedoch keinen riesigen Bauraum bietet.

Kundenbewertungen
Der Flashforge Creator Pro 3D Drucker wird zu 90 % positiv von Kunden bewertet, was ein sehr gutes Licht auf dieses Modell wirft.

Zudem werden folgende Punkte bei den positiven Bewertungen hervorgehoben:

  • Viel kompatible Software und große Community
  • Sehr gute Druckqualität
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Durch die bekannte Marke gibt es im Internet zahlreiche Softwares für den Flashforge Creator Pro 3D Drucker, die die Wünsche jedes Nutzers erfüllen. Auch die Community ist groß und es ist ein Austausch mit anderen 3D Druck-Fans möglich.

Häufig betont wird zudem die hohe Druckqualität und die hervorragenden Ergebnisse, die der Flashforge Creator Pro 3D Drucker liefert. Der etwas höhere Preis lohnt sich auf jeden Fall, da die gedruckten Objekte qualitativ sehr hochwertig sind.

Negative Rezensionen zu dem Flashforge Creator Pro 3D Drucker gibt es bisher noch keine.

Trotzdem werden von den Kunden einige Punkte am Flashforge Creator Pro 3D Drucker bemängelt:

  • Bedienung am Drucker selbst nicht besonders einfach
  • Hohe Lautstärke beim Druck

Der Flashforge Creator Pro 3D Drucker lässt sich durch einen Bildschirm direkt am Gerät bedienen. Jedoch wird hier kritisiert, dass der Bildschirm zu klein sei und keine schnelle Navigation durch das Menü möglich sei.

Ein weiterer Punkt ist die hohe Lautstärke, mit der der 3D Drucker druckt – dies ist jedoch auch bei anderen 3D Druckern ein Problem, da es bisher noch keine technische Lösung für ein leiseres Arbeiten der 3D Drucker für zuhause gibt.

“FAQ”
Aus welchem Material sind die Wände des 3D Druckers?

Die Wände sind aus Kunststoff-Platten. Diese sind auf einen Stahlblechrahmen geschraubt. Das Gerät ist alles in allem sehr stabil gebaut.

Kann der Flashforge 3D Creator Pro Dual auch Nylon verarbeiten?

Nein, das funktioniert leider nicht. Du solltest den Drucker nur mit den vom Hersteller angegebenen Materialien PLA und ABS verwenden.

Ist bei dem Kauf eines Flashforge Creator Pro 3D Drucker eine Simplify3D Lizenz enthalten?

Nein, die Lizenz ist bei einem Kauf nicht enthalten.

Platz 7: Flashforge Finder 3D Drucker

Kompakt und stylisch – das ist der Flashforge Finder 3D Drucker. Mit seiner sportlichen Größe und dem abgerundeten Würfeldesign ist er nicht nur ein qualitativ hochwertiger 3D Drucker, sondern auch noch ein Hingucker.

Der Flashforge Finder 3D Drucker eignet sich vor allem für Einsteiger, die nicht tagelang tüfteln und basteln wollen, sondern den 3D Drucker aus der Verpackung nehmen und gleich loslegen wollen. Dabei liefert er qualitativ überzeugende Ergebnisse – und das für einen guten Preis.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Mit dem Flashforge Finder 3D Drucker erhältst du einen 3D Drucker mit offenem Arbeitsbereich, der gleich einsatzbereit ist (Plug and Print). Im Lieferumfang sind zudem eine Rolle PLA Filament sowie ein Handbuch zur Bedienung enthalten.

Zusätzlich mitgeliefert wird Werkzeug, das du jedoch nicht zwingend zum Aufbau benötigst. Auch bekommst du mit dem Kauf eines Flashforge Finder 3D Drucker das benötigte Programm für deinen Computer sowie einen USB Stick mit Beispieldaten für deine ersten Drucke.

Größe / Gewicht

Der Flashforge Finder 3D Drucker ist ein sehr kompakter Drucker, der mit seinen abgerundeten Ecken und Kanten zudem auch noch sehr stylisch aussieht. Mit Maßen von 42 x 42 x 42 cm ist der würfelförmige Drucker ziemlich platzsparend.

Mit einem Gewicht von 28 kg gehört der Flashforge Finder 3D Drucker zu den Schwergewichten unter den 3D Druckern. Solltest du dir diesen 3D Drucker zulegen wollen, achte darauf, ihn auf eine Unterlage zu stellen, die dieses Gewicht aushält.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der Flashforge Finder 3D Drucker lässt mit USB-Anschluss, SD Slot und WLAN keine Wünsche offen. Du kannst den 3D Drucker ohne Computer mithilfe von SD Karte oder USB Stick verwenden oder ihn aber auch per Kabel oder WLAN mit deinem PC verbinden.

Kompatibel ist der Flashforge Finder 3D Drucker mit den gängigen Betriebssystemen Windows und Mac.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Mit dem Flashforge Finder 3D Drucker lässt sich ausschließlich PLA verarbeiten. Deswegen fehlt dem Gerät auch eine beheizbare Druckplatte. PLA ist eines der meistgenutzten Materialien und ist zudem umweltschonend – es kann sich durchaus lohnen, sich diesen 3D Drucker, der sich ausschließlich auf dieses Material beschränkt, zu holen.

Andererseits fällt dadurch die Möglichkeit, mit anderen Materialien zu experimentieren, komplett weg. Vor einem Kauf solltest du dir also auf jeden Fall Gedanken darüber machen, mit welchen Materialien du zuhause drucken möchtest.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Der Flashforge Finder 3D Drucker legt mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 mm/s ein ganz schönes Tempo vor. Damit kannst du in ziemlich kurzer Zeit Objekte drucken – beachte jedoch, dass die Druckqualität mit erhöhter Geschwindigkeit immer weiter abnimmt.

Bei der Schichtstärke kannst du zwischen 0,1 und 0,2 mm variieren. Der Bereich ist ziemlich klein, zumal die meisten 3D Drucker standardmäßig eine Schichtstärken-Varianz von 0,1 bis 0,3 mm haben.

Die maximale Druckgröße fällt mit 140 x 140 x 140 mm ziemlich klein aus – verantwortlich für den kleinen Bauraum ist natürlich auch die kompakte Größe des Flashforge Finder 3D Drucker.

Kundenbewertungen
Beinahe 85 % der Kunden geben dem Flashforge Finder 3D Drucker eine positive Bewertung (vier oder fünf Sterne).

Besonders positiv fanden die Kunden dabei folgende Punkte:

  • Aufbauen und Losdrucken funktioniert reibungslos und schnell
  • Besonders für Einsteiger, die nicht basteln oder tüfteln wollen, geeignet
  • Gute Druckqualität

Mit dem Flashforge Finder 3D Drucker erhält man ein wirkliches Plug and Print Gerät – das Setup und die Kalibrierung seien ein Kinderspiel, wie in vielen Rezensionen betont wird. Deswegen ist dieses Modell auch besonders für Anfänger geeignet.

Zudem sei dies ein Gerät, an dem man nichts basteln oder ergänzen müsse, was auch vielen Kunden gut gefallen hat. Nicht zuletzt erwähnen die Rezensionen immer wieder die gute Qualität für einen 3D Drucker dieser Preisklasse.

Lediglich 15 % der Kunden sind mit dem Flashforge Finder 3D Drucker so unzufrieden, dass sie eine Bewertung von 2 Sternen geben.

Negative Punkte waren in den Bewertungen vor allem folgende:

  • Kleiner Bauraum
  • Längerfristig werden Ersatzteile benötigt

Der kleine Bauraum ist modelltechnisch bedingt – hier muss man als Käufer abwägen, ob man ein stylisches und kompaktes Gerät möchte und dafür eine kleinere maximal mögliche Druckgröße in Kauf nimmt. Die Rezensionen erwähnen zudem, dass nach einigen Monaten Ersatzteile fällig werden, jedoch hängt dies maßgeblich davon ab, wie häufig man den Flashforge Finder 3D Drucker in Gebrauch nimmt.

“FAQ”
Kann der Drucker auch direkt vom USB Stick bzw. von der SD Karte drucken oder muss er immer mit der Software und dem Computer verbunden sein?

Der Flashforge Finder 3D Drucker kann auch ohne direkte Verbindung zu Computer oder Software drucken. Dafür wird lediglich die Datei auf einen USB Stick oder eine SD Karte gespielt, die dann in den 3D Drucker gesteckt wird.

Ist das Display und das mitgelieferte Programm Flashprint in deutscher Sprache?

Mittlerweile ist die Menüführung des Displays und die Software auch auf Deutsch.

Kann ich mit dem Drucker auch flexible Dinge drucken, wie beispielsweise Gummihandschuhe?

Nein, das verwendbare Druckmaterial PLA ist nach dem Druck fest und stabil.

Wieviel Strom verbraucht der Drucker?

Der Drucker hat einen Anschlusswert von 100 Watt, verbraucht also nicht allzu viel Strom.

Platz 8: Ridgeyard DIY 3D-Drucker

Mit dem Ridgeyard DIY 3D-Drucker erhältst du einen guten, qualitativ hochwertigen Bausatz, der sich mit ein wenig Zeit und Geduld in einen soliden 3D Drucker verwandeln lässt. Zudem erhältst du diesen 3D Drucker für einen sehr günstigen Preis.

Ein weiteres Plus des Ridgeyard DIY 3D-Drucker ist, dass sich mit diesem Modell viele verschiedene Materialien verarbeiten lassen. Solltest du also nicht nur mit ABS und PLA drucken wollen, solltest du den Ridgeyard DIY 3D-Drucker für dich in Betracht ziehen.

Redaktionelle Einschätzung

Typ und Auslieferungszustand

Bei dem Ridgeyard DIY 3D-Drucker handelt es sich um einen Drucker mit offenem Arbeitsbereich, was sich besonders für die Verarbeitung von stabilen und unempfindlichen Materialien wie ABS und PLA eignet. Hier muss die Temperatur während dem Druck nicht kontrolliert und konstant gehalten werden.

Der Ridgeyard DIY 3D-Drucker wird als Bausatz ausgeliefert, das heißt, er muss von dir selbst zusammengebaut und kalibriert werden. Dies kann je nach Geschicklichkeit ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, ist aber auf jeden Fall machbar.

Im Paket enthalten ist eine Bedienungsanleitung, auf der Homepage des Herstellers und auf YouTube finden sich zudem viele hilfreiche Anleitungen und Videos. Das nötige Werkzeug zum Aufbau wird gleich mitgeliefert, laut Kundenbewertungen werden aber noch weitere Werkzeuge wie ein Handbohrer oder Multimeter benötigt.

Größe / Gewicht

Mit Maßen von 45 x 44 x 68 cm gehört der Ridgeyard DIY 3D-Drucker zu den etwas größeren Modellen, du solltest also genug Platz für diesen Drucker schaffen.

Der Ridgeyard DIY 3D-Drucker wiegt ca. 8.5 kg und ist damit eines der leichteren Modelle im Bereich der 3D Drucker mit offenem Arbeitsbereich.

Anschlüsse und Kompatibilität

Der Ridgeyard DIY 3D-Drucker ist mit den Standardanschlüssen USB und SD ausgerüstet. So kannst du deinen Computer direkt per Kabel mit dem 3D Drucker verbinden oder mit einer SD Karte die zu druckenden Objekte in den Drucker einspeisen. Dem Bausatz fehlt leider die Möglichkeit, Computer und Drucker mit WLAN zu verbinden.

Die gängigen Betriebssysteme von Windows und Mac sind mit dem Ridgeyard DIY 3D-Drucker und den nötigen Softwares kompatibel, ebenso auch Linux.

Druckmaterial / beheizbare Druckplatte

Laut Hersteller kann der Ridgeyard DIY 3D-Drucker mit folgenden Materialien drucken: ABS, flexibles PLA, Holz und Nylon. Durch die beheizbare Druckplatte kann das Material während dem Druck erhitzt werden, was beispielsweise für die Verarbeitung von ABS notwendig ist.

Mit diesem 3D Drucker kannst du also eine größere Bandbreite an Materialien verarbeiten als mit anderen Modellen. Jedoch erfordert die Verarbeitung von sehr empfindlichem Material wie Nylon ein wenig Übung.

Solltest du dir aber auch als Anfänger die Möglichkeit offen halten wollen, mit deinem neuen 3D Drucker verschiedene Materialien verarbeiten zu können, ist der Ridgeyard DIY 3D-Drucker sehr gut geeignet.

Druckgeschwindigkeit / Schichtstärke / max. Druckgröße / Bauraum

Die maximale Druckgeschwindigkeit des Ridgeyard DIY 3D-Drucker liegt bei 150 mm/s und liegt damit im guten Mittelfeld. Die Druckgeschwindigkeit lässt sich einstellen – denn die maximale Druckgeschwindigkeit garantiert nicht immer die besten Ergebnisse. Im Gegenteil: Durch einen zu schnellen Druck kann dein Objekt ungenau und unscharf werden.

Die Schichtstärke kannst du ebenso im Bereich von 0,1 bis 0,3 mm einstellen. Diese Wert sind für den Heimgebrauch völlig in Ordnung, auch wenn du mal feinere und detaillierte Objekte drucken möchtest.

Der Bauraum beziehungsweise die maximale Druckgröße ist mit 200 x 200 x 180 mm zwar relativ groß, für die Größe des Druckers jedoch ein wenig gering. Solltest du aber sowieso keine größeren Objekte drucken wollen, ist diese Druckgröße in Ordnung.

Kundenbewertungen
Über 80 % der Kundenrezensionen zum Ridgeyard DIY 3D-Drucker sind positiv, vergeben also vier oder fünf Sterne für den Drucker.

Insbesondere werden folgende Eigenschaften des 3D Druckers gelobt:

  • Leichter Aufbau auch für Anfänger
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Guter Kundendienst

Einige Kunden schrieben, dass ihnen der Aufbau des Ridgeyard DIY 3D-Drucker durch hilfreiche Videos im Internet sehr erleichtert wurde. Auch wenn man keinerlei Vorkenntnisse hat, sollte der Aufbau dieses 3D Druckers gut funktionieren.

Dadurch, dass es sich bei diesem 3D Drucker um einen Bausatz handelt, ist der Preis auch relativ günstig. Die Qualität, die man bei korrektem Aufbau dafür bekommt, ist jedoch alles andere als billig – deswegen wird häufig das gute Preis-Leistungs-Verhältnis betont.

Zudem wird der gute Kundendienst gelobt, der defekte Teile schnell und unkompliziert ersetzt.

Bisher hat der Ridgeyard DIY 3D-Drucker noch keine negativen Rezensionen erhalten.

Nichtsdestoweniger gibt es auch in den positiven Rezensionen einige Punkte, die von den Kunden bemängelt werden:

  • Mitgeliefertes Werkzeug reicht nicht für Aufbau
  • Mitgelieferte Bauanleitung eher dürftig
  • Zeit und Geduld beim Aufbauen benötigt

Mehrere Kunden schildern, dass sie zum Aufbau noch einiges an Werkzeug benötigt haben, das nicht mitgeliefert wurde. Jedoch kann man für den günstigen Preis nicht erwarten, dass ein Profi-Werkzeugkasten mitgeliefert wird.

Die Bauanleitung des Herstellers wird immer wieder bemängelt – viele Kunden behalfen sich deswegen einfach mit Videos aus dem Internet, die detailliert und verständlich den Aufbau des Ridgeyard DIY 3D-Drucker schildern.

Der Ridgeyard DIY 3D-Druckerwird als Bausatz ausgeliefert, was bedeutet, dass man einiges an Zeit für den Aufbau einplanen sollte.

Jedoch ist das bei nahezu jedem 3D Drucker so – die meisten Modelle, die bereits aufgebaut ausgeliefert werden, benötigen ebenso eine Kalibrierung und einige Testdrucke, bis sie richtig laufen. Solltest du dir einen 3D Drucker zulegen wollen, musst du auf jeden Fall Zeit und Geduld mitbringen!

“FAQ”
Kann man ohne Vorkenntnisse in diesem Bereich den Ridgeyard DIY 3D-Drucker zusammenbauen und bedienen?

Ja, das sollte mithilfe von Videos mit Aufbau- und Bedienungsanleitungen kein Problem sein.

Wie lang hat der Versand gedauert?

Der Versand dauert ca. 2-5 Tage, da aus Deutschland geliefert wird.

Kann man sich das Programm, mithilfe dessen der Drucker betrieben wird, auch im Internet herunterladen?

Ja, das ist kein Problem. Unter dem Link www.repetier.com findest du das passende Programm.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen 3D Drucker kaufst

Was kann ein 3D Drucker herstellen?

Je nach Druckverfahren können Präsentations-Modelle (zum Beispiel im Bereich der Architektur), Ersatzteile (zum Beispiel für Maschinen oder Fahrräder), aber auch einzelne 3D Figuren hergestellt werden. Zudem kannst du mit einem 3D Drucker normale Gebrauchsgegenstände wie Handyhüllen, Seifenablagen oder auch Dekorationen herstellen.

Praktisch: Wenn an einem Haushaltsgerät ein Plastikteil kaputtgeht, kannst du das auch mithilfe eines 3D Druckers ersetzen.

Welche Software wird für den 3D Druck verwendet?

Im Internet findest du jede Menge Softwares, die deine Modellwünsche für deinen 3D Drucker übersetzen. Dabei gibt es Softwares, die digitale Modelle aus Fotos erstellen können und besonders für Anfänger geeignet sind.

Weiterhin gibt es Programme, die diese Modelle in Dateien umwandeln, die dein 3D Drucker lesen kann. Viele der Softwares sind für Anfänger gut bis sehr gut geeignet und zudem kostenlos. Mit 123D Catch, 3D Slash oder 3D Tin kannst du beispielsweise kostenlos 3D Druck Vorlagen im STL-Format aus Fotos erstellen lassen.

Um Deine Vorlagen dann auch wirklich drucken zu können, benötigtst du in manchen Fällen eine zusätzliche Slicer-Software (slice = in Scheiben schneiden), die dein Modell in Schichten übersetzt zerlegt – so kann dein 3D Gerät die Dateien lesen und auch drucken. Hierfür eignen sich beispielsweise die Freeware Programme Cura und CraftWare.

Gibt es Formatvorlagen für den 3D Druck?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Online-Foren und Communities, in denen kreative und zum Teil auch aufwendige Formatvorlagen ausgetauscht werden. Die meisten dieser Communities sind zudem kostenlos.

3D-Drucker

Ein 3D Druck kann je nach Modell mit Pulver, geschmolzenen Materialien oder flüssigen Materialien gefertigt werden.

Jedoch solltest du vor dem 3D Druck prüfen, ob die Datei im richtigen Format vorliegt und die technischen Eigenschaften deines 3D Druckers auch ausreichen, um das entsprechende Modell zu drucken. Entsprechende Foren sind beispielsweise Thingiverse oder Wamungo.

Wie schnell ist ein 3D Drucker?

Das hängt vom verwendeten Verfahren und dem zu druckenden Modell ab. Beispielsweise kann ein 3D Druck innerhalb weniger Stunden fertiggestellt werden (zum Beispiel bei 3DP) oder aber auch länger dauern (beispielsweise beim Multi Jet Modeling).

Bei manchen Verfahren kann man die Geschwindigkeit einstellen (beispielsweise bei FDM oder FFF), dabei lohnt sich eine hohe Druckgeschwindigkeit nicht immer – das Modell könnte dabei unpräziser werden oder die unterschiedlichen Schichten nicht gut genug aneinanderhaften.

Was ist ein 3D Scanner?

Mit einem 3D Scanner können Modelle, die gedruckt werden sollen, vorher gescannt und in ein für den 3D Drucker lesbares Dateiformat gebracht werden. Dies eignet sich dafür, wenn man kein virtuelles Modell mittels Software erstellen möchte oder bestimmte Objekte „kopieren“ und replizieren will.

Wo kann ich einen 3D Drucker kaufen?

Besonders im Internet ist die Vielfalt an angebotenen 3D Druckern riesig. Solltest du dir so ein Gerät lieber vorher live ansehen wollen, wirst du im Elektrofachhandel schnell fündig. Folgende Anbieter haben eine Auswahl an 3D Druckern parat:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Saturn
  • Media Markt
  • Conrad

Kann ich einen 3D Drucker selber bauen?

Grundsätzlich, Ja. im Internet findest du eine Vielzahl von 3D Drucker Bausätzen und Anleitungen. Diese haben teilweise bessere, teilweise schlechtere Qualität. Im Grunde genommen benötigst du nur einige Bauteile, um deinen eigenen 3D Drucker für zuhause zu bauen. Diese kannst du entweder einzeln im Internet erwerben oder du kannst dir gleich ein ganzes Set inklusive Bauanleitung holen.

Wie viel kostet ein 3D Drucker?

Das hängt ganz vom Modell und dem Verfahren ab, das der 3D Drucker verwendet. Drucker mit wenigen Features und Basisaustattung sind bereits ab 500 Euro erhältlich, diese verwenden häufig das FFM- oder DLP-Verfahren.

Viele größere und professionelle 3D Drucker, die zum Beispiel mit Fräsen und Laser ausgestattet sind, sind jedoch ein bisschen teurer. Hier kannst du mit einem Kaufpreis von über 1.000 Euro rechnen – die Grenze nach oben hin ist jedoch offen.

Wie viel kostet ein 3D Drucker Bausatz?

Wenn du handwerklich begabt bist, kannst du dir einige Euro sparen und dir deinen eigenen 3D Drucker zusammenbauen. Bereits ab 200 Euro kriegst du die benötigten Bauteile. Dabei solltest du jedoch auch auf eine verständliche und qualitativ hochwertige Bauanleitung achten.

Kann man sich etwas in 3D drucken lassen?

Genau wie es zahlreiche Copy Shops für Papierprodukte gibt, gibt es mittlerweile auch Dienstleister, die dir die gewünschten Modelle in 3D drucken, ohne dass du dir dafür gleich einen eigenen 3D Drucker zulegen musst.

Dafür benötigst du lediglich die Datei, die dein 3D Modell enthält. Viele Services bieten auch die Erstellung einer solchen Datei nach deinen Wünschen an und beraten dich darin, welches Verfahren am besten für ein gutes Ergebnis geeignet ist.

3D Drucker mit orangenem Ball

Ingenieure schwören drauf. 3D Drucker sind sehr komplex und Software gesteuert. Vereinfacht ausgedrückt, setzt man ein Material auf eine Fläche und lässt eine sehr feine und scharfe Klinge , eine vorher festgelegte Form ausschnitzen. Dabei lässt sich der Maßstab und die Form bis auf die kleineste Maßeinheit zurechtschneiden. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn Bestandteile für Maschinen genau passen müssen.

Entscheidung: Welche Arten von 3D Drucker gibt es und welche ist die richtige für dich?

Um einen Überblick über die verschiedenen 3D Drucker Modelle zu erhalten, ist es zunächst wichtig, die unterschiedlichen Verfahren kennenzulernen. Diese kann man in drei Bereiche unterteilen:

  • 3D Druck mit Pulver
  • 3D Druck mit geschmolzenen Materialien
  • 3D Druck mit flüssigen Materialien

Einige der Verfahren werden ausschließlich in der Industrie oder im professionellen Bereich verwendet, andere eignen sich auch für den 3D Druck zuhause. Damit du einen Eindruck gewinnen kannst, wofür sich die unterschiedlichen Verfahren eignen, stellen wir dir im Folgenden übersichtlich die jeweiligen Vor- und Nachteile dar.

3D Druck mit Pulver

Das 3D Drucken mit Pulver wird eher im professionellen Bereich verwendet, mittlerweile gibt es jedoch auch Geräte für zuhause, die mit diesen Methoden arbeiten. Im Folgenden werden dir drei unterschiedliche 3D Drucker Modelle, die mit Pulver arbeiten, vorgestellt:

  • Drucken mit Gipspulver (3DP)
  • Selektives Lasersintern (SLS)
  • Elektronenstrahlschmelzen (EBM)

Wie funktioniert das Drucken mit Gipspulver (3DP) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Dieses Verfahren arbeitet mit Polymergips – das gipsartige Pulver wird in eine dünne Schicht verteilt und mithilfe eines flüssigen Bindemittels verhärtet. Dabei verbinden sich die verschiedenen Schichten miteinander.

Da das flüssige Bindemittel eingefärbt werden kann, ist bei diesem 3D Druck Verfahren auch ein Farbdruck möglich. Die Genauigkeit des Drucks, auch Auflösung genannt, hängt dabei von der Größe der Pulverkörner ab.

Vorteile

  • Farbiger Druck möglich, dadurch keine anschließende Einfärbung nötig
  • Kostengünstiges und schnelles Verfahren

Nachteile

  • Objekte müssen nach dem 3D Druck gereinigt und aufwendig von Pulverresten befreit werden
  • Bauteile haben eher geringere Festigkeit

Wie funktioniert das Selektive Lasersintern (SLS) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Beim selektiven Lasersintern kommt, wie der Name schon sagt, ein Laser zum Einsatz: Dieser schmilzt das Pulver (bestehend aus Kunststoff, Metall oder auch Keramik), beim Auskühlen verfestigt sich die jeweilige Schicht in der gewünschten Form. So wird schichtweise das zu druckende Modell aufgebaut.

Da das Pulver schnell auskühlt, kann es sich nicht weiter verformen und ein genaues Arbeiten ist trotz des Schmelzvorgangs möglich.

Vorteile

  • Keine Stützelemente für den Druck notwendig
  • Neben Kunststoff können auch andere 3D Druckmaterialien wie weiches Metall oder Keramik verwendet werden

Nachteile

  • Kein Farbdruck möglich
  • Objekte müssen nach dem 3D Druck meist nachbearbeitet werden (z. B. für eine glattere Oberfläche)

Wie funktioniert das Elektronenstrahlschmelzen (EBM) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Bei diesem Verfahren werden, ähnlich wie beim selektiven Lasersintern, metallische Pulverschichten mithilfe eines Elektronenstrahls miteinander verschmolzen. Wichtig hierbei ist, dass das Objekt in einem Vakuum angefertigt wird, so dass keine Lufteinschlüsse entstehen. Deswegen eignet sich dieses Verfahren nicht für den 3D Druck zuhause.

Vorteile

  • 3D Druck von festen metallischen Objekten mit komplexem Aufbau möglich
  • Verarbeitung von sehr harten Metallen wie Titan möglich

Nachteile

  • Ausschließlich 3D Druck mit Metall möglich
  • Auflösung des gedruckten Objekts nicht sehr hoch, da geschmolzenes Metall verlaufen kann
  • Ausschließlich professioneller Gebrauch

3D-Druck mit geschmolzenen Materialien

Der Druck mit geschmolzenen Materialien ist eines der beliebtesten Verfahren für den 3D Druck. Weil du damit schnell und kostengünstig Modelle herstellen kannst, verwenden die meisten 3D Drucker für zuhause diese Technik.

Hauptsächlich arbeiten das Fused Deposition Modeling (FDM) bzw. Fused Filament Fabrication (FFF) mit dieser Technik. Was es genau damit auf sich hat und worin sich diese Verfahren unterscheiden, erfährst du hier.

Wie funktioniert das Fused Deposition Modeling (FDM) bzw. Fused Filament Fabrication (FFF) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Das FDM bzw. FFF arbeitet mit Kunststoffen wie ABS oder PLA. In Draht- oder Stäbchenform werden diese in den 3D Drucker gegeben, im beheizten Extruder wird das Material geschmolzen und in der gewünschten Form auf ein Druckbett aufgetragen. Wenn die Schicht ausgehärtet ist, wird die nächste Schicht aufgetragen.

Für den Druck von Hohlräumen und überstehenden Formen werden dabei (häufig wasserlösliche) Stützmaterialien verwendet. Eingefärbte Materialien ermöglichen 3D Farbdruck. Das 3D-Druckverfahren des Fused Deposition Modeling (FDM) wurde von der Firma Stratasys entwickelt, weswegen der Name markenrechtlich geschützt ist.

Das Fused Filament Fabrication (FFF) Verfahren ist im Grunde genommen das Gleiche und wurde von dem Open Hardware Projekt RepRap geprägt. Hierbei wurden Baupläne von 3D Drucker Modellen, die mit dieser Technik arbeiten, veröffentlicht. Deswegen sind 3D Drucker mit diesem Verfahren besonders beliebt für den Gebrauch und Nachbau zuhause.

Vorteile

  • Günstiges und schnelles Druckverfahren
  • 3D Farbdruck möglich
  • besonders für den 3D Druck zuhause geeignet

Nachteile

  • Für Hohlräume und überstehende Formen sind
  • Stützmaterialien notwendig
  • Genauigkeit und Auflösung hängt von der Feinheit der Düsen, thermischen Eigenschaften des Materials sowie der Präzision der Bewegungen ab

3D-Druck mit flüssigen Materialien

Der Druck mit flüssigen Materialien schafft besonders genaue und feine Ergebnisse – ist dabei aber ziemlich kosten- und zeitintensiv.

Hier stellen wir dir folgende vier gängige Verfahren, die mit flüssigen Materialien arbeiten, vor:

  • Stereolithografie (STL, SLA)
  • Digital Light Processing (DLP)
  • Film Transfer Imaging (FTI)
  • Multi Jet Modeling (MJM) und Polyjet

Wie arbeitet die Stereolithografie (STL, SLA) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die Stereolithografie ist eines der älteren Verfahren für den 3D Druck. Diese Methode ist ein wenig komplexer als die bisher vorgestellten 3D Druck Verfahren. In dem folgenden Video und den Erläuterungen darunter wird ausführlich erklärt, wie die Stereolithografie funktioniert.

Hierbei wird flüssiger Kunststoff mithilfe eines Lasers Schicht für Schicht ausgehärtet. In ein Becken mit flüssigem Kunststoff wird eine Arbeitsplatte gesenkt, auf der das Objekt am Ende stehen wird. Millimeter für Millimeter taucht die Arbeitsplatte unter, dabei werden die einzelnen Schichten des Kunststofffilms von einem Laser ausgehärtet.

Das Objekt wird somit von unten nach oben schichtweise aufgebaut. Stützkonstruktionen (meistens nadelförmig) müssen mechanisch nach dem Druckvorgang entfernt werden.

Vorteile

  • Sehr präzises und genaues 3D Drucken möglich
  • 3D Stereolithografie Drucker sind auch für zuhause erhältlich

Nachteile

  • Hohe Materialkosten
  • Stützkonstruktionen notwendig, die nach dem Druck mechanisch entfernt werden müssen

Wie funktioniert das Digital Light Processing (DLP) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Das Digital Light Processing (DLP) funktioniert ähnlich wie die Stereolithografie. Statt eines Lasers wird hier für das Aushärten jedoch ein DLP-Projektor verwendet, der ein digitales Bild auf einen Lichtstrahl aufmoduliert und somit verschiedene Formen aushärten kann.

Vorteile

  • Hohe Genauigkeit der gedruckten 3D Modelle

Nachteile

  • Stützkonstruktionen notwendig, die nach dem Druck mechanisch und aufwendig entfernt werden müssen

Wie funktioniert das Film Transfer Imaging (FTI) und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Dem Film Transfer Imaging Verfahren liegt die gleiche Methode wie bei der Stereolithografie- und dem Digital Processing zugrunde. Ein Beamer härtet flüssiges, lichtempfindliches Kunststoff aus, jedoch wird dafür kein Bad benötigt.

Stattdessen wird der Kunststoff, aus dem das Objekt entsteht, in einer dünnen Schicht auf eine Transportfolie aufgetragen und die gewünschte Form der Schicht ausgehärtet.

Das Objekt wird angehoben, ein Rakel verteilt „frisches“ Kunststoff auf der Folie, das Objekt wird abgesenkt bis es auf der Kunststoffschicht aufsitzt. Der Beamer härtet die nächste Schicht aus, die sich sogleich auch mit dem Objekt verbindet.

Vorteile

  • Sehr genaue und präzise Ergebnisse

Nachteile

  • Hoher Materialaufwand und -kosten

Wie funktioniert das Multi Jet Modeling (MJM) und Polyjet und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Das Multi Jet Modeling Verfahren kombiniert Methoden der Stereolithografie und des FDM bzw. FFF. Eine Düse trägt flüssigen Kunststoff auf ein Druckbett auf, dass unmittelbar vom UV-Licht, das die Druckdüse abgibt, ausgehärtet wird. Hierbei sind trotz der schnellen Aushärtung Stützmaterialen notwendig.

Das Polyjet Verfahren funktioniert ähnlich, jedoch gibt es hierbei zwei oder mehr Druckköpfe, die mit unterschiedlichen Materialien arbeiten können.

So kann beispielsweise die Stützkonstruktion aus einem anderen Material gefertigt werden oder auch verschiedene Kunststoff-Materialien in einem Objekt miteinander kombiniert werden.

Vorteile

  • Präzise und genaue Ergebnisse
  • Dünne Wandstärken möglich
  • Bei Polyjet Verfahren sind 3D Farbdrucke möglich

Nachteile

  • Lange Druckdauer
  • Beim Multi Jet Modeling werden Stützkonstruktionen benötigt
3D Drucker in einn blaues Licht gehüllt.

Da 3D Drucker extrem teuer und ohne Kenntnisse kaum zu bedienen sind, lohnt sich keine Anschaffung für den Durchschnittsverbraucher. Braucht man / möchte man dennoch etwas sehr spezifisches ausgedruckt, kann man es sich bestellen, welches gleich viel günstiger ausfällt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du 3D Drucker vergleichen und bewerten

Welcher 3D Drucker eignet sich nun für dich? Um dir bei dieser Entscheidung zu helfen, stellen wir dir im Folgenden einige Kaufkriterien vor, die du vor der Anschaffung auf jeden Fall berücksichtigen, vergleichen und bewerten solltest.

Im Wesentlichen sind folgende Kriterien entscheidend:

  • Größe und Gewicht
  • Anschlüsse
  • Kompatibilität
  • Druckmaterial
  • Kalibrierung des Modells (DIY Kit oder fertig aufgebautes Modell)
  • Geschlossener oder offener Arbeitsbereich
  • Beheizbare Druckplatte
  • Druckgeschwindigkeit
  • Schichtauflösung / Schichtstärke
  • Druckgröße / Bauraum
  • Lautstärke

Größe und Gewicht

Wie bei vielen anderen Produkten ist auch bei einem 3D Drucker entscheidend, wie groß er ist und wie viel er wiegt. Schließlich handelt es sich hierbei um eine größere und teurere Anschaffung – es wäre sehr schade, wenn der neue 3D Drucker am Ende nicht auf deinen Arbeitsplatz passt oder der Beistelltisch das Gewicht des Modells nicht aushält.

Mittlerweile gibt es viele kleine, „handlichere“ 3D Drucker, die sogar auf dem Schreibtisch Platz finden können. Diese wiegen meist auch nicht so viel. Solltest du mehr Platz zur Verfügung haben, kannst du dich auch nach größeren Modellen umsehen, da diese den Vorteil haben, größere Objekte drucken zu können.

Anschlüsse

Wie kommt deine Vorstellung von einem Modell oder Objekt in den 3D Drucker? Das funktioniert ganz ähnlich wie bei einem normalen Drucker – eine Datei wird dabei am Computer erstellt und an den Drucker gesendet.

Wie du nun deinen 3D Drucker mit deinem Computer verbinden kannst, hängt vom jeweiligen Modell ab – am gängigsten sind SD Slots, die SD Speicherkarten mit der entsprechenden Datei darauf auslesen können. Der Vorteil: Hierbei muss der Drucker nicht mit dem Computer verbunden sein. Eine weitere, weit verbreitete Möglichkeit ist eine Verbindung per USB-Kabel, der am Computer sowie am 3D Drucker angesteckt wird.

Moderne Geräte können sich mittlerweile auch per WLAN mit deinem Computer verbinden – so brauchst du kein lästiges Kabel und musst deine Datei auch nicht vorher auf eine SD Karte speichern.

Kompatibilität

Damit du für deinen Drucker Dateien erstellen und ausdrucken kannst, benötigst du eine Software – diese ist meistens im Lieferumfang des 3D Druckers enthalten. Damit du gleich loslegen und Objekte kreieren kannst, solltest du vorher prüfen, ob die Software deines neuen 3D Druckers mit dem Betriebssystem deines Computers kompatibel ist.

Die meisten 3D Drucker laufen problemlos unter Windows und Mac, einige sind zudem mit Linux kompatibel.

3D Drucker

Die Geschwindigkeit des 3D-Drucker lässt sich meist manuell einstellen, allerdings gibt es immer eine Höchstgeschwindigkeit.

Druckmaterial

Für das 3D Drucken zuhause verenden die meisten 3D Drucker das FFM bz. FDM Verfahren. Hierbei wird vorrangig Kunststoff (ABS und PLA) als Druckmedium verwendet, das dann Filament genannt wird.

PLA (Polyactide) ist einer der am häufigsten verwendeten Materialien. Es ist in unterschiedlichen Durchmessern erhältlich. Hierbei musst du auf die Herstellerangaben achten, welcher Durchmesser für deinen 3D Drucker geeignet ist. PLA hat den Vorteil, dass es beim Verarbeiten kaum riecht und unbedenkliche Umwelteigenschaften hat.

Der PLA Kunststoff basiert auf Milchsäure und wird somit leichter zersetzt. Ein weiteres Plus: PLA ist in vielen Farben und Spezialmischungen erhältlich, so dass du deine Modelle individuell in Farbe und Textur gestalten kannst.

Eine Weiterentwicklung stellt das flexible PLA dar – es hat ähnliche Eigenschaften wie PLA, jedoch ist das Objekt, das damit gedruckt wird, nicht starr und hart, sondern gummiartig und flexibel.

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) benötigt für die Verarbeitung einen höheren technischen Aufwand. ABS verformt sich bei einer schnellen Auskühlung ziemlich stark, weswegen dieses Material nur mit 3D Druckern mit beheizbarer Druckplatte verwendet werden kann.

Auch muss auf eine gute Lüftung geachtet werden, da beim §D Drucken mit ABS Plastikdämpfe entstehen. Zudem ist ABS hitzebeständiger, elastischer und nicht so spröde wie PLA. Auch ABS Filament ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Ein besonderes Druckmaterial ist Holz – mittlerweile können einige wenige 3D Drucker auch dieses Material in Form eines Filaments verarbeiten. Das Außergewöhnliche: Dem gedruckten Objekt lassen sich je nach Temperatur typische Maserungen und sogar Jahresringe verleihen.

Dabei hat Holz als 3D Druckmedium dabei dieselben thermischen Eigenschaften wie PLA und lässt sich nach dem Druck sehr gut weiterverarbeiten (zum Beispiel lackieren, sägen).

Nylon ist ein sehr spezielles Material, das für den 3D Druck verwendet werden kann. Es ist um einiges flexibler als ABS und PLA, benötigt eine höhere Schmelztemperatur und absorbiert stärker Flüssigkeiten.

Die Verwendung dieses Materials wird nur Fortgeschrittenen empfohlen, da das Material nicht nur sehr lange zum Auskühlen braucht, sondern beim Verflüssigen giftige Dämpfe abgeben kann und deswegen auf eine sehr gute Belüftung geachtet werden muss.

DIY Kit oder bereits aufgebautes Modell

Die Entscheidung, ob du dir ein bereits fertig aufgebautes Modell holst oder ein Set zum selbstständigen Zusammenbauen besorgst, ist sehr individuell. Fertige Modelle sind meist teurer, dafür aber schneller einsatzbreit, während DIY Kits günstiger im Preis und meistens individualisierbar sind.

Wenn du eher zu den Bastlern und Tüftlern gehörst, ist ein DIY Kit wahrscheinlich das richtige für dich – du solltest allerdings keine Scheu vor Aufbau und Kalibrierung haben, was gerne 6 bis 12 Stunden dauern kann. Dafür kannst du dir dabei einige Euro sparen und den 3D Drucker nach deinen individuellen Wünschen ausrichten.

Bei bereits aufgebauten Modellen musst du nur noch einige Handgriffe tätigen, und schon kannst du loslegen und dein erstes Objekt drucken. Hierbei gibt’s von Hersteller zu Hersteller Unterschiede – bei einigen musst du den 3D Drucker nur noch an Strom und Computer anschließen, bei anderen wird eine Kalibrierung der Druckköpfe fällig.

Geschlossener oder offener Arbeitsbereich

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf ist die Bauweise des 3D Druckers – es gibt offene 3D Drucker und Modelle, die in einer Art Kasten das Objekt fertigen und drucken. Beides hat seine Vor- und Nachteile, die es individuell abzuwägen gilt.

Ein geschlossener Arbeitsbereich bietet den Vorteil, dass dein Objekt beim Druck weniger Temperaturschwankungen ausgesetzt ist, was bei empfindlichen Druckmaterialen sehr wichtig ist. Zudem sind geschlossene 3D Drucker beim Drucken leiser und geben weniger Gerüche ab. Offene 3D Drucker sind hingegen oft günstiger und es ist besser möglich, das Objekt während dem Druck zu beobachten.

Beheizbare Druckplatte

Die Druckplatte ist die Fläche, auf der das zu druckende Objekt entsteht. Für manche Druckmaterialien (zum Beispiel ABS) ist es notwendig, dass diese Druckplatte beheizt wird, so dass ein Verformen des Objekts verhindert wird.

3D Drucker mit beheizbarer Druckplatte sind meistens ein wenig teurer. Solltest du mit deinem 3D Drucker beispielsweise nur mit PLA drucken wollen, benötigst du jedoch keine beheizbare Druckplatte.

Druckgeschwindigkeit

Die Druckgeschwindigkeit lässt sich bei den meisten 3D Druckern einstellen – mal feiner (in ein Millimeter pro Sekunde Schritten), mal gröber (langsam, mittel, schnell). Es mag zwar verlockend sein, einen 3D Drucker mit sehr hoher maximaler Druckgeschwindigkeit zu wählen, jedoch bedeutet dies nicht automatisch gute Ergebnisse in kürzester Zeit.

Bei einer Vielzahl der erhältlichen 3D Drucker erhält man die besten Ergebnisse bei langsamen bis mittleren Geschwindigkeiten. Abhängig ist die zu wählende Druckgeschwindigkeit auch davon, mit welchem Material man arbeitet und welche Formen man drucken möchte.

Bei einfachen Formen mag eine hohe Druckgeschwindigkeit ausreichen, bei Objekten mit vielen Details ist oft eine niedrige Druckgeschwindigkeit von Vorteil. Wenn du jedoch Wert darauf legst, dass deine Objekte schnell und nicht so präzise fertig gestellt werden, ist die Druckgeschwindigkeit ein wichtiges Kaufkriterium, auf das du achten solltest.

3D Drucker

3D-Drucker ermöglichen individuelle Druckgeschwindigkeiten, die abhängig vom Material und der gewünschten Form sind.

Schichtauflösung / Schichtstärke

Unter Schichtauflösung bzw. Schichtstärke versteht man die Dicke des Druckmaterials, dass der Druckkopf deines 3D Druckers abgibt. Auch diesen Wert kann man bei vielen 3D Druckern mittlerweile einstellen.

Solltest du besonders filigrane Objekte drucken wollen, bist du mit 3D Druckern mit einer Schichtstärke von 0,05 – 0,1 mm gut beraten. Für größere Objekte eignet sich oft eine höhere Schichtstärke, so dass dein Objekt nicht unnötig lang zum Fertigstellen benötigt.

Maximale Druckgröße / Bauraum

Die maximale Druckgröße, auch Bauraum genannt, beschreibt das Volumen, das deine zu druckenden Objekte maximal haben können. Dieser Wert ist von der Größe des 3D Druckers abhängig.

Bei 3D Druckgeräten für zuhause solltest du damit rechnen, keine riesigen Objekte drucken zu können. Solltest du aber einen 3D Drucker haben wollen, der auch mal größere Modelle und Objekte (z. B. Vasen) fertigen kann, achte darauf, dass der Bauraum dafür groß genug ist.

Lautstärke

Wenn du deinen neuen 3D Drucker in deinem Arbeitszimmer aufstellen möchtest, kann das Kriterium Lautstärke sehr wichtig für die Kaufentscheidung sein. Schließlich läuft so ein 3D Drucker je nach Druckobjekt mal einige Stunden lang.

Obwohl die Lautstärke eines 3D Druckers für einige Käufer ein ausschlaggebender Punkt sein kann, machen nur die wenigsten Hersteller Angaben zu diesem Kaufkriterium. Möglicherweise liegt es daran, dass die meisten 3D Drucker einen ziemlich hohen Lautstärke-Pegel haben, der jedoch für die anderen Vorteile des Geräts in Kauf genommen wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema 3D Drucker

Seit wann gibt es 3D Drucker?

3D Drucker werden seit den 80er Jahren eingesetzt, früher hauptsächlich für industrielle Zwecke. Damals konnte man Modelle durch das Abtragen von Material in den gewünschten Zustand bringen, was auch als werkzeuglose Fertigung beschrieben wird. Mit wirklichem „Drucken“ hatte dies allerdings noch wenig zu tun.

Erst nach und nach entwickelte sich die Methode, aus flüssigen Materialien direkt die festen Objekte zu fertigen, die man vorher definiert hatte. Die ersten Geräte für den privaten Gebrauch kamen ab ca. 2009 auf den Markt.

3D Drucker

3D-Drucker für den privaten Gebrauch gibt es erst seit einigen Jahren zu erwerben, nämlich seit ca. 2009.

Wer hat den 3D Drucker erfunden?

Maßgeblich für die Entwicklung des 3D Drucks war Charles „Chuck“ Hull, der die Technik der Stereolithografie im Jahr 1983 entwickelte. Die unterschiedlichen Verfahren entwickelten sich aufbauend auf diese ursprüngliche Methode.

Was ist eigentlich Rapid Prototyping?

Rapid Prototyping bezeichnet die schnelle Fertigung von Modellbauteilen auf der Grundlage von Konstruktionsdaten. Dabei werden die Objekte möglichst ohne manuelle Bearbeitung aus CAD-Daten umgesetzt. Der 3D Druck ist somit eine Unterart des Rapid Prototyping.

Wo kommen 3D Drucker am häufigsten zum Einsatz?

Vor allem im Modellbau in den verschiedensten Branchen sind 3D Drucker beliebt. Zwar eignen sich die 3D Drucker wegen des hohen Zeit- und Materialaufwands nicht für Massenfertigung, jedoch können damit sehr präzise Modelle und Musterteile gefertigt werden.

Eingesetzt werden 3D Drucker vor allem im Bereich des Maschinenbaus, in der Medizin (v. a. Zahntechnik), aber auch in der Architektur und im Design.

Wie kann ich einen 3D Drucker für meine Hobbys verwenden?

Ob für Bastler, Hobbyhandwerker oder Sammler – mit einem 3D Drucker lassen sich in den vielfältigsten Bereichen Werkstücke, Objekte und Ersatzteile fertigen. Auch Dekorationen oder Hilfen für das Basteln mit Kindern kannst du mit einem 3D Drucker erstellen. Manche machen sich auch das 3D Drucken zum Hobby – indem sie verschiedenste komplexe Figuren entwerfen und diese bestmöglich ausdrucken.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Nitz, Stefan (2014): 3D-Druck: Der praktische Einstieg. Galileo Press, Bonn.


[2] http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/3d-drucker-einfuehrung-fuer-einsteiger-a-977405.html


[3] http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=39875


[4] http://future.arte.tv/de/infografik-0?language=de


[5] https://www.heise.de/ct/artikel/Nachbauer-und-Markenphlegmatiker-1355130.html

Bildquelle: Unsplash.com / NeONBRAND

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